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Flottenerneuerung: Condor least 17 A321neo und zwei A320neo von ALC

Die Ferienfluggesellschaft Condor gab Ende Juli 2022 bekannt, dass man 13 Airbus A320neo und 28 A321neo einflotten wird. Nun kommunizierte die U.S.-amerikanische Air Lease Corporation, dass ein erheblicher Teil von dieser Gesellschaft geleast wird. Jene Maschinen, die Condor von ALC leasen wird, sollen ab 2024 übergeben werden. Die werksneuen Flugzeuge stammen aus bestehen Lieferslots des Lessors. Demnach wird der Ferienflieger 17 Airbus A321neo und zwei A320neo von der Air Lease Corporation leasen. Das Unternehmen ist Großkunde beim europäischen Flugzeugbauer und wartet auf die Auslieferung von über 120 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. „Mit diesem bedeutenden Leasingvertrag über 19 Airbus-Flugzeuge der neuen Generation setzt ALC seine ausgezeichnete Beziehung zu Condor, einem unserer wichtigsten deutschen Airline-Kunden, fort. Die A321neo und die A320neo sind von grundlegender Bedeutung für den Flottenbetrieb von Condor und für die Aufrechterhaltung der äußerst wettbewerbsfähigen Position der Fluggesellschaft auf dem europäischen Markt“ erklärt, Steven Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Geplant ist, dass mit der Modernisierung der Kurzstreckenflotte begonnen wird sobald die A330neo-Auslieferungen abgeschlossen sind. Die zweite Phase des Verjüngungsprozesses wird 2024 beginnen, wenn Condor neue A321neo und A320neo übernimmt, um die Boeing 757 und die älteren Jets der Airbus A320-Familie zu ersetzen. „Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit ALC auch in Zukunft fortzusetzen. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit, denn sie unterstützt Condor bei der Erreichung ihrer nächsten Meilensteine. Nach dem Austausch unserer gesamten Langstreckenflotte ist es für uns der nächste logische Schritt, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Wir setzen konsequent auf moderne Technik, maximale Effizienz

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Nur Nürnberg und München wollen türkische Leiharbeiter einsetzen

Nur 150 Leiharbeiter aus der Türkei sollen an einigen wenigen deutschen Verkehrsflughäfen temporär eingesetzt werden. Ursprünglich war die Rede von rund 2.000 Aushilfen, die das Chaos, das an verschiedenen Airports in der Bundesrepublik herrscht, lindern sollten. Beispielsweise die Fraport AG benötigt eigenen Angaben nach keine Leiharbeiter aus der Türkei. Auch kritisierte man, dass die Versprechen, die der Anbieter gemacht habe, nicht mit der Realität übereinstimmen würden. Andere Airports, darunter beispielsweise München, werden einige wenige Aushilfen anfordern. Am größten Flughafen Bayerns sollen es 45 Leiharbeiter sein. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr, dass insgesamt 150 türkische Leiharbeiter befristet an deutschen Airports arbeiten sollen. Diese sollen in München und Nürnberg insbesondere im Bereich Gepäckabwicklung eingesetzt werden. Der Einsatz ist seitens der Bundesregierung bis maximal 6. November 2022 genehmigt worden. Ursprünglich wollten auch die besonders stark von Personalmangel geplanten Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Leiharbeiter einsetzen. Allerdings haben diese laut ABL kein Interesse mehr und haben demnach auch keine Aushilfen aus der Türkei angefordert. Die bürokratischen Vorgänge im Vorfeld hätten laut dem Arbeitgeberverband zu lange gedauert und die Sommerferien 2000 sind in Nordrhein-Westfalen schon vorbei.

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Norse Atlantic Airways ist jetzt auch ab Berlin aktiv

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat am Mittwoch die erste von vorerst drei Langstreckenverbindungen von Berlin in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. Der Premierenflug führte nach New York-JFK. Bereits am Vortag wurde die Boeing 787-9 mit der Registrierung LN-FNI von der Homebase Oslo aus in die deutsche Bundeshauptstadt überstellt. Mit diesem Dreamliner wurde dann der Erstflug nach New York-JFK durchgeführt. Gebucht waren 269 Passagiere auf dieser Verbindung. Norse Atlantic Airways war offensichtlich bestrebt, dass alle Abläufe reibungslos funktionieren. Den Fluggästen standen nicht nur sechs Check-in-Schalter zur Verfügung, sondern auch zahlreiche eigenes aus Oslo eingeflogene Norse-Mitarbeiter, die in Warnwesten den Passagieren behilflich zur Seite standen. „Wir freuen uns sehr, die neue Strecke von Berlin nach New York vorstellen zu können. Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend transatlantisch angebunden. Unsere äußerst wettbewerbsfähigen Tarife und Direktflüge bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Los Angeles wird am Freitag aufgenommen Am Freitag wird der norwegische Carrier den Erstflug ab Berlin in Richtung Los Angeles durchführen. Am 7. Dezember 2022 steht bereits der nächste Premierenflug an, denn Norse beabsichtigt ab der deutschen Bundeshauptstadt auch drei wöchentliche Nonstopflüge nach Fort Lauderdale anzubieten. Noch ist Berlin keine Basis, jedoch kann man sich rein perspektivisch vorstellen, dass bei entsprechendem

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Bozen: Skyalps nimmt Antwerpen und Billund auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, bietet im Winterflugplan 2022/23 mit Antwerpen und Billund zwei neue Destinationen an. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub in Südtirol verbringen wollen. Luxwing wird im Auftrag von Skyalps ab 22. Dezember 2022 drei wöchentliche Nonstopflüge zwischen Antwerpen und Bozen anbieten. Vorerst ist diese Route bis 15. April 2022 befristet. Billund wird man am 7. Jänner 2022 aufnehmen und einmal pro Woche bedienen. Derzeit ist geplant, dass das dänische Ziel bis 18. März 2023 angeboten wird. Der Deutschland-Verkehr soll ebenfalls gestärkt werden. Per 12. November 2022 wird Skyalps die Ziele Berlin-Brandenburg und Hamburg häufiger anfliegen. Beide Städte werden künftig viermal pro Woche bedient. Gegenüber dem aktuellen Stand der Dinge bedeutet dies eine Aufstockung um je einen wöchentlichen Umlauf.

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Gewerkschaften erhöhen Druck auf Eurowings Discover

Unter anderem die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit erhöhen den Druck auf das Management der Fluggesellschaft Eurowings Discover. Da sich aus Sicht der Arbeitnehmervertreter die Geschäftsleitung gegen Tarifverhandlungen stemmen soll, kann man sich vorstellen dass es zu Streiks kommen könnte. Die Ferienfluggesellschaft ging ohne Tarifverträge an den Start. Laut Gewerkschaften sollen die Monatslöhne unter jenen anderer deutscher Lufthansa-Konzernmitglieder liegen. Vor rund einem halben Jahr forderte UFO, die auf das Kabinenpersonal spezialisiert ist, die Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Bislang ist jedoch nichts vorangegangen. Seitens Eurowings Discover hält man Vereinbarungen mit Gewerkschaften für nicht notwendig. Dem Arbeitgeber wäre nicht bekannt, dass es in der Belegschaft den Wunsch gäbe, dass sich „Dritte“ in die Gestaltung der Verträge einmischen. Man verweist auf eine „konstruktive Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und der Geschäftsführung“. Die Gewerkschaft UFO erklärt unter anderem, dass man seit der ersten Aufforderung keinen einzigen Terminvorschlag für Gespräche mit Firmenchef Wolfgang Raebiger erhalten habe. Dies fasse man als ein klares „Nein“ auf. Noch hat UFO nicht endgültig über das weitere Vorgehen entschieden, jedoch schließt man Streiks nicht mehr kategorisch aus. Es ist anzunehmen, dass in den nächsten Wochen entsprechende Abstimmungen unter den bei Eurowings Discover arbeitenden Mitgliedern eingeleitet werden könnten. Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch bei den Piloten. Allerdings verhält sich die Vereinigung Cockpit noch wesentlich zurückhaltender. Bei der Konzernschwester Eurowings wurde eine Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen eingeleitet. Auch der VC ist der Umstand, dass es bei Eurowings Discover keine Tarifverträge gibt, ein Dorn im Auge.

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Berlin: Norse Atlantic Airways kündigt Fort Lauderdale an

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways führt am Mittwoch den Erstflug ab Berlin-Brandenburg durch. Gleichzeitig kündigt der Carrier mit Fort Lauderdale ein weiteres Ziel, das ab dem deutschen Hauptstadtflughafen aufgenommen werden soll, an. Norse Atlantic Airways wird Berlin zunächst mit New York JFK und Los Angeles verbinden. Beide Erstflüge finden diese Woche statt. Am 7. Dezember 2022 darf die Flughafengeschäftsleitung neuerlich zu einer Premierenflugfeier antreten, denn der Carrier beabsichtigt ab diesem Tag dreimal wöchentlich nach Fort Lauderdale zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Langstreckenverbindung an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden soll. Die Maschinen des Typs Boeing 787 heben in Berlin um 16 Uhr 25 Lokalzeit ab und erreichen Fort Lauderdale um 21 Uhr 00 Lokalzeit. Die Rückflüge heben jeweils um 23 Uhr 00 ab und erreichen die deutsche Bundeshauptstadt am Folgetag um 14 Uhr 40.

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Finanzzahlen: Flughafen Stuttgart weiterhin in der Verlustzone

Unter den größeren deutschen Flughäfen erholt sich Stuttgart-Echterdingen besonders langsam. Der Airport hat die überwiegende Mehrheit des Lowcost-Verkehrs verloren, denn beispielsweise die Ryanair Group und Easyjet steuern die Hauptstadt von Baden-Württemberg nicht mehr an. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres schrieb der Flughafen Stuttgart einen Verlust in der Höhe von 8,8 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 91 Millionen Euro und war damit deutlich niedriger als vor der Coronapandemie. Die genannten Zahlen stammen aus einer Beantwortung einer Anfrage im Landtag und wurden von der Betreibergesellschaft bestätigt. Immerhin konnte Stuttgart-Echterdingen den Verlust reduzieren, denn im Vorjahr lag der Fehlbetrag bei rund 25 Millionen Euro. Im ersten Coronajahr (2020) schrieb man gar rote Zahlen im Ausmaß von 100 Millionen Euro. Überraschend kommt der Fehlbetrag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres so ganz und gar nicht, denn die Geschäftsleitung teilte bereits im April 2022 mit, dass man der aktuellen Prognose nach das Gesamtjahr 2022 mit Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe abschließen wird. Stuttgart hatte im ersten Halbjahr 2022 rund 2,8 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Passagiere mehr als Verdreifachen. Allerdings lag man um etwa ein Drittel unter der Leistung, die man im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie hatte. Für das Gesamtjahr 2022 prognostiziert die Geschäftsleitung in etwa sechs Millionen Reisende.

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Leipzig: Air Moldova hat Chisinau aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Moldova hat am Dienstag eine Nonstop-Verbindung zwischen Chisinau und dem deutschen Leipzig/Halle aufgenommen. Im Regelfall wird diese Route mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient. Nach äußerst langer Pause gibt es damit wieder eine Flugverbindung zwischen den beiden Städten. Angeboten werden die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. In Leipzig/Halle heben die Flüge mit Ziel Chisinau jeweils gegen 8 Uhr 00 ab. Der genannte Ort ist die Hauptstadt der Republik Moldau.

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Wegen chaotischer Zustände: Tui fordert von Flughäfen Schadenersatz

Passagiere sollen immer für alles Verständnis haben. Corona wird auch heute noch bei vielen Carriern aus Ausrede für Verspätungen und Streichungen herangezogen. Mittlerweile hat sich auch „Personalmangel am Flughafen“ schon gemausert. Kein „Verständnis“ will der Reisekonzern Tui aufbringen und will Schadenersatz von den Airports einfordern. Allein in den Kalendermonaten Mai und Juni 2022 hatte der deutsche Tour Operator aufgrund von Flugunregelmäßigkeiten Mehrkosten in der Höhe von 75 Millionen Euro. Diese verhageltem dem Konzern gar einen möglichen Quartalsgewinn. Die Kosten für stark verspätete oder abgesagte Flüge bleiben bei der Airline hängen und davon hat Tui nun die Schnauze voll und will Schadenersatz von den Airports sehen. Finanzchef Sebastian Ebel kündigte an, dass man an die Betreiber der Flughäfen herangetreten ist und von diesen entsprechende Kompensationen forderte. Im Mai und Juni 2022 waren primär Flughäfen im Vereinigten Königreich betroffen, jedoch seit dem Beginn der Sommerferien in zahlreichen deutschen Bundesländern fing sich Tuifly auch an den dortigen Airports erhebliche Verspätungen ein. Zum Teil war die Situation so prekär, dass viele Passagiere aufgrund enorm langer Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle ihren Flug gar nicht erreichen konnten. Momentan urteilen Gerichte zumeist so, dass wenn der Fluggast die von der Airline empfohlenen Zeiten für die Ankunft am Airport, eventuelle Kofferabgabe und den Gang durch die Sicherheitskontrolle einhält, dass die Airline haftet, wenn man dennoch den Flug verpasst. Konsumentenschützer empfehlen, dass man alles genau dokumentieren und gegebenenfalls auch Selfie-Fotos machen sollte. Das Austauschen von Kontaktdaten mit anderen Betroffenen kann sinnvoll sein, da man dann im Streitfall Zeugen hat.

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Frankfurt: Fraport braucht keine Leiharbeiter aus der Türkei

Leasingpersonal aus der Türkei, das angeblich topqualifiziert wäre, sollte die Urlaube von Deutschen retten. Bislang hat noch kein einziger Leiharbeiter in Deutschland angefangen und nun verzichtet der größte Betreiber, Fraport, auf den Einsatz der „kurzfristigen“ Aushilfen. Rund 2.000 Leiharbeiter aus der Türkei sollten an deutschen Verkehrsflughäfen kurzfristig für Entlastung sorgen. Branchenverbände erklärten, dass man eine türkische Personalleasingfirma an der Hand habe, die entsprechendes Personal samt branchenspezifischer Ausbildungen und bester Deutschkenntnisse breitstellen könne. Branchenkenner haben schon von Anfang an Zweifel gehabt und offenbar lagen diese Skeptiker richtig, denn Deutschlands größter Flughafenbetreiber Fraport verzichtet nun auf Leiharbeiter aus der Türkei. Wie zunächst die „Frankfurter Rundschau“ berichtete, soll das Leasingpersonal nicht den Erwartungen des Fraport-Konzerns entsprechen. So sollen die versprochene Flughafen-Vorerfahrung sowie die Deutschkenntnisse nicht vorhanden sein. Auch soll die überwiegende Mehrheit der angebotenen Leiharbeiter die zugesicherten branchenspezifischen Qualifikationen gar nicht haben. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass man keine Leiharbeiter über die türkische Firma leasen wird. Die erwarteten Qualifikationen, Sprachkenntnisse und Vorerfahrungen wären nicht vorhanden. Man müsste das türkische Leasingpersonal zunächst schulen und das würde sich bei einem von der Bundesregierung auf maximal drei Monate beschränkten Einsatz schlichtweg nicht lohnen. Die Fraport AG zeigte sich im Gegensatz zu anderen Flughafenbetreibern von Anfang an dem Vorhaben gegenüber skeptisch. Während mehrere Branchenverbände regelrecht davon schwärmten, dass im Hochsommer 2022 Leiharbeiter aus der Türkei für Entspannung an den deutschen Airports sorgen werden, äußerte sich der Frankfurter Betreiber skeptisch und meinte, dass dies aufgrund zahlreicher Bestimmungen nicht möglich sein wird. Nun verzichtet Fraport komplett auf Leiharbeiter aus der

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