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Flughafen Weeze begrüßte 178.000 Passagiere in der Ferienzeit

Der Flughafen Weeze hat die nordrhein-westfälische Ferienzeit erfolgreich hinter sich gebracht. Insgesamt 178.000 Passagiere hat der Airport gezählt – damit nähert man sich dem Vor-Corona-Niveau aus dem Jahr 2019 (192.000) wieder an. Während derzeit Berichte über Engpässe an großen Flughäfen in Westeuropa an der Tagesordnung sind, verlief die Abfertigung am Airport Weeze eigenen Angaben zufolge auch in Spitzenzeiten reibungslos. „Bei uns arbeitet ein eingespieltes Team und auch über die Corona-Zeit sind nahezu alle Beschäftigten an Bord geblieben. Das ist einer der Gründe, weshalb wir unseren Gästen einen stressfreien und angenehmen Start in den Urlaub bieten können.“, sagt Geschäftsführer Sebastian Papst. Nachdem viele Gäste aufgrund der Berichterstattungen Reservezeit eingeplant haben, reicht es am Airport Weeze auch weiterhin, wenn die Passagiere sich spätestens zwei Stunden vor dem Abflug am Check-In einfinden, so der Flughafenchef. Für Marokko-Reisende seien es zweieinhalb Stunden.  Auch in den nächsten Tagen werde am Flughafen in Weeze unverändert Hochkonjunktur herrschen. Der Grund: In einigen niederländischen Provinzen dauern die Sommerferien an, viele Niederländer starten von Deutschland aus in den Urlaub. Daher dauert die Feriensaison am Airport Weeze neun Wochen. Während dieser Zeit werden insgesamt 280.000 Flugreisende erwartet, so der Airport.

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Sommerferien 2022: Erfurt verzeichnet deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Erfurt-Weimar wurde seit dem Beginn der lokalen Sommerferien von 62.371 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Fluggäste verdreifachen. Derzeit werden unter anderem Ferienflüge nach Antalya, Mallorca, Kreta, Rhodos, Bulgarien und Hurghada. Laut Flughafen Erfurt ist das türkische Ziel besonders stark nachgefragt. Derzeit bieten verschiedene Reiseveranstalter und drei Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen in Richtung Antalya an. Neben den regelmäßigen Flügen haben die Reiseveranstalter Sonderreisen zu ausgewählten Zielen ins Programm genommen und setzen damit farbige Punkte im Flugplan von Erfurt in alle Himmelsrichtungen. Hier werden z.B. im September Montenegro, die Kanalinseln Jersey und Guernsey, Sardinien, Bologna und Kroatien angeflogen, im Oktober Palermo und nochmals Kroatien. Die Sonderreisen ab Erfurt-Weimar werden von den Reiseveranstaltern Vianova, Thüringer reisen und Mundo angeboten. „Nach zwei schwierigen Jahren in Folge der Corona-Pandemie geht es am Flughafen nun auch im touristischen Geschäft wieder kräftig bergauf. Da wir in der Krise unsere Flughafenmannschaft zusammengehalten und anderweitig beschäftigt haben, können wir nun unseren Fluggästen und Partnern einen reibungslosen Flughafenbetrieb anbieten“, so Flughafenchef Gerd Stöwer, der damit rechnet, dass sich die Nutzung des von ihm geleiteten Airports weiter steigern wird. Mit Antalya, Gran Canaria und Hurghada sind bereits jetzt die ersten beliebten Ziele in der kalten Jahreszeit im Angebot und zur Buchung freigeschaltet. Ergänzend bietet der Weimarer Reiseveranstalter Vianova im Winter spezielle Reisen nach Rom, Lappland und zum Polarkreis vom Flughafen Erfurt an.

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Nur ein Euro Vergütung: Reisebüros fühlen sich von Lufthansa verhöhnt

Eigentlich bezahlt Lufthansa den Reisebüros seit vielen Jahren keine Vermittlungsprovisionen mehr. Doch nun legt man „großzügige Prämien“ für Flugscheine, die noch im August und September 2022 abgeflogen werden auf. Den Agenturen winkt eine Vergütung von nur einem Euro pro Ticket. Das Vorgehen der größten Fluggesellschaft Deutschlands sorgt unter den Reisebüroverbänden für Kopfschütteln, den im Anschreiben, das von Key-Accoung-Managerin Rosamunde Rubino gezeichnet ist, schreibt das Unternehmen: „Da die Mehrarbeit, die auf euch lastet, uns durchaus bewusst ist, hat man einen speziellen Summer Incentive zur Anerkennung eurer Arbeitsleistung ins Leben gerufen“. Daher wolle man die Mehrarbeit für alle Europa-Einzeltickets, die noch im August und September 2022 mit einem Bonus von einem Euro incentivieren. Die geringe Höhe der Vergütung wird von gleich mehreren Verbänden als blanker Hohn aufgefasst, denn den Agenturen würde durch ständige Streichungen, die von Lufthansa vorgenommen werden, erhebliche Mehrarbeit entstehen. Sind nur einzelne Segmente von Absagen betroffen, so können diese oftmals nicht über GDS oder vergleichbare Plattformen von den Agenturen geändert werden, sondern nur über eine spezielle Hotline. Der zusätzliche Arbeitsaufwand wird jedoch von Lufthansa nicht abgegolten. Während im Anschreiben an die Reisebüros unmissverständlich die Rede davon ist, dass mit dem einen Euro, den es pro vermitteltem Ticket gibt, der Mehraufwand abgegolten werden soll, dementiert dies die Medienstelle des Kranich-Konzerns. Eine Sprecherin erklärte unter anderem, dass das aktuelle Programm in keinem Zusammenhang mit dem Mehraufwand stehen soll. Sie hob hervor: „Durch die hohe Anzahl verkaufter Flugsegmente ergeben sich aufgrund der verkauften Menge trotz eines geringen Bonus signifikante Auszahlungen“. Doch genau

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Qatar Airways fliegt öfter nach Saudi-Arabien

Qatar Airways wird ab dem 22. August 2022 mit drei wöchentlichen Flügen ihr fünftes Ziel im Königreich Saudi-Arabien, Qassim, wieder anfliegen. Ab dem 2. September 2022 wird die Fluggesellschaft die Zahl der wöchentlichen Flüge auf vier erhöhen. Die Golfairline wird außerdem ab dem 18. August 2022 vier zusätzliche wöchentliche Flüge nach Riad einführen, wodurch sich die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf 20 erhöht, um der wachsenden Nachfrage nach ein- und ausgehenden Reisen gerecht zu werden. Qatar Airways bietet derzeit 93 wöchentliche Flüge zu vier wichtigen Städten im Königreich Saudi-Arabien an. Mit der Aufnahme von Qassim und den vier zusätzlichen Flügen nach Riyadh erhöht sich die Zahl der wöchentlichen Flüge von Qatar Airways in das Königreich Saudi-Arabien auf 101 Non-Stop-Flüge. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

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Airbus liefert im Juli weniger Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer hat im Juli nach Engpässen bei Zulieferern deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als im Monat zuvor. Airbus übergab im abgelaufenen Monat 46 Verkehrsjets an seine Kunden nach 60 Stück im Juni, wie der Konzern mitteilt. Weil die Zulieferer mit ihren Lieferungen kaum hinterherkommen, hatte Airbus-Chef Guillaume Faury seine Pläne für 2022 Ende Juli gekappt und rechnet statt mit 720 nur noch mit 700 Auslieferungen. Unterdessen holte der Hersteller im Juli Aufträge über 401 neue Maschinen herein, davon gehen fast 300 Maschinen nach China. Im Gegenzug verbuchte Airbus Stornierungen über vier Jets. Noch im Auftragsbuch enthalten ist eine verbliebene Bestellung der arabischen Fluggesellschaft Qatar Airways über 19 Großraumflugzeuge vom Typ A350. Branchenkreisen zufolge habe der Hersteller den Vertrag mit seiner Großkundin nach monatelangem öffentlichen Streit über Schäden an der Oberfläche mehrerer Maschinen der Reihe jedoch inzwischen gekündigt, wie das Luftfahrtportal Airliners berichtet. Qatar Airways hatte den weltgrößten Flugzeugbauer im Dezember in London wegen der Mängel auf Schadenersatz verklagt und diese öffentlich als Sicherheitsproblem bezeichnet. Airbus und die europäische Luftfahrtbehörde Easa beurteilten die Sache jedoch anders. Der Hersteller hatte angeboten, die Schäden auf eigene Kosten zu beheben, Qatar Airways hatte dies jedoch abgelehnt.

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Flughafen Frankfurt erhöht Passagierprognose für 2022

Der Frankfurter Flughafen kann noch immer nicht an die Zahlen von vor der Pandemie anknüpfen. Die Erholung verläuft dennoch dynamischer als je zuvor. Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet daher mit mehr Gewinn im Verlauf des Geschäftsjahres. Trotz des Abfertigungschaos der vergangenen Wochen nutzen wieder deutlich mehr Passagiere den Frankfurter Flughafen. Der börsennotierte Betreiber Fraport hat daher am Dienstag seine Jahresprognose deutlich auf 45 bis 50 Millionen Gäste hochgesetzt. Zuvor war man für das größte deutsche Drehkreuz von 39 bis 46 Millionen Passagieren ausgegangen. Den Rekord markiert das Vor-Corona-Jahr 2019 mit mehr als 70 Millionen Fluggästen. Im Juni wurde erstmals wieder die 5-Millionen-Monatsgrenze überschritten und damit mehr als 75 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Annähernd 21 Millionen Fluggäste nutzten im ersten Halbjahr den Flughafen Frankfurt. Während der Wert weiter um 38 Prozent unter 2019 lag, entsprach dies einem Wachstum von mehr als 220 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juni lag das Aufkommen erstmals seit Pandemie-Ausbruch bei fast 5 Millionen Passagieren – und damit bei mehr als 75 Prozent des Aufkommens aus dem Rekordjahr 2019. „Diese sehr dynamische Erholung fordert uns operativ extrem viel ab und führt immer wieder zu nicht befriedigenden Unpünktlichkeiten“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zur aktuellen Lage. „Der im Großen und Ganzen dennoch stabile und geregelte Betrieb zum Auftakt der Sommerferien zeigt, dass die gemeinsam mit unseren Partnern eingeleiteten Maßnahmen in Frankfurt greifen, auch wenn wir noch weit von unseren eigenen Qualitätsanforderungen entfernt sind.“ Cargo-Aufkommen sinkt um 11,5 Prozent Beim Cargo-Volumen erreichte Frankfurt rund 1,0 Millionen Tonnen – ein Minus

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Air Baltic verdoppelt Passagierzahlen im Juli

Im abgelaufenen Monat hat die lettische Fluggesellschaft 414.500 Fluggäste auf 3.670 Flügen befördert, das sind 98 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. „Bislang hat Air Baltic im Jahr 2022 mehr als 1,7 Millionen Passagiere befördert. In diesem Sommer sehen wir auch ein kontinuierliches Wachstum der Reisenachfrage. Angetrieben durch den Freizeitverkehr steigen unsere Passagier- und Flugzahlen jeden Monat weiter an. Leider wirkt sich der Krieg in der Ukraine immer noch negativ auf das Gesamtpassagieraufkommen aus, was sich vor allem auf den Umsteigeverkehr in Riga auswirkt“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Leipzig: SunExpress stockt Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress reagiert auf den Umstand, dass der Mitbewerber Corendon Airlines ab vielen deutschen Airports das Angebot stark zurückfährt. Betroffen ist auch der Verkehr zwischen der Bundesrepublik und der Türkei – eigentlich traditionelle Kerngeschäft von Corendon. SunExpress baut zunächst ab dem Flughafen Leipzig/Halle das Flugangebot von/nach Antalya auf. Derzeit bietet das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines bis zu 13 wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten an. In zwei Schritten erhöht man das Angebot auf 18 Rotationen pro Woche. Zunächst hebt man mit Wirksamkeit zum 13. September 2022 die wöchentlichen Flüge um zwei Umläufe auf 15 Rotationen an. Die zweite Aufstockung ist für den 25. September 2022 angekündigt und bringt drei weitere Umläufe. Die erhöhte Bedienung wird seitens des Carriers mit besonders großer Nachfrage begründet. Vorerst ist geplant, dass bis inklusive 21. Oktober 2022 bis zu 18 wöchentliche Rotationen zwischen Leipzig/Halle und Antalya durchgeführt werden. Eine Verlängerung ist bei anhaltend hohen Buchungszahlen vorstellbar. Der direkte Konkurrent Corendon Airlines und seine maltesische Tochtergesellschaft Corendon Europe hat erst kürzlich den Rotstift im Deutschland-Flugplan angesetzt. Ab nahezu allen Airports, die man in der Bundesrepublik ansteuert, hat man massive Kürzungen vorgenommen. Viele Routen, gerade im Deutschland-Türkei-Verkehr, werden vorzeitig eingestellt. Auf manchen Ferienstrecken kommt es auch zur Zusammenlegung von Flügen. Ein aktueller Tripreport über Corendon findet sich unter diesem Link.

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Condor erhöht die Gehälter für alle Mitarbeiter

Die Ferienfluggesellschaft Condor erhöht die Gehälter der Belegschaft um rund neun Prozent. Tarifverhandlungen sind allerdings keine angestanden. Seitens der Gewerkschaften UFO, Verdi und Vereinigung Cockpit wird das Vorgehen positiv bewertet. Mit den drei genannten Arbeitnehmervertretungen wurden fast unbemerkt von der Öffentlichkeit neue Bezüge für das Personal ausverhandelt. Diese sollen der aktuellen Inflation Rechnung tragen und je nach Job zwischen sieben und neun Prozent mehr Lohn bringen. Betroffen sind laut einer Condor-Sprecherin sämtliche rund 4.000 Mitarbeiter des deutschen Ferienfliegers. Diese Gehaltserhöhung soll insbesondere die Wertschätzung des Unternehmens für das Engagement und den Einsatz der Condorianerinnen und Condorianer in diesem herausfordernden Sommer und den vergangenen Monaten zum Ausdruck bringen“, so eine Condor-Sprecherin. Seitens der Gewerkschaften wird auch vermutet, dass es sich um einen strategischen Schachzug der Geschäftsleitung handeln könnte, denn beim Mitbewerber Lufthansa würden sich die Verhandlungen um Lohnerhöhungen in vielen Berufsgruppen wesentlich komplizierter gestalten. Bei Condor wäre dies anders gewesen, denn die Initiative wäre von der Firmenleitung selbst ausgegangen.

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Qantas: Führungskräfte sollen am Gepäckband aushelfen

Die Fluglinie Qantas hat mit Kapazitätsproblemem beim Bodenpersonal zu kämpfen – nun sollen die Manager des Konzerns aushelfen. In einer Internen Mitteilung wurden sie aufgefordert, sich für ein dreimonatiges Programm zu melden. Hauptaufgabe sei das Verladen und Sortieren von Koffern, ausgebildet werden soll an den Flughäfen von Sydney und Melbourne, so COO Colin Hughes in der Mitteilung, berichtet der „Guardian“. Der geplante Start ist demnach Mitte August, mindestens 100 Führungskräfte sollen für das Koffersortieren rekrutiert werden. Wie Hughes weiter schreibt, gebe es „keine Erwartung“, dass der Job am Gepäckband zusätzlich zum bisherigen Job erfüllt wird. Zahlreiche Fluglinien kämpfen derzeit mit einer Personalknappheit, zuletzt mehrten sich Berichte über Chaos an den Flughäfen. Im Lockdown wurden bei Qantas mindestens 1.600 Menschen entlassen, die bis dahin für die Koffer der Gäste der Fluglinie zuständig waren, schreibt der „Guardian“ weiter. Die Aufgabe wurden an einen Dienstleister vergeben, unrechtmäßig, wie ein Gericht urteilte. Qantas hat dagegen Berufung eingelegt. Laut einer Qantas-Sprecherin halfen seit Ostern bereits Mitarbeiter aus der Konzernzentrale zu Spitzenzeiten an den Flughäfen aus.

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