COVID-19

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Frankfurt: Lufthansa ersetzt Boeing durch Airbus

Einige bislang geparkte Flugzeuge können sich auf einen Einsatz freuen, auch wenn er vorerst zeitlich begrenzt ist: Lufthansa setzt für die Dauer des Winterflugplans vier Airbus A350-Maschinen am Drehkreuz Frankfurt ein. Vom größten deutschen Verkehrsflughafen aus fliegt das sparsame Langstreckenflugzeug in den kommenden Monaten Chicago und Los Angeles an – und löst somit die Boeing 747-8 ab. Ab Dezember sollen auch die Airbus A340 das gleiche Schicksal ereilen. Zumindest die Flugzeuge, die auf der Strecke nach Tokio-Haneda eingesetzt werden.  16 Flugzeuge des Typs A350-900 seien derzeit am Lufthansa-Drehkreuz München stationiert. „Aufgrund des durch die Corona-Pandemie stark reduzierten Flugangebots kommen im diesjährigen Winterflugplan dort vorerst nur sieben A350-900 auf Routen nach Nordamerika und Asien zum Einsatz“, heißt es in einer Aussendung.

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September: 82,9 Prozent weniger Fluggäste am Frankfurter Flughafen

Dem Airport Frankfurt macht die Corona-Pandemie weiterhin zu schaffen: Im September zählte der größte deutsche Verkehrsflughafen gut 1,1 Millionen Passagiere – ein Rückgang um 82,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.  Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres sank damit das Fluggastaufkommen um 70,2 Prozent, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Die weiterhin geltenden Reisebeschränkungen und die Unsicherheit bei der Reiseplanung infolge der COVID-19-Pandemie dämpfen seit Monaten die Nachfrage. Mit 16.940 Starts und Landungen ging die Zahl der Flugbewegungen um 63,7 Prozent zurück. Das Fracht-Aufkommen sank im vergangenen Monat um 5 Prozent auf 165.967 Tonnen, im Zeitraum Januar bis September gar um 12,7 Prozent. Die Flughäfen des internationalen Portfolios waren im September in unterschiedlichem Ausmaß von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. An einigen Standorten zeigten sich positive Effekte durch eine leichte Belebung des Urlaubsreiseverkehrs. In anderen Ländern galten weiterhin teils umfassende Reiserestriktionen.  

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Lufthansa-Vorstände sollen sich vor Gericht verantworten

Einem Berliner Rechtsanwalt gefällt das Corona-Management der Lufthansa so ganz und gar nicht. Er hat alle fünf Konzernvorstände wegen Betrugsverdachts angezeigt. Fast tagtäglich regnete es, vor allem in der Lockdown-Phase, Flugstreichungen. Niemand konnte sich sicher sein, dass sein geplanter Flug auch wirklich stattfindet. Geschweige denn, ob und wann das bereits gezahlte Ticket rückvergütet wird. Nun soll die AUA-Mutter nach einer Abmahnung eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Dabei würde es um Falschinformationen für Kunden und um gesetzwidrig verringerte Erstattungen gehen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.

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Air Hamburg: Juli und August besser als im Vorjahr

Während nahezu jede Airline in diesem Jahr von dem Schreckgespenst Corona-Virus heimgesucht wurde, wird die private Charterfluggesellschaft Air Hamburg 2020 schwarze Zahlen schreiben. „Wir haben Glück im Unglück gehabt“, beschreibt der Gründer und Geschäftsführer Floris Helmers die Situation der Privatjet-Anbieter. Tatsächlich ist der Einbruch im Premium-Geschäft glimpflicher ausgefallen als bei den großen, aufs Massengeschäft ausgerichteten Fluggesellschaften. Menschen, die tiefer in die Tasche greifen können, bevorzugten das private Reisen. Denn die Fluggäste würden so Menschenmassen, sowohl auf den Flughäfen, wo sie getrennte private Flughafenterminals benutzen, als auch an Bord vermeiden, wie abendblatt.de berichtet. Eine Übertragung des neuartigen Virus durch die Kabinenluft sei damit nahezu ausgeschlossen. Dies ließ die Nachfrage steigen – in den Monaten Juli und August gab es sogar mehr Flüge als im Vorjahr.  „Allerdings auch bei einer von 29 auf 35 Maschinen vergrößerten Flotte“, so Helmers. Dennoch: In der letzten März-Woche brach auch beim Premiumprovider das Geschäft nahezu ein. Statt wie üblich täglich 70 Umläufe waren es an den schwächsten Tagen nur drei bis vier. Dies führte dazu, dass der Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit geschickt werden musste. Doch die Talfahrt hielt nicht lange, es ging rasch wieder nach oben. Wie die Wintermonate verlaufen würden, hänge massiv von den Reisebeschränkungen der einzelnen Staaten ab. Nichtsdestotrotz blickt Air Hamburg auf ein turbulentes, aber dennoch stabiles Jahr zurück. Stabil sieht auch die Finanzprognose aus: Der Carrier rechne mit etwa 180 Millionen Euro Umsatz. Ungefähr so viel wie im Vorjahr.

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United Airlines fährt das Angebot hoch

Entgegen des aktuellen Trends reduziert United Airlines sein Flugangebot in den Wintermonaten nicht. Ganz im Gegenteil: Der US-Carrier fliegt im November 44 Prozent des Vorjahresniveaus. Im nächsten Monat nimmt das Star-Alliance-Gründungsmitglied wieder die Flugverbindung nach Frankfurt auf – dreimal in der Woche hebt eine Maschine nach Denver ab. Zudem werden die Frequenzen ab FRA nach Houston auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Insgesamt kommt die Fluggesellschaft somit auf über 50 wöchentliche Direkt-Verbindungen ab Frankfurt, München und Zürich zu den großen US-Drehkreuzen Newark, Chicago, Denver, Houston, San Francisco und Washington DC. Auf diesen Strecken würden besonders „Dreamliner“(Boeing 787-9 und 787-10) zum Einsatz kommen, wie fvw.de berichtet.  Das interkontinentale Fluggeschäft wird darüber hinaus durch die Wiederaufnahme der Strecken San Francisco-Taipeh, Houston-Santiago de Chile sowie Houston-Rio de Janeiro wiederbelebt. Noch im Oktober startet die Route San Francisco–Schanghai und im Dezember kommt auch Chicago–Neu Delhi hinzu. Auf Inlandsflügen baut der US-Mega-Carrier im November insbesondere das Angebot in Richtung Florida mit zusätzlichen Frequenzen etwa nach Miami, Tampa und Key West aus.

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NRW: Gratis Corona-Test für Deutschland-Reisende

Um die Herbstferien für Deutschland-Reisende angenehmer zu gestalten, möchte das Land Nordrhein-Westfalen für diese Zeit kostenfreie Corona-Tests anbieten. Das Gesundheitsministerium habe diesbezüglich bereits einen entsprechenden Erlass an die Kommunen versendet, wie das Nachrichtenblatt FVW berichtet. Wer aus einer Region komme, in der der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erreicht oder überschritten sei und für eine innerdeutsche Reise einen negativen Test brauche, solle sich kostenfrei testen lassen können. Sämtliche Kosten würden aus dem Gesundheitsfonds des Bundes übernommen.  Im Zuge der Ferien haben sämtliche Bundesländer verschärfte Regelungen eingeführt.

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AUA-Chef verlängert vorzeitig bis 2026

Angesichts der Corona-Pandemie stehen viele Fluggesellschaften vor einer ungewissen Zukunft. Austrian Airlines kann sich aber eines sicher sein: Vorstandsvorsitzender Alexis von Hoensbroech wird den Carrier noch mindestens fünf Jahre durch diese schwere Zeit begleiten. Er verlängert sein Arbeitspapier bis 2026.   Sein bisheriger Vertrag läuft noch bis Juli 2021. Der promovierte Physiker stieg 2005 in den Lufthansa-Konzern ein, von 2014 bis 2018 führte er die Frachttochter Lufthansa Cargo. Im August 2018 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der AUA bestellt. Sein bisheriger Vertrag läuft noch bis Juli 2021. Neben Alexis von Hoensbroech gehören Andreas Otto und Jens Ritter dem erweiterten Vorstandsteam von Austrian Airlines an. „Alexis von Hoensbroech hat Austrian Airlines gemeinsam mit seinem Management-Team mit sicherer Hand durch die Corona Krise gesteuert, in der Politik und vor allem bei den Mitarbeitern viel Vertrauen aufbauen können und die Weichen für einen guten Neustart gelegt“, kommentiert Christina Förster, Aufsichtsratsvorsitzende der Austrian Airlines AG die Wiederbestellung.

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60 Flugschüler können Ausbildung bei FlyBy fortsetzen

Für 120 Auszubildende einer britischen Flugschule schien der Traum vom Fliegen zu enden. Denn die Academy musste aufgrund der prekären finanziellen Lage, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, schließen. Etwa die Hälfte der Flugbegeisterten bekommen jetzt doch noch einen Ausbildungsplatz: Die spanische Flugschule FlyBy nimmt sie auf. Die Corona-Krise wütet über die Luftfahrtbranche. An eine Ausbildung zum Piloten denken zurzeit nur wenige. Denn das letzte, was eine Airline jetzt braucht, sind zusätzliche Piloten. FlyBy scheint dies gar nicht zu stören: Die spanische Academy eröffnet eine zweite Basis im Norden Spaniens – und nimmt erst einmal 30 der entlassenen Kadetten auf. Weitere 30 sollen im nächsten Monat dazu stoßen.  Der neue Standort verfügt über zwei Start- und Landebahnen mit einer Länge von jeweils 1,4 Kilometer und 500 Meter und befindet sich in der Autonomen Region Kastilien-Léon. 

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2021: In Norwegen entsteht eine neue Airline

Inmitten der größten Krise der Luftfahrtgeschichte soll eine neue Fluggesellschaft entstehen: Eine Gruppe von sieben norwegischen Geschäftsmännern wolle bis zum Sommer 2021 das Projekt auf die Beine stellen.  Das Team – unter ihnen ein ehemaliger Norwegian-Geschäftsführer – glaube nicht daran, dass die Luftfahrtbranche zu alter Stärke zurückfindet. Dennoch sei man zurzeit auf der Suche nach Kapitalgebern. Das neue Unternehmen soll einerseits mit privaten Mitteln finanziert werden. Aber auch eine staatliche Beteiligung sei denkbar, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet.  Zunächst sei geplant, fünf Flugzeuge einzuflotten – ob es am Ende Flugzeuge des Herstellers Airbus oder doch Boeing-Modelle werden, stehe noch in den Sternen. Schon jetzt zeigt man sich zuversichtlich: „Wir werden in der Lage sein, moderne Flugzeuge zu einem vernünftigen Preis zu leasen, erstklassige Mitarbeiter einzustellen und ein Unternehmen aufzubauen, dass mit wenig Flugzeugen rentabel ist“, so der ehemalige SAS Braathens Geschäftsführer Erik Gunnar Braathen. Zurzeit seien rund 40 Mitarbeiter rund um die Uhr mit der Realisierung des Projekts beschäftigt.

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Luxair muss 600 Stellen abbauen

Im Zuge der Corona-Pandemie stehen auch für Luxair turbulente Zeiten an. Lösungen müssen her. Eine sieht vor, nahezu 600 Arbeitsplätze abzubauen. Der Carrier würde sich in einer finanziell angespannten Lage befinden – unter anderem habe die Nachfrage stärker abgenommen als ursprünglich gedacht. Dieser Umstand zwinge das Unternehmen zum Handeln. In einer Sitzung, an der neben den Gewerkschaften OGBL und LCGB auch Regierungsmitglieder teilnahmen, sei dabei ein grundsätzliches Abkommen geschlossen worden: Stellenabbau ja, Entlassungen nein. Die Mitwirkung und Hilfe des Staates würden bei dieser sozialverträglichen Lösung eine wichtige Rolle spielen, wie tagesblatt.lu berichtet. Einerseits werde man Geld zuschießen – bis 2023 sollen etwa 50 Millionen Euro fließen. Andererseits seien auch Gesetzesänderungen nötig. Denn rund 300 Mitarbeiter sollen umgegliedert werden, mehr als zurzeit erlaubt. So könnten die Luxair-Piloten bei Frachtunternehmen, die wirtschaftlich sogar von der Krise profitiert haben, eingesetzt werden. Und würden nur einen anderen Arbeitgeber bekommen, nicht aber ganz ohne Job dastehen. Die andere Hälfte soll in den vorzeitigen Ruhestand gehen können. Auch dafür werde man die nötigen Schritte einleiten. Die Arbeiternehmervertretung bedauere den massiven Abbau, befürwortet aber auf der anderen Seite die Tatsache, dass es faktisch zu keinen Kündigungen kommt. Der am Ende des Jahres auslaufende Kollektivvertrag – auch dies ist ein Teil des beschlossenen Gesamtpakets – wird um drei Jahre verlängert, allerdings ohne Lohnerhöhungen für das Personal, bis sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens normalisiert hat. Der Erhalt der Arbeitsplätze habe in diesem Fall Priorität gehabt.

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