COVID-19

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Alltours: Kanaren-Inseln wieder im Programm

Gute Nachrichten für alle Sonnenhungrigen: Die Bundesregierung hat angekündigt, die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln ab dem 24. Oktober aufzuheben. Deswegen nimmt Reiseveranstalter Alltours die spanische Inselgruppe wieder in das Programm auf.  Der Inzidenz-Wert würde unter 35 liegen und sei damit deutlich niedriger als in den meisten deutschen Gebieten, so das Auswärtige Amt in einer Stellungnahme. Reisende können also wieder ungehindert auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma oder La Gomera Urlaub machen. Und dass, ohne böses Erwachen in Form einer Quarantänepflicht bei der Rückreise.  Dass das weiterhin auch so bleibt, führen die Veranstalter einige Sicherheits-Konzepte ein. So wurden nahezu alle Freizeitaktivitäten nach draußen verlegt, auch touristische Ausflüge finden in kleineren Gruppen statt. Dabei werde viel Wert auf die gängigen Präventionsmaßnahmen gelegt, allen voran das Tragen von Mundschutzmasken und das Einhalten der Sicherheitsabstände. „Eine Woche all inklusive auf Fuerteventura mit Traumblick auf den Atlantik und Sandstrand gibt es schon für 516 Euro pro Person“, so der Reiseveranstalter. 

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ANA muss Langstrecken-Flotte halbieren

Vor der Corona-Krise investierte All Nippon Airways in neue Flieger und wollte mehr Langstrecken bedienen. Nun braucht die japanische Fluglinie nicht mehr so viele Fluggeräte – und halbiert wohl die Langstrecken-Flotte. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Luftfahrtbranche zum Erliegen kam. So sei die Nachfrage nach Langstreckenflügen bei ANA teilweise um bis zu 96 Prozent eingebrochen, wie aero.de berichtet. Demzufolge müssen einige Boeing 777 und auch andere Großraum-Flugzeuge das Zeitliche segnen. Sie sollen entweder an den Leasinggeber zurückgegeben, verkauft oder geparkt werden. Derzeit zählt ANA eine Kapazität von 59 Flugzeugen auf der Langstrecke.

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Lufthansa darf wieder nach Indien fliegen

Die deutsche AUA-Mutter und Indien finden einen Kompromiss: Lufthansa darf wieder Flüge nach Indien durchführen, dafür fliegt Air India öfter nach Deutschland. Ende September musste die Kranich-Airline ihr Indien-Angebot auf null setzen. Denn mitten in der Corona-Krise entzog die indische Regierung der Lufthansa jegliche Start- und Landerechte. Bis jetzt. „Lufthansa wird an vier Tagen nach Delhi, an drei Tagen nach Mumbai und an drei Tagen nach Bengaluru fliegen. Air India wird fünfmal pro Woche von Delhi und zweimal pro Woche von Bengaluru nach Frankfurt fliegen“, wird der Indiens Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri von aero.de zitiert. Zuvor hatte Indien den deutschen Vertretern vorgeworfen, entgegen des beidseitigen Korridorabkommens zu wenig Flüge von Air India zu genehmigen. Die Lufthansa sei hingegen verhältnismäßig oft auf indischem Boden gelandet. Nach dem indischen Flugverbot für Lufthansa hatte die deutsche Regierung während der Verhandlungen auch Air India für Flüge nach Deutschland gesperrt.

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Easyjet fixiert Bedingungen für Teilrückzug aus Berlin

Die Entscheidung steht: Easyjet einigt sich mit den Mitarbeitern und Gewerkschaften über die angekündigte Verkleinerung in Berlin. Dabei gibt es gute Nachrichten für die Belegschaft: Der Jobabbau fällt geringer aus als befürchtet. Seit fast vier Monaten ziehen sich die Verhandlungen über die Berliner Basis. Easyjet wollte sich aufgrund der Corona-Pandemie zurückziehen und das Angebot verkleinern, lediglich das Ausmaß und die Bedingungen mussten festgelegt werden. Dies ist nun geschehen: Die Berliner Flotte wird ab Dezember nahezu halbiert – von 34 auf 18 Maschinen aus der A320-Familie. Bei den Arbeitsplätzen sei der ursprünglich vorgesehene Abbau von 738 der aktuell 1.500 Berliner Stellen auf 418 begrenzt worden, wie airliners.de berichtet. Zunächst einmal würden diejenigen, die freiwillig das Unternehmen verlassen wollen, berücksichtigt werden. Nur wenn nötig, sollen betriebsbedingte Kündigungen zum Einsatz kommen. Für diejenigen, die doch nicht gehen müssen, heißt es zunächst einmal: aufatmen. Sie dürfen nun über die laufende Kurzarbeit bis mindestens Juni 2021 bleiben. Danach werde man noch einmal zusammenkommen, um zu entscheiden, ob diese Angestellten darüber hinaus behalten werden können. 

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Japan lässt Touristen wohl bis zum Frühjahr nicht einreisen

Japan-Fans müssen sich wohl noch gedulden: Das Land lässt ausländische Touristen offenbar bis zum Frühjahr nicht einreisen. Diese Behauptung würden lokale Medien in den letzten Tagen aufstellen. Hintergrund seien offenbar die Olympischen Spiele in Tokio, die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurden. Diese sollen nun nicht gefährdet werden, wie das Nachrichtenportal Reisevor9 berichtet. Bereits seit Ende März haben die Japaner die Inselnation ganz für sich alleine. Infolge der Corona-Pandemie machte die Regierung die Grenzen dicht. Darüber hinaus würde die Regierung derzeit neue Sicherheits-Maßnahmen ausarbeiten. Diese sollen aber erst im Jänner endgültig beschlossen werden. Neben zwei verpflichtenden Covid-19-Tests – einer vor und ein weiterer bei der Einreise – soll auch eine Corona-Versicherung eingeführt werden, die mögliche Corona-Behandlungen abdeckt. Auch eine generelle Obergrenze für ausländische Touristen würde im Raum stehen.

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IAG macht Milliardenverlust und kürzt das Flugangebot

Das Management muss den Rotstift ansetzen: Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG streicht im dritten Quartal einen Verlust in Milliardenhöhe ein. Die Airline-Gruppe schreibt infolge der Corona-Pandemie dunkelrote Zahlen. Die vorübergehende Erholung der Branche im Sommer bekam die British Airways-Mutter wohl gar nicht zu spüren. Zumindest hat sich der kurze Aufschwung nicht in Zahlen ausgedrückt. So steht im dritten Quartal unter dem Strich ein Betriebsverlust von 1,3 Milliarden Euro – damit hat sich dieser Wert seit der letzten Veröffentlichung kaum verändert. Jetzt reagiert das Management auf die horrenden Zahlen. Und streicht das Flugangebot bis Ende des Jahres zusammen: Im vierten Quartal soll das Flugprogramm der IAG-Gesellschaften höchstens 30 Prozent des Vorjahreszeitraums erreichen. Bisher hatte die Konzernspitze noch eine Kapazität von 40 bis 54 Prozent angepeilt. Die Gründe für die Kürzungen sind naheliegend: die zweite Infektionswelle und die damit verbundenen Reise-Restriktionen. Somit erwarte sich das Unternehmen auch in Zukunft ähnliche Horror-Zahlen, wie die IAG am Donnerstag mitteilt.

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Stuttgart stimmt auf den Winter ein

Mit der Zeitumstellung am Wochenende wechselt auch das Angebot der Airlines zum Winterflugplan. Nach jetzigem Stand bieten die Fluggesellschaften ab Stuttgart 61 Ziele in 24 Länder an. „Berlin und Hamburg sind unverändert die meistbedienten innerdeutschen Strecken, Antalya und Thessaloniki zählen zu den stärksten Zielen im Ausland“, heißt es am Donnerstag. Auch Drehkreuze wie Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, London, Paris oder Wien bleiben weiterhin an Stuttgart angebunden. „Wir haben weniger Direktziele im Plan als sonst, die Region bleibt aber auch im Winter an die Welt angebunden. Wegen Quarantäneregelungen und Warnungen verzichten derzeit viele aufs Reisen. Bis die Nachfrage wieder anzieht wird es noch dauern. Wir hoffen, dass der Luftverkehrsgipfel Anfang November in Berlin Wege aufzeigt, wie die Branche diese Durststrecke überstehen kann“, so Arina Freitag, die Geschäftsführerin der Flughafens Stuttgart GmbH. Ob die Nachfrage tatsächlich das gesamte Angebot abdecken wird, bleibt offen. Denn ab dem 8. November treten neue Reise-Regeln für Reisende in Kraft. Danach endet die Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten frühestens fünf Tage nach Einreise, sofern ein negatives Testergebnis vorliegt. Diese umstrittene Regelung könnte womöglich Reisende abschrecken.

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Insolvente Flybe vor Comeback

Rund sieben Monate nach dem letzten Flug gibt der eigentlich insolvente Regional-Airline erste Lebenszeichen von sich. Schon im nächsten Jahr könnte der Carrier wieder abheben. Die Covid-19-Pandemie gab der britischen Flybe den Rest, am 4. März 2020 musste der Flugbetrieb eingestellt werden. Nun soll das Unternehmen von Virgin-Atlantic-Anteilseigner Thyme Opco reanimiert werden, wie airlines.de berichtet. Eine Summe für die Übernahme wurde nicht genannt. Ziel sei ein Comeback der Fluggesellschaft im kommenden Jahr. Damit würden „Arbeitsplätze, die regionale Anbindung und die lokale Wirtschaft gestützt“, heißt es in der Mitteilung der Abwickler von der Unternehmensberatung EY. Ein Sprecher von Thyme Opco sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Neustart werde „in kleinerem Maßstab“ erfolgen. Genauere Angaben etwa zur Personalstärke machte er nicht. Flybe zählte zuletzt mit mehr als 2000 Mitarbeitern zu einer der größten Regional-Airlines Europa. 

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Neuer BA-Chef: Corona-Tests vor Abflug müssen her

Sean Doyle, der neue Chef von British Airways, kritisiert schon nach wenigen Tagen im Amt die Maßnahmen der Regierung. Eine Quarantäne-Pflicht sei keine langfristige Lösung. Stattdessen fordert der Neu-Ceo wie viele Branchenkollegen zuvor die Einführung schneller und zuverlässiger Covid-19-Tests vor dem Abflug. Dies sei der beste Weg, um die Menschen zu beruhigen und ihre Reiselust wieder zu wecken, wie die britische Daily Mail berichtet. Ohnehin sei das Ansteckungsrisiko an Bord nach wie vor gering. „Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um British Airways aus dieser Krise zu bringen“, versichert Doyle.

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Covid-19-Studie zeigt: Reisebeschränkungen sind durchaus sinnvoll

Reisebeschränkungen. Oftmals als Branchen-Killer abgestempelt, ergab nun eine Untersuchung in 181 Ländern, dass solche Maßnahmen durchaus wirksam gegen eine Corona-Ausbreitung sind. Demnach hatten Länder, die bereits im Februar oder Anfang März Einreisebeschränkungen verhängten, bis zur Jahresmitte deutlich weniger Corona-Tote zu beklagen, wie im Handelsblatt zu lesen ist. Bis zu 60 Prozent mehr Todesfälle weisen jene Länder auf, die Reisebeschränkungen erst später oder gar nicht einführten.  Damit werden die Behauptungen der Weltgesundheitsorganisation und der EU, wonach sich das Virus „nicht durch Grenzschließungen aufhalten lasse“ haltlos und in Luft aufgelöst. Das Gegenteil sei der Fall. „Reisebeschränkungen sollte ein viel größeres Gewicht beigemessen werden. Das gilt für die Eindämmung bevorstehender Wellen der aktuellen Pandemie, aber auch für ähnliche Pandemien in Zukunft“, so Ruud Koopmans, Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. 

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