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Geschäftsführung droht Vereinigung Cockpit mit Verkleinerung von Eurowings Deutschland

Die Geschäftsführung der Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Montag die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zur sofortigen Beendigung des dreitägigen Streiks aufgerufen. Aus einem vorliegenden Rundschreiben, das an die Belegschaft gerichtet ist, geht hervor, dass man für die Rückmeldung eine Frist bis 21 Uhr 30 gesetzt hat. Seit Mitternacht befinden sich die in der Vereinigung Cockpit organisierten Piloten der Fluggesellschaft Eurowings in einem dreitägigen Streik. Die Arbeitnehmervertreter hatten dazu aufgerufen, weil die jüngsten Verhandlungen zu keiner Einigung geführt haben und das Angebot der Geschäftsleitung aus Sicht der Pilotengewerkschaft unzureichend war. Bedingt durch den Arbeitskampf mussten bereits am Montag zahlreiche Flüge gestrichen werden. Auch für Dienstag wurden bereits seitens einiger Airports Pressemitteilungen mit Informationen über Eurowingsflüge, die dem aktuellen Stand der Dinge nach ausfallen werden, verschickt. Jene Verbindungen, die von Eurowings Europe, Air Baltic, Tuifly, Avion Express Malta und anderen Wetlease-Partnern durchgeführt werden, sind nicht von Streichungen betroffen. In der Einleitung des an die Belegschaft gerichteten Rundschreibens der Eurowings-Geschäftsführung ist unter anderem zu lesen: „Reden wir nicht drumherum: Unser Unternehmen befindet sich im Oktober 2022 in einer gefährlichen Abwärtsspirale. Durch die neuerliche Streikwelle der Vereinigung Cockpit lassen wir am heutigen Montag erneut zehntausende Eurowings Kunden im Regen stehen. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind seit Tagen im Dauereinsatz, um wenigstens die Hälfte des Flugprogramms darzustellen – und zu retten, was zu retten ist. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank für all die Schwerstarbeit, die sie im Krisenmodus tagein, tagaus leisten.“ Eurowings könne Streikkosten nicht mehr stemmen Weiters schreibt man, dass man „hausgemachte Streikschäden in Millionenhöhe

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Streik bei Eurowings führt auch in Stuttgart zu Flugausfällen

Im Tarifkonflikt bei der Fluggesellschaft Eurowings hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit für Montag, 17. Oktober, Dienstag, 18. Oktober und Mittwoch, 19. Oktober bundesweit zu einem dreitägigen Streik aufgerufen. Auch der Flughafen Stuttgart ist davon betroffen. Am Montag kommt es am Flughafen Stuttgart deshalb zu 48 Flugausfällen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Etwa die Hälfte der ursprünglich geplanten Flüge führte die Airline heute jedoch durch. Für Dienstag erwartet der Landesflughafen ähnliche Auswirkungen. Von 92 Eurowings-Flügen werden nach vorläufigen Informationen 50 Starts und Landungen annulliert. Die Airline passt die Flugpläne fortlaufend an, deshalb sind auch kurzfristige Änderungen möglich. Passagieren der Airline wird empfohlen, sich mehrfach und auch vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren und sich bei Änderungen direkt an die Airline oder an den Reiseveranstalter zu wenden. Die Flughafengesellschaft bedauert die Unannehmlichkeiten, die der Streik für die Fluggäste mit sich bringt.

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Deutschlands kurioser Masken-Sonderweg

Deutschland war einer der letzten europäischen Staaten, der meinte, dass man an Bord von Verkehrsflugzeugen eine Maskenpflicht aufrechterhalten muss. Diese ist zum 1. Oktober 2022 gefallen. Allerdings bleibt diese in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht nur aufrecht, sondern wurde auch verschärft. Dabei zeigt sich auch wieder ein Flickenteppich. Im Bahn- und Busfernverkehr schreibt die Bundesregierung das Tragen von FFP2-Masken bis mindestens 7. April 2023 vor. Bis Ende September 2022 waren OP-Masken ausreichend. Im Regionalverkehr obliegt es den Bundesländern, wobei derzeit alle an der umstrittenen Maskenpflicht festhalten. Gleichzeitig hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereits damit begonnen öffentlichen Druck zu machen, dass die Landesregierungen in weiteren Bereichen des alltäglichen Lebens wieder Maskenpflicht verhängen sollen. Bislang halten sich die Bundesländer aber noch zurück. Zunehmender „Mediendruck“ in Österreich In Österreich besteht lediglich in Wien eine FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Aus dem Rathaus sind derzeit Signale zu vernehmen, dass man darüber nachdenkt den Sonderweg weiter zu verschärfen und FFP2-Masken auch in weiteren Bereichen vorzuschreiben. In allen anderen Bundesländern muss man in Bus und Bahn keine Mund und Nase nicht bedecken. Auch in Flugzeugen wurde dies schon länger abgeschafft. Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) sagte zuletzt, dass ein Comeback der Masken nur dann kommen wird, wenn die Lage in den Spitälern eskalieren sollte. Das ist derzeit so ganz und gar nicht der Fall. Leider hindert das manche Massenmedien nicht daran beinahe täglich wieder tendenziöse Berichte zu veröffentlichen, in denen hohe Infektionszahlen hervorgehoben wird, jedoch gleichzeitig unterschlagen wird, dass es nur wenige Covid-Patienten auf den Intensivstationen gibt und auch die

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Lufthansa will Ju-52 und Super Star als Static Display ausstellen

Lufthansa wird ihre beiden historischen Flugzeuge Junkers Ju 52 und Lockheed Super Star in Frankfurt oder München als Static Display ausstellen. Konzernchef Carsten Spohr sagte, dass diese anlässlich des 100. Gründungstages gewürdigt werden sollen. Die Vorbereitungen dazu beginnen in diesem Jahr. Die Deutsche Luft Hansa AG wurde am 6. Jänner 1926 durch den Zusammenschluss von Deutscher Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr aus der Taufe gehoben. Der Erstflug der neuen Fluggesellschaft folgte am 6. April 1926. Die heutige Lufthansa ist kein Rechtsnachfolger der im Jahr 1926 gegründeten Gesellschaft. Diese wurde in 1953 zunächst unter dem Namen Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf ins Leben gerufen. Rund ein Jahr später wurde der Firmenname in Deutsche Lufthansa AG geändert und am 1. April 1955 nahm man den Flugbetrieb offiziell auf. Die Lockheed L-1694A Superstar und die JU 52 D-AQUI sind derzeit am Flughafen Paderborn-Lippstadt eingelagert. Die „Superstar“ ist in Einzelteile zerlegt, die JU 52 dagegen ist nahezu komplett aufgebaut. Das Flugzeug wurde 1936 im Junkers Werk in Dessau gebaut, die Super Star hatte ihren Erstflug 1956. Die Propeller-Oldtimer zählen zu den markantesten und historisch bedeutendsten Flugzeugen in der Luftfahrt-Geschichte. Am Montag, dem 17. Oktober, wird das neueste Flugzeug der Lufthansa Flotte ihren berühmten Vorgängermodellen einen kurzen Besuch abstatten. Die erste Boeing B787 in Lufthansa Farben mit der Kennung D-ABPA wird im Zuge der für die Cockpitcrews vorgeschriebenen Landetrainings am Nachmittag eine Zwischenlandung am Flughafen Paderborn-Lippstadt einlegen.

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Air Cairo baut im Sommerflugplan 2023 weiter aus

Insgesamt acht neue Strecken ab Marsa Alam, eine neue Strecke ab Hurghada angekündigt. Die ägyptische Airline Air Cairo, welche sich inzwischen sowohl Stück für Stücke eine modernere Flotte mit fabrikneuen A320neo (5 Stück), sowie eine zeitgemäße, frische Corporate Identity zugelegt hat, baut in der kommenden Sommersaison 2023 weiter aus. Im Fokus steht in erster Linie dabei der Ferienort Marsa Alam am Roten Meer. Dieser befindet sich etwa 300km Luftlinie entfernt, südlich von Hurghada. Neu im Programm stehen dabei einmal wöchentlich im A320/A320neo geplante Flüge von Marsa Alam nach Berlin, Köln-Bonn, Hannover und Stuttgart. Auch die Schweiz bekommt einen wöchentlichen Flug von Marsa Alam wird dabei Zürich angeflogen. Sogar zweimal wöchentlich sollen im Sommer 2023 die Ziele Düsseldorf, Frankfurt und München angeboten werden. Auch der deutsche Regionalflughafen Münster-Osnabrück soll ein Stück vom Kuchen erhalten, ab dem 24.Juni 2023 plant Air Cairo 1x wöchentlich den Airport, ebenfalls mit einem A320/A320neo mit dem Badeort Hurghada zu verbinden. Air Cairo ist eine ägyptische Fluggesellschaft, welche mit einer Flotte von inzwischen 14 Airbus A320 rund 200 wöchentliche Charter- und Linienflüge ab Ägypten anbietet. Neben Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, stehen auch regelmäßige Flüge nach Kuwait, Baku oder Jeddah im Flugplan. In den Fokus der breiten Öffentlichkeit in Deutschland geriet Air Cairo im Dezember 2018 als ihr das Luftfahrtbundesamt (LBA) für gut 2 Wochen die Einfluggenehmigung von und nach Deutschland entzog. Als Grund wurde damals ein Verstoß gegen Sicherheitsauflegen im Bordcatering genannt.

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Kommentar: British Airways Tochter „Euroflyer“ stellt Gatwick–Berlin wieder ein

Rückzug im Zweikampf mit easyJet auf der Strecke nach nur wenigen Wochen. British Airways und die Kurzstrecke am Flughafen Gatwick eine gefühlte „Never-Ending-Story“. Anders als ab dem Hub und Heimathafen London-Heathrow, wo „BA“ klarer Platzhirsch ist war der nach Passagierzahlen zweitgrößte Londoner Flughafen Gatwick, im Süden der Stadt gelegen, immer ein wenig das ungeliebte „Stiefkind“. Über Jahre hinweg bot dies der ebenfalls britischen easyJet die Möglichkeit sich nahezu ungestört vor Ort auszubreiten. Inzwischen verfügt der britische Low-Coster über mehr als 75 stationierte Flugzeuge am Flughafen Gatwick, welcher zwischenzeitlich an seiner absoluten Kapazitätsobergrenze kratzt und daher auch über keine nennenswerten Slots mehr verfügt. Eine Airline welche noch über Slots verfügt ist dabei British Airways, auch wenn man es über inzwischen Jahre hinweg nicht hinbekommen hat zumindest die Kurz- und Mittelstrecke ab Gatwick profitabel zu fliegen. Und so folgte auch nach der Corona-Pandemie und dem Stop aller BA-Kurzstrecken ab Gatwick der Hinweis per Memo ans eigene Personal, dass man eine eigene, operativ schlanke Struktur benötigt um in Gatwick konkurrenzfähig zu werden. Daraus entstand dann nach einer Planungsphase, ganz ähnlich dem eigens für London-City (LCY) entwickelten Produkt mit dem Namen „Cityflyer“, das nun für Gatwick entwickelte Modell „Euroflyer“. Knapp 30 Strecken von Faro über Teneriffa bis Berlin wurden im vergangenen Dezember mit Flugbetriebsaufnahme März 2022 angekündigt. Die Berlin-Strecke musste kurze Zeit nach Buchungsfreigabe eine Verschiebung von März 2022 auf Mai 2022 hinnehmen, da „BA“ schlicht Material und Personal in Gatwick fehlte. So wurde die Strecke final im Mai 2022 mit 5 wöchentlichen Flügen

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Streit um zukünftige Arbeitsbedingungen bei Eurowings Deutschland eskaliert

Vereinigung Cockpit ruft zu 72-stündigem Warnstreik von Montag 00:00 bis Mittwoch 23:59 auf Im Streit zwischen der Geschäftsführung der Eurowings Deutschland (EWD) und der Vereinigung Cockpit (VC) ist die nächste Eskalationsstufe erreicht worden. Am späten Freitagabend folgte der nun zweite Streikaufruf der Gewerkschaft bei Eurowings Deutschland und dieses Mal, drei volle Tage am Stück. Auch wenn die Herbstferien, im für Eurowings vielleicht wichtigsten Bundesland Nordrhein-Westfalen an diesem Wochenende enden, so sieht die Situation im gesamten Bundesgebiet anders aus. An den nun angekündigten drei Streiktagen laufen in 7 der 16 Bundesländer die Herbstferien, die nach den Sommerferien zweitwichtigste Ferienzeit für die deutsche Reisebranche. Absehbar, dass erneut einige tausend Fluggäste in Deutschland und Europa zunächst planlos mit „Kind und Kegel“ – an den Flughäfen stranden. Zuletzt hatten die Piloten der Eurowings Deutschland am 06.Oktober, vor nicht einmal zwei Wochen, eintägig die Arbeit niedergelegt. Während die Geschäftsführung der Eurowings nach dem ersten Streikaufruf lediglich mit einem „offenen Brief“ an die eigene Belegschaft appellierte, wurde nach diesem nun deutlich schmerzhafteren Streikaufruf, eilig sowohl für den heutigen Samstag als auch den morgigen Sonntag, Online-Meetings mit den Piloten initiiert, offenbar in der Hoffnung die angekündigten Streiks noch ganz oder zumindest teilweise abwenden zu können. Bereits im Zuge des ersten Streiktag am 06.Oktober mussten mit 300 etwas mehr als die Hälfte der 500 geplanten Flüge gestrichen werden. Betroffen waren davon rund 31´000 Passagiere. Bei dem nun angekündigten 72-Stunden-Streik dürften diese beiden Kennziffern wohl erheblich höher ausfallen. Ein interessanter Fakt ist, dass es sich inhaltlich in diesem diesem

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Italien: Flugverkehr auch von Generalstreik betroffen

Für den 21. Oktober haben vier Gewerkschaften ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, darunter Beschäftigte von Fluggesellschaften, Bahnunternehmen und öffentlichem Nahverkehr. Der Streik soll 24 Stunden andauern und wird voraussichtlich große Einschränkungen im öffentlichen Leben verursachen. Nach dem Willen der Gewerkschaften sollen sich unter anderem alle Mitarbeitenden des italienischen Flugsicherungsunternehmens ENAV an dem Streik beteiligen und zwischen 0:01 und 24 Uhr die Arbeit ruhen lassen. Gleiches gilt für das Personal mehrerer Dienstleistungsunternehmen, die mit den Bodendiensten und der Abfertigung an den Flughäfen beschäftigt sind. Das italienische Streikrecht schreibt zwar die Aufrechterhaltung eines Minimums an Service vor, dennoch müssen Fluggäste am Freitag kommender Woche mit erheblichen Einschränkungen im italienischen Flugverkehr rechnen. Es ist ratsam, sich gebuchte Verbindungen vorab bestätigen zu lassen und gegebenenfalls mehr Zeitpuffer für die Prozesse am Flughafen einzuplanen. Das berichtet Check 24. Reisen mit den Fähren zwischen dem italienischen Festland und den Inseln werden am 21. Oktober ebenfalls schwierig, denn die Beschäftigten im Seeverkehr wollen sich an dem 24-stündigen Ausstand beteiligen. Auf der Schiene soll der Verkehr ab dem 20. Oktober um 21 Uhr bis zum 21. Oktober um 21 Uhr komplett eingestellt werden. Im öffentlichen Nahverkehr greift ein stark reduzierter Streikfahrplan mit regional unterschiedlichen Routen und Fahrzeiten, die jedoch stark von der normalen Agenda abweichen. Reisende sollten sich bei dem jeweiligen Verkehrsunternehmen ihrer Aufenthaltsregion nach dem Fahrplan für den 21. Oktober erkundigen. Auch Autofahrer müssen sich auf Unannehmlichkeiten bei Überlandreisen einstellen: Die Bediensteten der italienischen Autobahnen streiken vom 20. Oktober ab 22 Uhr bis zum 21. Oktober um

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Delta fliegt Rekordumsatz ein

Die starke Erholung der Ticketnachfrage von der Pandemie hat der US-Fluggesellschaft Delta den umsatzstärksten Sommer ihrer Geschichte beschert. Mit rund 12,8 Milliarden US-Dollar lag der bereinigte Erlös im dritten Quartal drei Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Der durchschnittliche Erlös je angebotener Sitzplatzmeile legte sogar um 23 Prozent zu. Allerdings musste der US-Carroer auch höhere Kosten schultern, vor allem für Kerosin. Zudem zehrten Flugstreichungen wegen des verheerenden Hurrikans „Ian“ im September am Ergebnis. Unter dem Strich stand daher mit knapp 695 Millionen US-Dollar nicht einmal halb so viel Gewinn wie im Sommer vor der Pandemie. Für die letzten Monate des Jahres zeigte sich das Management jedoch unerwartet optimistisch. Auch dank einer Erholung der Geschäftsreisen soll der Umsatz im vierten Quartal fünf bis neun Prozent höher liegen als Ende 2019. „Wir waren als Airline seit Anfang April zu 90 Prozent ausgelastet“, so Konzernchef Ed Bastian der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Wir erwarten dasselbe bis Ende des Jahres und in den Frühling hinein.“ Die Nachfrage nach Geschäftsreisen erreichte den Angaben zufolge im dritten Quartal 80 Prozent des Niveaus aus der Zeit vor der Pandemie.

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Flughafen Frankfurt kann Passagierzahlen weiter steigern

Am Frankfurter Flughafen ist die Passagierzahl im September dank einer anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubsflügen weiter kräftig gestiegen. Die Erholung vom Corona-Tief wurde allerdings vom Streik der Lufthansa-Piloten Anfang des vergangenen Monats etwas ausgebremst. Die Zahl der Passagiere sei im Vergleich zum stark von der Pandemie geprägten Vorjahresmonat um 58 Prozent auf 4,9 Millionen gestiegen. Ohne den Streik der Piloten des wichtigsten Fraport-Kunden wären es noch mal rund 80.000 Fluggäste mehr gewesen, so der Flughafenbetreiber in einer Aussendung. In den ersten neun Monaten sei die Zahl der Passiere gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 127 Prozent auf 35,9 Millionen gestiegen. Im Vergleich zu 2019 sei das ein Rückgang um ein Drittel. Das Frachtaufkommen war unterdessen im September weiter rückläufig. Das Cargo-Volumen sei im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf knapp 162 000 Tonnen gefallen. „Ursachen hierfür sind die gesamtwirtschaftliche Abkühlung sowie die weiteren Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und umfassende Corona-Schutzmassnahmen in China.“ Auch das internationale Portfolio profitierte weiter von der anhaltenden Belebung der Passagiernachfrage. Der Flughafen Ljubljana in Slowenien zählte im Berichtsmonat 118.787 Fluggäste. Das Aufkommen an den brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre stieg auf 1,0 Millionen Passagiere. Der Flughafen im peruanischen Lima verzeichnete im September rund 1,7 Millionen Fluggäste. An den 14 griechischen Regionalflughäfen stiegen die Passagierzahlen auf 4,8 Millionen Fluggäste. Damit lag das Gesamtaufkommen der griechischen Flughäfen auch im September wieder deutlich über dem Vorkrisen-Niveau von 2019 (plus 7,3 Prozent). Die Twin Star-Airports Burgas und Varna in Bulgarien notierten ein Plus auf 423.186 Passagiere. Das Passagieraufkommen

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