COVID-19

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Lufthansa Cargo flottet neunte Boeing 777F ein

Damit hat der Frachtkranich insgesamt dreizehn Boeing-Maschinen des Typs 777F in den eigenen Reihen. Letzten Dienstag ist um 11:19 Uhr Ortszeit die jüngste Boeing 777F des Carriers erstmals auf dem Flughafen Frankfurt (FRA) gelandet. Der Frachter mit dem Kennzeichen D-ALFI war als Flug LH8145 nach seinem Start vom Flughafen Everett (PAE) im US-Bundesstaat Washington 10 Stunden und 10 Minuten unterwegs. Das neue Flugzeug trägt den Namen „¡Buenos días México!“, den es von einer bereits aus dem Betrieb genommenen Maschine mit dem Kennzeichen D-ALCH übernommen hat.  Lufthansa Cargo betreibt an ihrem Heimatdrehkreuz Frankfurt nun neun moderne „Triple Seven“. Darüber hinaus vermarktet das Unternehmen die Frachtkapazität von vier weiteren Maschinen dieses Typs, die beim Joint-Venture AeroLogic mit Sitz am Flughafen Leipzig betrieben werden. „Die Luftfracht sichert gerade in akuten Krisen wichtige Versorgungswege und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Weltwirtschaft. Kurzfristige globale Herausforderungen zu meistern gehört zu unseren Kernkompetenzen, langfristigen globalen Herausforderungen zu entgegnen zu unserer Verantwortung. Mit unserer neuen Flotte unterstreichen wir unseren Anspruch, ökonomische und ökologische Effizienz aktiv und nachhaltig zu vereinen“, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Die zweistrahlige Boeing 777F ist um rund 20 Prozent effizienter und stößt weniger CO2 aus als der bisher eingesetzte Typ MD-11F. Zudem erfüllt das neue Modell beim Lärmschutz die strengen Anforderungen des ICAO Annex 16, Volume I, Chapter 14. Durch die höhere Frachtkapazität und Reichweite kann die gleiche Frachtleistung künftig mit spürbar weniger Flugbewegungen erbracht werden. Die sechs noch im Dienst stehenden Frachter vom Typ MD-11 werden über die kommenden Monate schrittweise

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Interjet investiert in eine neue Airbus-Flotte

Der mexikanische Billig-Flieger Interjet hat im Zuge der Corona-Krise fast alle seine Airbus-Maschinen verloren. Jetzt sollen neue her. Die Leasingverträge liefen aus. Somit mussten auch die Flugzeuge an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Das neue Management rund um Geschäftsführer Carlos del Valle werde sich nun um eine neue Airbus-Flotte bemühen, wie simpleflying.com berichtet. Und dass trotz der finanziellen Schwierigkeiten aufgrund von Corona. Schon im Oktober sollen vier neue Fluggeräte der A320-Familie ausgeliefert werden. Im November sollen zehn weitere folgen, sodass das Corona-Jahr des Unternehmens einer Flotte aus 17 Airbus-Maschinen endet. Doch das soll erst der Anfang sein. In Zukunft wolle man eine Flotte mit bis zu 120 Flugzeugen aufweisen können. Gleichzeitig räumt del Valle auch ein, die Sukhoi Superjet-Flotte einstellen zu wollen. Dies würde auch bedeuten, dass man beabsichtigt, den Vertrag mit dem russischen Flugzeugbauer Irkut aufzulösen.

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Swiss vor Personalabbau: 1.000 Stellen sollen weg

In Folge der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten – auch die Swiss. Deswegen sei bei der Lufthansa-Tochter ein massiver Stellenabbau nötig. Innerhalb von zwei Jahren sollen rund 1.000 Arbeitsplätze wegfallen, so der mit Ende des Jahres abdankende Swiss-Chef Thomas Klühr. Und das, ohne das jemand das Unternehmen verlassen müsste. Dies solle über einen Einstellungsstopp sowie Teilzeitmodelle und frühzeitige Pensionierungen erfolgen, heißt es in der Online-Ausgabe der Salzburger Nachrichten.  Der Schweizer Carrier rechne damit, dass das Geschäft mittel- bis langfristig um 20 Prozent schrumpft. Bewahrheitet sich diese Prognose, so würde diese Maßnahme genügen, um das Unternehmen wieder auf Vordermann zu bringen. Sollte sich die wirtschaftliche Situation jedoch nicht verbessern – insbesondere auf den Langstrecken – seien Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen, so Klühr weiter. Dies könne frühestens im ersten Quartal 2021 entschieden werden.

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Corona: Reisen auf Risiko

In der größten Luftfahrtkrise der Geschichte hat sich eines gezeigt: Brennt die Hütte, haben Konsumenten oft das Nachsehen. Wird eine Flugreise annulliert, so haben die Passagiere einen gesetzlichen Anspruch auf die Erstattung der gesamten Ticketkosten. Nicht nur das. Die Fluggesellschaft muss das Geld innerhalb der gesetzlichen Frist – in der Regel eine Woche – überweisen. So weit so gut. Doch in der Praxis zeigt sich: Diese sieben Tage haben sich bestenfalls als theoretischer Wert erwiesen. „An die gesetzliche Frist hat sich keine einzige Airline gehalten“, so Ulrike Weiß, Konsumentenschützer bei der Arbeiterkammer Oberösterreich. Dieses unrechtmäßige Verhalten könne man auch bei den großen Airlines – allen voran die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die heimische Austrian Airlines gehört – beobachten. Ärgerlich, denkt man an die hohen Summen an Hilfsgelder, die zugeflossen sind. Auch die jeweiligen Regierungen würden in der Hinsicht wenig bis gar keine Kooperationsbereitschaft zeigen. Zumal die Staatshilfen keinerlei Verpflichtungen vorsahen, den Fluggästen ihre verfallenen Tickets zu erstatten. Doch nicht nur Airlines enttäuschten in diesem Punkt. Auch bei Online-Reservierungen über Vergleichs- und Buchungsportale kam es zu Komplikationen. Und das zulasten der Verbraucher. Es sei sogar der Eindruck erweckt worden, dass viele Unternehmen angesichts der Probleme bewusst untergetaucht seien, so die AK-Konsumentenschützerin. So seien E-Mail-Adressen gelöscht und sogar eingeschriebene Briefe der betroffenen Kunden von den Onlineportalen an die Absender retourniert worden, wie es in der Online-Ausgabe des ORF heißt. Diese Portale sind somit nicht mehr erreichbar – auch nicht für die Arbeiterkammer. In solchen Fällen scheint es fast unmöglich, an das eigene Geld

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Aegean Airlines: Großes Deutschland-Angebot im Winter

Der Carrier legt den Fokus – wie soll es auch anders sein – besonders auf Deutschland. Im Winterflugplan könne man sich auf Direkt-Verbindungen von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart nach Athen freuen, wie es in einer Aussendung heißt. Passagiere aus Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart können zudem während des gesamten Winterflugplans direkt nach Thessaloniki fliegen. Heraklion wird weiterhin von Düsseldorf und Stuttgart (bis zum 31. Oktober), Frankfurt (bis zum 27. November) sowie München (bis zum 28. November) angeflogen. Non-Stop-Flüge von Frankfurt (bis 31. Oktober) und München (bis 30. Oktober) nach Rhodos bietet die Fluggesellschaft ebenfalls an. Von den Drehkreuzen Athen und Thessaloniki aus bietet Aegean Airlines zahlreiche Anschlussverbindungen zu Zielen in Griechenland wie Heraklion, Chania, Korfu, Kos, Mykonos, Naxos, Santorin und Zakynthos. Bei Reisen nach Griechenland ist im Zuge der Coronavirus-Krise eine Online-Registrierung erforderlich. Urlauber müssen das Online-Formular „Passenger Locator Form“ (PLF) spätestens am Tag vor dem Abflug ausfüllen.

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Am Klagenfurter Flughafen: Bau des neuen Gefängnisses beschlossen

Nicht nur die Corona-Krise hat das Land Kärnten in den letzten Monaten beschäftigt: Seit langem ist auch der Neubau der Justizanstalt Klagenfurt im Gespräch. Die jahrelange Suche nach der passenden Lage gehört nun der Vergangenheit an. Denn: Als Standort wurde der Flughafen Klagenfurt festgelegt. Schon in diesem Monat soll das große Projekt öffentlich vorgestellt werden, wie 5min.at berichtet. Doch die Standortwahl trifft auf Kritik. „Rund um den Flughafen hätte es eigentlich eine neue Messe, wichtige Betriebe und ein Hotel geben sollen. Jetzt dürfte das Gefängnis die neue Attraktion im Bereich des Flughafens schlechthin werden?“, so Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. „Dass es sich beim aktuell größten öffentlichen Bauvorhaben in Kärnten ausgerechnet um ein Gefängnis handelt, muss vielen Kärntnerinnen und Kärntner sowie insbesondere unserer Jugend zu denken geben“, findet Köfer. Er hinterfragt zudem die europaweite Suche nach einem Architekten und fordert die Offenlegung aller sechs Projekte, die in die engere Auswahl gekommen sind: „Hier ist umfassende Transparenz gefragt, die ich im Sinne der Bevölkerung und der Steuerzahler auch einmahne.“ Team Klagenfurt-Chef Klaus-Jürgen Jandl sieht den Standort der neuen Justizhaftanstalt hingegen positiv. In einer aktuellen Aussendung erklärt er: „Die Entscheidung, den Neubau der Justizhaftanstalt Klagenfurt nahe dem Flughafen Klagenfurt zu errichten, ist eine wichtige und absolut richtige Entscheidung für die Landeshauptstadt. Nicht nur, dass eine Haftanstalt im Zentrum einer Stadt nichts zu suchen hat und damit der Standort an der Peripherie richtig gewählt wurde, besteht nunmehr auch die Möglichkeit, die dringend notwendige räumliche Erweiterung für Landesgericht und Staatsanwaltschaft zu gewährleisten. Das mit der zu erwartenden Investition

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Bozen verschiebt Sky-Alps-Start erneut

Das Comeback des Südtiroler Flughafens im Linienverkehr verzögert sich weiter. Eigentlich wurde der Dezember als Starttermin festgelegt. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie konnte man jedoch – wenig überraschend – nicht planmäßig abheben. Deswegen müsse das Start-Up-Unternehmen den Termin erneut verschieben. Diesmal auf den Monat April des nächsten Jahres. Unter der Marke „Sky Alps“ will der privatisierte Flughafen Bozen Linienflüge nach Rom und zu weiteren Destinationen anbieten. Als Fluggerät soll ein Turbopropflugzeug des Typs DHC Dash 8-400 eingesetzt werden. Die operative Durchführung wird durch die maltesische Luxwing erfolgen. Zuvor war der Carrier primär im Business-Jet-Geschäft tätig.

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Gratis Flüge: Malta will Tourismusbranche ankurbeln

Kostenlose Flüge nach Malta? Hört sich im ersten Moment wie ein Witz an. Doch diese Maßnahme wird im Inselstaat offen diskutiert. Besonders die Tourismusbranche leidet unter den schweren Folgen der Covid-19-Krise. Sämtliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gehen meistens auf Kosten der Hoteliers und Gastwirte. Tony Zahra, Präsident des maltesischen Hotel- und Restaurantverbands, bringt nun kostenfreie Flüge ins Spiel, wie das Nachrichtenblatt Times of Malta berichtet. „Letztendlich müssen wir uns die Frage stellen, wie wir die Menschen dazu bringen, nach Malta zu reisen“, so Zahra. Die Regierung hätte schon einiges unternommen, um die Branche über Wasser zu halten. Doch es brauche noch mehr, um auf lange Sicht überleben zu können. „Die langfristige Lösung besteht darin, Umsätze durch Ankünfte zu generieren“, fügte er hinzu.

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Lufthansa: Flugplanänderungen stehen bevor

Lufthansa plant im Winter mit nur 30 Prozent des ursprünglichen Angebotes – das bringt Flugstreichungen mit sich.  Ein Ende der Coronavirus-Krise ist noch nicht in Sicht. Die Buchungszahlen sehen im Vergleich zu den Vorjahreswerten extrem mager aus. Aus diesem Grund kündigt der deutsche Flag-Carrier erhebliche Flugplan-Änderungen an. Diese sollen vor allem die nächsten Monate betreffen. Auch die Tochtergesellschaften Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines seien davon nicht ausgenommen, wie reisevor9.de berichtet. In diesen unsicheren Zeiten sei es äußerst schwierig, einen Flugplan zusammenzustellen, der auch wirklich realisiert werden kann. Angekündigte Flugverbindungen können kurzfristig wieder gestrichen werden – betroffene Fluggäste würden aber informiert und soweit wie möglich automatisiert umgebucht, heißt es vonseiten des Unternehmens. Bei Umsteigeverbindungen hingegen könne eine manuelle Umbuchung der Zu- und Abbringerflüge erforderlich sein.

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United startet Corona-Schnelltests

Auf der Strecke San Francisco-Hawaii müssen Passagiere von United Airlines ab 15. Oktober 2020 vor dem Abflug einen Corona-Schnelltest absolvieren. Zunächst wird das neue Verfahren auf dieser Inlandsstrecke getestet, könnte jedoch schon sehr bald auf das ganze Streckennetz ausgedehnt werden. United Airlines ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die einen konkreten Starttermin für die Einführung von Antigen-Tests vor dem Abflug benannt hat. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten feststehen und darüber entscheiden, ob man mitfliegen darf oder nicht. Die Lufthansa Group plant ebenfalls die neuen Schnelltests zu nutzen. Ein genauer Termin für den Start steht noch nicht fest, jedoch betonte zuletzt Konzernchef Carsten Spohr, dass es so rasch wie möglich erfolgen wird. Betroffen ist dann auch die Tochter Austrian Airlines, die entsprechende Pläne bereits offiziell bestätigt hat.

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