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EASA erteilt Boeing 737 Max grünes Licht

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA gab nach rund 22 Monaten grünes Licht für den kommerziellen Wiedereinsatz der Boeing 737-Max. Behördenchef Patrick Ky erklärte, dass man nach einer „eingehenden Prüfung“ die Wiederzulassung erteilt habe. Daran sind allerdings einige Bedingungen geknüpft: Beispielsweise müssen technische Veränderungen an der Soft- und Hardware vorgenommen werden sowie zusätzliche Pilotentrainings durchgeführt werden. Das hat zur Folge, dass jeder Flugzeugführer ein spezielles Training unter anderem auf einem Full Flight Simulator absolvieren muss. Der umstrittene dritte Sensor ist noch nicht vorgeschrieben. Dieser soll erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend werden. Die Variante Max 10 muss diesen aber bereits ab Werk haben. Bei den anderen Modellen steht noch nicht fest wann die Nachrüstung erfolgen soll. Boeing muss diesen noch entwickeln. EASA-Chef Patrick Ky betonte, dass die Entscheidung unabhängig getroffen wurde. Er schließt auch aus, dass es seitens Boeing oder der U.S.-amerikanischen FAA Druck gegeben hatte. Wann die europäischen Fluggesellschaften das Muster tatsächlich einsetzen können, ist derzeit noch offen. Zunächst müssen die Auflagen der EASA erfüllt werden. Es wird also noch einige Wochen dauern.

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Lufthansa: Nur zwei A380 bleiben in Frankfurt

Einige Airbus A380 parkt Lufthansa schon seit einiger Zeit im spanischen Teruel. Nun werden die restlichen in Frankfurt am Main abgestellten Superjumbos ausgeflogen. Den Auftakt machte am Dienstag die D-AIMC, die auf unbestimmte Zeit in Tarbes abgestellt wird. Insgesamt werden fünf Airbus A380 nach Tarbes bzw. Teruel überstellt. Welche Maschine nach Frankreich und welche nach Spanien kommt, steht noch nicht fest. Die Kosten für das Abstellen sind bedeutend niedriger. Aus diesem Grund überstellte auch die Konzerntochter Austrian Airlines die Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD. Lufthansa wird das Ausfliegen der insgesamt fünf Airbus A380, die noch in Frankfurt geparkt waren, zwischen Jänner und Mai 2021 vollziehen. Die erste Maschine, D-AIMC, wurde am Dienstag auf ihren neuen Parkplatz nach Frankreich geflogen. Eine Maschine pro Monat ist derzeit geplant. Momentan befinden sich am dem größten Airport Deutschlands die nachstehenden Lufthansa-A380: D-AIMD, D-AIME, D-AIMH, D-AIMI, D-AIML und D-AIMM. Der aktuelle Plan bedeutet auch, dass der Kranich zwei Superjumbos in Frankfurt am Main bereithalten wird. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einigen Monaten, dass der Wiedereinsatz nur dann erfolgen wird, wenn eine entsprechende Nachfrage bestehen sollte. Der Carrier will sich offensichtlich die Option offenhalten, dass die Maschinen zum Beispiel für etwaige Repatriierungen schnell reaktiviert werden können.

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Deutschland prüft faktische Einstellung des Flugverkehrs

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit den Flugverkehr nach Deutschland massiv einzuschränken. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird in deutschen Medien gar nachgesagt, dass sie am Liebsten alle Reisen generell verbieten würde. Verfassungsrechtlich ist das aber nicht möglich. Innenminister Horst Seehofer (CSU) brachte am Dienstag ein Szenario, das eine starke Einschränkung des Flugverkehrs vorsieht ins Spiel. Gegenüber der Bildzeitung sagte er, dass die „Gefährdung, die von zahlreichen Virus-Mutationen ausgeht“ die Prüfung „drastischer Maßnahmen verlangt“. Diese werden nun innerhalb der Bundesregierung diskutiert. „Dazu gehören deutlich schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu Null, so wie Israel das derzeit auch macht, um die Einschleppung der Virus-Mutation zu verhindern“, so der Politiker gegenüber Bild. Das Medium schreibt auch, dass Angela Merkel während einer Videokonferenz ihren Fraktionschefs gesagt haben soll, dass sie den Flugverkehr so stark ausdünnen will, „dass man nirgendwo mehr hinkommt“. Sie führte auch an, dass viele Deutsche weiterhin in den Urlaub fliegen würden und zum Teil die Einreisebestimmungen missachten gehen. Merkel soll in den Raum gestellt haben: „Warum können wir diese Reisen nicht verbieten?“ Als Vorbild dient Innenminister Horst Seehofer übrigens Israel. Er verweist darauf, dass sich das Land auf dem Luftweg abgeschottet habe, um die Einschleppung von Mutationen zu verhindern. Allerdings hinkt dieser Vergleich, denn Israel hat die weltweit am besten geschützten Grenzen, so dass auch auf dem Land- und Seeweg eine unbemerkte Einreise – im Gegensatz zu Deutschland – faktisch unmöglich ist. Eine Umsetzung nach diesem Vorbild erscheint nicht realistisch,

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Vereinigung Cockpit und Tuifly starten Mediation

Die Geschäftsleitung der Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit konnten sich nun doch auf eine Mediation einigen. Diese wird jetzt vorbereitet und soll im Feber 2021 durchgeführt werden. Zwischen Arbeitgeber und der Gewerkschaft sind die Fronten seit einigen Monaten verhärtet. Die VC fordert zusätzlich zum finanziellen Krisenbeitrag auch einen Kündigungsschutz für die Flugzeugführer. Die Tui Gruppe wurde in mehreren Tranchen mit Staatshilfe in der Höhe von mehreren Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt. „Es ist gut, dass der Stillstand endlich beendet ist und wir wieder an einer Lösung arbeiten können“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der VC zuständig für Tarifpolitik. „Wir sehen konstruktiven Gesprächen entgegen und sind zuversichtlich, dass das Management ein ebenso hohes Interesse an einer Einigung hat wie wir“. Die Unternehmenspläne sahen zuletzt vor, Flotte und Arbeitsplätze bei Tuifly massiv zu reduzieren. In den Cockpits sind etwa 50 Prozent der Belegschaft und damit bis zu 270 Pilotinnen und Piloten von Kündigungen bedroht, so die Pilotengewerkschaft.

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ANA schickt Wien und München in die Warteschleife

Wann die japanische All Nippon Airways nach Wien und München zurückkehren wird, steht noch nicht fest. Laut Carrier steht die Wiederaufnahme der beiden Verbindungen nach Tokio noch in der Warteschleife. Man beobachte die Nachfrage „weiterhin sehr genau und reagiert flexibel drauf“. Die Strecke Tokio Nariata-Düsseldorf soll bis zum 30. Oktober 2021 ausgesetzt bleiben. Auch die Destinationen Stockholm, Mailand-Malpensa, Moskau und Istanbul werden verschoben. Die tägliche Verbindung zwischen Tokio Haneda und Frankfurt am Main soll weiterhin Betrieb bleiben. Jene Langstreckenverbindungen, die weiterhin bedient werden, sollen verstärkt mit Boeing 787 bedient werden. Der Einsatz dieses Musters soll ANA Kostenvorteile bringen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Airline vor allem von den Inlandsstrecken den wesentlichen Anteil am Ertrag. In Japan wird dafür das Netzwerk neu organisiert, um vor allem Strecken mit höherer Nachfrage bedienen zu können. Carrier hofft auf das Geschäft innerhalb Japans Auf den Inlandsrouten der ANA werden aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 alle Änderungen oder Aussetzungen des Flugplans monatlich überprüft und veröffentlicht. Sobald ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten ist, kann die Airline schnell und flexibel reagieren und entweder die Flugfrequenz erhöhen oder die Strecke mit größeren Flugzeugen bedienen. Auch für die im Inland eingesetzte Flotte gilt, dass die großen Flugzeuge vorzeitig ausgemustert werden. Auf Inlandsstrecken werden zudem vorübergehend Flugzeuge für internationale Routen eingesetzt. Der Betrieb kleinerer und mittelgroßer Flugzeuge senkt die Kosten, im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr wird der Einsatz größerer Flugzeuge daher um 50 Prozent reduziert. Je nach Nachfrage reduziert das Unternehmen auch weiterhin das Flugangebot auf den

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Bund und Länder streiten über Hilfspaket: Den Flughäfen geht allmählich die Kohle aus

Den deutschen Flughäfen geht derzeit das Geld aus. Seit Monaten warten sie auf versprochene Zuschüsse, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Doch bisher ist kein Cent geflossen. Der Bund sieht die Länder in der Pflicht, die Länder verweisen wiederum auf den Bund zurück. Rund zehn Millionen Euro gehen den deutschen Airports derzeit flöten – pro Tag! So vermeldete Anfang der Woche das größte Drehkreuz in Deutschland, der Flughafen Frankfurt, im Jahr 2020 gut drei Viertel weniger Passagiere registriert zu haben als noch 2019. Während der börsennotierte Betreiber Fraport jedoch diese Krise wohl glimpflich überstehen wird, sieht es bei den kleineren Regional-Flughäfen besonders düster aus. Wegen dieses Horrorszenarios kämpfen sie buchstäblich ums nackte Überleben und klammern sich nun an den letzten Strohhalm, den Staat. Doch bislang ohne Erfolg.  Denn zwischen dem Bund und den Ländern herrscht Uneinigkeit darüber, wer sich in welcher Höhe an dem Hilfspaket beteiligen muss. Beim Luftverkehrsgipfel Anfang November hatte der Bund die Länder verpflichtet, zu jedem Euro, den der Bund als Zuschuss gewährt, auch einen Euro dazuzugeben. Eine halbe Milliarde Euro hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Aussicht gestellt. Allerdings weigern sich die Strippenzieher in den Ländern, das Spiel des Bundes mitzuspielen. Die Akteure aus Berlin müssen ihrer Ansicht nach stärker mitwirken. Nun sollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine Ministerkollegen aus den Ländern auf ihrer bevorstehenden Konferenz am kommenden Donnerstag mit einem Schlag alle Probleme aus der Welt schaffen. „Die Flughäfen richten in ihrer wirtschaftlichen Notlage hohe Erwartungen an die Finanzministerkonferenz, da sie mit voller Wucht die Folgen des zweiten Lockdown spüren“,

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Streichkonzert: Ryanair fährt an elf deutschen Flughäfen zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt an elf deutschen Flughäfen sowie in Basel-Mulhouse den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen. Am stärksten trifft das Streichkonzert den Flughafen Berlin-Brandenburg, wo elf Destinationen wegfallen. Betroffen sind nebst dem deutschen Hauptstadtairport auch Frankfurt-Hahn, Weeze, Bremen, Nürnberg, Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Dortmund, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. An allen genannten Airports – zuzüglich Basel-Mulhouse – reduziert der irische Billigflieger bzw. seine Tochtergesellschaft Malta Air die Anzahl der angebotenen Destinationen. Am Hahn und in Memmingen fallen beispielsweise fünf Strecken weg. Nähere Einzelheiten zu jenen Zielen, die Ryanair künftig nicht mehr ab den deutschen Airports bedienen wird, sind unterhalb dieses Artikels aufgeschlüsselt. Der Carrier bestätigte, dass aufgrund der aktuellen Lage die Präsenz in Deutschland reduziert wird. Nähere Einzelheiten zu den Gründen wollte das Unternehmen nicht nennen. Düsseldorf und Stuttgart fallen ebenfalls weg, denn die dortigen Bases, die von der Tochter Lauda betrieben wurden, schloss der Konzern im Herbst 2020. In Baden-Württemberg behauptete man, dass zu wenige Piloten die neuen Konditionen akzeptiert hätten und in NRW hieß es, dass der Airport und der Bodendienstleister zu teuer wären. Übersicht über die Routen, die Ryanair ab Deutschland streicht: ab Frankfurt-Hahn: Neapel Rijeka Odessa Lwiw Pisa Kefalonia ab Weeze: Pisa Tallinn ab Berlin-Brandenburg: Thessaloniki Mailand-Malpensa Billund Toulouse Luqa (Malta) Niš Sevilla Lappeenranta Kerry Lamezia Terme Santander ab Bremen: Thessaloniki ab Nürnberg: Krakau ab Köln/Bonn: Bordeaux Bologna Reduktion: Wien ab Hamburg: Sofia Danzig ab Hannover: Palma de Mallorca (ehemalige Lauda-Strecke) ab Basel-Mulhouse-Freiburg (Frankreich): Dublin ab Dortmund: Málaga ab

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Lufthansa kassiert künftig drei Euro für Kaffee

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines werden im Frühjahr 2021 in der Economy-Class auf Paid-Catering umstellen. Mit Ausnahme der AUA wird es jedoch weiterhin eine kostenlose Wasserflasche geben. Bei der österreichischen Fluglinie muss selbst dafür die Geldbörse gezückt werden. Lufthansa wird die Speisen und Snacks an Bord zwischen zwei und 12 Euro verkaufen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Bereich der Speisen kooperiert man mit Dean&David aus München. Zum Kauf angeboten werden unter anderem Salate, Bowls, Wraps und Sandwiches. Zubereitet werden diese von Gate Gourmet nach den Rezepten des Partners. Erhältlich sind diese ab eine Flugdauer von einer Stunde. Weiters werden diverse Kuchen, Snacks und Knabbereien anderer Hersteller angeboten. Das Angebot soll alle drei Monate überarbeitet werden. Im Bereich der Heißgetränke wird Lufthansa die Zusammenarbeit mit Dallmayr fortsetzen. Auch Pralinen sollen zum Kauf angeboten werden. Im Bereich der Kuchen wird Gate Gourment nach den Rezepten von Dallmayr produzieren. Ein Becher Kaffee soll ebenso wie Tomaten- oder Orangensaft drei Euro kosten. Voraussichtlich im Laufe des Sommerflugplans wird das neue Speisen- und Getränkeangebot auf Lufthansa Kurz- und Mittelstreckenflügen erhältlich sein. Bestellt wird direkt an Bord. Eine Wasserflasche und eine kleine Schokoladen-Überraschung werden kostenfrei gereicht, jedoch nicht bei der österreichischen Tochter Austrian Airlines.

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Lufthansa: Spohr verkündet Aus für A340-600

Die vierstrahligen Airbus A340-600 wird Lufthansa dem aktuellen Planungsstrand nach nicht mehr in den Liniendienst stellen. Dies erklärte Konzernchef Carsten Spohr während der jüngsten Eurocontrol-Veranstaltung. Die 17 Maschinen befinden sich bereits seit längerer Zeit in Spanien in einem so genannten Long-Time-Storage. Spohr stellte nun klar, dass die Vierstrahler kein Comeback bei Lufthansa haben werden. „Wir haben vierstrahlige Flugzeuge herausgenommen und die gesamte A380-Flotte gegroundet. Wir haben die A340-600 herausgenommen und planen nicht sie wieder in die Luft zu bringen. Es gibt also eine bedeutende Flottenmodernisierung durch die Tatsache, dass wir jetzt eine kleinere Fluggesellschaft sind und daher unsere Flotte aufgrund der reinen Mathematik dahinter schneller modernisieren können“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Unklar ist die Zukunft der 17 Airbus A340-300. Diese sollen laut dem Kranich-Generaldirektor zumindest vorerst in Betrieb bleiben bzw. bei Bedarf reaktiviert werden. Das Durchschnittsalter dieser Teilflotte beträgt 21,3 Jahre.

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Corona-Ausbruch bei Airbus: 500 Mitarbeiter unter Quarantäne

Rund 500 Mitarbeiter des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder wurden von der lokalen Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt. Am Sonntagnachmittag teilte das zuständige Amt mit, dass bislang 21 Beschäftigte positiv getestet wurden. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Produktion haben wird, ist laut Airbus noch unklar. Der Hersteller teilte mit, dass man die Ursache des Ausbruchs noch untersucht. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt die Proben auch auf die neuen Mutationen des Coronavirus untersuchen. Mit ersten Ergebnissen ist allerdings erst gegen Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Das Amt stufte die rund 500 unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter des Herstellers als Kontaktpersonen ersten Grades ein. Zwar gibt es diverse Schutzmaßnahmen, jedoch kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es beispielsweise in Pausen dennoch zu Kontakten gekommen ist. Airbus erklärte in einer ersten Reaktion, dass die Auswirkungen auf die Produktion im Hamburg-Finkenwerder derzeit geprüft werden. Momentan ist noch nicht absehbar, ob die Fertigungsrate weiter gedrosselt werden muss. Der Flugzeugbauer beschäftigt in der Hansestadt etwa 12.000 Mitarbeiter.

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