
Geschäftsführung droht Vereinigung Cockpit mit Verkleinerung von Eurowings Deutschland
Die Geschäftsführung der Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Montag die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zur sofortigen Beendigung des dreitägigen Streiks aufgerufen. Aus einem vorliegenden Rundschreiben, das an die Belegschaft gerichtet ist, geht hervor, dass man für die Rückmeldung eine Frist bis 21 Uhr 30 gesetzt hat. Seit Mitternacht befinden sich die in der Vereinigung Cockpit organisierten Piloten der Fluggesellschaft Eurowings in einem dreitägigen Streik. Die Arbeitnehmervertreter hatten dazu aufgerufen, weil die jüngsten Verhandlungen zu keiner Einigung geführt haben und das Angebot der Geschäftsleitung aus Sicht der Pilotengewerkschaft unzureichend war. Bedingt durch den Arbeitskampf mussten bereits am Montag zahlreiche Flüge gestrichen werden. Auch für Dienstag wurden bereits seitens einiger Airports Pressemitteilungen mit Informationen über Eurowingsflüge, die dem aktuellen Stand der Dinge nach ausfallen werden, verschickt. Jene Verbindungen, die von Eurowings Europe, Air Baltic, Tuifly, Avion Express Malta und anderen Wetlease-Partnern durchgeführt werden, sind nicht von Streichungen betroffen. In der Einleitung des an die Belegschaft gerichteten Rundschreibens der Eurowings-Geschäftsführung ist unter anderem zu lesen: „Reden wir nicht drumherum: Unser Unternehmen befindet sich im Oktober 2022 in einer gefährlichen Abwärtsspirale. Durch die neuerliche Streikwelle der Vereinigung Cockpit lassen wir am heutigen Montag erneut zehntausende Eurowings Kunden im Regen stehen. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind seit Tagen im Dauereinsatz, um wenigstens die Hälfte des Flugprogramms darzustellen – und zu retten, was zu retten ist. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank für all die Schwerstarbeit, die sie im Krisenmodus tagein, tagaus leisten.“ Eurowings könne Streikkosten nicht mehr stemmen Weiters schreibt man, dass man „hausgemachte Streikschäden in Millionenhöhe







