Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Westbahn startet neue Verbindungen, schnellere Fahrzeiten und Nachtzüge

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 steht die Westbahn vor einer bedeutenden Expansion ihrer Zugverbindungen. Mit dem Ziel, Reisende noch schneller, weiter und komfortabler zu ihren Zielen zu bringen, bietet die Westbahn nun zusätzliche Verbindungen, verkürzte Fahrzeiten und erstmals eine Nachtverbindung. Das Wachstum erstreckt sich nicht nur über die österreichische Weststrecke, sondern reicht bis nach Süddeutschland. Diese Neuerungen markieren einen wichtigen Schritt in der Wettbewerbsfähigkeit des privaten Bahnanbieters gegenüber der staatlichen ÖBB und erweitern das Angebot für Millionen Reisende in der DACH-Region. Schneller nach Vorarlberg: Deutliche Verkürzung der Fahrzeiten Eine der bedeutendsten Änderungen betrifft die Weststrecke, die Wien mit Vorarlberg verbindet. Seit der Einführung der Direktverbindung im vergangenen Jahr ist die Nachfrage nach dieser Route kontinuierlich gestiegen. Nun verdoppelt die Westbahn das Angebot auf zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und Bregenz und verkürzt die Fahrzeit um nahezu eine Stunde. Die Verbindungen werden somit attraktiver für Geschäftsreisende und Pendler, die zwischen dem Osten und Westen Österreichs unterwegs sind. Alle bisherigen Haltestellen im Rheintal bleiben erhalten, und zusätzlich wird ein neuer Halt in Bregenz Riedenburg eingerichtet. Besonders bemerkenswert ist die Verlängerung der Verbindung bis ins deutsche Lindau, wodurch die Bodenseeregion besser an den österreichischen Bahnverkehr angebunden wird. Durch diese Anpassungen verstärkt die Westbahn nicht nur ihre Position im heimischen Markt, sondern schafft auch eine bequeme und schnelle Alternative für internationale Reisende, die zwischen Österreich und Deutschland pendeln. Ausweitung der Tirol-Verbindungen Auch für Reisende in Tirol gibt es positive Nachrichten: Die Westbahn führt einen neuen Halt in Jenbach ein, einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt in

weiterlesen »

Münster/Osnabrück Flughafen verzeichnet verkehrsreichsten Tag des Jahres 2024

Am 15. Oktober 2024 erlebte der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) den verkehrsreichsten Tag des Jahres mit 7.261 Fluggästen. Zehn Fluggesellschaften führten 49 Flüge zu acht Zielen in fünf Ländern durch, darunter beliebte Destinationen wie Antalya und Mallorca. Der Anstieg des Passagieraufkommens verdeutlicht die Bedeutung der Herbstferien als reiseintensive Zeit. Diese Tageshöchstmarke wurde zuletzt vor zehn Jahren übertroffen. Die generelle Verkehrsentwicklung des Jahres 2024 am FMO verläuft ebenfalls positiv. Mit einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis August) ist der FMO laut der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) der wachstumsstärkste Flughafen in Deutschland.

weiterlesen »

Flugverspätungen und Ausfälle: Auch im Herbst keine Entspannung für Reisende

Die Herbstferien haben in vielen Bundesländern begonnen, und für Flugreisende könnte sich die erhoffte Erholung in den Ferien schnell in Geduldsproben verwandeln. Wie bereits in den chaotischen Sommermonaten, in denen zahlreiche Flüge verspätet oder sogar gestrichen wurden, erwarten Experten auch im Herbst eine erhebliche Zahl an Störungen im Flugverkehr. Eine aktuelle Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, daß im Oktober 2023 europaweit fast 29 Prozent der Fluggäste von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Reisende in Portugal, den Niederlanden und Deutschland sollten sich auf Probleme einstellen. Steigende Zahl an betroffenen Fluggästen Die Zahlen sprechen für sich: Im Oktober 2022 waren europaweit etwa 22,3 Millionen Fluggäste von Flugunterbrechungen betroffen, was einem Anteil von 28,7 Prozent entsprach. Im Oktober 2023 stieg die Zahl auf 26,5 Millionen Passagiere, ein leichter Anstieg auf 28,9 Prozent. Diese Daten verdeutlichen, daß der Flugverkehr in Europa auch nach der Erholung von der Corona-Pandemie weiterhin unter erheblichen Problemen leidet. Gründe hierfür sind vielfältig: Personalmangel, technische Probleme sowie wetterbedingte Komplikationen sorgen immer wieder für Verspätungen und Flugausfälle. Insbesondere Portugal, das bereits im Vorjahr Spitzenreiter bei den Verspätungen war, steht mit einem Anteil von 39,1 Prozent betroffener Fluggäste im Oktober 2023 an erster Stelle. In den Niederlanden waren es 37,7 Prozent der Passagiere, die von Flugproblemen betroffen waren, gefolgt von Serbien mit 33 Prozent. Großbritannien und Deutschland schneiden ebenfalls negativ ab: In Großbritannien waren 32,6 Prozent der Fluggäste von Verspätungen betroffen, während in Deutschland 32,1 Prozent der Passagiere unter den Störungen litten. Hoffnungsschimmer: Weniger

weiterlesen »

ADV kritisiert hohe staatlich bedingte Kosten im deutschen Luftverkehr

Der Flughafenverband ADV warnt vor den wirtschaftlichen Folgen hoher staatlich bedingter Kosten im deutschen Luftverkehr. In einer Analyse stellt der Verband fest, dass deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn deutlich höhere Steuern und Gebühren zahlen müssen. Dies gefährde die Wettbewerbsfähigkeit und führe zu Standortnachteilen. Laut ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sei die Kostenbelastung in Deutschland bei Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen um bis zu 309% höher als in europäischen Nachbarländern. Beisel fordert die Politik auf, die Gebühren zu überprüfen und Maßnahmen zur Entlastung der Branche zu ergreifen, um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

weiterlesen »

Düsseldorf: Havarierter Tankwagen verliert sein Kerosin vor Eurowings-A320

Am Samstag, den 12. Oktober 2024 ist es auf dem Flughafen Düsseldorf zu einem schwerwiegendem Zwischenfall vor einem Airbus A320 von Eurowings Europe gekommen. Ein Tankwagen hat große Mengen Treibstoff verloren. Laut einem Augenzeugenbericht soll das Fahrzeug mit einem Distanzpfosten touchiert sein und sich dabei den Tank aufgerissen haben. Das hatte zur Folge, dass die Ladung, also Kerosin, ausgetreten ist. Dies geschah in unmittelbarer Nähe des von Eurowings Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-EUO. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich bereits die Passagiere, die nach Salzburg fliegen wollten, an Bord des Mittelstreckenjets. Aus Sicherheitsgründen wurden diese dazu aufgefordert die 9H-EUO wieder zu verlassen. Die Maschine wurde wegen dem aus dem Tankwagen ausgetretenen Kerosin zunächst nicht bewegt. Die betroffenen Reisenden werden mit der 9H-EUT an ihren Zielort gebracht, jedoch verzögert sich der Abflug um zumindest zwei Stunden. Derartige Vorfälle kommen zum Glück selten vor, sind jedoch durchaus gefährlich, da Kerosin brennbar ist und angesichts der offensichtlich beachtlichen Menge, die aus dem havarierten Tankwagen ausgetreten ist, muss die Flughafenfeuerwehr zunächst den Treibstoff binden bzw. entfernen. Rein vorsorglich werden auch Löschzüge in Bereitschaft gehalten. Nachstehendes Video wurde von einem Augenzeugen vor Ort aufgenommen:

weiterlesen »

FlixTrain: Neue Verbindungen und Kombitickets

Am 15. Dezember 2024 startet FlixTrain mit einem neuen Winterfahrplan, der den Reisenden nicht nur eine bequeme Anreise zu den Weihnachtsfeiertagen ermöglicht, sondern auch die Möglichkeit bietet, von attraktiven Ticketpreisen zu profitieren. Ab sofort können die Fahrgäste ihre Reisen rechtzeitig planen und sich auf eine erweiterte Streckenauswahl freuen. FlixTrain, bekannt für seine günstigen Preise und das komfortable Reisen, hat seine Kooperation mit dem Deutschlandtarifverbund (DTV) ausgeweitet, wodurch sich das Angebot deutlich vergrößert hat. Erweiterung des FlixTrain-Netzes Die neuen Regelungen ermöglichen es den Reisenden, rund 200 zusätzliche Städte zu erreichen, indem sie Kombitickets nutzen, die aus einer FlixTrain- und einer Regionalzugfahrt bestehen. Mit dieser strategischen Erweiterung verdoppelt FlixTrain seine Erreichbarkeit im Vergleich zum Frühjahr 2024. CEO André Schwämmlein hebt hervor, dass die Kooperation mit dem DTV entscheidend für die Wachstumsstrategie von FlixTrain sei. Er betont, dass es darum gehe, immer mehr Städte in Deutschland zu vernetzen, insbesondere auch jene außerhalb der großen Metropolregionen. Ein wichtiges Highlight der Ausweitung ist, dass erstmals auch Städte in Bayern Teil des DTV-Angebots sind. Reisende aus Städten wie Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg können nun bequem auf das FlixTrain-Netz zugreifen. In Norddeutschland sind nun auch Kiel, Flensburg und Elmshorn an das Netz angeschlossen. Weitere Städte wie Ludwigshafen, Pforzheim und Speyer wurden ebenfalls in das Angebot integriert. Kombitickets und vereinfachte Buchung Mit den neuen Kombitickets aus FlixTrain- und Regionalzugfahrten wird das Reisen noch attraktiver und einfacher. Die Ticketbuchung erfolgt unkompliziert, indem der Regionalverkehrsabschnitt direkt gemeinsam mit der FlixTrain-Verbindung gebucht werden kann. Dies spart nicht nur Zeit, sondern bietet

weiterlesen »

Marabu Airlines erweitert Flotte um fünften Airbus A320neo

Die estnische Ferienfluglinie Marabu Airlines, die sich auf den deutschen Markt konzentriert, hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320neo erweitert. Das neueste Flugzeug mit dem Kennzeichen ES-MBD ergänzt die bestehende Flotte von drei Airbus A320 und vier Airbus A320neo. Damit umfasst die Flotte nun acht eigene Flugzeuge. Zusätzlich setzt Marabu derzeit eine Boeing 737 von Klasjet im Wet-Lease ein, um das Angebot zu erweitern. Ein A320neo ist jedoch momentan aufgrund von Reparaturarbeiten außer Betrieb. Marabu Airlines, eine Schwesterfluggesellschaft der deutschen Condor, bedient ab Deutschland verschiedene Urlaubsziele, um der steigenden Nachfrage nach Ferienflügen gerecht zu werden. Der Ausbau der Flotte ist ein weiterer Schritt, um das Streckennetz zu erweitern und die Kapazitäten zu erhöhen.

weiterlesen »

Global Airlines überführt ersten Airbus A380 nach Deutschland zur Wartung

Die neue britische Fluggesellschaft Global Airlines hat ihren ersten Airbus A380 zur Wartung nach Deutschland überführt. Das Flugzeug mit der Kennung 9H-GLOBL startete am 4. Oktober 2024 vom Flughafen Prestwick in Schottland und landete gegen 14:50 Uhr am Flughafen Dresden. Dort wird es von den Elbe Flugzeugwerken (EFW) gewartet und auf den künftigen Einsatz vorbereitet. Wann Global Airlines den Flugbetrieb aufnimmt, bleibt unklar, da die Fluggesellschaft bisher kein genaues Startdatum genannt hat. Laut CEO James Asquith könnte dies bald sein, es könnten jedoch auch weitere Verzögerungen auftreten.

weiterlesen »

Kommentar: Die vertane Chance in der AUA-777 auf der Kurzstrecke

In den letzten Wochen hat Austrian Airlines wiederholt Langstreckenmaschinen auf Kurzstreckenverbindungen wie Frankfurt-Wien eingesetzt. Beispielsweise flog man mit Boeing 777. Eigentlich eine ideale Gelegenheit, um die Passagiere für das Langstreckenprodukt zu begeistern, jedoch scheint man diese Chance beim Management so ganz und gar nicht verstanden zu haben. Im Deutschland-Österreich-Verkehr kommt der Einsatz von Boeing 777-200 hie und da mal vor, jedoch ist es keinesfalls der Regelfall. Am 26. September 2024 kam die OE-LPE zum Einsatz. Einige Fluggäste wussten davon, dass OS216 mit einem WIdebody durchgeführt wird, aber viele Wenigflieger zeigten sich erst beim Betreten der Maschine überrascht. Immer wieder müssen Crewtrainings durchgeführt werden und zumeist nutzt Austrian Airlines hierfür kurze Strecken wie Wien-Frankfurt-Wien. Dass es Austrian Airlines – zumindest in der Economy-Class – gelungen ist die zusätzliche Kapazität zu vermarkten, war offensichtlich, denn die OE-LPE war äußerst gut gefüllt. Die auf der Langstrecke aufpreispflichtige Premium-Economy-Class wurde als „normale Economy“ genutzt und der eine oder andere Passagier hatte dann einen vermeintlich besseren Sitz. Für Business-Class-Reisende dürfte der 777-Einsatz tatsächlich ein Upgrade gewesen sein, denn echte C-Sitze bietet Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstreckenflotte gar nicht an, sondern meint, dass mit einem freien Mittelsitz das Auskommen gefunden ist. Leider entscheiden sich für diese Option ausgesprochen viele europäische Carrier. Der Einsatz des Langstreckengeräts auf einer kurzen Verbindung wie Frankfurt-Wien sollte vom Management der Austrian Airlines eigentlich auch als Marketingaktion, für die Passagiere ohnehin mit ihren regulären Tickets bezahlen, betrachtet werden. Immerhin besteht die realistische Chance, dass der eine oder andere Reisende mit

weiterlesen »

Im Test: Die ehrgeizige Business-Class von Air Astana

Air Astana steuert derzeit in Europa ab Astana unter anderem die Ziele Frankfurt am Main und London-Heathrow an. Zumeist kommt Langstreckengerät des Typs Boeing 767-300ER zum Einsatz. Das Flaggschiff des Carriers ist die Business-Class, die in diesem Artikel genau unter Lupe genommen wird. Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana steuert derzeit in der D-A-CH-Destination lediglich Frankfurt am Main an. Derzeit verbindet man die deutsche Metropole mit der Hauptstadt Astana und demnächst kommt auch eine Almaty-Verbindung dazu. An Bord der Flotte bietet der Carrier klassisch zwei Beförderungsklassen – Business und Economy – an. Dieser Artikel befasst sich mit dem C-Produkt auf den Maschinentypen Airbus A320 und Boeing 767. Derzeit verfügt Air Astana über drei Boeing 767-300ER, die in Irland unter den Registrierungen EI-KEA, EI-KEB und EI-KEC eingetragen sind. Diese sind ein „Auslaufmodell“, denn der Carrier wird diese in den nächsten Jahren durch werksneue Boeing 787 ersetzen. Die Kabinen befinden sich in bestem Zustand, so dass die Passagiere nichts davon mitbekommen, dass diese Widebodies in absehbarer Zeit die Flotte verlassen werden. Im A320: Business-Class-Sitze statt „freiem Mittelsitz“ Im Gegensatz zu vielen europäischen Fluggesellschaften bietet Air Astana auch auf der A320-Flotte echte Business-Class-Sitze an. Das ist in Europa schon lange nicht mehr Standard, denn viele Airlines meinen, dass es ausreichend ist, wenn normale Eco-Sitze verwendet werden und falls vorhanden der Neben- oder Mittelsitz freigelassen wird. Erheblich mehr Komfort kann man den Reisenden so aber nicht anbieten. Air Astana setzt auf dem Maschinentyp Airbus A320 auf echte C-Sitze, wobei diese im direkten Vergleich mit jenen,

weiterlesen »