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Auch nach München, Stuttgart und Wien: Skyalps plant Mostar-Basis

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat kürzlich eine Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar im Süden von Bosnien und Herzegowina getroffen. Ziel dieser Kooperation ist es, eine dauerhafte Basis in Mostar zu errichten und ab dem kommenden Jahr acht neue internationale Strecken anzubieten. Vollständig eigenwirtschaftlich wird Sky Alps das nicht machen, denn es sollen nicht unerhebliche Subventionen an den Carrier fließen. Die lokale Regierung erwartet sich nicht nur eine Verbesserung der Konnektivität, sondern auch zusätzliche Touristen. Auch ist nicht von der Hand zu weisen, dass man davon ausgeht, dass viele Staatsbürger die Verbindungen für Heimatbesuche nutzen könnten. Ein ehrgeiziges Expansionsvorhaben Die neue Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar sieht vor, dass Sky Alps ihre Präsenz in der Region erheblich ausbaut. Die Fluggesellschaft plant, ab Mostar Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Bari, Bergamo, Catania, München, Neapel, Palermo, Rom, Stuttgart und Wien anzubieten. Diese Städte sind strategisch wichtige Destinationen, die nicht nur die Verbindung zwischen Bosnien und Herzegowina und Westeuropa verbessern, sondern auch den Tourismus und die Wirtschaft in der Region stärken sollen. Im Zuge dieser Expansion wird Sky Alps eine ihrer De Havilland Canada Dash 8-Maschinen dauerhaft in Mostar stationieren. Staatliche Subventionen als Schlüssel zum Erfolg? Das Vorhaben wird von der Regierung Bosnien und Herzegowinas mit 345.000 Konvertiblen Mark (rund 175.000 Euro) subventioniert. Diese finanzielle Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung, um die Rentabilität der neuen Strecken in den ersten Jahren sicherzustellen. Subventionierte Flugverbindungen sind in der Region keine Seltenheit und wurden auch in der Vergangenheit von verschiedenen Regierungen eingesetzt, um den internationalen Luftverkehr

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Verlängerung bis Stuttgart: Westbahn hat Fahrkarten-Verkauf aufgenommen

Vor einiger Zeit hat die private Eisenbahngesellschaft Westbahn die Verlängerung der bestehenden München-Strecke bis Stuttgart Hauptbahnhof angekündigt. Nun hat das Unternehmen mit dem Verkauf von Fahrscheinen begonnen. Angeboten werden zwei tägliche Kurspaare ab 15. Dezember 2024. Über einen langen Zeitraum hinweg waren die Stadler-Doppelstockzüge der Westbahn zwischen Wien-Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof unterwegs. Seit einiger Zeit befindet sich der private Anbieter auf Expansionskurs. Zunächst verlängerte man die „Stammstrecke“ bis München Hauptbahnhof, dann nahm man Innsbruck Hauptbahnhof ins Streckennetz auf und zuletzt hat man auch Bregenz Hauptbahnhof angebunden. Jeweils gibt es auf dem Weg zum Endpunkt einige Zwischenhalte zum Ein- und Aussteigen. Dass die Westbahn innerhalb Deutschlands expandieren will, ist schon länger bekannt. Das Unternehmen hat die Aufnahme der Fahrten bis Stuttgart Hauptbahnhof früh angekündigt. Dies hat auch einen durchaus bürokratischen Hintergrund, denn die notwendigen Trassen müssen beim Netzbetreiber, im konkreten Fall bei der DB Netz AG, beantragt und von dieser bewilligt werden. Nicht selten kommt es dazu, dass Infrastruktureigentümer, die Töchter von Staatsbahnen sind, sich versuchen querzulegen, so dass die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde mittels Bescheid anordnen muss. Péage-Verträge wurden in der k.u.k.-Monarchie „erfunden“ Grundsätzlich hat jedes Eisenbahnunternehmen, das über eine gültige Konzession als Eisenbahnverkehrsunternehmen verfügt, das Recht uneingeschränkten Zugang zur Infrastruktur anderer Betreiber, meist formell ausgelagerte Töchter der Staatsbahnen, zu bekommen. Dafür gibt es klare Regeln und kostenlos ist das auf keinen Fall, denn der Nutzer muss eine Art Maut an den Eigentümer bezahlen. Dazu kommen Stationsentgelte und Gebühren für sonstige Dienstleistungen. Sofern man nicht mit eigenem Diesel fährt, sondern Strom

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Bees Airlines engagiert TAL Aviation Germany als General Sales Agent für Deutschland

Bees Airlines hat TAL Aviation Germany als General Sales Agent für Deutschland verpflichtet. Ab dem 11. Oktober 2024 wird TAL Aviation Germany die PR-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten der rumänischen Fluggesellschaft in Deutschland koordinieren. Im Zuge dieser Partnerschaft wird Bees Airlines zwei wöchentliche Flüge von Bukarest und Suceava nach Karlsruhe/Baden-Baden aufnehmen. Diese Maßnahme soll die Präsenz von Bees Airlines in Deutschland stärken und die Verbindung zwischen Rumänien und Deutschland erweitern.

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G7-Staaten verschärfen Sanktionen gegen Iran Air: Bilaterale Abkommen ausgesetzt

Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich haben als Reaktion auf die militärische Unterstützung Irans für Russland ihre bilateralen Luftverkehrsabkommen mit dem Iran ausgesetzt. Zudem verhängten sie Sanktionen gegen die staatliche Fluggesellschaft Iran Air. Hintergrund ist die Lieferung iranischer ballistischer Raketen an Russland, die eine Eskalation des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine darstellen. Iran Air wird beschuldigt, unter Umgehung von Sanktionen Elektronik und Technologie nach Russland transportiert zu haben. Die Airline bedient regelmäßig mehrere europäische Ziele, darunter Frankfurt, Hamburg und Wien.

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Rocky Horror Show 2024: Sky du Mont, Hugo Egon Balder und Ilka Bessin als Erzähler

Im Oktober 2024 startet die neue Tournee der Rocky Horror Show in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben dem bewährten Erzähler Sky du Mont werden auch die Neulinge Hugo Egon Balder und Ilka Bessin die Rolle des Erzählers übernehmen. Sky du Mont kehrt mit seiner charismatischen Präsenz auf die Bühne zurück, während Balder mit seinem schrägen Humor und Bessin als zweite Frau in der Erzählerrolle frischen Wind in die Kultshow bringen. Die Tour verspricht erneut eine interaktive Erfahrung für das Publikum, das traditionell aktiv an der Aufführung teilnimmt. Eine ausführliche Vorstellung der Rocky-Horror-Show 2024 findet sich bei Aviation.Direct unter diesem Link.

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Discover Airlines und Tampa Bay Buccaneers schließen Marketing-Partnerschaft

Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group, und das American-Football-Team Tampa Bay Buccaneers haben zum Start der NFL-Saison 2024/25 eine mehrjährige Marketing-Partnerschaft angekündigt. Ziel der Kooperation ist es, durch gemeinsame Marketing- und Kommunikationsaktivitäten sowie Events und Verlosungen von Flug- und Spieltickets die Präsenz beider Marken in ihren jeweiligen Kernmärkten zu stärken. Die Partnerschaft wurde am Montagabend am Tampa International Airport offiziell besiegelt. Bernd Bauer, CEO von Discover Airlines, und Bryan Glazer, Inhaber der Tampa Bay Buccaneers, unterzeichneten den Vertrag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. Deutschland gilt für die Buccaneers als wichtiger internationaler Wachstumsmarkt mit einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die NFL plant in den kommenden Jahren weitere Spiele in Deutschland, um die Popularität des American Football weiter zu steigern. Discover Airlines bietet ab Frankfurt die einzige Direktverbindung von Deutschland nach Tampa Bay an und bedient insgesamt 20 wöchentliche Flüge nach Florida. Ab Sommer 2025 wird das Angebot um drei wöchentliche Flüge nach Orlando ab München erweitert. Dies ermöglicht Fans, die Spiele der Buccaneers im Raymond James Stadium live zu erleben. Bernd Bauer erklärte: „Sport verbindet Menschen und schafft Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns darauf, viele Fans an Bord zu begrüßen und sie direkt zu diesen einzigartigen Sportereignissen zu bringen.“ Bryan Glazer ergänzte: „Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, unsere Verbindung zu den deutschen Fans weiter auszubauen und zusätzliches Interesse an Tampa Bay als Urlaubsziel zu wecken.“ Die Kooperation unterstreicht die Bemühungen beider Parteien, ihre internationale Reichweite zu vergrößern und neue Zielgruppen anzusprechen. Die NFL erweitert seit einigen Jahren

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Deutschland verliert im Luftverkehr: ADV fordert Reformen

Deutschland sieht sich im Luftverkehr einem zunehmend wachsenden Wettbewerbsnachteil gegenüber. Während in Schweden Steuererleichterungen für den Luftverkehr eingeführt werden, bleiben in Deutschland hohe Gebühren und Steuern bestehen, die die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Flughäfen und Airlines belasten. Laut Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, fehlen in Deutschland weiterhin 15 Prozent der Passagiere im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie. Airlines wie Ryanair kündigen aufgrund der hohen staatlichen Gebühren und regulatorischen Belastungen weitere Einschnitte im Streckennetz an. Beisel bemängelt, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland durch diese Politik benachteiligt wird und fordert eine Entlastung, um dem internationalen Wettbewerb standhalten zu können. Ein Vergleich der Flugstrecken zeigt einen Rückgang von 2.075 Strecken im Jahr 2019 auf 1.767 im Jahr 2023. Beisel plädiert dafür, dass Deutschland sich an Schweden orientiert und Maßnahmen zur Entlastung von Airlines und Flughäfen ergreift, um den Standort im europäischen Vergleich nicht weiter zurückfallen zu lassen.

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Zu teuer: Wizz Air zieht sich aus Köln/Bonn zurück

Nach zehn Jahren wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air den Flughafen Köln/Bonn verlassen und damit eine Ära beenden, die für viele Reisende günstige Verbindungen in Europa ermöglicht hat. Ab Ende Oktober 2024, mit dem Beginn des Winterflugplans 2024/25, stellt Wizz Air ihre letzten verbliebenen Strecken von Köln/Bonn nach Skopje und Tirana ein. Dieser Rückzug ist Teil einer breiteren Entwicklung, die auf steigende Kosten und regulatorische Herausforderungen im deutschen Luftverkehr hinweist. Während Wizz Air in den letzten Jahren in Deutschland expandiert hat, stellt der Ausstieg aus Köln/Bonn und anderen Standorten einen signifikanten Rückschritt dar. Wizz Air hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Expansion auf dem deutschen Markt erlebt. Neben Köln/Bonn bedient die Airline zahlreiche weitere Flughäfen in Deutschland, darunter Dortmund, Memmingen, Hamburg und Berlin. Doch trotz dieses Wachstums gibt es jetzt Rückschläge, die auf die Kostenstruktur und den Wettbewerbsdruck am deutschen Markt zurückzuführen sind. Insbesondere die hohen Standortkosten werden als Hauptgrund für den Rückzug von Wizz Air aus Köln/Bonn angeführt. In Luftfahrtkreisen ist immer wieder zu hören, dass deutsche Flughäfen vergleichsweise hohe Gebühren erheben, was gerade für Billigfluggesellschaften wie Wizz Air, die auf niedrige Margen angewiesen sind, problematisch ist. Ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn bestätigte den Rückzug der Airline, verwies jedoch auf laufende Gespräche, um eine zukünftige Rückkehr nicht auszuschließen. Ähnlich sieht es in Bremen aus, wo die Verbindung nach Skopje bis Ende Januar 2025 eingestellt wird. Wachsende Frustration bei Billigfluggesellschaften Wizz Air ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die sich über die hohen Standortgebühren in Deutschland beklagt. Auch Ryanair, die

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Delta vor Rückzug aus Stuttgart-Echterdingen

Vergleichsweise spät hat Delta Air Lines die Nonstopverbindung zwischen Atlanta und Stuttgart reaktiviert. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 ist aber wieder Schluss. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen wird die einzige USA-Verbindung, die ab Stuttgart-Echterdingen angeboten wird, mit Wirksamkeit zum 26. Oktober 2024 einstellen. Es handelte sich vor der Corona-Pandemie um eine Strecke, die ganzjährig bedient wurde. Laut Delta Air Lines ist eine mögliche Wiederaufnahme im Sommerflugplan 2025 noch völlig offen.

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Discover: Vereinigung Cockpit verlängert den Streik

Die Vereinigung Cockpit hat den Streik bei Discover Airlines um zwei Tage verlängert. Der Streik, der am 27. August 2024 begann, wird nun bis zum 1. September 2024 um 23:59 Uhr andauern. Betroffen sind alle Flüge ab Deutschland. Mit der Streikverlängerung unterstreicht die Pilotengewerkschaft ihre Forderungen nach einem Vergütungstarifvertrag und einem Manteltarifvertrag für das in Deutschland stationierte Cockpitpersonal der EW Discover GmbH. Passagiere werden aufgefordert, sich über mögliche Flugausfälle und Verzögerungen zu informieren. Die Gewerkschaft bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

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