Demonstration

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Generalstreik in Griechenland legt Verkehr lahm

Ein 24-stündiger Generalstreik am Freitag, dem 28. Februar 2025, wird den Verkehr in Griechenland massiv beeinträchtigen. Grund für den Streik ist der zweite Jahrestag des schweren Zugunglücks von Tempi, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen. Gewerkschaften fordern Gerechtigkeit für die Opfer. Fluggesellschaften wie Aegean und Olympic Air haben bereits die meisten ihrer Flüge für diesen Tag gestrichen. Auch andere Transportmittel wie Züge, Fähren und Taxis werden bestreikt. Der Streik wird den gesamten griechischen Flugverkehr betreffen. Sowohl Inlands- als auch internationale Flüge von und nach allen griechischen Flughäfen sind von den Annullierungen betroffen. Passagiere sollten sich frühzeitig bei ihren Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge informieren und gegebenenfalls alternative Reisemöglichkeiten in Betracht ziehen. Neben dem Flugverkehr wird es auch zu erheblichen Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr kommen. Züge und Fähren werden den ganzen Tag stillstehen, und auch Taxis werden zeitweise ihre Arbeit niederlegen. Für den Streiktag sind in mehreren griechischen Städten Demonstrationen angekündigt, unter anderem in Athen auf dem Syntagma-Platz und in Thessaloniki an der Venizelos-Statue. Die US-Botschaft in Athen hat ihre Bürger aufgefordert, Demonstrationen zu meiden und Vorsicht walten zu lassen. Auch das britische Außenministerium hat vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und möglichen Ausschreitungen gewarnt. Reisende sollten sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen und ihre Reisepläne gegebenenfalls anpassen.

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Demonstrationen gegen den Massentourismus auf den Kanarischen Inseln

Am vergangenen Sonntag versammelten sich tausende Menschen auf den Kanarischen Inseln, um gegen den Massentourismus zu protestieren. Unter dem Motto „Die Kanarischen Inseln haben eine Grenze“ demonstrierten die Teilnehmer in beliebten Touristengebieten wie Maspalomas auf Gran Canaria, Playa de las Américas auf Teneriffa und dem einzigen Wasserpark auf Fuerteventura. Diese Demonstrationen sind nicht nur ein Ausdruck der Unzufriedenheit mit den Auswirkungen des Massentourismus, sondern auch ein Aufruf zu einer dringend benötigten Wende in der touristischen Entwicklung der Region. Die Proteste wurden von verschiedenen Umweltgruppen, insbesondere von Ben Magec – Ökologen in Aktion, organisiert. Die Teilnehmer schwenkten Flaggen der Kanarischen Inseln und forderten mit Slogans wie „Die Kanaren stehen nicht zum Verkauf“ und „Genug ist genug“ eine Begrenzung der Touristenzahlen sowie ein striktes Vorgehen gegen die zunehmende Zahl von Ferienwohnungen. Eugenio Reyes Naranjo, ein Sprecher der Umweltgruppe, betonte, dass der Tourismussektor nicht nur zur wirtschaftlichen Prosperität beiträgt, sondern auch Armut, Arbeitslosigkeit und Elend auf den Inseln hervorruft. Die Schätzungen der lokalen Behörden zufolge nahmen rund 6.500 Menschen auf Teneriffa, 5.000 auf Gran Canaria und mehr als 1.500 auf Lanzarote an den Protesten teil. Die Demonstranten zogen durch belebte Straßen und sammelten sich schließlich am Strand, wo sie lautstark ihre Forderungen äußerten. Dabei sorgten sie für eine spürbare Aufmerksamkeit, während Touristen auf Sonnenliegen entspannten und die Szenerie beobachteten. Tourismus als zweischneidiges Schwert Der Massentourismus hat die Kanarischen Inseln, die sich durch ihre einzigartigen Strände, vulkanischen Landschaften und das ganzjährige gute Wetter auszeichnen, zu einem beliebten Reiseziel gemacht. Im Jahr 2023 besuchten rund

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Flughafen Wien verurteilt Protestaktion und fordert Schadensersatz

Am 27. Juli 2024 kam es am Flughafen Wien zu einer Protestaktion, bei der Demonstranten Konfetti verstreuten und versuchten, Passagierwege zu blockieren. Trotz der Störungen konnte der Flugbetrieb wie geplant fortgesetzt werden. Der Flughafen Wien äußerte scharfe Kritik an den Aktionen und bezeichnete sie als „sinnlosen und kontraproduktiven Aktionismus“, der weder zur Klimaschutzdebatte beitrage noch eine positive Wirkung habe. Der Flughafen betonte, dass der Luftverkehr in Europa nur einen geringen Anteil von 0,52% an den CO2-Emissionen habe, in Österreich sogar nur 0,16%. Die Sicherheitskräfte und das Personal des Flughafens leiteten die Passagiere um, um Verzögerungen zu vermeiden. Der Flughafen kündigte an, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten und die Kosten für Beschädigungen und Reinigungsarbeiten einzufordern. Der Flughafen Wien dankte den eingesetzten Kräften der Polizei und der eigenen Sicherheit für ihren Einsatz.

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Klimakleber an KLM-Check-in-Schalter verhaftet

Selbsternannte „Klimaschützer“ sorgten am Flughafen Amsterdam-Schiphol an Check-in-Schaltern der Fluggesellschaft KLM für Aufsehen. Rund 20 Teilnehmer der nicht angemeldeten Demonstration wurden von der Polizei abgeführt, wobei für drei die Handschellen klickten. Die Gruppierung „Extinction Rebellion“ meinte an Schaltern der KLM für Klimaschutz demonstrieren zu müssen, wobei man auf die behördliche Anmeldung „vergessen“ hat. Man forderte unter anderem, dass der größte Carrier der Niederlande sofort die Anzahl der Verkehrsflüge reduzieren soll. Weiters will man, dass die Verantwortung für die verursachten Gesundheits- und Klimaschäden übernimmt. Nach Angaben einer Sprecherin der Marechaussee weigerten sich die Demonstranten, die Abflughalle zu verlassen. Die Sprecherin gibt an, dass die anderen etwa 20 Demonstranten ihre Aktion auf dem Platz vor dem Schiphol Plaza fortsetzen werden. Anlass für die Aktion war das Verfahren, das KLM zuvor gegen den Staat eingeleitet hatte. Dabei ging es um die geplante Reduktion der Flughafenkapazität von 500.000 auf 460.000 Flüge. Das Gericht entschied, dass die Schrumpfung nicht durchgeführt werden darf.

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Brüssel: Klimakleber haben General-Aviation-Terminal blockiert

Selbsternannte Klimaschützer der Gruppe „Extinction Rebellion“ haben am Montagvormittag den General-Aviation-Bereich des belgischen Hauptstadtflughafens Brüssel blockiert. Dabei haben sich etwa 40 Personen an Türen und Fenstern angeklebt bzw. angekettet. Auch wurden diverse Transparente gezeigt. Die Gruppierung teilte unter anderem mit, dass die Aktion Teil der weltweiten „Make them pay“-Kampagne sein soll. Diese soll sich gezielt gegen die Nutzung von Privatjets richten. Aus der Sicht der Aktivisten soll die Businessaviation für die überwiegende Mehrheit des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes der Luftfahrt verantwortlich sein. Man fordert das generelle Verbot von Flugzeugen, die ausschließlich privat genutzt werden. Dies will man unter anderem damit erreichen, in dem die Steuern so stark angehoben werden sollen, so dass auch für betuchte Kundschaft das Fliegen mit Privatjets unattraktiv wird. Sollte dies nicht ausreichend sein, so will man ein gesetzliches Verbot „erzwingen“. „Extinction Rebellion behauptet unter anderem, dass die „Klimakatastrophe von einer kleinen Minderheit herbeigeführt wird“. Im Bereich der Linienluftfahrt vertritt man die Ansicht, dass diese so stark besteuert werden soll, dass aufgrund hoher Kosten weniger geflogen wird. Die Polizei schritt am Flughafen Brüssel rasch ein. Man hielt sich zunächst zurück und beobachtete den Verlauf der Dinge. Später wurde dann die nichtangemeldete Kundgebung aufgelöst. Dabei ist es auch zu einer nicht näher bezeichneten Anzahl von Verhaftungen gekommen, da einige Aktivisten die Blockade nicht freiwillig aufgeben wollten.

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Altenrhein: Klimaaktivisten haben Flughafen-Zufahrt blockiert

Am Montag, den 16. Jänner 2023, wurde die Zufahrt des kleinen Flughafens Altenrhein von so genannten Klimaaktivisten blockiert. Der Airport wird während des WEF, das in Davos stattfindet, verstärkt von Businessjets genutzt. Gegen diese dürfte sich die Protestmaßnahme gerichtet haben. Noch im November 2022 hielt es die Peoples Air Group für unwahrscheinlich, dass man selbst Opfer von Protestaktionen der Aktivisten wird. Zu klein und unbedeutend ist doch der Flughafen Altenrhein, denn auf der Linie wird ganzjährig lediglich Wien-Schwechat durch die hauseigene Airline bedient. In den Sommermonaten gibt es einige Ferienziele und ansonsten dominiert eher die General Aviation. Das Weltwirtschaftsforum verursacht jedoch alljährlich an verschiedenen Orten Demonstrationen, die sich explizit gegen die Veranstaltung richtet. In diesem Jahr haben offensichtlich auch die Klimakleber das WEF „für sich entdeckt“. Da viele Teilnehmer nicht den Flughafen Zürich, sondern Altenrhein als Landeort für ihre Businessjets nutzen, wurde am Montag die Zufahrt zum Terminal von Demonstranten blockiert. Behördlich angemeldet wurde die Aktion allerdings nicht, jedoch ist das Unterlassen der behördlichen Demonstationsanmeldungen eines der „Markenzeichen“ der Klimakleber. In der Zufahrt zum Terminal wurde ein Gerüst aufgebaut. An diesem wurden Transparente befestigt. Auch sollen sich die 12 Klimakleber, die vor Ort waren, zumindest teilweise an dem Aufbau fixiert haben. Die Polizei ist zunächst nicht eingeschritten, da keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und den Flugbetrieb bestanden haben soll. Allerdings wurde die Überwachung des Flughafenareals verstärkt, um zu verhindern, dass Teilnehmer der Kundgebung unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich eindringen können. Die Peoples Air Group konnte ihre Linienflüge weitgehend normal durchführen.

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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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Klima-Kleber am Flughafen? Diese Rechte haben Passagiere

Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun könnten Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme im Flugablauf sorgen: Wie eine Aktivistin der „Letzten Generation“ am Sonntag, dem 6. November in „Stern am Sonntag“ verkündete, könnten Flughäfen in Deutschland in Zukunft das Ziel von Blockadeaktionen werden. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung

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Amsterdam: Selbsternannte Klimaschützer haben Privatjets blockiert

Am Samstag haben sich so genannte Klimaschützer, die den Organisationen Greenpeace und Extinction Rebellion angehören sollen, unberechtigten Zutritt auf das Vorfeld des Flughafens Amsterdam-Schiphol verschafft. Dort wurden mehrere Privatjets, darunter auch Ambulanzflugzeuge, blockiert. Der Umstand, dass die Aktivisten sich auf Fahrrädern Zugang zum Vorfeld verschaffen konnten, spricht nicht gerade für eine gute Absicherung des größten Airports der Niederlande. Über die genaue Anzahl der Teilnehmer gibt es unterschiedliche Angaben. Etwa 500 Personen sollen einen Zaun an einem Parkplatz durchbrochen haben und anschließend zunächst unbehelligt zu Fuß und auf Fahrrädern zu Businessjets und Ambulanzflugzeugen gelangt sein. Einige haben sich auch an den Flugzeugen festgekettet bzw. festgeklebt. Die Polizei verhielt sich zunächst zurückhaltend, griff jedoch dann durch. Offiziellen Angaben nach wurden etwa 100 Personen vorläufig festgenommen. Parallel fand auch im Terminalgebäude eine Demonstration statt. Diese richtete sich primär gegen den Fluglärm und soll auch von Anrainern unterstützt worden sein. Jene selbsternannte Klimaschützer, die Privatjets auf dem Vorfeld blockiert haben, sollen zum Teil erheblichen Widerstand gegen die Exekutive an den Tag gelegt haben. Die Polizei erklärte unter anderem, dass man Spezialkräfte habe einsetzen müssen, um diese regelrecht „wegschleifen“ zu können. In diesem Zusammenhang soll es zu den erwähnten Verhaftungen gekommen sein. Seitens der Organisation Greenpeace ist die Rede davon, dass etwa zwei Dutzend Aktivisten am Vorfeld einen geparkten Privatjet blockiert haben soll. Man fordere weniger Flüge und insbesondere das Verbot von Kurzstreckenflügen und Privatjets. Gleichzeitig will Greenpeace den Ausbau von Bahnverkehren erreichen. Über den Umstand, dass man sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft hat,

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Brasilien: LKW-Fahrer blockierten Zufahrt von Flughafen Guarulhos

In Brasilien mussten am Montag und Dienstag wegen Protesten, die im Nachgang der Präsidentschaftswahlen in weiten Teilen des Landes über die Bühne gegangen sind, zahlreiche Flüge gestrichen werden. In São Paulo war überwiegend der Flughafen Guarulhos betroffen, jedoch kam es auch in Congonhas zu Ausfällen. Zahlreiche Carrier mussten kurzfristig ihre Flugpläne umstellen. Beispielsweise kehrte eine aus Chicago kommende United-Airlines-Maschine um. Laut lokalen Medien wurden die Zufahrtsstraßen des Flughafens Guarulhos unter anderem von LKW-Fahrern blockiert. In sozialen Medien sind Fotos und Videos zu sehen, in denen Passagiere versuchen zu Fuß zum Airport zu gelangen. Punktuell kam es auch am innerstädtischen Airport Congonhas sowie an anderen Airports zu Verzögerungen und Ausfällen.

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