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Köln/Bonn bekommt 75 Millionen Euro

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass der Umsatz im Krisenjahr 2020 auf 220 Millionen Euro sinken wird. Das operative Ergebnis wird um mindestens 50 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegen. Der Personalstand soll durch freiwillige Austritte – gegen Abfindungen – und vorzeitige Pensionierungen reduziert werden. Die Gesellschafter werden dem Airport mit vorerst 75 Millionen Euro unter die Arme greifen. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, CDU-Politiker Friedrich Merz, ab anschließend seinen Rücktritt bekannt. Ob dieser im Zusammenhang mit der Bewilligung der Landeshilfe steht, ist nicht ganz klar. In das Kontrollgremium ziehen neu Arndt Klocke und Gerrit Krupp ein. Der scheidende Vorsitzende Merz sagte: „Ich bin sehr dankbar, dass es uns gemeinsam gelungen ist, eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit zu leisten. Nach der Kapitalerhöhung ist der Flughafen trotz der gravierenden Folgen der Corona-Pandemie für die nächsten Monate gut aufgestellt“.

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Deutschland: UK-Passagiere müssen in Transitbereichen ausharren

In Deutschland sorgt die Behandlung von Passagieren, die am Sonntag vom Vereinigten Königreich in die Bundesrepublik geflogen sind, für Aufsehen. Diese werden in den Transitbereichen der jeweiligen Airports abgesondert und mussten die Nacht auf Feldbetten verbringen, weil angeblich keine Hotelzimmer zur Verfügung standen. Zuvor kursierte die Information, dass Reisende mit deutschem Pass normal einreisen können, alle anderen jedoch nach einem verpflichtenden PCR-Test bis zum Vorliegen des Befunds im Transitbereich ausharren müssen. Mittlerweile häufen sich Betroffenenberichte, dass auch Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft „festgehalten“ werden. Mehrere Passagiere berichten übereinstimmend, dass ihnen gesagt wurde, dass die Auswertung des Tests mehrere Tage, mindestens aber 24 Stunden dauern kann und bis zum Vorliegen eines negativen Befunds die Einreise nicht möglich ist. Theoretisch ist aber die Ausreise in ein anderes Land möglich. So sollen einige Personen wieder freiwillig ins Vereinigte Königreich zurückgeflogen sein, sofern es überhaupt noch Flüge gab, was nicht an jedem betroffenen Airport in Deutschland der Fall war. Dennoch: Die Kritik an der Vorgehensweise der deutschen Behörden ist enorm. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen kündigte gar an, dass die gerichtlich gekippte Einreiseverordnung ungeachtet des Urteils wieder vollzogen wird. Grund für das Vorgehen an den deutschen Flughäfen ist, dass die Gesundheitsbehörden große Sorge haben, dass sich die im Vereinigten Königreich festgestellte Mutation des Coronavirus in der Bundesrepublik Deutschland ausbreitet. Daher will man nur Personen mit negativem Testergebnis einreisen lassen und die PCR-Abstriche nimmt man selbst. Die Zustände an manchen deutschen Flughäfen sollen aber menschenunwürdig sein, denn die Passagiere schlafen in abgetrennten Teilen der Transitbereiche der Airports auf

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Shutdown für Lufthansa-Verwaltung beginnt

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Lufthansa AG wird der größte Verwaltungsstandort, der sich auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens befindet, geschlossen. Fast alle Mitarbeiter befinden sich seit heute in Kurzarbeit. Der Konzern kündigte an, dass die Maßnahme bis Feber 2021 anhalten soll. Anschließend soll der Betrieb des Lufthansa Aviation Centers wieder hochgefahren werden. Komplett ruhig wird es aber nicht werden, denn sowohl am offiziellen Firmensitz in Köln als auch am Standort Frankfurt werden jene Mitarbeiter, die zwingend unverzichtbar sind, weiterhin tätig sein. Sofern möglich soll weitgehend Home-Office genutzt werden. Kurz gesagt: Die Lufthansa-Verwaltung in Frankfurt am Main tritt heute in eine Art „Notbetrieb“. Der offizielle Firmensitz der Deutsche Lufthansa AG befindet sich in Köln. Der Standort Frankfurt am Main ist allerdings wesentlich größer und ist der Arbeitsort der überwiegenden Mehrheit des administrativen Personals der größten Fluggesellschaft Deutschlands. Seit einigen Jahren steht immer wieder die Schließung des Hauptsitzes in Köln zur Diskussion, wurde jedoch bislang nicht vollständig umgesetzt. Intern wird Köln „Hauptverwaltung“ genannt. Frankfurt trägt den Namen „Lufthansa Aviation Center“.

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Deutschland macht die Kanaren schon wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt die kanarischen Inseln schon wieder zum so genannten „Risikogebiet“. Das hat für Personen, die über Weihnachten/Neujahr einen Urlaub dort verbringen wollen, Konsequenzen: Bei der Rückkunft droht Zwangsquarantäne. Deutschland steckt sämtliche Personen, die sich in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am fünften Tag kann man sich jedoch mittels PCR-Test, der auf eigene Kosten gemacht werden muss, „freitesten“. Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass ab Sonntag die kanarischen Inseln wieder als „Risikogebiet“ geführt werden. Damit ganz Spanien auf Deutschlands „roter Liste“.

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DER Touristik baut 253 Vollzeitstellen ab

Der Reisekonzern DER Touristik baut in Köln und Frankfurt am Main 253 Vollzeitstellen ab. Laut Mitteilung sollen auch 14 Führungspositionen eingespart werden. Das Unternehmen relativiert dies und spricht nur von „rechnerischen Vollzeitstellen“ und strebt an mittels Abfindungen möglichst viele Mitarbeiter zum freiwilligen Verlassen des Unternehmens bewegen zu können. Dennoch wurde mit dem Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Das Produktmanagement wird nun unter einheitliche Leitung gestellt. Bislang agierten die Standorte weitgehend unabhängig voneinander. Firmenchef Ingo Burmester erklärt, dass man aufgrund der Reisebeschränkungen keine andere Wahl habe und nun Doppelstrukturen aus Kostengründen auflösen muss.

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November: 90,3 Prozent Rückgang in Deutschland

Im November 2020 ist das Passagieraufkommen in der Bundesrepublik Deutschland abermals stark gefallen. Der Branchenverband ADV sieht keine Aussicht auf Besserung. Lediglich 1.960.022 Fluggäste nutzten im November 2020 die deutschen Airports. Das sind weniger als zehn Prozent des Vorjahreswerts.   Das Cargo-Aufkommen steigt um +3,5% (an+ab) auf 441.784t. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen geht um -68,7% zurück, das sind 50.560 Starts und Landungen. Der November im Blick – Corona-Pandemie hält Luftverkehr am Boden Der innerdeutsche Verkehr fällt um -91,0%. Der Europa-Verkehr geht um -89,6% zurück. Die Interkont-Verbindungen fallen um -91,8%. Die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen verharrt weiter bei weniger als 10% des Normalwertes. Der Luftverkehr ist in all seinen Kennzahlen weiter rückläufig: Sitzplatzangebote, Auslastung in den wenigen noch fliegenden Flugzeugen, Luftverkehrsnachfrage, Buchungszahlen … Dabei ist das Bedürfnis der Menschen länderübergreifend zu reisen, nach wie vor hoch. Doch Kontakt- und Reisebeschränkungen stehen dem entgegen. Die Branche setzt auf verbesserte Teststrategien. Der Winter stellt die Branche vor ungekannte Herausforderungen, viele Akteure sind existenziell bedroht. Von Januar bis November wurden an den deutschen Flughäfen 60,9 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt (-73,6%). Der innerdeutsche Verkehr liegt mit -73,5% unter dem Vorjahresaufkommen. Der Europaverkehr nimmt um -73,1% ab. Der Interkontverkehr fällt um -76,2%. Die gewerblichen Flugbewegungen gehen um -57,8% zurück. Die Betrachtung der Verkehrszahlen macht keine Freude. Die Luftverkehrsnachfrage bleibt auf einem niedrigen Niveau. Für die Wochen bis Weihnachten sind keine größeren Veränderungen im Aufkommensniveau zu erwarten. Trotz vereinzelt positiver Buchungen in wenige touristische Destinationen, ist nur mit einem leicht erhöhten Aufkommen zu rechnen. Nur noch

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Eurowings widmet Special Livery den eigenen Mitarbeitern

Ab Feber 2021 wird Eurowings mit einer Special-Livery, die den Mitarbeitern gewidmet ist, in der Luft sein. Laut Mitteilung soll die den Einsatz der Piloten, Flugbegleiter und Bodenmitarbeiter hervorheben. Der Airbus A320 mit der Registrierung D-AIZS wird künftig symbolisch für „das beste Team der Welt“ werben. Für die Laudatio lässt Eurowings die D-AIZS höchstpersönlich sprechen: „Was mich antreibt?“, steht in riesigen Lettern auf dem Rumpf des Flugzeugs – und darunter: „Das beste Team der Welt.“ Die deutsche Airline sendet damit in zwei Sprachen – auf einer Seite deutsch, auf der anderen Seite englisch – ein weithin sichtbares Signal für Teamplay in Krisenzeiten. „Kaum eine andere Branche ist von der Pandemie so stark getroffen wie die Luftfahrt und der Tourismus. Ob Flugbegleiter, Piloten oder Mitarbeiter am Boden – sie alle können ihrem Job seit Monaten nicht in gewohnter Weise nachgehen. Dass Eurowings Gäste in diesem Jahr überhaupt abheben konnten, verdanken wir dem leidenschaftlichen Engagement und der hohen Flexibilität all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist ein bemerkenswerter Teamgeist, der uns bei Eurowings immer wieder antreibt und in schwieriger Zeit füreinander einstehen lässt. Deshalb sagen wir in einem außergewöhnlichen Jahr auch auf außergewöhnliche Weise Danke: Mit einem Teamflieger für die gesamte Mannschaft“, so Firmenchef Jens Bischof. Der „Eurowings Teamflieger“ soll im Rahmen eines Wartungsaufenthalts im Auftaktquartal 2021 seine zweisprachige Sonderlackierung erhalten und dann rollierend auf den Eurowings Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart, Mallorca, Wien, Salzburg und Pristina stationiert sein.

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Tuifly ist aus Basel, Paderborn und Köln/Bonn raus

Mit nur 17 Boeing 737-800 will die Ferienfluggesellschaft Tuifly in den Sommerflugplan 2021 starten. Ab Basel, Paderborn und Köln/Bonn wird der Carrier nicht mehr präsent sein. Auch die Langstreckenpläne liegen zumindest auf absehbare Zeit auf Eis. Bei Tuifly stehen etwa 900 Arbeitsplätze akut auf der Kippe, denn die Flotte soll um etwa 50 Prozent verkleinert werden. Eigentümer Tui rechnet längerfristig mit einer deutlich geringeren Nachfrage, weshalb man den hauseigenen Ferienflieger schrumpfen lässt. Da dem Reisekonzern wiederholt mit milliardenschwerer Staatshilfe unter die Arme gegriffen wurde, laufen Arbeitnehmervertreter gegen die Pläne Sturm. Tuifly wird im Sommer 2020 statt 39 Boeing 737-800 nur noch mit 17 Maschinen fliegen. Diese sollen in Hannover, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München stationiert werden. Das Angebot besteht den aktuellen Planungen nach aus 14 Urlaubsdestinationen. Der Tour Operator Tui wird auch weiterhin Reisen ab Paderborn, Basel und Köln sowie ab anderen Airports anbieten, jedoch werden die Flüge nicht mehr von der hauseigenen Fluggesellschaft durchgeführt. Stattdessen werden Tickets und Kontingente bei anderen Anbietern eingekauft und in die Pauschalreisen eingeschlossen.

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Nordwind nimmt Berlin und Düsseldorf auf

Nordwind Airlines wird noch im Dezember 2020 zwei Destinationen in Deutschland aufnehmen. Diese werden ab Moskau- Scheremetjewo mit Boeing 737-800 angeflogen. Es handelt sich um Düsseldorf und Berlin-Brandenburg. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 19. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche mit Moskau-SVO verbunden werden. In identer Frequenz wird Nordwind Airlines ab 26. Dezember 2020 auch Düsseldorf ins Streckennetz aufnehmen. Unter bestimmten Umständen sind Einreisen in die Russische Föderation bzw. die Bundesrepublik Deutschland möglich. Passagieren wird dringend geraten sich rechtzeitig vor der Reise über die aktuell gültigen Auflagen zu informieren.

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Flixbus sagt Comeback kurzfristig ab

Der Fernbuslinienbetreiber wollte eigentlich in der Weihnachtszeit einen eingeschränkten Fahrbetrieb anbieten. Daraus wird nichts, denn das Unternehmen sagte aufgrund des deutschen Lockdowns das Comeback kurzfristig ab. Passagiere, die für den Zeitraum von 17. Dezember 2020 bis 11. Jänner 2021 eine Fahrkarte gekauft haben, sollen laut Flixbus kontaktiert werden und eine Erstattung erhalten. In einer Erklärung schreibt der Buslinienbetreiber, dass man die Entscheidung die Wiederaufnahme einiger Linien abzusagen „schweren Herzens“ getroffen habe. Man hofft nun auf ein Comeback im Jahr 2021.

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