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Rhein-Neckar-Air ist wieder in der Luft

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, ist seit Samstag wieder in der Luft. MHS Aviation führte nach langer Pause wieder Sylt-Flüge mit Dornier 328 durch. RNA ist eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Fast achte Monate lang konnte MHS Aviation keine Rhein-Neckar-Air-Flüge durchführen. Hintergrund ist die aufgrund der Corona-Pandemie niedrige Nachfrage. Unter dieser Marke werden ab Mannheim unter anderem Hamburg, Berlin und Sylt angeboten. Die zuletzt genannte Destination ist auch ab Kassel-Calden im Angebot. Am Samstag war es dann soweit: Eine Dornier 328 flog von Mannheim nach Sylt. Damit gibt es am kleinen Airport wieder regelmäßige Linienflüge. Zu dieser Destination sind drei Umläufe pro Woche geplant. Ab Kassel-Calden soll zweimal wöchentlich geflogen werden. RNA beabsichtigt auch die anderen Ziele im Streckennetz wiederaufzunehmen.

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Deutschland hofft auf „ganz guten“ Sommer

„Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland“, so der Berliner Virologe Christian Drosten erst kürzlich. Generell schlagen deutsche Politiker und Virologen im Hinblick auf den bevorstehenden zweiten „Corona-Sommer“ optimistischere Töne an.  So glaubt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dass Hotels im Sommer wieder öffnen werden. Gesundheitsminister Jens Spahn folgt dieser Aussage mit dem Zusatz, dass „innerhalb der EU das Reisen voraussichtlich nicht von einer Impfung abhängen“ wird. Auch mit den Testungen werde man sich europaweit gut bewegen können, wie reisevor9.de berichtet. Trotzdem: Von Reisen auf andere Kontinente rät er ab. Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, macht große Hoffnungen auf einen reibungslosen Sommer. „Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland“, sagt Drosten im ZDF. Gerade draußen werde wieder vieles zugelassen werden können, erklärte er auf die Frage nach Urlaub und Außengastronomie. „Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind.“ Man dürfe aber nicht in „totale Euphorie“ verfallen. Denn: „Die Krankheit wird im Herbst nicht verschwunden sein.“ Ungeimpfte könnten sich weiter anstecken und erkranken, aber eine unkontrollierte Verbreitung werde es so nicht mehr geben.

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E190-E2-Training: Lufthansa Aviation Training erweitert Partnerschaft mit Helvetic

Lufthansa Aviation Training hat am Trainingsstandort Zürich nach erfolgreicher Zertifizierung einen Embraer E190-E2-Full Flight Simulator in Betrieb genommen.  Damit sind die Voraussetzungen geschaffen worden, um die Partnerschaft mit Helvetic Airways und weiteren Kunden mit einer Vor-Ort-Komplettlösung für das Training von Flight und Cabin Crews zu erweitern. Der Simulator wird im Rahmen einer Kooperation mit Flight Safety International aus Tulsa/Oklahoma durch Lufthansa Aviation Training Switzerland betrieben. „Wir freuen uns sehr, unserem langjährigen Schweizer Trainingskunden Helvetic Airways am Standort Zürich passend zur Einflottung eines hochmodernen Musters massgeschneiderte Trainingslösungen anzubieten und die Crews damit bestmöglich für den Musterwechsel sowie auch für den Restart vorzubereiten“, hebt David Birrer, Geschäftsführer von LAT Switzerland, hervor.

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Deutschland streicht Malta und UK von der Risikoliste

Deutschland hebt die Reisewarnungen für Malta, das Vereinigte Königreich und Albanien auf. Auch das portugiesische Gebiet Algarve ist nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Das staatliche Robert-Koch-Institut nahm diese Änderungen, an denen sich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts orientieren, vor. Die deutschen Einstufungen orientieren sich in erster Linie starr an der Siebentages-Inzidenz. Seit einigen Wochen werden auch Virusmutationen berücksichtigt. Das mehrstufige System beginnt ab einer Inzidenz von 50, die dann den Eintrag in der Risikoliste beschert. Allerdings ist man beim Streichen nicht immer konsequent, denn beispielsweise die Kanaren haben schon länger eine Siebtages-Inzident von unter 50 und werden weiterhin als Risikogebiet ausgewiesen. Von der „roten Liste“ Deutschlands haben es die finnischen Regionen Uusimaa und Varsinais-Suomi sowie die norwegische Provinz Rogaland geschafft. Armenien, Montenegro, Polen und Ungarn wurden von Hochinzidenzgebieten zu Risikogebieten herabgestuft.

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April 2021: Airbus lieferte 45 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im April 2021 – im direkten Vergleich mit März 2021 – deutlich weniger Maschinen ausliefern. Der Hersteller teilte mit, dass man 45 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben konnte. Im März waren es noch 72 Stück. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres konnte Airbus insgesamt 170 Maschinen ausliefern. Im April 2021 zog man auch 48 Neubestellungen an Land. Gleichzeitig stornierten Kunden auch Orders für 22 Verkehrsflugzeuge. Aufgrund der Corona-Pandemie läuft die Produktion derzeit mit nur 60 Prozent der Kapazität. Bis Sommer soll diese wieder auf das Vorkrisenniveau hochgefahren werden.

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UFO und VC kritisieren Carsten Spohr heftig

Die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit üben heftige Kritik an Aussagen, die Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr gegenüber Aktionären und in der Sendung „Offen gesagt“ getätigt hat. Die Arbeitnehmervertreter sehen darin einen Frontalangriff gegen die Tarifverträge. Der Kranich-Chef sagte unter anderem, dass die Tarifverträge eine „Kostenexplosion“ verursachen würden und somit auch Arbeitsplätze gefährden könnte. Weiters stellte er auch den Nutzen der Sozialpartnerschaft in Frage und deutete unter anderem an, dass die Schließung von Germanwings auch mit der hohen Streikquote im Zusammenhang steht. Die Gewerkschaften behaupten, dass es nun offensichtlich sein soll, dass sich das Management gegen Germanwings und für die untarifierte Eurowings Discover entschieden habe. Die Aussagen des Carsten Spohr sollen laut den beiden Arbeitnehmervertretungen „ein Affront gegenüber allen Beschäftigten der Lufthansa-Group“ sein. Daher fordert man nun, dass sich der Vorstand der Lufthansa klar zur Tarifierung des Unternehmens bekennen soll. Auch in Richtung der Bundesregierung richtet man den Apell, dass der Staat als größter Einzelaktionär einschreiten solle und „die Achtung der grundgesetzlich vorgesehen Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und des Tarifvertragsgesetzes“ sicherstellen solle.

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Karlsruhe startet Elektro-Charsharing

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden können nun Elektroautos des Anbieters Deer ausgeliehen werden. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Carsharing-Konzept. Vor Ort werden Fahrzeuge des Typs VW ID.3 stationiert. Vor dem Terminal des Regionalflughafens wurden zwei Ladepunkte realisiert. An diesen sind die Elektroautos im Regelfall abgestellt. Laut Aussendung sollen auch Oneway-Fahrten möglich sein, sofern die Rückgabe an einer anderen Ladesäule des Anbieters Deer erfolgt. „Aufgrund der Verkehrs- und Klimawende benötigen wir dringend Mobilitätskonzepte für die Zukunft, die mehr Mobilität mit weniger Fahrzeugen ermöglichen“, erklärt Horst Graef, Geschäftsführer der Deer GmbH. „Das Teilen unserer E-Fahrzeuge zielt genau darauf ab und bringt die Menschen ökologisch und ökonomisch optimiert von A nach B. Wir freuen uns, dass wir mit dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden einen zweiten wichtigen Verkehrsknotenpunkt in unser Mobilitätsnetz integrieren konnten und gemeinsam den CO2-Ausstoß reduzieren.“

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Geimpft in Baden-Württemberg einreisen: Diese Dokumente sind anerkannt

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gestattet Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, bereits seit dem 19. April 2021 die Einreise ohne Quarantäne und Test. Doch wie weist man die Impfung nach? Welche Dokumente werden anerkannt? Die quarantänefreie Einreise für Geimpfte gilt allerdings nicht aus allen Ländern kommend. Ein Sprecher des Landes Baden-Württemberg erklärt dazu: „Die Ausnahme nach § 2 Abs. 2 Nr. 6 Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg für Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mittels Impfdokumentation vorweisen können, gilt nur für Einreisen aus „normalen“ Risikogebieten sowie Hochinzidenz-Gebieten. Für die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten gilt sie hingegen nicht.“ Konkret bedeutet das, dass Personen, die sich zuvor in einem so genannten Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, weiterhin in Quarantäne müssen und sich daher besonders genau über die Einreisebestimmungen des Landes Baden-Württemberg, die zum Zeitpunkt der geplanten Einreise gilt, informieren sollten. Gelber WHO-Impfpass muss vorgewiesen werden Auf die Frage wie Geimpfte ihre Immunisierung nachweisen können, antwortete ein Sprecher des Gesundheitsministeriums des Landes Baden-Württemberg: „International anerkannt sind Impfbestätigungen nur im WHO-Impfausweis. Die Gültigkeit und gegenseitige Anerkennungspflicht des WHO-Ausweises im internationalen Reiseverkehr werden durch die „International Health Regulations 2005, Articles 35 & 36“ geregelt. Der Nachweis der abgeschlossenen Impfung hat, soweit gefordert, mittels einer Impfdokumentation im Sinne des § 22 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zu erfolgen. Zulässig sind hierbei die Vorlage eines Impfausweises oder eine Impfbescheinigung. Die Impfdokumentation muss den Anforderungen des § 22 Absatz 2 IfSG entsprechen. Demnach muss eine Impfdokumentation zu jeder Schutzimpfung die folgenden Angaben enthalten: Datum der Schutzimpfung, Bezeichnung und Chargenbezeichnung

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Ab 2023: Fraport übernimmt bei den Sicherheitskontrollen in Frankfurt das Ruder

Neue partnerschaftliche Aufgabenverteilung bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt: Fraport übernimmt ab 2023 die Verantwortung für die Steuerung und Durchführung − Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bleibt verantwortlich für alle luftsicherheitsrelevanten Fragestellungen. Am 1. Januar 2023 überträgt der Bund der Fraport AG die Verantwortung für die Organisation, Finanzierung, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt. Geregelt ist die Übernahme in einem Vertrag zwischen der Fraport AG und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), den beide Seiten jüngst unterzeichneten. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, wenn wir ab 2023 die Steuerung für die Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt übernehmen. So können wir unsere Erfahrung und unsere Kompetenzen im Interesse unserer Passagiere und möglichst kurzer Wartezeiten bestmöglich in die operative Steuerung der Sicherheitskontrollen einbringen“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Neben der Organisation, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen übernimmt Fraport ab 1. Januar 2023 auch die Verantwortung für die Beschaffung der Sicherheitsausrüstung und die Kalkulation und Erhebung von Luftsicherheitsgebühren für Fluggesellschaften. BMI bleibt dennoch oberste Luftsicherheitsbehörde  „Die Bundespolizei bleibt selbstverständlich verantwortlich für alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen und setzt Vorgaben, die wir einzuhalten haben. Damit ist sichergestellt: Sicherheit bleibt weiterhin höchste Priorität“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG.  Konkret heißt das: Das Personal der beauftragten Sicherheitsfirmen führt die Kontrollen im Auftrag der Fraport AG, aber nach den Richtlinien des Bundes und unter Aufsicht der Bundespolizei durch. Die Beschäftigten, die dabei zum Einsatz kommen, müssen die behördlichen Anforderungen und Qualifikation erfüllen.

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Deutschland: Reisebranche fordert Fortführung der Hilfsgelder

Der Deutsche Reise-Verband warnt davor, dass eine Nicht-Verlängerung der Überbrückungshilfen für die Reisebüros und –veranstalter zu einer großen Insolvenzwelle führen könnten. Die Standesvertretung verweist auf eine Umfrage und führt an, dass 98 Prozent der Tour Operator und 96 Prozent der Vermittler am Tropf des Staats hängen würden. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die äußerst schwache Nachfrage verzeichnet die Touristik schon seit etwa April 2020 negative Umsätze. Das bedeutet, dass man mehr Erstattungen leisten musste als Neuaufträge an Land ziehen konnten. Die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen und das gezielte Stigmatisieren von Reisen führten in der Bundesrepublik zu einer extrem niedrigen Nachfrage. Der DRV führte eine Umfrage durch, an der 450 Mitglieder teilgenommen haben. Dabei handelte es sich um Reiseveranstalter und –büros. Die deutlich überwiegende Mehrheit gab an, dass man sowohl Kurzarbeit als auch Überbrückungshilfen der Bundesregierung in Anspruch nimmt. Ohne diese Unterstützungsleistungen hätte man weder die Jobs halten können, noch den Betrieb. Interessant erscheint auch, dass weit mehr als 90 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie die wirtschaftliche Situation für das Gesamtjahr 2021 „sehr schwierig“ einschätzen. Man rechnet damit, dass allenfalls 50 Prozent des Umsatzes von 2019 erzielt werden kann. Rund zwei Drittel gaben an, dass sie mit höchstens 25 Prozent rechnen. Etwa 90 Prozent der Vermittler und 85 Prozent der Tour Operator sind der Ansicht, dass die Überbrückungshilfen verlängert werden müssen. Immerhin zwei Drittel fordern auch die Fortführung der Kurzarbeit. Andernfalls drohe aufgrund der angespannten Finanzlage vielen Betrieben der Gang zum Konkursrichter.

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