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MUC erneut als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet

Die Flughafen München GmbH ist erneut vom Bayerischen Umweltministerium als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet worden. Eine entsprechende drei Jahre gültige Auszeichnung hatte der Airport im Rahmen des „Blühpaktes Bayern“ bereits im Jahr 2019 bekommen. Das Bayerische Umweltministerium hat mit dem „Blühpakt Bayern“ ein Bündnis ins Leben gerufen, das sich für die Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen für Insekten einsetzt. Im Rahmen dieses Engagements werden bayerische Betriebe ausgezeichnet, die sich in beispielhafter Weise für den Insektenschutz stark machen. Die FMG wurde nun erneut für ihre Maßnahmen auf diesem Gebiet gewürdigt. „Durch die extensive Pflege der mehr als 900 Hektar großen Grünflächen leben auf dem Airportgelände eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Blütenpflanzenkönnen sich optimal entwickeln, da ein Großteil der Flächen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Zude betreibt die FMG auf dem Flughafen-Campus fünf „Insektenhotels“, in denen die Tiere überwintern und nisten können“, so der Airport in einer Aussendung.

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Chile passt Einreisebestimmungen an

Die chilenische Regierung hat sich zur Anpassung der coronabedingten Einreisebeschränkungen entschlossen, um das Land touristisch wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Bisher dürfen ausländische Reisende noch ohne Impf- oder negativen Testnachweis in das südamerikanische Land einreisen. Ab dem 1. September muss für die Einreise ein Impfnachweis vorgelegt werden, der im Heimatland ausgestellt wurde. Wer dies nicht kann, von dem wird ein negativer PCR-Test verlangt, der maximal 48 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wurde. Damit wird die Einreise für Touristen zwar einerseits strenger geregelt, andererseits entfällt jedoch das verpflichtende Ausfüllen der C19-Gesundheitserklärung bei der Einreise. Für die freie Bewegung innerhalb Chiles ist es also fortan nicht mehr notwendig, seinen Impfpass durch die Beantragung eines chilenischen Mobilitätspasses anerkennen zu lassen. Nach wie vor könne es allerdings zu stichprobenartigen Tests an den Flughäfen kommen, wie Check24 berichtet. Erst zum 4. August hat Chile mit der Osterinsel ein touristisches Highlight des Landes wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die abgelegene Insel mit den markanten Steinskulpturen hatte sich zuvor für über zwei Jahre von der Außenwelt abgeschottet, um die einheimische Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen. Nun dürfen ausländische Gäste das Eiland wieder besuchen, müssen hierfür jedoch ab einem Alter von sechs Jahren einen negativen, maximal 24 Stunden alten PCR-Test vorlegen.

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Geschäftsreisen: Eurowings weitet Angebot um 30 Prozent aus

Die Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet eigenen Angaben nach eine steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen. Aus diesem Grund weitet man ab September 2022 das Angebot auf Routen, die typischerweise von Geschäftsreisenden genutzt werden, um etwa 30 Prozent aus. Laut Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof befinde man sich noch vom Vorkrisenaufkommen entfernt, jedoch verzeichne man eine „fortschreitende Normalisierung in diesem Segment“. Dies würden die Buchungszahlen, die man für den Herbst 2022 an Land ziehen konnte, deutlich zeigen, so der Manager. Auch behauptet der Carrier in einer Medienaussendung, dass man die Prozesse am Boden und in der Luft stabilisiert habe. Eigenen Angaben nach will man einen Spitzenwert von 99 Prozent Zuverlässigkeit erreicht haben. Allerdings nennt die Lufthansa-Tochter keine näheren Details worauf diese Aussage basiert. Nachstehend werden die Ausweitungen ab den einzelnen Airports dargestellt. Düsseldorf: Von ihrem größten Standort Düsseldorf aus bedient Eurowings mehr als 30 klassische Geschäftsreiseziele in rund zehn Ländern. Im Rahmen der Programmausweitung werden insbesondere die stark nachgefragten Verbindungen nach Berlin, Zürich und Mailand mit bis zu 10.000 zusätzlich angebotenen Sitzen aufgestockt. Darüber hinaus bietet Eurowings zweimal täglich Verbindungen mit attraktiven Tagesrandzeiten auf den Strecken nach Stockholm, Prag, Dresden, Birmingham, Genf, Lyon und Salzburg. Weitere Geschäftsreiseziele ab Düsseldorf sind Athen, Belgrad, Bologna, Budapest, Danzig, Hamburg, Kopenhagen, Krakau, Rom, Göteburg, Graz, London, Lissabon, Linz, Manchester, Marseille, Newcastle und Wien. Insgesamt können Passagiere bei Eurowings unter mehr als 100 Direktverbindungen ab der NRW-Landeshauptstadt wählen. Köln/Bonn: Ab Köln/Bonn stockt Eurowings insbesondere die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung nach Berlin auf: So werden für September mehr als 6000

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München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

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Lufthansa kürzt den Winterflugplan 2022/23

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt bereits jetzt zahlreiche Verbindungen aus dem Winterflugplan 2022/23 heraus. Die Kürzungen betreffen in erster Linie den innerdeutschen und europäischen Verkehr, jedoch reduziert man auch die eine oder andere Langstrecke. Der Carrier informierte die Vertriebspartner in einem Rundschreiben über die jüngsten Anpassungen. Ans Begründung nennt Lufthansa unter anderem, dass man den „Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten“ will. Bereits jetzt sollen betroffene Passagiere direkt bzw. über ihre Reisebüros über etwaige Streichungen informiert werden. Der Kranich-Konzern nennt keine Details wie viele Flüge man tatsächlich aus der Planung genommen hat. Es soll sich jedoch überwiegend um Verbindungen, für die es Ersatzbeförderungsmöglichkeiten gibt, handeln. Ab Frankfurt und München wird auch das Angebot auf der Langstrecke punktuell reduziert. Lufthansa musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten aufgrund von akutem Personalmangel kürzen. Dieser betrifft sowohl den eigenen Konzern als auch Flughäfen, die man im Streckennetz hat. Die jüngsten Kürzungen sind ein Indiz dafür, dass man nicht damit rechnet, dass man den Engpass über den Winter 2022/23 in den Griff bekommen wird. Allerdings nehmen auch andere Fluggesellschaften viele Flüge aus der Planung, denn in der Branche rechnet man damit, dass aufgrund der starken Inflation, aber auch wegen möglicher neuerlicher Coronamaßnahmen, die Nachfrage stark einbrechen könnte.

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BER: Zwei Erstflüge in einer Woche – Norse Atlantic startet nun auch an die US-Westküste

Drei wöchentliche Flüge nach LAX mit dem 787-9 Dreamliner von Berlin/Brandenburg. Nach fünf Jahren Unterbrechung gibt es seit heute wieder eine Verbindung von Berlin nach Los Angeles. Die erst wenige Monate alte norwegische Start-Up-Airline „Norse Atlantic Airways“ bietet ab sofort drei wöchentliche Non-Stop Flüge von Berlin nach Los Angeles an. Die Freude darüber ist am heutigen Tag in Berlin deutlich spürbar. „Berlin bekommt wieder eine Verbindung an seine älteste Partnerstadt“ (seit 1967 – Anm. der Redaktion) sagte der Berliner Wirtschaftssenator Stephan Schwarz anlässlich des Erstfluges und wird ebenfalls nicht müde zu betonen, dass auch die Verbindung mit dem US-Bundesstaat Kalifornien, der dortigen Wirtschaft sowie dem „IT-Hub“ – Silicon Valley für die hiesige Wirtschaft einen immensen Zugewinn bedeutet. Schwarz freut sich aber auch das Norse gezielt „jüngere Passagiere und Besucher von Berlin ansprechen will“. Ein Ziel welches auch seitens Norse vor Ort bekräftigt wird. Norse erspart mit dem Direktflug zwischen dem „BER und LAX“ auch lästiges Umsteigen und warten – und darauf legt Norse Chief Operation Officer (COO) Thom-Arne Norheim großen Wert – „natürlich sinke auch das Risiko eines Kofferverlustes bei einem Non-Stop-Flug von A nach B ohne Umstieg“, ein Umstand, welcher insbesondere diesen Sommer nicht außer acht gelassen werden sollte. Als er auf seine bisherigen Erfahrungen mit Berlin angesprochen wird, gerät er dabei regelrecht ins Schwärmen. „Wir freuen uns hier zu sein, wir freuen uns aber noch mehr über diesen großartigen Empfang“ sagt er und strahlt dabei. „Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern eine der wichtigsten Hauptstädte Europas“ so

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Lufthansa hatte 598 Leerflüge in sechs Wochen

In den letzten Wochen führt Lufthansa verstärkt Positionierungsflüge durch. Diese werden aufgrund des Umstands, dass sich keine Passagiere an Bord befinden, umgangssprachlich auch „Geisterflüge“ genannt. Allein im Zeitraum von 1. Juni bis 18. Juli 2022 soll man 598 Leerflüge durchgeführt haben. Diese Zahl geht aus einer Anfragebeantwortung des hessischen Wirtschaftsministeriums hervor. Die Partei AfD hatte im Landtag eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt. Lufthansa ist der Ansicht, dass die Positionierungsflüge notwendig sind, um Stabilität in den Flugplan zu bringen. Allerdings kam es wiederholt auch zu kuriosen Umständen. Beispielsweise wurden die Passagiere einer Flugverbindung von Frankfurt nach Berlin ohne jegliche Betreuung sitzen gelassen und die Maschine flog dann leer in die Hauptstadt und mit Passagieren wieder zurück an die Homebase. Die Medienstelle der Lufthansa war mit besagtem Flug zunächst ein wenig verwirrt, konnte jedoch dann für Aufklärung sorgen. Auch die italienische Konzernschwester führte beispielsweise ins österreichische Innsbruck wiederholt Leerflüge durch.

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Flusskreuzfahrten: Niedrige Pegelstände besorgen Reedereien

Anbietern von Flusskreuzfahrten bereiten die aufgrund der starken Hitze stark gesunkenen Pegelstände vieler europäischer Gewässer zunehmend Kopfzerbrechen. Frachtschiffe, die häufig wesentlich mehr Tiefgang haben, sind bereits jetzt punktuell betroffen und können beispielsweise einige Bereiche des Rheins nicht mehr passieren. Noch gibt man sich seitens der größten Anbieter von Flusskreuzfahrten zuversichtlich, dass die für die nächsten Wochen angekündigten Regenfälle das Problem von selbst aus der Welt schaffen werden. Allerdings räumt Phoenix-Reisen-Chef Benjamin Krumpen gegenüber Reise-vor-9 ein, dass die aus acht Schiffen bestehende Flotte bereits einige Routenänderungen vornehmen musste. Nicko Curises habe bislang die Fahrten, die auf dem Rhein und auf der Donau angeboten werden, weitgehend planmäßig durchführen können. Man musste zunächst nur kleinere Änderungen durchführen, jedoch in den letzten Wochen insgesamt sechs Ausfahrten komplett absagen. Hintergrund war laut dem Unternehmen jeweils, dass die Pegelstände zu niedrig waren. A-Rosa verweist unter anderem darauf, dass man in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden stehen würde. Man geht davon aus, dass auch bei niedrigem Pegelstand die Kreuzfahrten durchgeführt werden können, jedoch kann man kurzfristige Änderungen der Routenführungen nicht explizit ausschließen. Bis dato habe man aber noch keine Reise absagen müssen.

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Nürnberg vermietet Winterparkplätze für Oldtimer, Wohnmobile und Co

Traditionell sind in Europa in den Wintermonaten weniger Passagiere ab den Verkehrsflughäfen unterwegs. Das hat zur Folge, dass in den Parkhäusern bzw. auf den –plätzen durchaus gähnende Leere herrschen kann. Nürnberg bietet unter anderem Besitzern von Wohnmobilen an, dass sie ihre Fahrzeuge „einlagern“ können. Im Vorjahr kam der bayerische Flughafen auf die Idee, dass man die wegen der Coronapandemie nur spärlich genutzten Abstellflächen für Kraftfahrzeuge auch länger vermieten kann. So kam es dazu, dass man Besitzern von Wohnmobilen, Cabrios, Motorrädern und sonstigen Fahrzeugen, die nur über die Sommermonate genutzt werden, angeboten hat, dass diese zu einem stark vergünstigten Preis abgestellt werden können. Gerade im städtischen Raum können Parkflächen für saisonale Kraftfahrzeuge durchaus kräftig ins Geld gehen. Der Nürnberger Flughafen verlangt über den Winter von Haltern von Saisonfahrzeugen für einen Parkplatz auf dem P31 rund 50 Euro im Monat. Überdacht ist ebenfalls möglich: Das Parkhaus P4 soll zum gleichen Preis verfügbar sein. Das Angebot des Nürnberger Flughafens richtet sich in erster Linie an Halter von Kraftfahrzeugen, die für gewöhnlich nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden. Die Mindestvertragsdauer beträgt daher fünf Monate. Interessenten können sich für Auskünfte und konkrete Angebote unter [email protected] oder 0049/9119371313 direkt an den Airport wenden.

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Bundeswehr übernimmt zweiten Airbus A321LR

Die deutsche Bundeswehr hat den zweiten von Lufthansa Technik umgerüsteten Airbus A321LR übernommen. Dieser trägt die Registrierung 15+11 und wurde am Mittwoch von Hamburg nach Köln/Bonn überstellt. Im Juni 2022 hat die Luftwaffe mit der 15+10 den ersten A321LR bekommen. Die beiden Maschinen werden als Truppentransporter, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb auf der Kurz-, Mittel-, und Langstrecke eingesetzt. Die Neuzugänge der Bundeswehr haben eine Kapazität für maximal 136 Passagiere. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf der Hamburger Lufthansa Technik Basis hatten alle Beteiligten das Flugzeug bereits am vergangenen Freitag offiziell verabschiedet. Dazu eingeladen war nicht nur das Projekt-Team von Lufthansa Technik, sondern unter anderem auch das involvierte Personal des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), der Wehrtechnischen Dienststelle 61 und der Luftwaffe, welches auch die 15+11 zuvor einem intensiven Test- und Abnahmeprogramm unterzogen hatte. Mit dessen Abschluss ist die erste Phase des Modifikations-Projekts nun beendet. Im kommenden Jahr werden beide A321LR dann allerdings nochmals zu Lufthansa Technik zurückkehren, um in der zweiten Projektphase auch für die sogenannte MedEvac-Rüstrolle modifiziert und zugelassen zu werden. Diese erweitert das Einsatzspektrum der Flugzeuge um Fähigkeiten zum qualifizierten Lufttransport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken. In diesem Rahmen wird zukünftig in drei verschiedenen Konfigurationen der Transport von bis zu sechs Intensivpatienten oder von bis zu zwölf leicht- oder mittelschwer erkrankten/verletzten Patienten möglich sein. Dafür wird Lufthansa Technik insgesamt zwölf Einheiten und zwei Reserveeinheiten der Patiententransporteinheit Neuer Generation (PTE NG) an die Bundeswehr liefern. Diverse Vorarbeiten für den MedEvac-Einsatz, beispielsweise für die Sauerstoffversorgung

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