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Airbus gründet neue Tochtergesellschaft in Frankreich

Mit Jahresbeginn gründete der Flugzeughersteller eine neue Tochtergesellschaft namens Airbus Atlantic. Dieses Vorhaben wurde bereits im April angekündigt: Zwei neue Unternehmen möchte der Luftfahrtkonzern gründen. Eines in Frankreich – was nun mit Airbus Atlantic geschehen ist – und eines in Deutschland. Mit der Neuaufstellung soll die Wertschöpfungskette gestärkt und der Produktionsablauf optimiert werden. Airbus Atlantic werde eine Schlüsselrolle in der Lieferkette für Flugzeugstrukturen spielen, teilte Airbus nun mit. Mit 13.000 Mitarbeitern in fünf Ländern auf drei Kontinenten und einem geschätzten Geschäftsvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro sei das Unternehmen weltweit die Nummer zwei bei Flugzeugstrukturen, die Nummer eins bei Pilotensitzen und rangiere unter den Top drei bei Business- und First-Class-Passagiersitzen, die weiterhin unter der Marke Stelia Aerospace vertrieben werden. Das neue Tochterunternehmen in Deutschland wird laut Ankündigung vom April die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen der Tochter Premium Aerotec in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen.

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NUE: Über 60 Sommerziele schon jetzt buchbar

Mehr als 60 Ziele sind im Sommerflugplan ab Ende März wieder nonstop vom Airport Nürnberg aus zu erreichen und die meisten schon jetzt buchbar. Für Städtereisende sind alleine 14 neue Strecken wie beispielsweise Venedig, Valencia, Girona, Estlands Hauptstadt Tallinn, Faro an der portugiesischen Algarveküste und auch die irische Stadt Dublin im Nürnberger Flugplan verfügbar. Sonne, Strand und Meer kommen ebenfalls nicht zu kurz: Die griechischen Inseln und Zypern, die Kanaren und die Türkei mit sieben Zielen sowie Hurghada in Ägypten stehen zur Auswahl. Von der Costa Brava über die Costa Blanca bis hin zur Costa del Sol ist das spanische Festland mit fünf Zielen erreichbar. „Von und nach Mallorca – die Lieblingsinsel der Franken – gibt es ein besonders flexibles Airline-Angebot und auch das hippe Ibiza ist wieder dabei“, so der Airport. Mit Banja Luka und Tuzla in Bosnien und Herzegowina, Burgas, Varna und Sofia in Bulgarien sowie Kyjiw und Lwiw (Lemberg) in der Ukraine ist wieder ein starkes Südosteuropa-Programm nutzbar. Wer nicht so lange warten möchte, kann schon jetzt das Fernweh stillen: Zum Beispiel auf vier Kanarische Inseln zehn Mal pro Woche, nach Antalya oder bei Städtetrips, zum Beispiel nach Paris oder ins italienische Bologna. Gute Umsteigeverbindungen über die bekannten Drehkreuze in Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, Wien und Zürich runden die Zieleauswahl weltweit ab.

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Emirates wieder sicherste Airline der Welt

Fachleute des Hamburger Flugunfallbüros JACDEC haben auch in diesem Jahr wieder die Golf-Airline zur sichersten Fluggesellschaft der Welt gekürt. Der weltgrößte Betreiber des doppelstöckigen Verkehrsflugzeugs A380 – dem größten Passagierjet überhaupt – behält in einer JACDEC-Auswertung fürs Luftfahrtmagazin „Aero International“ (Februar-Ausgabe) seine Spitzenposition. Auch ein riskanter Zwischenfall kurz vor dem Jahresende beim Start einer Boeing 777 in Dubai änderte nichts an dieser positiven Gesamtwertung. Mit einem Risikoindex von 95,05 Prozent liegt Emirates unter den 25 weltgrößten Airlines vor der niederländischen KLM (93,31 Prozent), den US-Fluggesellschaften Jetblue Airways (91,61) und Delta Air Lines (91,55) sowie der britischen easyJet (91,28). Der theoretisch erreichbare Bestwert liegt bei 100 Prozent, heißt es im ORF. Weil sie in diesem Jahr keine ausreichende Passagierkilometerleistung erreicht haben, tauchen bekannte Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Eurowings und Condor nicht unter den europäischen Top 25 auf. Für sie berechneten die Experten einen Risikoindex von 85,7, 89,71 und 88,54 Prozent.

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Berlin: Finanzminister Lindner fordert Verzicht auf Regierungsterminal

Um das Regierungsterminal auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg wird schon länger gestritten. Der neue Finanzminister Christian Lindner (FDP) hält den bestehenden temporären Bau für völlig ausreichend und spricht sich gegen die Errichtung eines “repräsentativen Regierungsterminals” aus. Bislang vertrat das deutsche Außenministerium stets die Linie, dass man für das Reisen von Regierungsmitgliedern sowie für den Empfang von Staatsgästen ein repräsentatives Gebäude braucht. Kritiker bezeichneten in der Vergangenheit die Baupläne als “Protzbau”. Finanzminister Lindner appelliert nun in Richtung Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), dass diese von diesem BER-Projekt Abstand nehmen solle. Der FDP-Politiker hält das aktuelle Interimsterminal, das die Flugbereitschaft nutzt und in dem auch Staatsgäste empfangen werden, für zweckmäßig und ausreichend. Weiters hält Lindner den Verzicht auf den Neubau für ein wichtiges Signal in Richtung Steuerzahler, da man dann den sorgsamen Umgang mit Finanzmitteln zeigen würde. Bislang spielte am Flughafen BER Geld noch nie eine sonderlich wichtige Rolle, denn im Zuge der Errichtung des Terminals 1 sind über Jahre hinweg die Kosten aus dem Ruder gelaufen.

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Rostock: German Airways vor Einstieg ins Liniengeschäft

Der deutsche Flughafen Rostock-Laage ist nun in den Händen der Zeitfracht-Gruppe. Diese will ein Wartungszentrum der Tochtergesellschaft German Airways ansiedeln und kann sich auch vorstellen, dass man erstmals auf eigene Rechnung Linienflüge aufnimmt. Gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk erklärte Konzernchef Wolfram Simon-Schröter, dass man den Airport zu einem “kleinen Cargodrehkreuz” weiterentwickeln möchte. Als Beispiel führte er unter anderem Lieferungen der Adler Modemärkte, die man aus der Insolvenz herausgekauft hat, an.  Aber auch innerdeutsche Linienflüge auf eigene Rechnung werden geprüft. Simon-Schröter sagte gegenüber dem NDR, dass er das Potential sieht, dass auf dem Flughafen Rostock-Laage zumindest ein Embraer 190 von German Airways stationiert werden könnte. MIt diesem könnten dann “innerdeutsche sowie touristische Destinationen eigenwirtschaftlich bedient werden”. Zu möglichen Strecken äußerte sich der Manager aber noch nicht.

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Frankfurt: Österreichische Polizisten überwältigen „unruly PAX“ auf Kanada-Flug

Eigentlich wollten zwei niederösterreichische Polizisten nur in den Urlaub fliegen, doch auf dem Flug von Frankfurt nach Vancouver kam es zu einem Zwischenfall. Ein so genannter “unruly PAX” sprach Passagieren und Kabinencrew Drohungen aus. Die beiden Beamten schritten nach Rücksprache mit dem Kapitän – über die Crew – ein. Die beiden Exekutivbeamten der Landespolizeidirektion Niederösterreich wollten als Paar ihren Urlaub in Kanada verbringen, jedoch gab es rund zwei Stunden nach dem Start in Frankfurt am Main eine komplizierte Situation an Bord. Die Polizeibediensteten hielten verdeckte Rücksprache mit dem Piloten und seiner Crew und überwältigten schließlich den Mann mit Einsatztechniken, die bei der österreichischen Bundespolizei bewährt sind. Der s.g. „Disruptive Passenger“ wurde durch technische Mittel fixiert und überwacht, nach der Landung in Vancouver wurde der Mann kanadischen Behörden übergeben. Das Einschreiten erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden in Kanada und Deutschland. „Jeder betriebsstörende Passagier kann die Sicherheit eines Fluges erheblich gefährden. Ich bin stolz auf unsere beiden Bediensteten – ihr Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt,“ sagt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Dieses Einschreiten zeigt einmal mehr, wie professionell und engagiert die Polizistinnen und Polizisten in Österreich sind, auch außer Dienst und im Urlaub.“ Auch der österreichische Air Marshal Service, der von Beamten des Einsatzkommando Cobra gestellt wird, lobt das Einschreiten der beiden Polizeibediensteten. Sicherheit sei die oberste Prämisse in der Luftfahrt, deshalb sei auch die Überwältigung des Mannes die richtige Entscheidung gewesen, so ein leitender Beamter des EKO Cobra.

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Azores Airlines nimmt Direktflüge von Düsseldorf nach New York JFK auf

Die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines bietet ab Anfang Juni 2022 einmal wöchentlich Direktflüge zwischen Düsseldorf und New York JFK an. Es handelt sich um echte Direkt- und keine Nonstopflüge, denn in Ponta Delgada wird ein technischer Zwischenstopp eingelegt. Der Carrier beabsichtigt diese Route, die im Grunde nur eine “Verlängerung” der Flüge von Düsseldorf nach Ponta Delgada darstellen, mit Maschinen des Typs Airbus A321 zu bedienen. Korrekterweise bezeichnet man das Angebot als “Direktflug”. Leider ist vielen nicht bewusst, dass ein so genannter Direktflug eben kein Flug von A nach B ohne Zwischenstopp ist, sondern beliebig viele Zwischenlandungen enthalten kann, sofern die Flugnummer gleich bleibt. Eine Verbindung von A nach B ohne Zwischenstopp nennt man Nonstopflug. Im Marketing werden diese beiden – eindeutig definierten Begriffe – oftmals zum Nachteil der Kunden “verwechselt”. Azores Airlines bezeichnet im Buchungsvorgang die Flugverbindung von Düsseldorf nach New York JFK als Direktflug. Klickt man auf die Fluginformationen, bekommt man den technischen Zwischenstopp auf der portugiesischen Insel angezeigt. Angeboten werden diese Flüge mit Airbus A321 jeweils an Donnerstagen. Die Reisezeit wird mit 11 Stunden und 15 Minuten angegeben. In die umgekehrte Flugrichtung, also von New York JFK über Ponta Delgada nach Düsseldorf, wird die Verbindung ab Anfang Juni 2022 jeweils am Verkehrstag Mittwoch angeboten. Auch hier ist der Maschinentyp Airbus A321 geplant. Die Flugdaten auf einen Blick: Düsseldorf-New York (JFK) via Ponta Delgada: Abflug (DUS): 14 Uhr 40 (Lokalzeit) Ankunft (JFK): 19 Uhr 55 (Lokalzeit) technischer Zwischenstopp: Ponta Delgada (PDL) Flugnummer: S4277 Verkehrstag: Donnerstag New York (JFK)-Düsseldorf via

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Frankfurt: Asiana Airlines kehrt mit Airbus A380 zurück

Die südkoreanische Asiana Airlines plant den größten Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, ab dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2021/22 wieder mit Airbus A380 anzufliegen. Damit kehrt ein weiterer Anbieter mit diesem Maschinentyp nach Deutschland zurück. Derzeit besteht diese Teilflotte von Asiana Airlines aus sechs Einheiten. Aufgrund der Corona-Pandemie werden diese derzeit nicht eingesetzt. Asiana Airlines, die sich mitten in der Fusion mit Korean Air befindet, möchte den Airbus A380 zunächst in Richtung Los Angeles und Frankfurt am Main reaktivieren. Im Buchungssystem des Carriers sind die entsprechenden Flüge bereits mit dem genannten Muster hinterlegt. Auf Anfrage bestätigte das Unternehmen, dass man Ende März 2022 mehrere Airbus A380 in den Linienbetrieb zurückbringen wird. Eine genaue Anzahl wurde allerdings nicht genannt. Das Portal Simpleflying.com, das zuerst über diese Thematik berichtete, spekuliert, dass bis zu vier Einheiten reaktiviert werden könnten.

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Deutschland: Rund 30 Prozent der Rückholer-Kosten nicht gedeckt

Vom Staat aus dem Urlaub nach Hause fliegen lassen, aber die Kostenbeteiligung für die Charterflüge nicht bezahlen – so oder so ähnlich scheint die Devise bei vielen Deutschen zu lauten, denn noch immer sind tausende Rechnungen unbezahlt. Zu Beginn der ersten Corona-Welle im März 2020 haben viele europäische Staaten, darunter auch Deutschland und Österreich, Rückholaktionen organisiert. Die Bundesrepublik organisierte rund 260 Charterflüge, um gestrandete Urlauber nach Hause holen zu können. Diese waren aber nicht kostenlos, sondern eine zuvor definierte Kostenbeteiligung musste bezahlt werden. Österreich machte es sich einfacher, denn statt – wie Deutschland – nachträglich Rechnungen mit der Bitte um Überweisung zu schicken, mussten die Kontodaten angegeben werden und das Geld wurde noch vor dem Abflug abgebucht. Das deutsche Außenministerium verschickte in etwa 54.000 Zahlungsaufforderungen, von denen zwar die überwiegende Mehrheit bezahlt wurde oder man den Betroffenen Ratenzahlungen gewährt hat, jedoch wurden 7.000 Stück gar nicht bezahlt, recherchierte die DPA. In 1.200 Fällen zog der Staat bereits vor Gericht, um das Geld eintreiben zu können. Unabhängig davon: Die Bundesrepublik Deutschland nahm rund 93,8 Millionen Euro in die Hand, um gestrandete Urlauber in ihre Heimat bringen zu können. Erst Monate später begann man mit dem Versand der Zahlungsaufforderungen in der Gesamthöhe von rund 31,7 Millionen Euro, wovon bislang etwa 28,6 Millionen Euro bezahlt wurden. Weiters nimmt man von anderen EU-Ländern rund vier Millionen Euro ein. Etwa 500 Personen sollen bis dato gar keine Rechnung bekommen haben. Derzeit geht das deutsche Außenministerium davon aus, dass etwa 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten

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Köln/Bonn: Antonov Airlines flog 85 Tonnen Coronatests ein

Der Flughafen Köln/Bonn hatte am Samstag die erste von voraussichtlich vier Antonow An-124 zu Gast. Die Frachtflugzeuge bringen Corona-Schnelltests aus Zhengzhou nach Deutschland. An Bord des von der ukrainischen Antonov Airlines betriebenen Frachters befanden sich 85 Tonnen dieser Kits. Der Airport erklärte, dass diese auf dem Vorfeld auf insgesamt 540 Europaletten gepackt wurden und anschließend mit Hilfe von 11 Lastkraftwagen zu ihren Zielorten in Deutschland weiterbefördert wurden. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, und voraussichtlich in der ersten Januarwoche 2022 werden weitere Frachter des gleichen Typs mit COVID-19-Testkits erwartet. „Wir freuen uns, dass wir als zentraler Logistik-Standort einen Beitrag leisten können, damit dringend benötigte COVID-19-Testkits schnell an ihren Bestimmungsort gelangen. Gerade in Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, welche große Rolle der Flughafen Köln/Bonn für die Versorgung der Menschen und Unternehmen spielt“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die Antonov 124 wurde ursprünglich Ende der 1970er Jahre als großes Transportflugzeug für die russischen Streitkräfte konzipiert. Ziel der Entwicklung war ein Flugzeug mit einer hohen Nutzlast. Das Flugzeug wird mittlerweile vorrangig für Charterfrachtflüge verwendet. Die Antonov 124 kann auch auf unvorbereiteten Pisten und hart gefrorenem Schnee starten und landen. Ein besonderer Vorteil der Antonov 124 ist die sehr einfache Be- und Entladung. Dies ist möglich, da sich der Bug hydraulisch öffnen und durch Einziehen des Bugfahrwerks absenken lässt, wodurch das Flugzeug über eine flache Rampe direkt vom Boden aus beladen werden kann.

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