COVID-19

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Ryanair kürzt erneut den Flugplan

Die global steigenden Infektionszahlen zwingen Ryanair, erneut am Winter-Flugplan zu schrauben. Der Billig-Flieger reduziert die Winter-Kapazität abermals, diesmal auf nur 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vermehrten Flugbeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie zeigen Wirkung. Vor allem die Ticketbuchungen für November und Dezember würden darunter leiden. Deshalb müssen man den Flugplan weiter beschneiden und die Frequenzen reduzieren. „Zusätzlich zur Schließung der Basen in Cork, Shannon und Toulouse für den Winter hat Ryanair erhebliche Reduktionen der Flugzeuge an den Basen in Belgien, Deutschland, Spanien, Portugal und Wien angekündigt“, heißt es am Donnerstag. Unter diesen Umständer rechnet der Low-Coster mit etwa 38 Millionen Fluggästen im laufenden Fiskaljahr bis Ende März. „Obwohl diese Prognose noch weiter nach unten korrigiert werden könnte, wenn die EU-Regierungen den Flugverkehr weiterhin schlecht organisieren und in diesem Winter weitere ‚Lockdowns‘ anordnen“, so Michael O’Leary.

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Carolin Bach wird neue VC-Beiratsvorsitzende

Die Vereinigung Cockpit schreibt Geschichte: Die Mitglieder des Beirats haben zum ersten Mal eine Frau als Beiratsvorsitzende gewählt.  Die A320-Kapitänin Carolin Bach übernimmt den Posten. Der Beirat vertritt die Mitglieder gegenüber dem Vorstand und berät diesen, besonders in diesen Zeiten sei eine koordinierte Zusammenarbeit wichtig. Denn: „Es gibt eine Zeit nach Corona und gemeinsam werden wir den Weg in diese Zeit meistern“, so die Lufthansa-Pilotin nach der Wahl.  Stellvertretend für den gesamten Vorstand möchte ich Carolin Bach zur Wahl als Beiratsvorsitzende herzlich beglückwünschen“, freut sich auch VC-Präsident Markus Wahl. „Wir unterstützen ihren Aufruf zur Geschlossenheit und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Gemeinsame Ziele und ein gemeinsamer Weg sind in der jetzigen Zeit für den Verband und alle Mitglieder von zentralem Interesse.“

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Air Asia bekommt staatliche Unterstützung

Die malaysische Billigfluggesellschaft Air Asia bekommt staatliche Kreditgarantieren zugesichert.  So haftet die Regierung für 80 Prozent der Kreditsumme, um das bankenfinanzierte Darlehen erst zu ermöglichen. Dabei würden dem angeschlagenen Carrier umgerechnet 240 Millionen US-Dollar zugeschossen, wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet. Das erste Geld soll schon im November fließen. Eine Bestätigung steht auf beiden Seiten noch aus. AirAsia betreibt nationale und internationale Linienflüge und ist Asiens größte Billigfluggesellschaft. Die Drehkreuze sind dabei Kota Kinabalu, Kuala Lumpur und Penang. Aktuell besteht die Flotte der Fluggesellschaft aus 95 Flugzeugen, davon mehr als zwei Drittel Airbus A320-Maschinen, mit einem Durchschnittsalter von 5,5 Jahren.

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Easyjet Switzerland blitzt beim Bundesrat immer wieder ab

In einer Ausgabe des Konsumentenmagazins Saldo kommt der Schweizer Bundesrat nicht gut weg. Im Gegenteil. Während Flag Carrier Swiss die Krise mit großzügiger Hilfe des Staates gut wegstecken kann, bekam Easyjet Switzerland bis heute nichts. Die beiden Fluggesellschaften kämpften regelrecht um staatliche Unterstützung. Umgerechnet 1,66 Milliarden Euro bekam schließlich die Lufthansa-Tochter im Zuge der Corona-Pandemie für Tochter Edelweiss und sich selbst. Und das sehr leicht, wie nun ch-aviation.com berichtet. Es sei nichts über Managementlöhne oder die Umwelt vereinbart worden, lediglich sollten Reisebüro-Tickets schnellstmöglich refundiert werden. Betroffene, die nicht über einen Reiseveranstalter gebucht haben, dürfen weiterhin mit Gutscheinen abgespeist werden. Dem gegenüber ging die Easyjet-Tochter auch nach mehreren Anträgen mit leeren Händen nach Hause – und dem Tipp, man solle doch „die Muttergesellschaft um eine Geldspritze bitten“. Die Airline hat am Flughafen Genf rund 45 Prozent Marktanteil, in Basel sind es sogar 60 Prozent. Bei der Swiss machen die Anteile in Genf 14 Prozent aus, ab Basel fliegt sie nicht und beim Hub Zürich verzeichnet sie 54 Prozent. Beim Bund gab es zuletzt durchaus warnende Stimmen: Es sei „politisch nicht tragbar, den Standort Zürich zu bevorzugen“. Doch an der Situation ändert sich nichts, der Billig-Carrier wird vom Bundesrat ausgeschlossen.

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Griechenland streikt schon wieder

Die Griechen tun es wieder: Nicht einmal zehn Tage nach dem ersten Streik, folgt morgen der nächste. Die Gewerkschaft der Staatsbediensteten (ADEDY) fordert mehr Geld. Die griechischen Fluglotsen anscheinend auch, sie werden die Protest-Aktion unterstützen. Fast alle Flüge fallen ab 8 Uhr Ortszeit am 15. Oktober für 24 Stunden aufgrund der Initiative aus. Dies teilten unter anderem griechische Fluglinien mit, auch Flughäfen warnen bereits.

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LOT: Keine Kurstrecken-Flüge ab Budapest

LOT Polish Airlines wird coronavirusbedingt in der Winter-Saison keine Kurzstrecken von Budapest aus, wo die Fluggesellschaft eine Basis betreibt, anbieten. Die einzigen Ausnahmen: zwei Destinationen in Polen. Von der ungarischen Hauptstadt aus wolle der Carrier trotz Corona weiterhin den Warschauer Flughafen sowie die Stadt Breslau anfliegen. Außerdem findet man nach wie vor Seoul-Incheon, den größte Airport Südkoreas, im Langstrecken-Programm der Fluglinie. Dabei hatte LOT große Pläne für die Basis. Flugverbindungen zu sechs europäischen Städten, darunter Brüssel und Stuttgart, sollten aufgenommen werden, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet. Doch dann kam Corona und macht der Airline einen Strich durch die Rechnung.

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SAS setzt Mitarbeitern ein Ultimatum

Die Coronavorus-Krise fordert von der Luftfahrtbranche einiges ab. Und zwingt gestandene Arbeitgeber wohl zu üblen Geschäftspraktiken, um die Krise glimpflich zu überstehen. Entweder-oder heißt es für die dänische Belegschaft der skandinavischen Fluggesellschaft SAS. Denn wie nun aus internen Kreisen nach außen gedrungen, soll die Airline rund 70 Prozent der Mitarbeiter im September vor die Wahl gestellt haben: Entweder ihr akzeptiert eine Lohnkürzung, oder ihr packt eure sieben Sachen.  Hintergrund dieser Geschichte ist eine Vereinbarung mit den Sozialpartnern und der dänischen Regierung. Darin ist verankert, dass SAS Mitarbeiter im Bedarfsfall nach Hause schicken kann. Die Ausfälle übernimmt der Staat, jedoch nicht bis zur vollen Höhe. Ohne Gnade, aber durchaus wirkungsvoll: Knapp 900 Angestellte – davon 550 Flugbegleiter und 350 Piloten – haben dem Programm bereits zugestimmt, wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet. SAS erwarte, dass noch weitere dazu kommen.

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Qantas fliegt wieder international

Ab dem kommenden Freitag werden Reisen zwischen Australien und Neuseeland wieder erlaubt. Pünktlich dazu bietet Qantas wieder internationale Flüge an. Die australische Fluggesellschaft wird ab dem Flughafen Sydney zwei Strecken betreiben: Sechsmal in der Woche geht es nach Auckland, nur viermal wöchentlich nach Christchurch. Darüber hinaus wird auch Qantas‘ Billigablegerin Jetstar Airways die Route Sydney-Auckland bedienen. Die Wiederaufnahme der Flugstrecken sei aber an Auflagen geknüpft, wie das Nachrichtenblatt CH-Aviation berichtet. So dürfen Australier immer noch nicht nach Neuseeland einreisen. In Australien lebende Neuseeländer müssen bei einer Rückkehr in ihr Heimatland hingegen für zwei Wochen in Quarantäne.

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Air Cairo holt sich drei Airbus-Maschinen

Bereits in trockenen Tüchern: Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo verstärkt sich mit drei Airbus A320neo. Die erste Auslieferung soll bereits in diesem Monat stattfinden, während die restlichen zwei Maschinen im Laufe des nächsten Jahres hinzustoßen sollen. Wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet, habe man sich die Tochtergesellschaft der Egypt Air auf eine Dry-Lease-Vereinbarung mit einer Laufzeit von sechs Jahren geeinigt. Damit sieht sich der Carrier gut gerüstet für die Zukunft nach Corona und hofft, dass die Nachfrage bald wieder steigt. Aktuell besteht die Flotte der Air Cairo aus sieben Airbus A320-Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren.

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Vida-Liebhart: „Lauda tritt österreichisches Recht mit Füßen“

Die Verlegung der Lauda-Basis von Wien nach Malta sorgt immer noch für Gesprächsstoff. Die Gewerkschaft Vida sieht nun die österreichische Regierung in der Pflicht. „Flucht vor der österreichischen Rechtsprechung und vor geregelten Arbeitsbedingungen, um den österreichischen Markt weiterhin mit Dumpingpreis-Tickets auf Kosten des Personals überschwemmen zu können“, reagiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt, auf den Rückzug von Laudamotion aus Wien. Generell sei dies absehbar gewesen. Denn schon im Sommer 2019 habe das Unternehmen begonnen, „österreichisches Recht mit Füßen zu treten und seine eigene Rechtsordnung in Österreich zu etablieren“, so Liebhart weiter. Die Politik müsse einem solchen Vorgehen in der Branche einen Riegel vorschieben – „auffällige“ Fluggesellschaften sollten in Zukunft behördlich kontrolliert werden. Und Strafzahlungen leisten, wenn sie sich nicht an die allgemeinen Spielregeln halten. Darüber hinaus fordert der Gewerkschaftler zwei weitere Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping: Die Umsetzung eines fairen Branchenkollektivvertrags oder Ermöglichung der KV-Satzung bei Airlines sowie ausreichend hohe Gebühren am Flughafen Wien und bei der Flugsicherung. „Die Billigpreispolitik bei den Flughafengebühren wirkt wie ein Magnet auf Billigairlines und Dumpingpreise“, so Liebhart. Sollten die zuständigen Behörden nicht rasch die Initiative ergreifen, so könnte die Corona-Pandemie nur eines von vielen Problemen am Flughafen Wien werden. „Wir sehen, dass jene Airlines, die versuchen, fair mit ihren Beschäftigten umzugehen und aktiv an der Sozialpartnerschaft mitwirken, mehr und mehr durch die Preistreiber unter Druck geraten. Es besteht daher die berechtigte Sorge, sollten nicht in den kommenden Wochen die ersten Maßnahmen dagegen ergriffen werden, dass nur die Dumping-Airlines als einzige das viel zitierte

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