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Urteil: Tui muss deutlich auf Erstattungsansprüche hinweisen

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland ist aufgrund eines Anerkenntnisurteils des Landgericht Hannover dazu verpflichtet künftig die Einforderung von Erstattungsansprüchen coronabedingter Reiseabsagen nicht unangemessen schwer zu machen. Auf der Internetseite müssen Informationen, die Konsumenten deutlich darauf hinweisen, dass diese einen Anspruch auf Rückzahlung haben, angebracht werden. Auch muss klar erklärt werden wie Kunden, deren Reisen abgesagt wurden, zu ihrem Geld kommen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte, da die entsprechende Unterseite nicht gerade einfach zu finden war. „Seit Beginn der Corona-Pandemie versuchen viele Reiseveranstalter und Fluggesellschaften Kunden das Geld für abgesagte Reisen nicht zu erstatten“, so Verbraucherzentrale-Vorstand Klaus Müller, der kritisiert, dass viele Reiseveranstalter ihren Kunden suggeriert haben, dass nur Umbuchungen oder Gutscheine möglich sind. Das Gesetz sieht aber einen Erstattungsanspruch in Form von Geld vor. Tui Deutschland anerkannte den Rechtsanspruch, weshalb das Landgericht Hannover ein so genanntes Anerkenntnisurteil erlassen hat. Das Unternehmen betont, dass die Homepage seit Oktober 2020 entsprechend der gerichtlichen Entscheidung angepasst wurde.

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Eurowings rechnet mit 50 Maschinen bis Ostern 2021

Die bevorstehende Zulassung erster Corona-Impfstoffe in der Europäischen Union macht die Lufthansa-Tochter Eurowings optimistischer. Noch sind die Einreise- und Quarantänebestimmungen äußerst kompliziert, jedoch sieht Firmenchef Jens Bischof Licht am Ende des Tunnels. Derzeit soll die Buchungslage für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sehr gut sein. Im Gespräch mit der Rheinischen Post erklärte Bischof, dass etwa 30 Maschinen im Einsatz sein werden. Bis zu den Osterferien soll die Anzahl auf etwa 50 Flugzeuge hochgefahren werden. Für den weiteren Jahresverlauf prognostiziert der Manager etwa 80 bis 90 Maschinen.

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Air Dolomiti nimmt München-Aarhus auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird am 29. März 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen München und Aarhus aufnehmen. Diese sollen dreimal wöchentlich bedient werden. Ein Codeshare mit der Konzernmutter besteht. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Aarhus und den Aufbau neuer Verbindungen, die unser Angebot vielfältiger machen. Dies gibt uns auch die Möglichkeit, einem neuen Kundenkreis unsere Dienste anzubieten. Die Eröffnung dieser neuen Flugroute soll ein ermutigendes Signal nach der schwierigen, pandemiebedingten Phase des Neustarts setzen. Sie ermöglicht es uns, unsere Verbindung mit dem Drehkreuz München zu stärken und unser Angebot zu differenzieren, indem wir Direktflüge von Deutschland nach Dänemark garantieren“, so Jörg Eberhart, Geschäftsführer von Air Dolomiti. Eine nachträgliche Aufstockung ist geplant. Der Flugplan auf einen Blick: Montag/Donnerstag:MUC – AAR 11:00/12:45 UhrAAR – MUC 13:25/15:10 Uhr Sonntag:MUC – AAR 14:00/15:45 UhrAAR – MUC 16:25/18:10 Uhr

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2021: Stuttgart rechnet mit sechs Millionen Passagieren

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen musste aufgrund der Corona-Pandemie bislang einen starken Rückgang in allen Bereichen verzeichnen. Die Geschäftsleitung rechnet damit, dass bis Jahresende rund 3,2 Millionen Passagiere gezählt werden. Damit liegt der größte Airport des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg um 75 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch in 2021 werde man das Rekordjahr 2019 mit mehr als 12 Millionen Fluggästen nicht annähernd erreichen. Prognostiziert werden rund sechs Millionen Reisende. Heuer wird Stuttgart erstmals seit vielen Jahren einen Verlust schreiben. Dieser wird den aktuellen Aussichten nach im zweitstelligen Millionenbereich sein.

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Michael Knitter verlässt Eurowings

Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter wird mit Ende März 2021 das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Auf ihn folgt der momentane Austrian-Airlines-COO Jens Ritter. Per 1. April 2021 wird der zuletzt genannte Manager in die Geschäftsleitung des Lufthansa-Billigfliegers einziehen. Der Carrier wird künftig von Jens Bischof (CEO), Frank Bauer (CFO) und Jens Ritter (COO) geleitet. „Wir sind Michael Knitter zu großem Dank verpflichtet“, sagte Christina Foerster, Vorsitzende des Eurowings Aufsichtsrats. „Seit mehr als fünf Jahren steht Michael Knitter bei Eurowings für fliegerische Exzellenz, Kontinuität und Beständigkeit in Zeiten großer Veränderung.“ Knitter hat die Flugbetriebs-Organisation in den vergangenen Jahren so aufgestellt, dass Eurowings inzwischen regelmäßig zu den pünktlichsten Airlines Europas zählt.

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VC begrüßt Europäische Initiative für bessere Sozialstandards im Luftverkehr

Acht Europäische Verkehrsminister fordern in einer gemeinsamen Erklärung einen „sozial verantwortlichen“ Luftverkehr in Europa. Das zugrundeliegende Ziel ist es, in der Europäischen Luftfahrt eine Ausgewogenheit zwischen wirtschaftlichen und wettbewerbsrechtlichen Aspekten einerseits sowie sozialen und arbeitnehmerrechtlichen Aspekten andererseits herzustellen. Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und Portugal haben das Dokument „COVID-19 Recovery: Towards Socially Responsible Connectivity“ unterzeichnet. Die Vereinigung Cockpit begrüßt diese Initiative und fordert eine breite Anerkennung der Ziele durch alle Mitgliedstaaten der EU und für ganz Europa.  Ausgerechnet Deutschland lässt den Füller noch stecken und beteiligt sich vorerst nicht an der Initiative. „Von deutscher Seite – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ratspräsidentschaft – hätten wir uns ein Mitzeichnung der Erklärung gewünscht. Wir hoffen auf eine Mitzeichnung im Anschluss an die Ratspräsidentschaft. Ein klares Bekenntnis auch von Deutschland zu starken Arbeitnehmerrechten und sozialen Absicherungen ist für die deutschen ebenso wie alle europäischen Beschäftigten ein wichtiges und notwendiges Signal“, heißt es in dem Rundschreiben. „Wir begrüßen diese Initiative ausdrücklich. Diese Erklärung ist ein notwendiger Schritt beim Wiederanfahren des Luftverkehrs in Europa und wir hoffen auf breite Unterstützung in Politik und Gesellschaft. Natürlich sind wir enttäuscht, dass Deutschland bei dieser wichtigen Initiative nicht mitzieht, aber Europa wird auch so seinen Weg zu mehr Gerechtigkeit finden. Das Ungleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern muss jetzt beseitigt werden. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass sich die Probleme nach der Krise noch ausweiten und verstetigen. Statt Dumpinglöhne, Tarifflucht oder erzwungener Scheinselbstständigkeit und anderer prekärer Beschäftigungsverhältnisse brauchen wir faire Löhne, sichere Arbeitsplätze und ein gemeinschaftliches

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Schauinsland Reisen bei Sundair ausgestiegen

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen ist bei der Ferienfluggesellschaft Sundair, an der man bislang 49 Prozent gehalten hat, ausgestiegen. Man will jedoch weiterhin mit dem Carrier, der sich derzeit in einem Schutzschirmverfahren befindet, kooperieren. Gegenüber Touristik Aktuell erklärte der Tour Operator, dass man auch weiterhin den Vertrieb für die touristischen Strecken von Sundair übernehmen wird und auch der größte Charterkunde bleiben wird. Man habe die Anteile übertragen, um ein „möglichst effizientes Schutzschirmverfahren“ ermöglichen zu können.

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Lufthansa-Stellenabbau soll ausgeweitet werden

Bis Jahresende müssen bei Lufthansa rund 29.000 Mitarbeiter gehen. Der Stellenabbau, den der Konzern, der sich mit neun Milliarden Euro Staatshilfe unter die Flügel greifen hat lassen, durchführt, soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Mindestens“ weitere 10.000 Jobs – alleine in Deutschland – sollen in 2021 wegfallen. Dazu kommen noch Abbaumaßnahmen, die bei den Töchtern im Ausland durchgeführt werden sollen. Dem Vernehmen nach steht auch bei der österreichischen Austrian Airlines ein radikaler Stellenabbau unmittelbar bevor.

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Bremen: Voyage Air kündigt Burgas, Sofia und Varna an

Die bulgarische Fluggesellschaft Voyage Air kündigt an im Sommerflugplan 2021 ab Bremen die Destinationen Varna, Sofia und Burgas anzubieten. Diese sollen ab Juni 2021 bis vorerst September 2021 bedient werden. Alle drei Destinationen sollen vorläufig zweimal pro Woche angeflogen werden. Geplant ist derzeit, dass Sofia ganzjährig angeboten werden soll. Voyage Air betreibt eine Boeing 737-500, die mit 126 Sitzen bestuhlt ist. Die Maschine ist 28,8 Jahre alt

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UFO-Vorsitzender Daniel Flohr tritt zurück

Bei der deutschen Flugbegleitergewerkschaft UFO kommt es zu einem Führungswechsel. Der Vorsitzende Daniel Flohr kündigte seinen Rückzug von der Spitze an und will bis spätestens 30. Juni 2021 gar die Arbeitnehmervertretung verlassen. „Der Luftverkehr ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen, wir müssen unseren Blick auf den Interessen unserer Mitglieder halten. Jedoch stehen wir wieder kurz vor einem internen Machtkampf, der sich unter anderem an meiner Person entzündet. Daher möchte ich dazu beitragen, dass UFO sich wieder voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren kann. Der Lufthansa-Konzern will zusätzlich zigtausende Arbeitsplätze abbauen, darum muss UFO sich kümmern – nicht um interne Grabenkämpfe“, erklärt Flohr. 2019 wehrte Flohr als Vize-Chef zusammen mit einer Rumpfmannschaft einen existenziellen Angriff des Lufthansa-Konzerns auf die Flugbegleitergewerkschaft ab. Gemeinsam mit dem Verhandlungsteam des ehemaligen Vorsitzenden Nicoley Baublies schaffte er es sogar, dass UFO als erste Gewerkschaft einen Krisentarifvertrag mit einem Volumen von 500 Millionen Euro mit dem Konzern im Juni dieses Jahres abschloss. „Die Auswirkungen von Corona werden uns noch lange begleiten, doch mit dem TV-Krise ist ein Großteil der Kabine vorerst abgesichert, sodass der Führungswechsel nicht zur Unzeit kommt. Wir können diese Sicherheit nutzen, um UFO im Sinne der Mitgliedschaft neu auszurichten und für die kommenden Aufgaben zu wappnen. Nach den Jahren der politischen Unruhen rund um UFO, gibt es mittlerweile sowohl den Wunsch nach anderen Köpfen an der Spitze als auch nach einer anderen Art der Gewerkschaftsarbeit. In den kommenden Monaten müssen wir also auch mit unseren Personalentscheidungen den langfristigen Erfolg der UFO garantieren“,

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