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Eurowings hat ersten Airbus A321neo übernommen

Mit der D-AEEA hat die Lufthansa-Tochter Eurowings ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Diesen vermarktet man als „Mallorca-Airbus“. Mit dieser Maschine können bis zu 232 Personen befördert werden, so dass sie das momentan größte Muster der Flotte ist.  Unter der Marke Eurowings ist das Unternehmen seit rund 30 Jahren auf dem Markt. Eigenen Angaben nach ist der Neuzugang der größte Mittelstreckenjet, den man jemals auf dem AOC registriert gehabt hat. Primär sollen die A321neo-Maschinen in Richtung Palma de Mallorca eingesetzt werden. Punktuell kommt das Flugzeug auch auf nachfragestarken Routen in Richtung Griechenland zum Einsatz. Die Balearen-Insel ist jenes Ziel, das man im Sommer 2023 besonders häufig ansteuert. Man bietet zu Spitzenzeiten 400 Rotationen pro Woche an.  „Unsere Buchungseingänge sind eindeutig: Die Menschen wollen wieder in die Ferien fliegen. Mit der A321neo fliegen unsere Gäste mit dem zurzeit modernsten, effizientesten und leisesten Mittelstrecken-Jet der Welt“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings.  Der Carrier hat insgesamt acht A320neo mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen bestellt. Insgesamt sieben A320neos wurden bisher eingeflottet, eine weitere voraussichtlich in 2024. Weitere drei Airbus A321neo erhält Eurowings voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023.  Gleich nach der Landung wurde D-AEEA offiziell in die Hände von Eurowings Technik übergeben. Der Technikbetrieb in Düsseldorf mit rund 120 Mitarbeitern wird in den nächsten Wochen die Restaufrüstung des Flugzeugs durchführen. Der erste kommerzielle Flug mit Fluggästen wird voraussichtlich im August nach Mallorca durchgeführt. 

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Lufthansa mit neuen Gepäckaufgabeautomaten in Frankfurt

In der vergangenen Woche wurden am Flughafen Frankfurt am Main 21 zusätzliche Gepäckaufgabeautomaten für die Lufthansa Group in Betrieb genommen. Neu ist auch, dass diese auch außerhalb der üblichen Check-in-Zeiten genutzt werden können.  Die Passagiere haben weiterhin die Möglichkeit, ihr Gepäck bei Lufthansa-Mitarbeitern abzugeben. Die neuen Schalter enthalten auch die technischen Komponenten für die künftig möglichen biometrischen Check-in-Verfahren.  Pierre Dominique Prümm, Vorstand Luftverkehr und Infrastruktur der Fraport AG, sagte: „Die neuen Check-in-Schalter bieten den Passagieren am Flughafen Frankfurt ein komfortables, modernes und effizientes Reiseerlebnis, und das bereits beim ersten Aufenthalt im Terminal. Der Einsatz modernster Technik optimiert den Prozess der Gepäckabgabe. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, das dieses anspruchsvolle Projekt in Rekordzeit umgesetzt hat. Wir arbeiten mit allen unseren Partnern daran, dass die angenehme Reise für alle Passagiere bereits hier am Flughafen Frankfurt beginnt.“ 

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Dan Air mit zwei Strecken in Nürnberg gestartet

Seit wenigen Tagen verbindet die rumänische Fluggesellschaft Dan Air den Flughafen Nürnberg mit Brasov und Bukarest. Laut Mitteilung des Airports sollen die Flüge in die Hauptstadt Rumäniens auf vier pro Woche aufgestockt werden. „Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die große rumänische Community in der Metropolregion, sondern auch für Urlauber und Geschäftsreisende“, erklärt Nürnbergs Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Neben der umfangreichen rumänischen Bevölkerungsgruppe in der Metropolregion Nürnberg ist beispielsweise der fränkische Automobil- und Maschinenbauzulieferer Schaeffler mit einem großen Produktionsstandort in der Region Brașov (Kronstadt) vertreten. Matt Ian David, Geschäftsführer von Dan Air und selbst Pilot, war beim Erstflug mit an Bord.

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Dortmund: Heike Heim ist neue Aufsichtsratsvorsitzende

Der Flughafen Dortmund hat am 16. Juni 2023 mit Heike Heim eine neue Aufsichtsratsvorsitzende bekommen. Die Managerin ist seit 1. Juni 2023 Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Stadtwerke AG.  Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH bestätigte den Jahresabschluss 2022 von minus 8,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Verbesse-rung gegenüber dem Jahresergebnis 2021 von 7,1 Millionen Euro. Mit 1,4 Mio. Euro erreicht der Dortmund Airport zudem erstmals das in den EU-Leitlinien geforderte positive Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheit-liche Kosten) und erfüllt damit früher als geplant die Verpflichtungen der seit April 2014 geltenden Leitlinien für staatliche Beihilfen zu einem ausgeglichenen operativen Betriebsergebnis bis 2024. Im Jahr 2022 nutzten rd. 2,6 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (plus 53 Prozent). 

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Avis Autovermietung führt Kategorie für E-Fahrzeuge ein

Der Autovermieter Avis Deutschland ermöglicht künftig, dass Elektrofahrzeuge im Rahmen einer eigenen Kategorie explizit gebucht werden können. Das Unternehmen verzeichnet momentan eine gesteigerte Nachfrage im Bereich E-Autos. Kunden müssen aber beachten, dass die E-Fahrzeuge erst schrittweise an 38 deutschen Stationen verfügbar sein werden. Auch beträgt die Vorausbuchungsfrist 48 Stunden. Angeboten werden sollen die Fahrzeugmodelle Opel Mokka-E, Opel Corsa Electric, Mercedes EQA, Mercedes EQB, BMW IX40, BMW IX1, Citroen E-C4, Peugeot 2008 E, Peugeot 208 E, VW ID.3, VW ID.4, Cupra Born, Mini Electric und Fiat 500 Elektro.

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Friedrichshafen blickt zufrieden auf das Jahr 2022 zurück

Der Flughafen Friedrichshafen musste sich unter anderem aufgrund der Coronapandemie in ein Insolvenzverfahren flüchten. Dies ermöglichte dem Airport auch sich von gewissen Altlasten trennen zu können. Nun sieht man sich wieder auf dem Weg nach vorne.  Im Vorjahr wurde der Bodensee-Airport von 339.550 Reisenden genutzt. Dies entspricht rund 70 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte. Wachstumsträger waren vor allem die touristischen Strecken aber auch der Low Cost-Verkehr nach Ost-Europa. Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen im Reiseverkehr war die Nachfrage hoch und führte zu einer schnellen Erholung dieser Verkehre.   „Im Hinblick darauf, dass in den ersten dreieinhalb Monaten im Jahr 2022 Corona bedingt noch so gut wie kein Reiseverkehr stattfand und der Flughafen Friedrichshafen auch im Laufe des Sommers die Auswirkungen der operationellen Probleme der großen Flughäfen mittelbar zu spüren bekam, freuen wir uns über diese Zahlen sehr“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen.  Wirtschaftlich war das Jahr geprägt durch die Beendigung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum 31.03.2022. Aufgrund des Insolvenzverfahrens waren zwei Abschlüsse für Rumpfgeschäftsjahre notwendig. Der eine für die Zeit des laufenden Insolvenzverfahrens vom 1. Juni 2021 bis zum 31. März 2022 und der zweite für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. Dezember 2022, um wieder zum Kalenderjahr zurückzukehren.  Die Abschlüsse sind geprägt durch eine Reihe von Sondereffekten, die das Insolvenzverfahren mit sich brachte und die zu hohen positiven Jahresergebnissen führen. Daher und aufgrund der veränderten Betrachtungsperiode ist ein Vergleich mit Vorjahresperioden nicht sinnvoll.  Mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum

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Für 450 Millionen Euro: Lufthansa verkauft Airplus an SEB

Es wurde schon länger damit gerechnet und nun ist es so weit: Lufthansa verkauft ihre Reisekarten-Tochter Airplus. Mit der SEB Kort Bank AB wurde ein Kaufvertrag über 450 Millionen Euro unterschrieben. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden.  Die Kranich-Airline trennt sich vollständig von der in Neu-Isenburg ansässigen Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH sowie von allen internalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von Airplus. Das Zahlungsunternehmen soll auch nach dem Abschluss der Transaktion Mitglied des Netzwerks UATP bleiben. Dazu Remco Steenbergen, Finanvorstand von Lufthansa: „Wir freuen uns, dass wir einen starken neuen Eigentümer aus der Finanzbranche für AirPlus gefunden haben. SEB Kort hat große Erfahrung im ‚Payment‘-Geschäft und die volle Unterstützung des AirPlus-Managements. AirPlus ist glänzend am Markt aufgestellt und kann als Teil einer größeren Finanzgruppe sein Potenzial besser als in der Lufthansa Group ausschöpfen. Dadurch können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von AirPlus. Sie haben ihr Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter für B2B-Zahlungsdienstleistungen gemacht.“  „Nach den bereits erfolgten Vereinbarungen – zur Veräußerung der LSG-Gruppe im April und jüngst für eine Beteiligung an ITA – ist der Verkauf von AirPlus der nächste große Schritt in der Strategie der Lufthansa Group, sich künftig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen. „In weniger als drei Monaten zwei Konzerngesellschaften zu verkaufen und eine Beteiligung an ITA zu vereinbaren, zeigt deutlich, dass wir diese Strategie konsequent umsetzen.“  Seitens Lufthansa geht man davon

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Lufthansa Group vor Einführung von „Gutschein-Konten“

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben zahlreiche Fluggesellschaften mit purer Absicht Erstattungen und gegebenenfalls auch Entschädigungen für abgesagte Flüge verschleppt. Einige Anbieter versuchten ihre Kundschaft mit Gutscheinen abzuspeisen und behaupteten gar dreist, dass es keine andere Möglichkeit geben würde und die EU-Kommission dies so festgelegt habe. Eine glatte Lüge, die dem einen oder anderen Anbieter Klagen von Konsumentenschutzorganisationen eingebracht hat.  Manche Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, gehen seit längerer Zeit jenen Weg, dass man bei Erstattungsansprüchen zunächst auf ein Kundenkonto gutschreibt. Dazu gibt es einen Bonus von 20 Prozent, was auf den ersten Blick durchaus attraktiv sein kann. Aber nur dann, wenn man beabsichtigt, erneut bei Wizz Air zu buchen. Die Erstattung des Guthabens vom Kundenkonto – abzüglich der 20 Prozent Bonus – kann sich nämlich äußerst kompliziert und insbesondere langwierig gestalten. Einfach macht es der Billigflieger der Kundschaft nämlich nicht, denn das entsprechende Formular ist sehr gut versteckt. Anschließend heißt es mitunter wochenlang warten und gegebenenfalls auch mehrfach per Mail und/oder Telefon Druck machen.  Auch andere Fluggesellschaften bieten derartige „Wallets“ an. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand, denn im Fall von Erstattungsansprüchen wird das Geld mehr oder weniger automatisiert aufgebucht, dazu gibt es bei vielen Anbietern einen kleinen Bonus und somit bleibt das „echte Geld“ in der Firmenkasse. Auch behauptet man dann, dass man der gesetzlichen Erstattungspflicht binnen sieben Tagen nachgekommen ist, denn immerhin könne man damit ja Tickets bzw. Zusatzleistungen bezahlen. Bei Wizz Air ist es aber nicht wirklich echtes Geld, denn das Guthaben kann nur dann

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Air Cairo nimmt Flüge nach Berlin und München auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo plant eine Aufnahme von Flügen nach Deutschland ab Sharm el Sheikh. Die Airline plant konkret einen wöchentlichen Flug für die Aufnahme der deutschen Strecken ein. Air Cairo plant die Erweiterung des Flugprogramms mit Aufnahme von Flugverbindungen ab Sharm el Sheikh in die deutschen Städte Berlin und München. Ab dem 31. Oktober und ab dem 1. November dieses Jahres soll die Airline jeweils einen wöchentlichen Flug für Berlin und München in ihr Flugprogramm, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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Flughafen Bremen saniert Rollbahn A

Der norddeutsche Flughafen Bremen wird ab 26. Juni 2023 die Rollbahn A sanieren. Der Flugbetrieb soll dadurch nicht beeinträchtigt sein. Maschinen, die Richtung Osten starten werden in dieser Zeit den Rollweg C in Richtung Runway verwenden.  Zunächst rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt. 

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