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ANA stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways wird ab Anfang Juni 2023 häufiger zwischen Tokio (Haneda) und München fliegen. Man wird künftig viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten unterwegs sein. Mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 stockt ANA zwischen Tokio und der Landeshauptstadt Bayerns die Frequenzen auf. Neu bietet man an Dienstagen Flüge von Japan nach Deutschland und Mittwochs auf der umgekehrten Richtung an. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9.

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Mit A321neo: Eurowings nimmt Dubai-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird noch in diesem Jahr die ersten Airbus A321neo-Jets einflotten. Mit diesen wird man ab Stuttgart und Berlin auch Nonstop-Flüge nach Dubai bedienen. In der VAE-Stadt will man den Airport Dubai International ansteuern. An Bord der A321neo-Flüge will man zumindest 16 Sitzplätze in der Business-Class anbieten. Die Maschinen sollen ab 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich in Stuttgart und Berlin mit dem Ziel Dubai abheben. Es handelt sich um die bislang längste Flugstrecke, die der Carrier mit eigenem Fluggerät anbietet. Die ehemalige Langstrecke wurde von Wetlease-Partnern wie SunExpress Deutschland und Brussels Airlines bedient.

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März 2023: Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr weiterhin im Keller

Deutschlands Flughäfen wurden im März 2023 von insgesamt 13,3 Millionen Reisenden genutzt. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung von wiederholten Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Ohne diese hätte man laut ADV um etwa drei Millionen Passagiere mehr gehabt. Gegenüber Feber 2023 konnten die deutschen Airports um 2,6 Millionen Fluggäste zulegen. Allerdings lag man zuletzt im März 2023 um etwa 30,9 Prozent unter dem Aufkommen, das vor der Corona-Pandemie abgefertigt wurde. Damit liegt die Erholung des Flugverkehrs deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, denn in vielen Ländern werden bereits Werte um 90 Prozent erreicht oder gar das Vorkrisenaufkommen übertroffen. Im direkten Vergleich mit März 2022 hatten Deutschlands Flughäfen um 41,5 Prozent mehr Passagiere. Das Cargo-Aufkommen konnte gegenüber Feber 2023 um rund 56.600 Tonnen zulegen, jedoch bedeutet dies, dass man mit 425.659 Tonnen um 6,2 Prozent weniger Fracht umgeschlagen hat als im Vorjahresmonat. Auch lag man um 3,4 Prozent unter dem Wert, der im März 2019 erreicht wurde. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 127.873 Starts und Landungen um 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden 71 Prozent der gewerblichen Flüge durchgeführt, was einem Rückgang um 29 Prozent gleichkommt. Im innerdeutschen Flugverkehr hatte man 1,81 Millionen Passagiere. Zwar sind dies um 56,6 Prozent mehr Reisende als im Vorjahresmonat, jedoch um 55,3 Prozent weniger als im März 2019. Im Europa-Verkehr setzte sich die Erholung der Verkehrsnachfrage gegenüber dem Vorjahr fort, wenn auch mit verringerter Dynamik. 8,52 Millionen Passagiere entsprechen einem Wachstum von 33,7 Prozent zum März 2022. Im Vergleich zum

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Erst 2017 errichtet: Lufthansa Technik versteigert Inventar eines Standorts

Erst im Jahr 2017 hat Lufthansa Technik in der Daimlerstraße in Frankfurt am Main eine damals neue Werkstatt für Flugzeugräder und Bremsen erbauen lassen. Günstig war das nicht, denn der Wartungskranich hat sich das Projekt rund 60 Millionen Euro kosten lassen. Nachhaltig war es auch nicht, denn nun kommen die „Reste“ im Rahmen einer Auktion unter den Hammer. Der ursprünglichen Projektbeschreibung nach sollte die Werkstatt für etwa 130 Menschen der Arbeitsplatz sein. Primär wurden im Gebäude, das erst im Jahr 2017 für etwa 60 Millionen Euro gebaut wurde, Flugzeugräder und -bremsen gewartet bzw. überholt. Mittlerweile ist dieser Standort selbst „überholt“, denn Lufthansa Technik lässt über einen Auktionator so ziemlich alles, das das Herz begehrt versteigern. Damit werden die „Reste“ zu Geld gemacht. Am 31. Mai 2023 kommt das Innenleben des zwischenzeitlich stillgelegten Standorts im Rahmen einer Onlineauktion, die von HT Hanseatische Industrie-Consult durchgeführt wird, unter den Hammer. Der Auktionskatalog ist unter diesem Link zur Einsicht bereitgestellt. Interessenten müssen sich auf der Homepage des Anbieters vorab registrieren, um mitbieten zu können. Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich.

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Royal Air Maroc verlängert Flüge ab Köln, Weeze und Hahn

Ursprünglich hat Royal Air Maroc die Neuaufnahmen nach Köln/Bonn, Weeze und Hahn als saisonale Strecken für den Sommerflugplan 2023 angekündigt. Kürzlich hat man die drei Routen auch für den Winter 2023/2024 zur Buchung freigegeben. Ab Köln/Bonn bietet der Carrier neu Flüge nach Tanger-Boukhalef an. Ab Hahn hat man in diesem Jahr Nador im Programm und ab Weeze geht es nach Fez. Diese drei Routen nimmt Royal Air Maroc Anfang Juni 2023 auf. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, dass diese saisonal angeboten werden, hat man sich nun dazu entschlossen die Strecken ab den genannten drei deutschen Airports auch im Winter 2023/24 anzubieten. Der Verkauf von Flugscheinen ist jeweils bis Ende März 2024 freigegeben.

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Hainan fliegt häufiger zwischen Peking und Berlin

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines stockt in zwei Schritten die Flugverbindung zwischen Peking und Berlin auf. Zunächst erhöht man Ende Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe. Derzeit verbindet Hainan die beiden Hauptstädte einmal pro Woche. Mit Wirksamkeit zum 28. Mai 2023 bedient man pro Woche drei Umläufe ehe man per 7. August 2023 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken wird. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz.

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Rund sechs Millionen Euro Luftverkehrsabgabe nicht bezahlt: Deutschland pfändet Corendon

Besonders ab Deutschland meinte Corendon im Sommerflugplan 2022 massiv expandieren zu müssen. Den Großteil des mittlerweile wieder zurückgefahrenen Wachstums bestritt man mit Wetlease-Flugzeugen. Zeitweise war die Anzahl der samt Crews eingemieteten Maschinen gar größer als die eigene Flotte. Nun hat man aber ein heftiges Problem, denn aufgrund der Nichtentrichtung der deutschen Luftverkehrsabgabe wurden Corendon Airlines und die maltesische Tochter Corendon Europe durch das Hauptzollamt Gießen gepfändet. Es geht um rund sechs Millionen Euro, die der türkische Konzern dem deutschen Staat schuldet. Im Vorjahr legte Corendon gemeinsam mit dem Malta-Ableger Corendon Europe eine neue Strecke nach der anderen auf. Man war in regelrechter Goldgräberstimmung, da man vermutete, dass die Urlaubsnachfrage so hoch sein wird, dass man subjektiv empfunden ab jeder „Milchkanne“ fliegen muss. Gerechnet hat sich das Projekt, zu dem gar ein von Airhub Airlines eingemieteter Airbus A330 zählte, vorne und hinten nicht. Viele Strecken wurden nach wenigen Umläufen wieder eingestellt oder aber erst gar nicht aufgenommen. Der Corendon-Konzern selbst betreibt vergleichsweise wenige Flugzeuge. Daher hat man bei zahlreichen Operators Maschinen samt Besatzungen eingemietet. Somit handelte man sich höhere Kosten ein, denn logischerweise will auch der Subunternehmer Geld verdienen. Der Unterschied: Während der ACMI-Partner unabhängig von der Anzahl der beförderten Passagiere ein fixes Entgelt pro Blockstunde erhält, ist Corendon Airlines als Träger des wirtschaftlichen Risikos von den Ticketeinnahmen abhängig. Überhastete Expansion mit vielen Wetlease-Flugzeugen Und genau darin lag das Problem, das zur finanziellen Schieflage der Firmengruppe geführt hat. Man hat schlichtweg die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt bzw. Routen von Airports aus

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China Southern stockt Frankfurt-Präsenz auf

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 steuert China Southern Airlines den größten Airport Deutschlands, Frankfurt am Main, häufiger an. Ab Guangzhou verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet der chinesische Carrier auf dieser Route eine Rotation pro Woche an. Ab Anfang August 2023 wird China Southern Airlines zweimal wöchentlich zwischen Guangzhou und Frankfurt am Main fliegen. Als Fluggerät kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 zum Einsatz.

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Flughafen BER: Weitere Self-Service-Automaten

Der Flughafen Berlin Brandenburg plant eine weitere Erhöhung der Self-Service-Automaten, durch diese können Passagiere die Chance ergreifen, selbstständuig einzuchecken. Self-Service-Automaten ermöglichen es Fluggästen sich den Check-In-Prozess zu sparen und selbstständig einzuchecken. Der Flughafen Berlin Brandenburg bietet bereits einige Automaten an, Passagiere sparen sich dadurch den normgemäßen Einchecksprozess wie die Abgabe des Gepäcks, wie das Portal Aero.de beschreibt. Der Flughafen plant jedoch künftig ein höheres Ausmaß an Automaten anzubieten, damit sich der Self-Service etablieren kann.

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Verwirrung um russische Il-96-300 am BER

Die Landung einer Ilyushin Il-96-300 auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg sorgte am Samstag, den 22. April 2023 für Aufsehen. Die Maschine ist in Moskau gestartet und hielt sich am deutschen Hauptstadt-Airport rund drei Stunden lang auf. Aufgrund es EU-weiten Banns, der für russische Airlines und in Russland registriertes Fluggerät gilt, dürfte es derartige Flüge gar nicht geben. Allerdings wurde seitens der deutschen Bundesregierung eine Ausnahmebewilligung erteilt. Zunächst erklärte ein Vertreter der deutschen Luftwaffe, dass es zu diplomatischen Zwecken eine Sondererlaubnis gegeben habe. Auf nähere Einzelheiten wollte man nicht eingehen. Das dürfte auch seinen guten Grund haben, denn laut einer Sprecherin des russischen Außenministeriums sollen sich an Bord der Il-96-300 über 20 Diplomaten, die seitens der Russischen Föderation des Landes verwiesen wurden, befunden haben. Russland erklärte, es habe diese Entscheidung als Reaktion auf die von Deutschland angeordnete „Massenausweisung“ russischer Diplomaten getroffen. Seitens der deutschen Behörden will man die Darstellung nicht kommentieren. Man sagt lediglich, dass man mit den russischen Behörden in Bezug auf Personalfragen in Kontakt gestanden habe. Es wird davon ausgegangen, dass der russische Il-96-300-Jet die ausgewiesenen Diplomaten des Landes abholte.

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