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Nürnberg: Eurowings legt Pristina-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings legt eine weitere Strecke im Deutschland-Kosovo-Verkehr auf. Der Carrier wird ab 10. April 2022 zwei wöchentliche Umläufe ab dem bayerischen Nürnberg anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag durchgeführt werden. Die Konzernschwester Eurowings Europe unterhält in Pristina eine Basis mit vor Ort stationierten Flugzeugen. Im Laufe dieses Jahres wird der österreichische Ableger den Betrieb einstellen und durch den auf Malta angesiedelten Nachfolger Eurowings Europe Ltd. ersetzt werden. Die Umstellung wird ab der Winterflugplanperiode 2022/23 erfolgen. Offizielle Begründung für diesen Schritt ist, dass die Doppelbesteuerungsabkommen, die Österreich mit verschiedenen Staaten abgeschlossen hat, für das Personal zu kompliziert sein sollen. Die Gewerkschaften sehen die Ausflaggung nach Malta kritisch.

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Air Dolomiti übernimmt zwei Embraer 195 von Cityline

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti stockt die Flotte um zwei Regionaljets des Typs Embraer 195 auf. Diese werden die Registrierungen I-JENB und I-ADJZ tragen und sollen in den nächsten Wochen übernommen werden. Der Carrier wird damit 17 Embraer 195 betreiben, die vorwiegend ab Frankfurt am Main und München zum Einsatz kommen. „Die Ankunft dieser Embraer ist eine große Bereicherung für uns. Die von Lufthansa City Line stammenden Flugzeuge sind ein Beweis für die Synergie innerhalb der Gruppe und zwischen unseren beiden Unternehmen, die schon immer dieselben Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Service für den Passagier geteilt haben“, so Steffen Harbarth, CEO von Air Dolomiti. „Zwei neue Flugzeuge symbolisieren nicht nur einen Aufschwung, sondern bedeuten auch neues Vertrauen für das Jahr 2022, von dem wir hoffen, dass es die Erholungsphase, die wir in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres erlebt haben, festigen wird.“

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Lufthansa-Aufsichtsrat verlängert Verträge mit Foerster und Niggemann

Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat am Mittwoch beschlossen, dass die Verträge mit den Vorstandsmitgliedern Christina Foerster und Michael Niggemann vorzeitig um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2027 verlängert werden. Gleichzeitig wurden Veränderungen im Bereich der Zuständigkeiten innerhalb des Vorstands beschlossen. Diese werden zum 1. Juli 2022 wirksam. Michael Niggemann übernimmt ab dem Sommer auch den Bereich Infrastruktur & Systempartner. Detlef Kayser trägt künftig zusätzlich die Verantwortung für IT & Cyber Security und Einkauf und Christina Foerster wird neu den Bereich Employer Branding & Talentmanagement führen. Die Leitung der weltweiten Stationen der Lufthansa Group Airlines wird künftig dem Verantwortungsbereich von Harry Hohmeister zugeordnet. „Ich freue mich, dass Christina Foerster und Michael Niggemann ihre erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen werden. Mit ihrer großen Kompetenz und ihren bewährten Fähigkeiten leisten sie einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Transformation der Lufthansa. Die Vertragsverlängerungen sind auch ein wichtiges Zeichen der Kontinuität in dieser herausfordernden Zeit“, so Aufsichtsratspräsident Karl-Ludwig Kley.

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Stuttgart: Ulrich Heppe ist neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen hat mit Ulrich Heppe einen zweiten Geschäftsführer bekommen. Er folgt auf Arina Freitag, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Heppe trat sein neues Amt am Dienstag an. „Der Luftverkehr steht vor großen Herausforderungen und muss die gravierenden Folgen der Corona-Pandemie bewältigen. Am STR erwarten wir bei den Flugreisen einen starken Nachholeffekt, auf den wir uns operativ und organisatorisch vorbereiten müssen. Ich freue mich, diese anspruchsvolle Aufgabe gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FSG anzupacken“, so Ulrich Heppe. An der Spitze des Stuttgarter Flughafens wird weiterhin der langjährige Geschäftsführer Walter Schoefer stehen. Dieser ist für das Non-Aviation-Geschäft zuständig und fungiert als Sprecher der Geschäftsleitung sowie als Arbeitsdirektor. „Ich freue mich, mit Ulrich Heppe einen international erfahrenen Flughafenmanager willkommen heißen zu dürfen. Zusätzlich zu allen aktuellen Herausforderungen müssen wir auch die CO2-Emissionen unseres Betriebs bis 2040 auf Null bringen. Gemeinsam wollen wir die jetzt anstehenden Aufgaben anpacken auf dem Weg, den Landesflughafen zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen Europas zu machen“, erklärt Schoefer.

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Bremen: Marc Cezanne folgt auf Elmar Kleinert

Der Flughafen Bremen hat seit Dienstag mit Marc Cezanne einen zweiten Geschäftsführer bekommen. Der Manager steht an der Seite von Elmar Kleinert und war zuletzt in Paderborn/Lippstadt tätig. „Ich freue mich sehr, dass wir Dr. Marc Cezanne als Geschäftsführer für unseren Flughafen gewinnen konnten, um die weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes zu unterstützen. Die Bedeutung des Flughafens für Bremen und die Region, für die hier beheimateten Unternehmen und die Wirtschaft ist enorm. Elmar Kleinert hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Arbeit in einer extrem schwierigen Phase für den Flughafen geleistet, viele Projekte angestoßen und umgesetzt und für den Flughafen in vielen Bereichen Weichenstellungen für eine gute Aufstellung in der Zukunft vorgenommen“, sagt Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Bremen GmbH. Elmar Kleinert und Marc Cezanne werden zunächst eine Doppelspitze für den Flughafen bilden. Der bisherige Geschäftsführer Elmar Kleinert wird das Unternehmen Anfang kommenden Jahres – auf eigenen Wunsch – verlassen. In der nächsten Zeit wird Elmar Kleinert sukzessive eine Übergabe an Marc Cezanne vornehmen. „Die Zeit in Bremen war und ist für mich eine ganz besondere Zeit“, sagt Elmar Kleinert. „Ich durfte Teil eines hervorragenden Teams am Flughafen sein und konnte schon reichlich zum Sanierungsprozess beitragen und auch viele Meilensteine erreichen. Ich bin mir sicher, dass Marc Cezanne meinen Platz zur Zufriedenheit aller übernehmen und den bereits vorgezeichneten Weg, den Bremen Airport erfolgreich zu sanieren, weiter fortschreiten wird.“ Marc Cezanne: „Ich freue mich sehr auf die interessante und herausfordernde Aufgabe. Der wieder anziehende Luftverkehr sowie die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit

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Hannover: Martin Roll ist neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Hannover-Langenhagen hat am Dienstag mit Martin Roll einen weiteren Geschäftsführer bekommen. Der Manager steht an der Seite von Raoul Hille an der Spitze des Unternehmens und verantwortet unter anderem die Bereiche Finanzen und Personal. Bislang wurde der Airport von Hille alleine geleitet. Er wird mit Ende 2022 nach 18 Jahren Geschäftsführung des Flughafens Hannover in den Ruhestand treten. Geplant ist, dass dann ein neuer Geschäftsführer, der die Bereiche Technik und Betrieb verantworten wird, bestellt werden soll. Man plant also langfristig mit einer Doppelspitze.

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VIE: Kurzarbeit läuft aus – und wird auch nicht verlängert

Mit Ende des Monats – nach genau zwei Jahren und zwei Wochen – wird die Kurzarbeit für die Belegschaft des Wiener Flughafens auslaufen. Damit wird das bevorstehende Jahr trotz anhaltend positiver wirtschaftlicher Entwicklungen in dieser Hinsicht zur Herausforderung. Denn eigenen Angaben zufolge kassierte der Airport alleine im letzten Jahr rund 69 Millionen Euro an Unterstützung aus der Kurzarbeit – neben weiteren 20 Millionen Euro an sonstiger Förderung. „Das wird besonders am Anfang eine herausfordernde Zeit werden“, so VIE-Vorstand Günther Ofner in der Pressekonferenz. Nichtsdestotrotz erwarte der Airport trotz Ukraine-Krise starke Sommermonate. Dadurch sollen die Belastungen abgefedert werden. Für die Mitarbeitenden heißt es: Raus aus der Kurzarbeit, zurück in den Normalbetrieb. Zumindest dort, wo es auch möglich ist, soll es weiterhin die Möglichkeit zu Home-Office geben. Beschlossene Sache ist im Großen und Ganzen auch die Aussetzungen der Dividende für das letzte Jahr. Der Vorstand werde hierzu einen entsprechenden Vorschlag einbringen, so Ofner weiter. Diese Maßnahme wird mit großer Wahrscheinlich auch dazu beitragen, dass die zusätzlichen Kosten getragen werden können. Ohnehin wird das Auslaufen der Kurzarbeit langfristig kein großer Faktor sein, denn trotz anhaltender Unsicherheiten und dem Angriffskrieg auf die Ukraine wird der Airport seine Ergebnisprognose nicht anpassen. Bisher wurden in diesem Zusammenhang auch keine großartigen Stornierungswellen registriert. Für das Geschäftsjahr 2022 strebt der Wiener Flughafen wieder die Ausschüttung der Dividende an. Die ausnahmslosen Gesundheitskontrollen am Wiener Airport würden ebenfalls auslaufen. Hier konnte aber noch keine Einigung erzielt werden. Der VIE-Vorstand hat hier auch eine klare Linie: „Wir hoffen auf eine sachgerechte

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Deutschland streicht sämtliche Hochrisikogebiete

Deutschland hatte aufgrund der Omikron-Variante des Coronavirus große Teile der Welt mit Reisewarnungen belegt. Das Robert-Koch-Institut ändert nun die Vorgehensweise und will nur noch dann als Hochrisikogebiet einstufen, wenn gefährlichere Varianten kursieren. „Die Einstufung als Hochrisikogebiet erfolgt nur noch für solche Gebiete, in denen eine hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung von Varianten mit im Vergleich zur Omikron-Variante höheren Virulenz, also krankmachenden Eigenschaften besteht“, so das RKI. Die Folge daraus ist, dass aufgrund der Omikron-Variante keine Ausweisung von so genannten Hochrisikogebieten mehr erfolgen wird. Daraus folgt auch, dass mit Wirksamkeit zum 3. März 2022 sämtliche Staaten von der Hochrisiko-Liste gestrichen werden. Zuletzt hatte man 63 Länder so eingestuft. Bislang zog das RKI die Siebentages-Inzidenz als Hauptkriterium für die Einstufungen heran. Das hatte auch zur Folge, dass Staaten, die besser dastanden als die Bundesrepublik, auf der Liste gelandet sind. Das sorgte für internationale Kritik. Die nunmehrige Änderung dürfte auch auf Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zurückzuführen sein. Dieser erklärte unter anderem, dass die Siebentages-Inzident aufgrund der Omikron-Variante jegliche Aussagekraft verloren habe. Für Reisende hat die Kehrtwende des Robert-Koch-Instituts zur Folge, dass auch Ungeimpfte wieder vereinfacht einreisen könne. Es gilt die 3G-Regel. Die so genannte Einreiseanmeldung fällt in fast allen Fällen weg, da diese bislang an die Einstufungen Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet geknüpft war.

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Thilo Schmidt ist neuer Geschäftsführer am Flughafen Köln/Bonn

Der Flughafen Köln/Bonn hat mit Thilo Schmidt einen neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung bekommen. Der Manager leitet nun gemeinsam mit Torsten Schrank die Geschicke des deutschen Airports. „Der Krieg in der Ukraine bereitet uns allen große Sorgen und auch mein heutiger Start am Köln Bonn Airport steht unter dem Eindruck der aktuellen Geschehnisse. Der neuen, spannenden Aufgabe sehe ich trotz allem mit Zuversicht und Freude entgegen. Der Köln Bonn Airport ist mit seinen zwei Geschäftsfeldern Passagierverkehr und Fracht sehr gut aufgestellt und bietet sehr viel Entwicklungspotential“, erklärt Thilo Schmid. „Gemeinsam mit meinem Geschäftsführerkollegen Torsten Schrank und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich die Weichen stellen für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft. Dabei werden uns neben dem Kerngeschäft des Fliegens auch besonders die Themen Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Lärmschutz und Mobilität von Morgen beschäftigen, die wir weiter intensiv vorantreiben wollen. Thilo Schmid war bis Ende Februar in leitender Position am Flughafen Düsseldorf tätig. Dort verantwortete er als Senior Vice President Aviation & Accountable Manager alle operativen und kommerziellen Geschäftsbereiche am Flughafen mit insgesamt rund 900 Beschäftigten.

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Braunschweig: „Der Schmidt“ chartert Boeing 737 Max für Flüge nach Ras al Khaimah

Der deutsche Reiseveranstalter „Der Schmidt“ baut das Charterangebot auf dem Flughafen Braunschweig weiter aus. Ab Herbst 2022 sollen mit Boeing 737-Max Flüge nach Ras al Khaimah angeboten werden. In der laufenden Sommerperiode setzt der Tour Operator auf bewährte Ziele wie Rom, Sizilien, Sardinien und Dubrovnik. Geschäftsführer Philipp Cantauw erklärt dazu: „„Die Nachfrage nach diesen Reisen ist schon wieder riesig. Unsere Kunden schätzen die kurzen Wege und überschaubare Größe der Regionalflughäfen“. Aufgrund der großen Beliebtheit werden im Herbst neue Ziele aufgenommen. Neben der griechischen Peloponnes, Kreta und Paphos auf Zypern geht es erstmalig nonstop nach Dubai. „Eine neue Flugzeuggeneration um die Boeing 737M erlaubt es uns, auch weiter entfernte Ziele von Flughäfen anzusteuern, die normalerweise über keine langstreckenfähige Rollbahn verfügen. So können wir diese knapp 7 Stunden entfernten Destinationen auch nonstop bedienen“, so Cantauw. Als Zielflughafen in den Emiraten wird aufgrund der kurzen Wege Ras al Khaimah angeflogen. Im Jahr 2022 hat man insgesamt 8300 Sitzplätze zu zehn Destinationen im Verkauf. Eigenen Angaben nach hatte man noch nie zuvor ein so umfangreiches Charterprogramm ab Braunschweig. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Boeing 737 mit 189 Sitzplätzen. Als Flugpartner fungieren in diesem Jahr die Airlines Tuifly und Smartwings.

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