Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Nightjet-Beinahe-Unfall: Vida fordert gesetzliche Regeln für Ausbildungen

In der Vorwoche ist ist es in der Nähe von Teisendorf auf deutschem Staatsgebiet zu einem Beinaheunfall zwischen zwei ÖBB-Railjet-Zügen gekommen. Diese näherten sich auf ca. 80 Meter an. Eine Kollision konnte nur durch die Aufmerksamkeit und die schnelle Reaktion der beiden Triebfahrzeugführer verhindert werden. „Der Vorfall zeigt einmal mehr, welchen Nutzen eine fundierte und nachhaltige Ausbildung in den eisenbahnspezifischen Berufen hat“, fordert Friedrich Schinagl, Vorsitzender der Gewerkschaft Vida Salzburg, dass bei der Aus- und Weiterbildung der Eisenbahnbediensteten nicht gespart werden darf. Man könne sich dabei nicht nur auf die Bahnunternehmen verlassen, nimmt Schinagl hier auch die EU-Kommission in die Pflicht, da eine Harmonisierung der europäischen Bahnsysteme für mehr Sicherheit noch immer ausstehe. Trotz aller Sicherungssysteme, die speziell im Eisenbahnwesen unterstützen, sei bei einem Ausfall der Technik das Fachwissen der Eisenbahnbediensteten die einzige „Rückversicherungsebene“, gibt Schinagl zu bedenken. Trotz der zunehmenden Liberalisierung im Eisenbahnbetrieb in Europa vertrauen die Fahrgäste dem Verkehrsträger ÖBB mehr denn je, was steigende Fahrgastzahlen dokumentieren würden. „Die wachsende Zahl an Eisenbahnunternehmen auf Europas Schienen in Verbindung mit dem vorherrschenden akuten Personalmangel nicht nur in Österreich, birgt zunehmende Gefahren: Die Unternehmen stehen enorm unter Druck und gerade deswegen gilt es, allen Verantwortlichen klarzumachen, dass bei der Aus- und Weiterbildung der Eisenbahnbediensteten, wie beispielsweise Triebfahrzeugführer, Fahrdienstleiter oder Wagenmeister, nicht gespart werden darf“, betont der Vida-Gewerkschafter. „Auch wenn die Bahnsysteme in Deutschland und Österreich in vielfacher Hinsicht ähnlich funktionieren, sind wir von einer Harmonisierung noch weit entfernt. Die Europäische Kommission ist in Hinblick auf die bevorstehenden europarechtlichen Änderungen aufgefordert,

weiterlesen »

United Airlines: München-Washington feiert 25er

Die Fluggesellschaft United Airlines verbindet seit 11. Juni 1998 und damit seit über 25 Jahren den Flughafen München mit dem Washington Dulles International Airport. Es folgten über die Jahre weitere Routen wie New York-Newark, Chicago, San Francisco, Houson und Denver. Insgesamt hat United in diesem Zeittraum über 8,7 Millionen Passagiere auf mehr als 45,800 Flügen ab/nach MUC transportiert. Auf der Verbindung zwischen der bayrischen Landeshauptstadt und der Kapitale der USA verkehrten im letzten Vierteljahrhundert über 17,500 Flüge mit mehr als 3,4 Millionen Gästen an Bord. „Der Flughafen München ist für United Airlines seit nunmehr 25 Jahren ein äußerst wichtiges Gateway nach Deutschland und ein enorm starker Partner, wenn es darum geht, unseren Passagieren ein umfangreiches Flugangebot in die USA zu offerieren“, so Reto Schneider, Country Manager Germany & Switzerland bei United. „Unsere Fluggäste haben die Möglichkeit, ab MUC täglich nonstop zu den sechs United-Drehkreuze Washington, D.C., New York/Newark, Chicago, San Francisco, Houston und Denver zu fliegen. Wir danken unseren geschätzten Kunden und dem Reisevertrieb in Deutschland sehr dafür, dass sie sich immer wieder für uns entscheiden.“

weiterlesen »

Hamburg-München war in 2022 die stärkste innerdeutsche Strecke

Messen, Events oder persönliche Treffen mit Geschäftspartner: Obwohl sich Videokonferenzen großer Beliebtheit erfreuen, sind Geschäftsreisen für viele Unternehmen unverzichtbar. Beim Großteil der Dienstreisen handelt es sich vor allem um innerdeutsche Reisen. Im vergangenen Jahr flogen die meisten Passagiere von Hamburg nach München. 2019 – also vor der Pandemie – war hingegen die Strecke Frankfurt-Berlin am beliebtesten. Das hat AirHelp die weltweit größte Organisation für Fluggastrechte, in einer aktuellen Analyse herausgefunden. Innerhalb Deutschlands erreichten 2022 26,4 Prozent der Passagiere ihr Ziel verspätet, 2019 waren es nur 20,1 Prozent. Die meisten Passagiere starteten 2022 von Hamburg, München und Berlin 2022 flogen mehr als 595.100 Passagiere vom Hamburger Airport an den Franz-Josef-Strauß-Airport in München, damit belegt die Strecke den ersten Platz der Untersuchung. Auf der Route waren 25,7 Prozent aller Fluggäste aufgrund von Flugproblemen verspätet. Auf Platz zwei der meistgeflogenen Strecken folgt München-Hamburg mit rund 589.300 Fluggästen, wobei 24,1 Prozent der Passagiere verspätet starteten. Aber auch der Berliner Flughafen BER war 2022 für Inlandsflüge ein beliebter Abflugort, fast 588.000 Passagiere reisten vom BER nach Frankfurt am Main. Auf der Route kam es allerdings zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen, mehr als jeder dritte Fluggast (35,8 Prozent) war von Störungen betroffen. Frankfurt (1.296 Millionen Passagiere), Berlin (1.294 Millionen) und München (1.186 Millionen) zählten 2019 zu den häufigsten Abflugorten für Inlandsflüge. Verwunderlich ist dies allerdings nicht, die Städte sind mit ihren Unternehmen, den Branchenevents und Veranstaltungen Top-Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Vor allem Berlin war in dem Zeitraum sehr gefragt. Innerhalb Deutschlands kam es am Frankfurter Airport am

weiterlesen »

Flughafen Dortmund erhält zweite Ergänzungsgenehmigung

Der Dortmunder Flughafen hat vor wenigen Tagen seitens der Bezirksregierung Münster eine zweite Ergänzungsgenehmigung der luftfahrtrechtlichen Bewilligung erhalten. Diese wurde am 30. September 2022 beantragt. Hintergrund ist, dass die vom Oberverwaltungsgericht Münster in seiner Entscheidung vom 26.01.2022 gerügten Mängel in einem ergänztem Verfahren zu beseitigt werden mussten. Parallel dazu hatte die Flughafen Dortmund GmbH beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegt. Diese Beschwerde hat das Bundesverwaltungsgericht am mit Entscheidung vom 08.05.2023 abgewiesen. Aufgrund der Ergänzung der Genehmigung gelten die aktuellen Betriebszeiten unverändert fort.

weiterlesen »

Lübeck: Rundflüge mit Douglas DC-3

Ab dem norddeutschen Flughafen Lübeck bietet DDA Classic Airlines am 22. und 23. Juni 2023 Rundflüge mit der Douglas DC-3 „Prinses Amalia“ an. Geflogen wird die Maschine von einer ehrenamtlichen KLM-Crew. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb der Niederländische Prinz Bernhard die DC-3 von General Dwight D. Eisenhower und ernannte die Dakota PH-PBA zum ersten Regierungs-Flugzeug. Nach fast 30 Jahren Dienst wurde Sie 1975 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und erhielt einen Platz im Aviodome Museum am Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den 90er Jahren hatte Prinz Bernhard dann die Idee, die alte Dame wieder flugtauglich zu machen. Mit Hilfe der Dutch Dakota Association und KLM wurde Sie in den Folgejahren gründlich und liebevoll restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen Königs Willem-Alexander – auf Amalia – getauft. Seit Anfang 2018 geht die DC-3 auch wieder in den Originalfarben des Regierungsflugzeuges auf Tour. Die DC-3 war eines der ersten Flugzeuge, die ganz aus Aluminium gebaut wurden und zeichnete sich vor allem durch Sicherheit, Robustheit und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Bis 1949 wurden von der Douglas Aircraft Company über 10.000 DC-3 auf die Piste geschickt, von denen noch schätzungsweise 250 Maschinen im Einsatz sind. Einen hohen Bekanntheitsgrad, speziell in Lübeck und Umgebung, erhielt die DC-3 als sogenannter „Rosinenbomber“ während der Berliner Luftbrücke. Die DDA ist eine gemeinnützige Stiftung, betrieben von erfahrenen Piloten und Luftfahrtenthusiasten. Für die Airline wäre ein Abheben ohne Sponsoring nicht möglich, geflogen wird jedoch zum Selbstkostenpreis. Der Rundflug kostet 175 Euro p.P. Flüge ab Flughafen Lübeck:

weiterlesen »

Winter 2023/24: Ryanair nimmt Weeze-Tirana auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen Weeze und Tirana anbieten. Der Erstflug auf dieser Route ist für den 1. November 2023 angekündigt. Die operative Durchführung der Flüge wird durch die Tochtergesellschaft Malta Air erfolgen. Die Flugzeuge werden jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag zwischen Weeze, das seitens Ryanair als „Düsseldorf Weeze“ vermarktet wird und der Hauptstadt Albaniens verkehren. Der Ticketverkauf wurde seitens Ryanair bereits aufgenommen.

weiterlesen »

Widerøe ist zurück am Flughafen Hamburg

In der Vorwoche hat die Fluggesellschaft Widerøe ihr Comeback auf dem Hamburger Flughafen gefeiert. Man bedient nun wieder an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag die Bergen-Strecke. „Das Comeback von Widerøe ist besonders für Skandinavien-Fans eine gute Nachricht. Mit Bergen in Norwegen bringt die Fluggesellschaft ein attraktives Ziel zurück ins Hamburger Streckennetz, das längere Zeit nicht nonstop ab Hamburg bedient wurde. Somit können die Norddeutschen ab sofort wieder ohne Zwischenstopp an die norwegische Westküste reisen – und von dort aus eine Rundreise starten oder die Region entdecken“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

weiterlesen »

Flughafen BER unterstützt Special Olympic World Games

Zwischen 17. und 25. Juni 2023 finden in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin die Special Olympic World Games 2023 statt. Die Flughafengesellschaft unterstützt dieses große Sportereignis als „Supporter“ im Rahmen einer Kooperation, um den Athletinnen und Athleten am BER eine möglichst stressfreie An- und Abreise zu ermöglichen. „Wir heißen die Gäste aus aller Welt herzlich an unserem Flughafen willkommen. Der BER ist das Tor zur Hauptstadtregion und wird maßgeblich den ersten Eindruck der Athletinnen und Athleten von ihrer Gastgeberstadt prägen. Deshalb haben wir uns mit unseren Partnern seit Monaten auf die großen logistischen und organisatorischen Herausforderungen vorbereitet, die mit der An- und Abreise der Delegationen aus aller Welt verbunden sind. Wir freuen uns auf die Spiele und drücken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Daumen“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

weiterlesen »

Mai 2023: Frankfurt weiterhin zweistellig unter Vorkrisen-Aufkommen

Der Flughafen Frankfurt am Main wurde im Mai 2023 von 5,1 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 12,2 Prozent zulegen, jedoch liegt man weiterhin um 17,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.  Das Frachtaufkommen war zuletzt weiter rückläufig und spiegelt eine gesamtwirtschaftliche Abkühlung wider. Mit 155.963 Tonnen lag der Frachtumschlag (bestehend aus Luftfracht und Luftpost) in FRA um 10,2 Prozent unter dem Niveau vom Mai 2022. Die Zahl der Flugbewegungen stieg leicht um 1,9 Prozent auf insgesamt 37.278 Starts und Landungen, das kumulierte Höchstabfluggewicht (MTOW) wuchs um 5,1 Prozent auf rund 2,3 Millionen Tonnen (jeweils im Vergleich zum Mai 2022).  Auch das globale Flughafennetz von Fraport verzeichnete konzernweit weiteres Wachstum. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien zählte im Berichtsmonat 110.926 Passagiere (plus 30,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). An den brasilianischen Fraport-Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) stieg das Verkehrsaufkommen auf über 1,0 Millionen Passagiere (plus 8,1 Prozent). Der Flughafen Lima (LIM) in Peru zählte im Mai 2023 rund 1,7 Millionen Passagiere (plus 14,8 Prozent). Das Gesamtpassagieraufkommen an den 14 griechischen Regionalflughäfen stieg auf 3,3 Millionen (plus 16,7 Prozent). In Bulgarien verzeichneten die beiden Küstenflughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) einen kräftigen Zuwachs um 30,3 Prozent auf insgesamt 224.003 Fluggäste. Der Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei verzeichnete 3,4 Millionen Passagiere, was einem Plus von 27,7 Prozent entspricht.  Die Gesamtzahl der Passagiere an den von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen stieg im Mai 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf 14,8 Millionen Reisende. 

weiterlesen »

„Air Defender 23“: Verspätungen am Flughafen Hamburg

Die größte Luftübung der NATO, auch als „Air Defender 23“ bezeichnet, wird in den nächsten Wochen gezwungerweise zu Komplikationen im Luftraumverkehr führen. Im Sinne dieser Übung, die auf deutschem Luftraum durchgeführt wird, müssen Lufträume teilweise gesperrt werden. Die Luftübung der NATO „Air Defender 23“ gilt als größte Luftübung in der Geschichte der NATO. Die Übung wird auf deutschem Luftraum bis zum 23. Juni durchgeführt. Im Sinne dieser Übung müssen jedoch gezwungerweise Lufträume gesperrt werden, was bei Flügen in diesem Zeitraum zu Komplikationen führen könnte. Bereits jetzt, am Flughafen Hamburg sind Verspätungen in der Realisierung, weswegen Fluggäste, die während dem „Air Defender 23“ einen Flug gebucht haben, sich ausgiebig informieren sollen, um den bevorstehenden Komplikationen entgegenzuwirken, wie das Portal Austrian Wings erläutert.

weiterlesen »