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Hamburg: Britische Mutation bei Airbus nachgewiesen

Noch immer befinden sich rund 500 Mitarbeiter des Hamburger Airbus-Werks in Quarantäne. Nun gab die zuständige Gesundheitsbehörde bekannt, dass bei sieben der bislang 21 Infizierten die britische Mutation nachgewiesen wurde. Weiters soll es laut dem Amt fünf weitere positive Fälle geben, die am Wochenende noch nicht bekannt waren. Wo sich die Betroffenen angesteckt haben, konnte bislang nicht ermittelt werden. Am Sonntagnachmittag wurde bekannt, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt hat.

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Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair ruft Europäischen Gerichtshof an

Ryanair fordert jetzt den Europäischen Gerichtshof erneut dazu auf, das deutsche Rettungspaket für unrechtmäßig zu erklären. Der irische Billigflieger hat bisher offiziell keinerlei Staatshilfen – den staatlich garantierten Kredit, den man in UK in Anspruch genommen hat, verschweigt der Konzern gerne – erhalten, die Krise muss also nach wie vor aus eigener Kraft bewältigt werden. Gleichzeitig kassierten andere Fluggesellschaften – wie beispielsweise die Lufthansa – ordentlich. Diesen Frust möchte die irische Fluglinie nun wohl rauslassen. Der Low-Coster sieht die Bundesregierung in der Pflicht, auch andere in Deutschland tätige Airlines zu unterstützen. Das soll nun auf EU-ebene bestätigt werden. Unter anderem verlange das britische Unternehmen von den deutschen Verantwortlichen, die Slot-Regeln anzupassen, wie simpleflying.com berichtet. Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte: Die aktuellen Regelungen kosteten Ryanair letztes Jahr wichtige Landerechte an den Flughäfen München und Frankfurt. Bei allem Aufschrei: die Führungsetage rund um Michael O’Leary muss sich in Geld üben. Denn es kann viel Zeit in Anspruch nehmen, bis die europäischen Höchstrichter antworten.

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Sundair stellt Stockholm-Beirut wieder ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair stellt die erst Mitte Dezember 2020 aufgenommene Verbindung zwischen Stockholm und Beirut wieder ein. Die Route wird kommende Woche letztmalig bedient. Geschäftsführer Marcos Rossello bestätigte dies gegenüber Aviation Direct. Ob diese Route zu einem späteren Zeitpunkt reaktiviert wird oder nicht, steht noch nicht fest. Im Sommerflugplan 2021 will sich Sundair auf die Flüge ab Deutschland fokussieren. Auf die Frage nach dem Grund für die Aufgabe der Route Stockholm-Beirut sagte Rossello, dass diese ohnehin nur bis März 2021 geplant war. Die derzeit aufgrund der weltweiten Pandemiesituation schwache Nachfrage würde den hohen Aufwand nicht mehr rechtfertigen. Als Beispiel nannte er, dass Besatzungen von/nach Stockholm reisen müssen, um ihre Kollegen abzulösen. Bislang wird die Verbindung nach folgendem Muster bedient: Düsseldorf-Beirut-Stockholm-Beirut-Düsseldorf. Der Wechsel der Crew erfolgte daher in Schweden. Daraus, dass die vorzeitige Aufgabe der ersten Strecke außerhalb Deutschlands aufgrund niedriger Auslastung erfolgt, macht Rossello „kein Geheimnis“ und meint „leider ist es so“.

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Sundair zahlt die Gehälter wieder selbst

Am Donnerstag entschied das Amtsgericht Stralsund, dass Sundair im eröffneten Schutzschirmverfahren die Eigenverwaltung behält. Der Carrier teilte mit, dass die Gehälter der etwa 240 Mitarbeiter aus eigener Kraft bezahlt werden. Sachwalter bleibt Lucas Flöther, der bereits bei Air Berlin und Condor diese Funktion ausgeübt hat. Die Fluggesellschaft will sich aufgrund der Coronakrise mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens neu aufstellen. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello konnte mit den Eigentümern der Flugzeuge eine Einigung erzielt werden. Der Carrier tauscht diese gegen andere Maschinen aus, berichtete Aviation Direct. „Wir sind gerade dabei, drei neue A319 einzuflotten, von zwei A320 und zwei A319 trennen wir uns. Somit besteht die Flotte künftig aus sechs Flugzeugen“, wird Geschäftsführer Marcos Rossello in einer Pressemitteilung zitiert. Somit verkleinert sich die Flotte um eine Maschine. Mit den Gläubigern habe man bereits verhandelt und diese hätten dem ausgearbeiteten Sanierungsplan in der Entwurfsfassung zugestimmt. Das Unternehmen teilt weiters mit, dass das Dokument in Kürze dem Gericht und den Gläubigern zur Einholung der formellen Zustimmung vorgelegt wird. Im Anschluss muss die Gläubigerversammlung abstimmen.

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Deutschland: Einigung über „Luftfahrtmilliarde“ erzielt

Eine „Luftfahrtmilliarde“ versprach der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor rund drei Monaten. Kurz danach wurde er von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wieder eingebremst, denn dieser will, dass sich die Länder finanziell am Rettungspaket beteiligen. Nun wurde eine Einigung zwischen Bund und Ländern erzielt. Allerdings waren nicht alle der 16 deutschen Bundesländer für die die Unterstützung der deutschen Airports. Zwei stimmten gegen den Vorschlag. 500 Millionen Euro sollen vom Bund aufgebracht werden, die andere Hälfte von den Ländern, wobei bereits an Flughäfen ausbezahlte Finanzhilfen angerechnet werden. Im nächsten Schritt ist die Zustimmung und Freigabe von Finanzminister Scholz erforderlich. Das aktuelle Budget der Bundesregierung sieht gar keine Finanzhilfen für Flughäfen vor. Diverse Umweltschutzverbände fordern nun, dass dies auch so bleiben soll. Branchenvertreter weisen auf die zum Teil äußerst angespannte Finanzlage der Airports und in weiterer Folge auf die Arbeitsplätze hin.

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Auktion: Tegel-Inventar unter dem Hammer

Ende Oktober 2020 schloss der Flughafen Berlin-Tegel seine Pforten. Nun kommt das Inventar unter den Hammer. Wer sich ein Sitzbänke, Bildschirme oder gar einen Schneepflug in die Wohnung oder ins Büro holen möchte, könnte jetzt fündig werden. Das Auktionshaus Wilhelm Dechow versteigert derzeit im Auftrag der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH diverse Gegenstände, die vormals am Airport Tegel eingesetzt waren. Derzeit werden zum Beispiel Bildschirme und Sitzbänke an den jeweiligen Höchstbietenden verkauft. Das Angebot soll laufend erweitert werden. Die momentan laufende Auktion findet sich unter diesem Link. Tipp: Aviation Direct hat dem Flughafen Berlin-Tegel eine Fotoreportage gewidmet.

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Seehofer: Deutschland plant Einreiseverbote im Eilverfahren

Die Bundesrepublik Deutschland plant, dass die Einreise aus bestimmten Staaten, die besonders stark von neuen Mutationen des Coronavirus geplagt sind, verboten wird. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, dass bis zum morgigen Freitag die Vorgehensweise mit den Ländern abgestimmt werden soll. Es scheint Eile geboten zu sein, denn das Regierungsmitglied kündigte an, dass die Einigung dann mittels Umlaufbeschluss abgesegnet werden soll. Eine Lösung auf EU-Ebene ist aus Sicht von Horst Seehofer derzeit nicht in Sicht. Welche Staaten vom geplanten Einreiseverbot betroffen sein könnten, sagte der deutsche Innenminister nicht. Zuvor gab es in Deutschland auch die politische Diskussion den Flugverkehr weitgehend zu unterbinden. Die EU-Regierungschefs haben sich erst vor wenigen Tagen darauf geeinigt, dass Reisen nach Möglichkeit unterbunden bzw. kompliziert gemacht werden sollen.

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D-ABUL: Condor gibt erste Boeing 767 zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird in Kürze die Boeing 767 mit der Registrierung D-ABUL an Leasinggeber Aercap zurückgeben. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass der Vertrag ausläuft und nicht mehr verlängert wird. Der genaue Tag für das Ausfliegen auf den Pinal Airpark steht noch nicht fest. Condor erklärt, dass dies jedenfalls noch im Jänner 2021 erfolgen wird. Zuletzt setzte der Ferienflieger diese Boeing 767 auch als temporäres Frachtflugzeug ein. Die D-ABUL wurde im Jahr 1994 an China Southern Airlines ausgeliefert, wo sie bis 1998 im Einsatz war. Anschließend flog sie bis 2001 für die italienische Eurofly, dann für Alitalia und im März 2012 stieß der Langstreckenjet zu Condor. Ein Ersatz für diese Maschine wird zumindest vorläufig nicht eingeflottet.

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Green Airlines stellt den Verkauf von Karlsruhe-Berlin ein

Das Startup Green Airlines verschob bereits mehrfach die Aufnahme der Charterflüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg. Kommende Woche sollte es losgehen, doch nun wurde der Verkauf eingestellt. Ein neuer Termin für den Erstflug ist nicht mehr in Sicht. Zwischenzeitlich entfernte auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden sämtliche Hinweise auf Green Airlines von der Internetseite. Auch in den Flugplänen ist das Charterunternehmen nicht mehr enthalten. Der Anbieter ist keine Fluggesellschaft, sondern plant Turbopropflugzeuge bei der französischen Chalair zu chartern und die Sitzplätze auf eigene Rechnung zu vermarkten. „Vor einigen Tagen haben uns Green Airlines und die durchführende Chalair die Streichung der Flüge zwischen dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) und Berlin für den verbleibenden Winterflugplanzeitraum mitgeteilt. Ob die Flüge im Sommerflugplan aufgelegt werden können, wird von Green Airlines – abhängig von den Entwicklungen im Luftverkehr im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie – entschieden werden“, erklärt FKB-Chef Uwe Kotzan. Stefan Auwetter, Gründer und Geschäftsführer des Startups, bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass der Verkauf zwischen Karlsruhe und Berlin-Brandenburg eingestellt wurde. Der Manager führte aus: „Die Buchungsmöglichkeit für die Strecke Karlsruhe/Baden-Baden – Berlin ist derzeit bis auf weiteres ausgesetzt. Grund hierfür sind die anhaltenden Maßnahmen, die im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen wurden und das Reise- und Buchungsverhalten stark beeinflussen“. Angesprochen auf den Einfluss dieser Entscheidung auf den angekündigten Start in Paderborn sagte der Green-Airlines-Chef: „Nach derzeitigem Planungsstand werden unsere Verbindungen Paderborn-Sylt, Paderborn-Zürich und Zürich-Sylt mit Beginn des Sommerflugplans Ende März aufgenommen. Die Strecke FKB-BER ist weiterhin Bestandteil unserer Planungen, einen Starttermin können wir derzeit noch nicht

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Lufthansa: Auf ultrakurzen Flügen besser keinen Durst bekommen

Im Frühjahr wird die Lufthansa Group in der Economy-Class der Kurz- und Mittelstrecke auf Paid-Catering umstellen. Ab einer Flugdauer von einer Stunde sind Speisen und Getränke gegen Bezahlung erhältlich. Doch wie sieht das Catering-Konzept auf besonders kurzen Flügen aus? Unter einer geplanten Flugzeit von 60 Minuten wird Lufthansa keine Waren aus der Speise- und Getränkekarte verkaufen. Ab 35 Minuten erhalten die Economy-Passagiere eine Flasche Wasser und eine kleine Schokolade. Ist die Flugdauer noch kürzer, so sollte man besser keinen Durst bekommen, denn der Eco-Bordservice wird nur noch aus einem Stück Schokolade bestehen. Gegenüber dem momentanen „Kurzflug-Service“ der Konzerntochter Austrian Airlines erscheint die kleine Süßigkeit sogar großzügig. Beispielsweise auf Flügen innerhalb Österreichs werden überhaupt keine Getränke mehr ausgeschenkt. Die Konzernmutter Lufthansa verteilt selbst auf ultrakurzen Flügen wie Stuttgart-Frankfurt kostenlose Wasserflaschen. Unter dem Deckmantel Corona gibt es bei Austrian Airlines ansonsten nur die Wahl zwischen Wasser, Tee und Kaffee. In Zukunft will Austrian Airlines – im Gegensatz zu den Konzernschwestern Swiss und Lufthansa – selbst für Wasser zur Kasse bitten.

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