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Salzburg: Easyjet will Hamburg und Berlin im Winter 2021/22 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant im Winterflugplan 2021/22 die Deutschland-Strecken ab Salzburg wiederaufzunehmen. Betroffen sind die Routen nach Hamburg und Berlin-Brandenburg. Dies bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Aviation Direct. Easyjet schließt nicht aus, dass die Reaktivierung vorgezogen werden könnte und erklärt: „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein.“ Die Flüge ab Salzburg nach Hamburg und Berlin sind jedenfalls schon für die Winterperiode 2021/22 buchbar.

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UFO kritisiert Streit zwischen Condor und Lufthansa

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO kritisiert den Zwist zwischen Lufthansa und Condor heftig. Die Arbeitnehmervertreter fordern die Regierung auf, dass diese unterbinden soll, dass Steuergeld „Kriegskasse“ genutzt werden soll. Hintergrund ist, dass der Kranich dem Ferienflieger das Abkommen über Zubringerflüge aufgekündigt hat und Condor nun vors Bundeskartellamt zieht. “Die Reisebranche ächzt weiterhin unter den massiven Folgen der Corona-Pandemie. Sowohl Condor als auch Lufthansa haben richtigerweise Unterstützungen erhalten, um am Markt bestehen bleiben zu können. Wenn Lufthansa nun diese Mittel dazu benutzt, andere Corona-Opfer aus dem Markt zu drängen, ist dies nicht tolerierbar”, zeigt sich Daniel Flohr, Vorsitzender der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Lufthanseaten haben mit Krisenverträgen ihren Beitrag geleistet. Genauso haben aber die Condorianer gleich zweimal massive Zugeständnisse gemacht und ihre Airline nach der Thomas-Cook-Pleite und dem faktischen Grounding durch Corona saniert. Flieger gegeneinander auszuspielen ist unsozial und schadet dem Arbeitsstandort Deutschland. Wir fordern das Management von LH, Condor aber auch das von Tui, der DFS und weiterer Player im deutschen Luftverkehr auf, nach Allianzen zu suchen. Notfalls muss hier die (Mit)eigentümerin Bundesrepublik genau hinschauen und vermittelnd eingreifen“. “Das Resultat sind teure Klagen, jahrelange Unsicherheit und Gefahr für viele deutsche tarifierte Arbeitsplätze, während Emirates, Ryanair und Co. bereitwillig den deutschen Markt erobern. Die Steuerzahler haben bereits für den Erhalt dieser Arbeitsplätze geleistet. Weder die öffentliche Hand noch die Mitarbeiter dürfen nun weiter strapaziert werden, weil Manager die Situation für einen Verdrängungskrieg ausnutzen. Wenn LH erfolgreich wäre, bestünde überdies eine wirkliche Marktübermacht des LH-Konzerns, welche von den Kartellbehörden ohnehin reguliert werden würde”, erklärt Rainer

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Zubringer: Condor brachte Kartellbeschwerde gegen Lufthansa ein

Zwischen Lufthansa und Condor herrscht seit einiger Zeit dicke Luft, denn der Kranich kündigte die Zusammenarbeit im Bereich der Zubringerflüge auf. Das will die Ferienfluggesellschaft nicht auf sich sitzen lassen und brachte beim deutschen Bundeskartellamt eine Beschwerde gegen die größte Airline Deutschlands ein. Condor wirft Lufthansa den Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vor. Eine Sprecherin bestätigte das Einbringen des Rechtsmittels gegenüber dem Handelsblatt und erklärte: „Dieser Schritt ist erforderlich geworden, da Lufthansa eine breit angelegte Missbrauchsstrategie fortgesetzt hat, indem sie ihre Monopolstellung im innerdeutschen Verkehr sowie ihre marktbeherrschende Stellung im europäischen Verkehr ausnutzt“. Einst war Condor die „Ferienabteilung“ der Lufthansa, ehe man das Unternehmen schrittweise an Thomas Cook veräußerte. In vielen Bereichen blieb die Zusammenarbeit zwischen den beiden Airlines jedoch aufrecht. Im Winter 2020 drohte der Kranich mit einer Aufkündigung des so genannten „Special-Prorate-Agreements“, sofern die Lot-Mutter PGL den Ferienflieger übernehmen sollte. Zu diesem Deal kam es nie, doch der blaue Brief wurde dennoch an Condor geschickt. Das trifft die einstige Tochtergesellschaft zu einem äußerst ungeschickten Zeitpunkt, denn innerdeutsch sowie aus Österreich und der Schweiz ist es sehr schwer bis fast unmöglich einen Ersatz zu finden. Fast alle relevanten Verbindungen werden von Airlines, die der Lufthansa Group angehören, betrieben. Noch dazu kommt, dass die Nachfrage ohnehin gering ist und die Kündigung mit Juni 2021, also unmittelbar vor Feriensaison 2021, auf die die gesamte Branche ihre Hoffnungen setzt, wirksam wird. Bei Lufthansa sieht man die Angelegenheit naturgemäß völlig anders, denn man will angesichts der Krise primär die eigenen Maschinen auslasten. Condor benötigt

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Einreise: Deutschland anerkennt Antigen-Tests

Die Bundesrepublik Deutschland anerkennt nun auch Antigen-Testergebnisse für die Einreise aus so genannten Risikogebieten. Die Regierung verlangt seit 11. Jänner 2021, dass ein negativer Coronatest-Befund vorgelegt werden muss, der nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ kann die Untersuchung auch unmittelbar nach der Einreise vorgenommen werden. Deutschland führt damit eine Testpflicht ein. Diese entbindet jedoch nicht vom Antritt einer zehntägigen Quarantäne, aus der man sich frühestens am fünften Tag „freitesten“ kann. Es gibt je nach Bundesland auch einige Ausnahmen, die eine test- und quarantänefreie Einreise gestatten können. Das Robert-Koch-Institut definiert die in Deutschland für die Einreise anerkannten Untersuchungsmethoden wie folgt: PCR, LAMP, TMA sowie Antigen. Zu den Schnelltests schreibt das RKI: „Antigen-Teste zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 werden grundsätzlich aus allen Ländern anerkannt, sofern sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien für die Güte von SARS-CoV-2-Ag-Schnellteste erfüllen. Hierzu zählen Teste, die eine ≥80 Prozent Sensitivität und ≥97 Prozent Spezifität, verglichen mit PCR-Tests, erreichen“. Die Republik Österreich anerkennt seit 19. Dezember 2020 die – im direkten Vergleich mit PCR – wesentlich günstigeren Schnelltests für die Einreise. Allerdings entbindet auch in Österreich ein negativer Befund derzeit nicht von einer Quarantäne, aus der man sich frühestens nach fünf Tagen auf eigene Kosten freitesten kann. Es gibt auch einige Ausnahmen, die ohne Test und Quarantäne einreisen dürfen. Die Regierung kündigte allerdings auch an, dass die umstrittene Einreiseverordnung nochmals verschärft werden soll.

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Brandenburg richtet Impfzentrum im BER-Terminal 5-M ein

Im Terminal 5-M des Flughafens Berlin-Brandenburg richtete das Land Brandenburg ein Impfzentrum ein. Die BER-Gesellschaft stellt dabei einen rund 1.300 Quadratmeter großen Bereich zur Verfügung. Auf dem ehemaligen Flughafen Tegel wird das Terminal C für die mobilen Impfteams genutzt. Im Terminal D wurde mittlerweile in Impfzentrum eingerichtet. „Die Impfung ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer Wiederbelebung des Reise- und Flugverkehrs. Wir als Flughafengesellschaft unterstützen die Impfkampagnen der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg nach Kräften. Weil jeder den Weg zum Flughafen kennt und das Terminal 5 des BER von überall aus der Region gut zu erreichen ist, haben sich beide Orte als Impfzentren angeboten“, so AIrportchef Engelbert Lütke Daldrup. Die BER-Gesellschaft plant das Terminal 5 – ehemals Flughafen Schönefeld – baldigst möglich für mindestens ein Jahr vom Netz zu nehmen. Anschließend wird sich entscheiden, ob weiterhin Bedarf besteht oder aber ob dieses dauerhaft aufgelassen wird. Das sich neben dem Hauptgebäude befindliche Terminal 2 ist grundsätzlich fertig, wurde jedoch mangels Nachfrage bislang nicht in Betrieb genommen.

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Condor zieht Leipzig-Strecken auf den 30. Jänner 2021 vor

Die Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einiger Routen ab Leipzig/Halle zum 30. Jänner 2021 an. Hintergrund ist, dass das deutsche Bundesland Sachsen die Winterferien vorziehen wird. Zwei Mal wöchentlich bringt Condor Urlauber wieder in den ägyptischen Badeort Hurghada und steuert drei Mal pro Woche die Kanaren an. Freitags geht es nach Teneriffa, samstags nach Fuerteventura und sonntags nach Gran Canaria. „Die Sehnsucht nach Urlaub ist groß, das sehen wir an unseren Flügen auf die Kanarischen Inseln, nach Kuba, in die Dominikanische Republik oder auf die Malediven. Wir freuen uns, dass verantwortungsbewusstes Reisen pünktlich zu den Winterferien auch für unsere Kunden ab Leipzig wieder möglich ist – mit garantiert menschenleeren Stränden, Sonne und Erholung“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup.

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Dortmund: 55 Prozent weniger Passagiere im Jahr 2020

Der Flughafen Dortmund musste im Jahr 2020 einen 55-prozentigen Fluggastrückgang verzeichnen. Insgesamt fertigte der Airport 1.220.624 Passagiere ab. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich um 48 Prozent. Die meisten Reisenden flogen nach Kattowitz, Bukarest und Sofia. „Ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Branche geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat uns vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt und ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert. Die Themenstellungen reichten von der Erstellung von Hygienekonzepten, der Einführung der Kurzarbeit und der Etablierung von Testzentren über das fast vollständige Erliegen des Flugverkehrs, bis hin zur Etablierung einer Wizz Air Base und dem Wiederanlaufen des Flugverkehrs. Auch wenn wir im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Airports das Jahr 2020 prozentual besser abgeschlossen haben, haben wir unser eigentliches Ziel, an das Rekordjahr 2019 anzuknüpfen, weit verfehlt“, fasst Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber zusammen. Für das Jahr 2021 ist van Bebber vorsichtig optimistisch: „Die gute Zusammenarbeit mit unseren Systempartnern auch in der Krise, die Flexibilität und die Einsatzbereitschaft der gesamten Belegschaft, der Rückhalt unserer Konzernmutter DSW21 und nicht zuletzt auch das Bekenntnis unserer größten Kundin Wizz Air zum Standort Dortmund lassen uns zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wir gehen davon aus, dass es im Laufe des Jahres 2021 eine substanzielle Erholung des Luftverkehrs geben wird. Eine genaue Passagierprognose während der Corona-Pandemie ist nahezu unmöglich – das hat uns das Jahr 2020 eindrucksvoll gezeigt. Für uns ist es wichtig, 2021 einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung zu machen, damit wir 2022 wieder an das Jahr 2019 anknüpfen können. Bei einer

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Wisag: Ex-Angestellte wehren sich

Dienstleister Wisag hat etwa 225 ihrer 850 Beschäftigten am Flughafen Frankurt gekündigt – zu schlecht seien die Geschäftsaussichten wegen Corona. Gegen diese Maßnahme möchte die Gewerkschaft Verdi nun gerichtlich vorgehen. Eine ganze Klagewelle soll nun auf den Arbeitgeber zurollen. Er rechne damit, dass fast sämtliche Betroffene gegen die Kündigungen des Dienstleisters Wisag klagen werden, so der Verdi-Fachbereichsleiter Verkehr, Mathias Venema, am Donnerstag gegenüber dem Fachportal Aero. Beim Frankfurter Arbeitsgericht hatten Wisag-Beschäftigte symbolisch ihre Klageschriften eingereicht. Diese Kündigungen wären angesichts der Möglichkeit zur Kurzarbeit durchaus vermeidbar gewesen.  Es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen die Zeit nicht nutze, um nach sozialverträglichen Lösungen zu suchen, meinte Venema. Auch ein Sozialtarifvertrag kam nicht zustande.

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Sale and Leaseback: Lufthansa machte acht Flugzeuge zu Geld

Bislang äußerte sich Lufthansa stets kritisch zu Sale-and-Leaseback-Transaktionen. Der Konzern teilte mit, dass seit Juli 2020 insgesamt acht Maschinen zu Geld gemacht und zurückgeleast wurden. Es handelt sich um fünf Airbus A350 sowie drei A320. Lufthansa erlöste so 500 Millionen Euro. Aufgenommen wurden besicherte Kredite und Schuldscheine. Als Sicherheit dienen die acht Flugzeuge. An den Finanzierungen beteiligten sich Banken, Pen­sions­fonds und Unternehmensinvestoren insbesondere aus Europa und Asien. Der Kranich schreibt in einer Mitteilung, dass man “auch im Vergleich mit den zuletzt begebenen Anleihen attraktive Kondi­tionen vereinbaren” konnte. „Wir sind einen weiteren erfolgreichen Schritt gegangen, bestehende Verbindlich­keiten zu refinanzieren, die 2021 fällig werden. Die Transaktio­nen zeigen erneut das Vertrauen, das der Markt in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen hat. Uns ste­hen dabei ver­schiedenste Finanzie­rungsinstrumente zur Verfügung und Flugzeug­finanzierungen werden weiterhin eine wesentliche Rolle in unserer Finanzierungs­strategie spielen, da sie finanziell attraktive Konditionen bieten“, erklärt Wilken Bormann, Executive Vice President Corporate Finance der Lufthansa Group.

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Ab Montag: Deutschland verschärft die Einreisebestimmungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Dienstagabend an, dass die Einreisebestimmungen weiter verschärft werden sollen. Kommt man aus einem “Risikogebiet” kommend in der Bundesrepublik Deutschland muss künftig ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Alternativ kann dieser – sofern eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist – auch unmittelbar nach der Einreise auf eigene Kosten absolviert werden. Auch wenn das Ergebnis negativ ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch einen neuerlichen Test, der ebenfalls selbst bezahlt werden muss, beendet werden, vorausgesetzt dieser ist negativ. Merkel äußerte sich nicht dazu, ob künftig auch die wesentlich günstigeren Antigen-Tests anerkannt werden. Bislang pocht die Bundesrepublik auf negative PCR-Befunde. Österreich akzeptiert seit dem 19. Dezember 2020 auch Schnelltest-Ergebnisse. Der deutsche Luftfahrtverband BDL kritisiert die Ankündigung, dass in der Bundesrepublik künftig doppelt getestet werden soll. Besonders der Umstand, dass die neue Regelung schon am Montag in Kraft treten soll, würde Passagieren und Fluggesellschaften jegliche Möglichkeit der Vorbereitung nehmen.

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