COVID-19

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BER: Überschaubare Auslastung zu Beginn

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann öffnet der langersehnte Flughafen seine Pforten. Der neue Hauptstadt-Airport will es aber zunächst langsam angehen lassen. Engelbert Lütke Daldrup, der Chef des BER rechnet am ersten Betriebstag mit rund 5000 Fluggästen am Hauptterminal T1. Wenn der Flughafen Tegel eine Woche später schließt, würden im T1 rund 16.000 Passagiere abgefertigt, so Lütke Daldrup weiter. Weitere 8.000 Passagiere würden dann über den Flughafen Schönefeld fliegen, der als Terminal 5 des neuen Flughafens dient. Insgesamt liege die Auslastung in den ersten beiden Monaten des Flugbetriebs nur bei rund 20 Prozent des üblichen Niveaus. Lediglich an den Wochenenden würden mehr Passagiere erwartet, wie sueddeutsche.de berichtet.

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Griechenland: Fast 70 Prozent weniger Passagiere

Die Corona-Krise lässt die Passagierzahlen in ungeahnte Tiefen fallen. So ging der Passagierverkehr an den griechischen Flughäfen in den ersten neun Monaten des Jahres um 68,9 Prozent zurück. Im Zeitraum Januar bis September wurden nur 16,6 Millionen Fluggäste an den Flughäfen Griechenlands abgefertigt, ein Jahr davor waren es noch 53,4 Millionen. Insgesamt zählten die Airports 195.762 Flüge, was einem Rückgang von 54,8 Prozent entspricht. Auch der Monat September ist von der Pandemie gezeichnet. Nicht einmal 40 Prozent des Vorjahres-Niveaus konnten erreicht werden, wie das Nachrichtenmagazin GTP berichtet. Fatale Zahlen, die eindrucksvoll zeigen, wie hart die Branche von der Coronavirus-Krise getroffen wurde. 

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Emirates öffnet Bars und Duschen im A380 wieder

Nach der Wiederaufnahme der Flüge nahm die Golf-Airlines die Bar nicht wieder in Betrieb. Dies ändert sich jetzt. Die ikonische A380 Bord-Lounge für First-Class- und Business-Class-Gäste wird wiederbelebt. Und angepasst an die derzeitigen Corona-Maßnahmen. So bietet die Fluggesellschaft einen Takeaway-Service mit reduzierter Sitzplatzkapazität an. An der Bar werden weiterhin Weine, Spirituosen, Erfrischungsgetränke und vorverpackte Lounge-Snacks serviert, die Kunden auch an ihren eigenen Sitzen konsumieren können. Die sogenannten Social Areas der Business Class an Bord ausgewählter Boeing 777-Jets sowie der A380-First Class sind ebenfalls wieder geöffnet. Zudem öffnet der Carrier wieder die Duschen für First-Class-Passagiere an Bord der A380-Flotte.

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Wizz Air Abu Dhabi erhält AOC

Wizz Air Abu Dhabi, die neue nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat offiziell das Air Operator Certificate (AOC) von der Nationalen Luftfahrtbehörde erhalten. Das teilte die Behörde am Sonntag via Facebook mit. Damit ist der Low-Coster startklar, dem Start am 16. November würde nun nichts mehr im Wege stehen. Zuvor musste der Carrier die Aufnahme der Flüge aufgrund der vielen Reisebeschränkungen verschieben. Und der Low Cost Carrier startet durchaus optimistisch: „Wir haben 40 potenzielle Strecken, die von Wizz Air Abu Dhabi innerhalb der ersten vier Jahre angeflogen werden könnten“, so Khalil Lamrabet, zuständig für die Luftfahrtentwicklung am Abu Dhabi Airport, angesprochen auf die die Anzahl der möglichen Routen. Die veränderte Marktlage aufgrund der Corona-Pandemie habe man mitberücksichtigen, wie anna.aero berichtet.

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Finnair entlässt 700 Mitarbeiter

Finnair macht ihre Drohung wahr und entlässt 700 Mitarbeiter – alleine 600 davon sind in Finnland beschäftigt.  Doch die Betroffenen müssen das Unternehmen nicht hochkantig verlassen, sie dürfen noch bis spätestens Ende März 2021 ihrer Tätigkeit nachgehen. Diese Kündigungswelle soll es aber noch lange nicht gewesen sein. Denn zusätzlich dazu werde die Fluggesellschaft Beschäftigte weiterhin vorübergehend entlassen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzustellen. Eigenen Angaben zufolge soll dies Tausende Arbeitsstellen betreffen, insgesamt 6.500 Angestellte zählt das Unternehmen weltweit. Weitere Maßnahmen könne die Fluglinie zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen. „Dies ist ein sehr trauriger Tag bei Finnair. Leider können wir die Situation nicht ändern. Hätte es andere Lösungen gegeben, hätte wir nicht gezögert und die Arbeitsplätze erhalten. Doch die Corona-Pandemie fordert der Luftfahrtbranche alles ab“, so Topi Manner, CEO von Finnair. Diese drastischen Maßnahmen seien notwendig und unvermeidlich, um aus dieser Krise zu fliegen. „Wir sind gezwungen, in Zukunft viele Dinge anders zu machen“.

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Condor: Kein Investor? Kein Problem!

In den letzten Wochen ist es rund um Condor still geworden. Grund dafür ist das Schutzschirmverfahren, dass es der Fluggesellschaft ermöglichen sollte, ungehindert nach Investoren zu suchen. Dieses möchte Condor nun verlassen – ohne Investor im Gepäck. An diesem Donnerstag sollen Unternehmen und Gläubiger wieder zusammentreffen, um über die Zukunft des Carriers zu beraten. Das Kuriose dabei: Condor bringt ein unvollständiges Sanierungskonzept ins Spiel. Denn der Airline fehlt es noch immer an einen Investor. An dessen Stelle würde bei Zustimmung der Gläubiger ein sogenannter Treuhänder treten, konkret die SG Luftverkehrsgesellschaft. Das bisherige Management bliebe im Amt und ein erneuter Investorenprozess soll erst starten, wenn sich die Lage in der coronageplagten Luftverkehrsbranche wieder beruhigt hat, wie die „Presse“ berichtet. „Das kann in 12, aber auch erst in 36 Monaten der Fall sein“, so eine Unternehmenssprecherin. Die Kabinengewerkschaft UFO rechnet mit einer Entscheidung nicht vor dem Jahr 2025. Ermöglicht wird der komfortable Schwebezustand mit einem langfristigen Kredit der staatlichen KfW-Bank über 550 Millionen Euro. Mit ihm ist ein anderer, weit kürzer laufender Kredit abgelöst worden, der Condor eigentlich in den Schoß der polnischen Staatsfluglinie Lot überführen sollte. Doch in der Coronakrise gerieten die übernahmewilligen Polen selbst in Not und sagten den fest vereinbarten Deal am Ostermontag ab. Mal sehen, ob so der „Start in eine neue Ära“ auch wirklich gelingt.

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Tojner verhandelt über Airbus-Tochter Premium Aerotec

Der österreichische Investor und Milliardär Michael Tojner will seine Firma Montana Aerospace einem Medienbericht zufolge mit der Airbus-Tochter Premium Aerotec zusammenführen und einen schlagkräftigen Branchenführer der Luftfahrtzulieferindustrie schaffen. Tojner plane, gemeinsam mit weiteren Partnern und der deutschen Regierung bei Premium Aerotec eine Kapitalerhöhung durchzuführen und das Geld zu nutzen, um weitere Unternehmen unter dem Dach der Gemeinschaftsfirma anzusiedeln, berichtete der „Spiegel“ heute. Später solle dann ein Börsengang erfolgen. Tojners Initiative könne insbesondere kleinen und mittelgroßen Zuliefererfirmen helfen, den Nachfrage-Einbruch bei Airbus im Zuge der Pandemie zu bewältigen. Bei der deutschen Regierung stoße der Plan bisher allerdings auf wenig Resonanz, berichtete das Magazin weiter. Grund könne ein Ermittlungsverfahren sein, das derzeit bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien anhängig sei und sich gegen Tojner und 34 weitere Personen richte. Der Unternehmer und einstige Geschäftspartner werden verdächtigt, mehrere gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften zum Dumpingpreis übernommen und dem Burgenland durch die Zahlung eines viel zu geringen Ausgleichs für den Wegfall der Gemeinnützigkeit einen Schaden von bis zu 120 Millionen Euro zugefügt zu haben. Tojner weise hingegen jegliche Vorwürfe zurück.

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Jet Airways: Neue Investoren steigen ein

Die indische Fluggesellschaft Jet Airways könnte bald wieder fliegen: Medienberichten zufolge stimmte die Gläubigerversammlung einem Verkauf zu. Auch der deutsche Investor Florian Fitsch soll darin involviert sein. Die Londoner Finanzgesellschaft Kalrock Capital und der indische Geschäftsmann Murari Lal Jalan haben geboten. Und das zufriedenstellend. Denn nach monatelangen Verhandlungen sei der Deal in trockenen Tüchern. Auch die Gläubiger hätten schon die notwendige Zustimmung erteilt. Die neuen Eigentümer würden umgerechnet 136 Millionen US-Dollar in das Unternehmen pumpen, wie reuters.com berichtet. Auch weitere Investitionen seien geplant. Doch nur ein Teil des Geldes fließt in bar. Die Gläubiger der Fluglinie – unter ihnen die State Bank of India – erhalten auch Schuldverschreibungen und Beteiligungsrechte. Die neuen Investoren gehen dabei gleich aufs Ganze. Sie wollen unter anderen verloren gegangene Slots so schnell wie möglich wieder zurückerobern und schon zeitnah ein neues AOC beantragen. Zudem soll die einst größte Airline des Landes mit neuen Flugzeugen ausgestattet werden. Mit dem klaren Ziel: Jet Airways wieder an die Spitze zu bringen.

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Ansteckungsrisiko im Flugzeug „praktisch nicht vorhanden“

Die Reisetätigkeit der Menschen hält sich bisweilen in Grenzen. Zu groß ist noch immer die Angst vor einer Infektion. Das US-Verteidigungsministerium hat in Kooperation mit United Airlines diesbezüglich das Ansteckungsrisiko an Bord untersucht. Und ist zu einem eindeutigen Entschluss gekommen. Wer sich an die vorgegeben Hygiene-Vorschriften hält, der braucht auch nichts zu befürchten. Denn die Infektions-Wahrscheinlichkeit an Bord würde „praktisch bei Null“ liegen, wie das Nachrichtenblatt GTP berichtet. Die ausgeklügelten Luftfilter-Systeme eines Flugzeugs seien dafür ausschlaggebend. Diese würden die gesamte Luft in der Kabine innerhalb von 6 Minuten austauschen. Damit sei man in einem Fluggerät besser geschützt als in den eigenen vier Wänden. Auch die IATA begrüßt die Veröffentlichung dieser Ergebnisse. Der Dachverband der Fluggesellschaften geht dabei noch einen Schritt weiter: „Es ist wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen zu werden, als sich an Bord mit dem Corona-Virus anzustecken“. Generaldirektor Alexandre de Juniac hofft, dass dieser Bericht besorgte Menschen dazu bewegt, ins Flugzeug zu steigen.

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Deutschland: Viele Unternehmen verzichten auf Dienstreisen

Offenbar ist wieder Home-Office angesagt. Denn das aktuell erhöhte Infektionsgeschehen lässt nachweislich die Nachfrage nach Geschäftsreisen sinken. „Viele Reisemanager gehen jetzt den Weg des geringsten Widerstands und verzichten komplett auf Dienstreisen im Inland“, so Inge Pirner, Vizepräsidentin des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR). Die unübersichtliche Situation bezüglich der Reise-Regeln innerhalb Deutschlands hätte maßgeblich ihren Teil dazu beigetragen. Zudem hätten viele Unternehmen aufgrund des umstrittenen Beherbergungsverbots, dass in mehreren Bundesländern schon gekippt wurde, einen vorläufigen Reisestopp verhängt, wie das Nachrichtenmagazin Reisevor9 berichtet. Die Travel Managerin fordert daher von der Politik, für „klare und bundesweit einheitliche Regeln für Geschäftsreisen zu sorgen“. 

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