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ANA schiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme auf die lange Bank

Die japanische All Nippon Airways wird zahlreiche Strecken, die für den Sommerflugplan 2022 geplant waren, auf unbestimmte Zeit nach hinten verschieben. In Deutschland ist das Ziel Düsseldorf betroffen. Der Carrier wird die Flüge von Tokio-Narita in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen vorläufig nicht reaktivieren. In Europa sind ebenso die Verbindungen von Tokio-Haneda nach Stockholm, Mailand-Malpensa, Istanbul und Moskau betroffen. Weitere internationale Ziele, die nicht oder nur in reduziertem Umfang bedient werden sollen, sind in nachstehender Liste ersichtlich. Flugplan soll monatlich evaluiert werden Im Vorjahr hat ANA einige Strecken auf den Billig-Ableger Peach übertragen. Dieser Trend wird sich insbesondere im Inlandsverkehr sowie auf der Kurzstrecke weiter fortsetzen. Das Unternehmen teilte mit, dass der Flugplan gemeinsam entwickelt wurde und auf manchen Routen beide Carrier zum Einsatz kommen werden. Unter dem Strich soll diese Maßnahme dazu führen, dass sich die Rentabilität der Firmengruppe erhöht. Für Inlandsstrecken planen ANA und Peach gemeinsam die gleiche Menge an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) wie zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 vor der COVID-19-Pandemie geplant anzubieten, da der Konzern eine Erholung der Nachfrage prognostiziert. ANA wird die Nachfrage flexibel decken, indem sie größere Flugzeuge einsetzt und zusätzliche Flüge anbietet. Peach wird die Frequenzen erhöhen, um die Nachfrage nach Urlaubsreisen, die sich voraussichtlich früher erholen wird, abzudecken. Strecken werden temporär von Haneda nach Narita verlegt Für internationale Strecken werden ANA und Peach weiterhin die Einreise- und Quarantänebestimmungen und zukünftige Nachfragetrends bewerten. ANA wird sich bemühen den Umsatz pro Flug zu maximieren, indem beispielsweise die Nachfrage von Anschlusspassagieren von Asien nach Nordamerika sowie

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München: Lufthansa hat Delhi-Flüge reaktiviert

Lufthansa reaktivierte am Dienstag nach mehr als einem Jahr Pause die Nonstop-Verbindung von München nach Delhi. Im Regelfall wird diese Route mit Maschinen des Typs Airbus A350 bedient. Derzeit sind drei Umläufe pro Woche geplant. Die Abflüge an Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe finden jeweils dienstags, donnerstags und sonntags statt. Delhi war die erste Destination, die die Lufthansa mit dem Airbus A350 von München aus ansteuerte. Im Bild zu sehen ist der erste Start auf dieser Route, den die Lufthansa mit einem Airbus A350-900 durchführte. Die auf den Namen „Nürnberg“ getaufte Maschine hob am 10. Februar 2017 in München ab. In der kommenden Sommerflugplanperiode wird die Lufthansa insgesamt 21 am Standort München stationierte Langstreckenflugzeuge dieses Typs einsetzen.

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Friedrichshafen konnte gegenüber 2020 leicht zulegen

Der Flughafen Friedrichshafen zählte im Vorjahr rund 125.841 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2020 konnte man zwar einen Zuwachs von sechs Prozent erzielen, jedoch lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau. „Natürlich hätten wir uns noch deutlich mehr Passagiere gewünscht. Unter den gegebenen Umständen des vergangenen Jahres können wir aber dennoch zufrieden sein. Wir konnten unter schwierigen Rahmenbedingungen die Verbindungen der Lufthansa wieder an den Start bringen und für die Region attraktive Charterverbindungen sicherstellen. Mit Zuversicht gehen wir nun das Jahr 2022 an“, so Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. Ausblick auf den Sommerflugplan 2022 Der Sommerflugplan 2022 verspricht Angebotsverbesserungen und einige neue Ziele. Mit der Condor werden ab 9. April die Flüge nach Palma ins Programm genommen und bis zu 3x wöchentlich angeboten. Ab Juli 2022 kommen über das Programm der TUI dann weitere Verbindungen hinzu, sodass in der Hauptsaison tägliche Flüge nach Palma möglich sind. Bis zu jeweils 4x wöchentlich geht es außerdem mit dem Tui Programm oder Corendon nach Rhodos und Heraklion und als neue Ziele kommen bei TUI noch Kos und Burgas dazu. Mit diesem attraktiven Programm gehen wir von einer stabilen Erholung des Touristikverkehres aus. Die Lufthansa Verbindung nach Frankfurt mit Umsteigemöglichkeiten in die ganze Welt wird ebenfalls fester Bestandteil des überzeugenden Flugangebotes aus und nach Friedrichshafen sein. Mit der Wizz Air werden außerdem Skopje, Tuzla und Ohrid als attraktive Verbindungen in den Balkan angeboten. Auch hier rechnen wir mit einer stabilen Nachfrage. „Wir freuen uns über eine stetige Rückkehr der Verkehre und über mehr Flüge sowie

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Cargo: Köln/Bonn erzielt neue Rekordmarke

Der Flughafen Köln/Bonn konnte im Vorjahr rund 4,25 Millionen Passagiere abfertigen. Im Vergleich mit 2020 legte man um 38 Prozent zu, jedoch lag man um gut zwei Drittel unter dem Aufkommen, das man vor der Coronapandemie hatte. Im Frachtbereich lief es deutlich besser, denn Köln/Bonn konnte sich nicht nur um 14 Prozent auf 986.000 Tonnen steigern, sondern damit auch ein neues Allzeithoch erreichen. „Insbesondere im zweiten Halbjahr 2021 haben wir einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Hier hat sich die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht. Die Fracht hat sich erneut überdurchschnittlich gut entwickelt und konnte mit einem Rekordwert abschließen. Gerade in der Krise zeigt sich einmal mehr die überragende Bedeutung des Flughafens Köln/Bonn als wichtigste Logistik-Drehscheibe NRWs für die Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen Gütern, Industrieteilen, Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr, in dem die Erholung des Passagierverkehrs coronabedingt ausblieb, stieg die Zahl der Reisenden Mitte des Jahres 2021 steil an. Im Zeitraum Juli bis Dezember nutzten 3,6 Millionen Menschen den Flughafen Köln/Bonn – ein Plus von 177 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020. „Vor allem die touristischen Verkehre haben im zweiten Halbjahr für eine steigende Nachfrage und eine deutliche Erholung des Passagierverkehrs gesorgt“, so Schrank. Im Cargo-Segment wurde die Grenze von einer Million Tonnen nur knapp verfehlt. Insgesamt wurden 2021 rund 986.000 Tonnen Waren und Güter in Köln/Bonn umgeschlagen – 14 Prozent mehr als 2020 und so viel wie nie zuvor. Der Dezember schloss mit

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Schauinsland-Reisen: Jörg Lilienthal wird neuer Regionalleiter Nord

 Für die Vertriebspartner in den Reisebüros ist er ein bekanntes Gesicht: Jörg Lilienthal wechselt ab dem 1. Februar in den Außendienst zu Schauinsland-Reisen. Zuvor war er jahrelang als Außendienstler bei DER Touristik tätig. Jörg Lilienthal wird ab Februar neuer Regionalleiter Nord beim Duisburger Reiseanbieter. „Wir freuen uns, einen gut vernetzten und erfahrenen Kollegen im Team begrüßen zu dürfen. Mit Jörg Lilienthal gewinnen wir einen Touristik-Experten, der sich in der Branche bestens auskennt und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Reisebüros sehr geschätzt wird“, sagt Detlef Schroer, Vertriebsleiter bei Schauinsland-Reisen. Lilienthal war jahrelang Außendienstler bei DER Touristik. Beim Duisburger Veranstalter wird er sich jetzt einige Wochen einarbeiten. Ab Februar ist er dann für die Büros in der Region Nord im Einsatz. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei einem der reisebürofreundlichsten Veranstalter und auf die Zusammenarbeit in einem großartigen Team“, so Lilienthal über seinen Wechsel.

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Deutschland verkürzt Genesenenstatus auf 90 Tage

Der Genesenenstatus ist in Deutschland auf drei Monate verkürzt worden – das Gesundheitsministerium begründet das mit der neuen Virusvariante Omikron. Hintergrund sei, dass aufgrund der vorherrschenden Omikron-Variante ein sehr viel größeres Risiko bestehe, nach dieser Zeit zu erkranken oder Überträger zu sein. Die vorherige Zeitspanne von sechs Monaten habe gegolten, solange man vor allem mit der Delta-Variante umgehen musste. Diese Neueinstufung hat gravierende Auswirkungen auf die Einreise aus sogenannten Hochrisikogebieten und damit auch auf die Einreise aus Österreich: Denn wenn eine Corona-Erkrankung länger als 90 Tage zurückliegt, gilt man nunmehr nicht mehr als genesen und muss eine Quarantäne antreten. Zweimal geimpfte Menschen dürfen demgegenüber bis zu neun Monate nach der zweiten Dosis auflagenfrei einreisen. Konkret wird der reine Genesenen-Status jetzt anerkannt, wenn erstens der positive Test, mit dem die Erkrankungen festgestellt wurde, mindestens 28 Tage zurückliegt und wenn zweitens die Erkrankung nicht länger als 90 Tage in der Vergangenheit liegt. „Netto“ würde der Genesenenstatus damit für gut zwei Monate gelten, wie fvw.de berichtet.

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Qatar Airways eröffnet eine neue Frachtverbindung nach München

Der Flughafen München verzeichnet einen weiteren Zuwachs im sogenannten Nurfrachtverkehr. Seit gestern fliegt Qatar Airways regelmäßig mit einer Frachtversion der Boeing 777 von und nach München. Die Streckenführung beginnt im indischen Bangalore und führt über Katars Hauptstadt Doha nach München und dann weiter nach Chicago. Der Rückflug in genau umgekehrterReihenfolge bringt den Frachter immer dienstags nach München. Qatar Airways führt diesen Dienst im Auftrag des internationalen Logistikdienstleisters DB Schenker durch und erweitert damit die Frachtverbindungen ab München um weitere wichtige Destinationen. „Der neue Frachtservice zeigt einmal mehr, dass der Flughafen München auch in Zeiten der Pandemie eine wichtige Rolle als zuverlässiger Baustein der Infrastruktur und wichtiger Bestandteil weltweiter Lieferketten einnimmt“, heißt es in der Aussendung.

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UFO begrüßt Pläne zur Erleichterung von Betriebsratsgründungen

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO sieht die am Samstag von Arbeitsminister Hubertus Heil geäußerten Pläne, die zur Vereinfachung von Betriebsratsgründungen führen sollen, positiv. Unter anderem plant das Regierungsmitglied eine Verschärfung des Strafrechts. Diese soll dazu führen, dass Betriebsräte auch gegen den Widerstand von Arbeitgebern initiiert werden können. In der Vergangenheit gab es in der Bundesrepublik beispielsweise bei SunExpress Deutschland erhebliche Gegenwehr seitens der Geschäftsleitung. Auch juristische Mittel wurden ergriffen, um die Gründung einer Arbeitnehmervertretung zu verhindern. Letztlich ist dies Geschichte, denn dieser Carrier hat den Flugbetrieb endgültig eingestellt und befindet sich in Liquidation. „Viele engagierte Kollegen trauen sich bislang, vor allem bei den kleinen Flugbetrieben, nicht, eine Betriebsratsgründung zu forcieren. Aber auch beim Lufthansa-Konzernableger Eurowings Discover, wo wir aktuell eine Betriebsratsgründung unterstützen, spielt die Angst vor Kündigung in häufig befristeten Beschäftigungsverhältnissen eine zentrale Rolle“, erklärt Daniel Kassa Mbuambi, Vorstandsvorsitzender der UFO. Heil plant, die Störung oder Behinderung von Betriebsratsgründungen künftig von der Justiz auf Verdacht von Amts wegen auch ohne vorliegende Anzeige als Straftat verfolgen zu lassen. „Die angedachte Verschärfung des Strafrechts hilft den Beschäftigten bei der Wahrnehmung ihres Rechts auf Betriebsratsgründung und kann, insbesondere bei bislang untarifierten Fluggesellschaften, dazu beitragen, aktive Mitarbeitende aus der Schusslinie der Arbeitgeber zu nehmen“, so Mbuambi.

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Embraer 195: Austrian Airlines baut Kooperation mit Spairliners aus

Der deutsche MRO-Betrieb Spairliners und Austrian Airlines haben eine langfristige Vereinbarung für den Komponentensupport der Embraer E195-Flotte unterschrieben. Die Vereinbarung beinhaltet unter anderem den Zugriff auf den Ausrüstungspool sowie Reparaturdienste. „Spairliners hat sich für uns als sehr zuverlässiger und kompetenter Partner erwiesen und wir verlassen uns daher weiterhin auf sie, um unsere E-Jet-Flugzeugflotte mit der kompletten Ausrüstung zu betreuen. Wir schätzen die flexiblen Lösungen und das hohe Maß an Zusammenarbeit, die sie während der Pandemie angeboten haben und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Spairliners“, so Wolfgang Dielacher, Head of Strategic Technical Purchasing bei Austrian Airlines. Taco Stouten, Director of Sales and Marketing bei Spairliners fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr von Austrian Airlines als bevorzugter Partner für den Komponentensupport ihrer E-Jet-Flotte ausgewählt worden zu sein. Bei Spairliners bieten wir unseren Kunden zuverlässige und zukunftsorientierte Lösungen Lösungen, die vollständig auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, zu sehr wettbewerbsfähigen Konditionen. Unsere Vertragsverlängerung zeigt unser Engagement, Austrian Airlines während der Pandemie mit skalierbaren Lösungen, die an ihre Bedürfnisse angepasst sind, bestmöglich zu unterstützen, und hat unsere lange und fruchtbare Beziehung gestärkt“.

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Krisenjahr 2021 endet am Standort Wien knapp 10,4 Millionen Passagieren

Nach einem pandemiebedingt sehr passagierarmen ersten Quartal kam der Flughafen Wien erst danach so richtig in Fahrt. Unter dem Strich endet das Krisenjahr 202 am mit 10,4 Millionen Passagieren, einem Minus von 67,1 Prozent gegenüber dem Vorkrisen-Niveau 2019. Damit ist noch viel Luft nach oben. Gesunken sind im Vergleich zu 2019 sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (-65,0 Prozent) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (-67,7 Prozent). Die Anzahl der Starts und Landungen ging um 58,2 Prozent zurück und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) sank um 14,8 Prozent auf 62,5 Prozent. Auch das Frachtaufkommen verzeichnete im Jahr 2021 ein Minus, allerdings fällt dieses lange nicht so gravierend aus wie bei den Passagierzahlen (-7,9 Prozent). Auch die internationalen Beteiligungen der Flughafen-Wien-Gruppe waren im Jahr 2021 noch stark von der Covid-19-Pandemie betroffen: Der Airport Malta verzeichnete im Jahr 2021 mit 2.540.335 Passagieren ein Minus von 65,2 Prozent im Vergleich zu 2019. Kosice Airport verzeichnete mit 166.515 Passagieren im Jahr 2021 ein Minus von 70,0 Prozent im Vergleich zu 2019. „Die Luftfahrt kommt langsam wieder zurück: 2021 verzeichneten wir mit 10,4 Mio. Passagieren in Wien immerhin ein Drittel mehr als im ersten Coronajahr 2020. Die ersten Monate des heurigen Jahres werden noch sehr herausfordernd, aber mit Start des Sommerflugplans Ende März 2022 erwarten wir einen deutlichen Aufschwung beim Passagieraufkommen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Aus derzeitiger Sicht erwarte der Airport im Gesamtjahr 2022 rund 17 Millionen Passagiere und damit eine deutliche Steigerung gegenüber 2021, so Jäger weiter. Außerdem werde man aus heutiger Sicht den

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