Dash 8-400

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Dash 8-400

Air Baltic hat letzte de Havilland Dash 8-400 zurückgegeben

Über viele Jahre hinweg war die de Havilland Dash 8-400 das Rückgrat der Air-Baltic-Flotte. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie entschied sich der von Martin Gauss geleitete Carrier dieses Muster nicht mehr in den Linienbetrieb zurückzubringen. Am 1. Februar 2023 hat man die letzte Einheit an Leasinggeber Nordic Aviation Capital retourniert. „Der letzte Rückgabeflug markiert das offizielle Ende unserer bisherigen Entwicklungsphase. Die de Havilland Dash 8-400 war zweifellos ein Flugzeug mit hervorragender Leistung, das uns seinerzeit geholfen hat, dorthin zu gelangen, wo wir heute stehen – die effizienteste und umweltfreundlichste Flotte in Europa zu betreiben“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss. „Obwohl ein kleineres Flugzeug gelegentlich mehr Flexibilität erlaubt, hat eine Ein-Typ-Flotte immer noch erhebliche Vorteile – sowohl wirtschaftlich als auch technisch (Wartung) und auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ausbildung. Wir sind Bombardier für den Service dankbar; es war eine Reise, die in unsere Geschichte eingegangen ist. Jetzt blicken wir nach vorne und freuen uns darüber, wie der Airbus A220-300 unsere Fluggesellschaft verändert hat und zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens geworden ist“. Im Jahr 2010 hat Air Baltic die erste de Havilland Dash 8-400 NextGen übernommen. Die Flotte wurde anschließend auf 12 Einheiten ausgebaut. Eigenen Angaben nach hat man mit diesem Maschinentyp 222.000 Flüge durchgeführt und 11 Millionen Passagiere befördert. In nachstehender Slideshow sind einige Fotos vom Rückgabeflug zu sehen:

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Skyalps setzt Expansionskurs weiter fort

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird die Flotte um eine fünfte de Havilland Dash 8-400 erweitern. Die Maschine soll für das geplante Wachstum verwendet werden, denn man plant Bases außerhalb von Bozen zu eröffnen. Derzeit ist die Flotte teilweise auf dem AOC von Luxwing und jenem von Skyalps eingetragen. Bis etwa März soll der gesamte Flugbetrieb in Eigenregie durchgeführt werden. Man ging zunächst als virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Für die operative Durchführung der Flüge war zunächst ausschließlich Luxwing zuständig. Seit wenigen Tagen verfügt Skyalps über eigene Zertifikate, so dass man demnächst den Flugbetrieb vollständig selbst durchführen wird. Momentan besteht die Skyalps-Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400, die zumindest teilweise in der Vergangenheit bei Austrian Airlines und Tyrolean Airways im Einsatz sind. Mittelfristig kann man sich auch die Einflottung von Regionaljets vorstellen, um Routen, die außerhalb der Range der Turbopropflugzeuge liegen, bedienen zu können. Man will sich nicht rein auf Bozen konzentrieren, sondern beabsichtigt an anderen italienischen Airports zusätzliche Bases zu eröffnen. Bezüglich der fünften de Havilland Dash 8-400 sagte Geschäftsführer Alex Spinato gegenüber dem Portal „Italia Vola“, dass diese in Kürze zur Flotte stoßen werde. Auch bemüht man sich nun verstärkt um den Abschluss von Codeshare- und Interlining-Verträgen. Priorität dürfte dabei eine Zusammenarbeit mit Lufthansa haben, denn Skyalps beabsichtigt mittelfristig Frankfurt am Main aufzunehmen. Vorerst wird man aber Kassel-Calden ansteuern.

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Sky Alps erweitert Flotte: Fünfte Dash 8-Maschine in Kürze im Einsatz

Mit vier De Havilland Canada Dash 8 bedient die Südtiroler Regionalairline aktuell 15 Ziele. Doch dabei soll es nicht bleiben. Schon bald werde man ein fünftes Flugzeug einflotten, verriet Sky Alps’ Geschäftsführer Alex Spinato dem Portal Italia Vola. Mit diesem zusätzlichen Flugzeug möchte die Airline unter anderem die lang angekündigte Frankfurt-Strecke ab Bozen aufnehmen und somit Zugang zum Lufthansa-Netz erhalten. Die Fluggesellschaft arbeitet bereits an Codeshare- oder Interlining-Partnerschaften, die durch das eigene Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), das die Airline von der italienischen Luftfahrtbehörde Enac erhalten hat, möglich werden.

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Bozen: Skyalps hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Skyalps ist nun offiziell eine italienische Fluggesellschaft, denn das Unternehmen hat seitens der Luftfahrtbehörde Enac AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Künftig will man den Flugbetrieb, der bislang von Luxwing durchgeführt wird, in Eigenregie anbieten. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Flugbegleitern. Die Hausmarke des Bozen Airports ging ursprünglich als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Die operative Durchführung der Flüge erfolgte durch die maltesische Luxwing. Daher sind die Maschinen im Luftfahrtregister von Malta eingetragen. Die Kooperation beinhaltete auch den Aufbau von eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung. Diese hat man nun erhalten, weshalb die Zusammenarbeit mit Luxwing auslaufend ist. Derzeit werden die Skyalps-Flüge sowohl selbst als auch von Luxwing durchgeführt. Am 11. Jänner 2023 wurde der erste eigene Flug durchgeführt. Zum Einsatz kam die de Havilliand Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-EVA. Unternehmensangaben nach ist dies das erste Flugzeug, das auf dem eigenen AOC betrieben wird. Der Two-Letter-Code von Skyalps lautet SW, jener von Luxwing BN. Skyalps erklärte, dass bis Ende März 2023 alle vier de Havilland Dash 8-400 auf das eigene AOC überführt werden sollen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Kennungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Teilweise waren diese vormals bei Austrian Airlines bzw. Flybe im Einsatz.

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Für Springer Reisen: Avanti Air nimmt Wien-Paros auf

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet im Sommer 2023 die Destination Paros auch ab Wien-Schwechat an. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch die deutsche Avanti Air mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Dieses Ziel bietet man auch ab Graz an. Neu im Programm hat man die Halbinsel Pillon, zu der man Nonstopflüge ab Wien anbieten wird. Von Klagenfurt, Graz und Wien aus bietet man auch Reisen über Skiathos, von wo aus es dann mit Schiff weitergehen wird. Selbiges bietet bei Naxos-Urlauben an, denn diese landen auf Paros. Ebenso neu: Thassos und Chalkidiki, das man je einmal wöchentlich ab Wien mit Austrian Airlines anbietet.

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Von Danzig nach Warschau: Lot führte letzten Dash-Flug durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot hat am 31. Dezember 2022 den letzten Flug mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 durchgeführt. Seither ist der Carrier ein reiner Jet-Operator, denn es handelte sich um das einzige Turbopropmuster der Flotte. Der letzte Dash-Linienflug führte von Danzig nach Warschau. Absurderweise hat man den „offiziellen Abschiedsflug“ bereits vor Weihnachten durchgeführt. Tatsächlich war dieser Maschinentyp noch bis zum 31. Dezember 2022 im Einsatz. Die Ausflottung der letzten Turboprops hat zur Folge, dass Lot nun ein reiner Jet-Operator ist.

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Skyalps nimmt Bozen-Dubrovnik auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Skyalps eine Nonstopverbindung zwischen Bozen und Dubrovnik anbieten. Diese soll ab 27. Mai 2023 am Verkehrstag Samstag mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Vorerst ist die Route zwischen Südtirol und der kroatischen Küstenstadt bis zum 23. September 2023 befristet. Die Durchführung der Flüge soll wie folgt erflogen: Der Hinflug hebt an Samstagen als BN1976 um 12 Uhr 20 in Bozen ab und erreicht Dubrovnik gegen 13 Uhr 50. Zurück geht es als BN1977 um 19 Uhr 05 und die Landung in Südtirol ist für 20 Uhr 50 geplant. BN ist der Two-Letter-Code von Luxwing, dem Operating Carrier von Skyalps.

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Lot flottet letzte Dash 8-400 mit Jahresende 2022 aus

Bei der polnischen Fluggesellschaft Lot geht mit Jahresende 2022 eine Ära zu Ende: Der Carrier wird das letzte Turbopropflugzeug des Typs de Havilland Dash 8-400 außer Dienst stellen. Ungewöhnlich: Den offiziellen Farewell-Flug hat man bereits am 6. Dezember 2022 durchgeführt. Die Prop-Flotte von Lot besteht derzeit aus acht Einheiten. Teilweise tragen diese noch die Livery der schon länger nicht mehr existierenden Eurolot. Vier Dash 8-400 wurden bereits stillgelegt und werden in Kürze an neue Operators übergeben. Die verbleibenden Exemplare werden schrittweise bis Jahresende 2022 aus der Produktion genommen. Anschließend wird der polnische Carrier eine reine Jet-Flotte betreiben.

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Croatia Airlines flottet Dash 8-400 ab 2024 aus

Das Luftfahrtunternehmen Croatia Airlines wird voraussichtlich im Jahr 2024 die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 einleiten. Als Ersatz werden Airbus A220 in die Flotte aufgenommen. Man hat dazu sechs A220-300 direkt bei Airbus bestellt. Weitere neun Exemplare bezieht man über Leasinggeber, wobei noch nicht mitgeteilt wurde, ob auch die 100er-Version enthalten sein wird. Derzeit geht man davon aus, dass Croatia Airlines beide Varianten betreiben wird. Mittelfristig will man ein reiner A220-Operator werden. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com wird die Ausflottung der bisherigen Turboprop-Flotte ab 2024 eingeleitet. Die sechs Maschinen sind geleast. Die Verträge für zwei Maschinen enden im Jahr 2024 und jene der übrigen in 2025.

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Staatliche Ghana Airlines geht mit Dash 8-400 und Dreamlinern an den Start

In Ghana wird unter dem Namen „Ghana Airlines“ eine neue staatliche Fluggesellschaft an den Start gebracht. Die Regierung gab vor wenigen Tagen bekannt, dass es sich um den endgültigen Markennamen handelt. Am künftigen Carrier ist Ashanti Airlines beteiligt. Dieses Unternehmen unterstützt derzeit das Verkehrsministerium beim Aufbau der neuen Fluggesellschaft. Momentan befindet man sich in der Endphase der Zulassungsphase. Die Regierung rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung in Kürze erteilt werden können. Ashanti Airlines wurde im September 2022 im Rahmen einer Ausschreibung als strategischer Partner und Investor ausgewählt. Ebenfalls beworben haben sich unter anderem Ethiopian Airlines, Egyptair und die JNH Group. Man hat sich aber für eine „lokale Lösung“ entschieden, denn Ashanti Airlines ist ein Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Ghana und befindet sich im Mehrheitseigentum von Osei Kwame Despite. Ghana hat seit etwa 12 Jahren keine staatliche Fluggesellschaft mehr. Ghana Airways ist im Jahr 2004 kollabiert und Ghana International Airlines hatte im Jahr 2010 ein vergleichbares Schicksal. Diesmal soll alles besser werden. Man plant zunächst mit einer Flotte, die aus Boeing 787 und de Havilland Dash 8-400 bestehen soll, an den Start zu gehen. Die Turbopropflugzeuge will man vorwiegend im Inland und in die Nachbarländer einsetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst sechs Einheiten angeschafft werden sollen. Während der Dubai Airshow 2019 unterzeichnete die Regierung von Ghana eine vorläufige Bestellung von drei Boeing 787. Diese sind für den neuen Carrier bestimmt. Über mögliche Mittelstreckenmuster ist derzeit noch nichts bekannt.

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