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Frankfurt legt Landebahn Nordwest still

Der Flughafen Frankfurt am Main wird ab 14. Dezember 2020 die Landebahn Nordwest erneut stilllegen und als Parkplatz für Flugzeuge nutzen. Aufgrund der geringen Nachfrage wird diese derzeit nicht für den Flugverkehr benötigt. Die Fraport AG teilte allerdings nicht mit welche Airlines beabsichtigen ungenutzte Maschinen auf dieser Piste abzustellen. Lufthansa flog zwischenzeitlich zahlreiche Flugzeuge auf Airports mit wärmeren klimatischen Bedingungen aus. Auch gelten die „Parkplatzpreise“ in Frankfurt als hoch. Der Betreiber erklärt weiters, dass die drei anderen Runways in Betrieb bleiben sollen. Das Terminal 2 ist derzeit geschlossen. Nun werden auch weitere Bereiche des Terminal 1 temporär geschlossen. Lufthansa kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass ein erheblicher Teil der Verwaltung in den Winterschlaf gehen wird.

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Düsseldorf-Sanierungsplan: Gesellschafter geben grünes Licht

Die Geschäftsleitung des Düsseldorfer Flughafens erhielt im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung grünes Licht für das vorgelegte Sanierungskonzept. Dieses sieht auch die Reduktion der Personalkosten um zumindest 50 Millionen Euro vor. Wie viele Jobs auf der Kippe stehen, teilte der Airport noch nicht mit. Betriebsbedingte Kündigungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der Düsseldorfer Flughafen mit einem Passagieraufkommen, das bei maximal 30 Prozent des Vorjahreswerts liegt. Für das Jahr 2021 werden in etwa 50 Prozent prognostiziert. Im Zuge des Sanierungskonzepts gewähren die Gesellschafter Stadt Düsseldorf und Airport Partners GmbH ein nachrangiges Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro. Das Land bürgt für einen Kredit in der Höhe von 250 Millionen Euro. Weiters werden die Gesellschafter den Überschuss des Jahres 2019 – 63 Millionen Euro – nicht entnehmen.

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Kurier: Österreich will deutsche Zwangsquarantäne noch vor Weihnachten kopieren

Die österreichische Regierung soll laut einem Bericht der Tageszeitung Kurier kurz davor stehen die deutsche Zwangsquarantäne zu kopieren. Das Medium schreibt, dass die Verordnung derzeit in Ausarbeitung ist und noch vor Weihnachten in Kraft treten soll. Die geplante Regelung erinnert äußerst stark an die deutsche Zwangsquarantäne, die seit 8. November 2020, praktiziert wird. Personen, die sich in so genannten Risikogebieten aufgehalten haben, sollen zehn Tage in Quarantäne gesteckt werden. „Freitesten“ soll nach frühestens fünf Tagen und zwar auf eigene Kosten möglich sein. Momentan gestattet Österreich die quarantänefreie Einreise, wenn ein negativer PCR-Befund, dessen Abstrichnahme nicht älter als 72 Stunden ist. Unter Berufung auf Ministeriumsfachkreise, die mit der Ausarbeitung der Verordnung beauftragt sind, schreibt der Kurier, dass die Ursache für das nunmehrige Vorgehen bei Personen liegt, die sich im Sommer in der Türkei und in Serbien aufgehalten haben. Man vermutet, dass nach dem orthodoxen Weihnachtsfest, das am 7. Jänner 2020 stattfinden wird, im großen Stil Infizierte „importiert“ werden könnten. Ein weiterer Schlag ist der Umstand, dass geplant ist, dass künftig eine eventuelle Quarantäne nach einem Urlaub nicht als Entschuldigungsgrund am Arbeitsplatz gilt und man sich Urlaub nehmen muss. Der Kurier berichtet ohne nähere Angabe von Staaten, dass die neuen Einreisebestimmungen für „alle Länder mit hoher Covid-Belastung geleichermaßen gelten“ und daher „auch Rückkehrer von Schiurlauben in der Schweiz betreffen“. Wie jedoch „hohe Covid-Belastung“ definiert ist und ob wie bisher die Reisewarnungen hierfür herangezogen werden, ist unklar. Für die Luftfahrt könnte die geplante Regelung, so sie noch vor Weihnachten in Kraft gesetzt wird,

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Corendon kündigt Izmir und Ankara ab Bremen an

Der Ferienflieger Corendon baut im Sommerflugplan 2021 die Präsenz auf dem Flughafen Bremen aus. Saisonal werden die Ziele Ankara und Izmir ab der Hansestadt angeboten. Hierbei kommt der türkische Part des Konzerns operativ zum Einsatz. Laut Mitteilung des Bremer Airports werden beide Strecken Ende Juni 2021 aufgenommen und sollen bis vorerst Anfang September 2021 bedient werden. Nach Ankara und Izmir sind derzeit seitens Corendon je zwei Umläufe pro Woche geplant. Als Fluggerät sind Boeing 737-800, die von der türkischen Corendon Airlines betrieben werden, angekündigt.

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Singapore Airlines bestellt neuen D-A-CH-General Manager

Seit 1. Dezember 2020 fungiert Alastair Hay-Campbell bei Singapore Airlines als General Manager für die D-A-CH-Region. Er folgt auf Sy Yen Chen, der in selbiger Funktion nach Indien wechselt. Der neue Deutschland-Österreich-Schweiz-Chef ist seit 2000 für den Star-Alliance-Carrier in verschiedenen Positionen tätig. Zuletzt war er in Singapur als Senior Manager Commercial Planning tätig und baute dort eine neue Abteilung auf. „Es ist eine große Ehre, unsere engagierten und erfahrenen Teams in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu leiten“, sagte Alastair Hay-Campbell. „Ich werde weiterhin eng mit unseren Branchenpartnern und unseren Verkaufsteams zusammenarbeiten, um bei der Umsetzung neuer Strategien zu helfen, die unsere Marke in diesen herausfordernden Zeiten unterstützen und unsere Präsenz auf dem Markt ausbauen werden. Die außergewöhnlichen Umstände für die Luftfahrtindustrie sind extrem herausfordernd, aber ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit überwinden und noch stärker aus ihnen hervorgehen werden, um den tadellosen Ruf von Singapore Airlines zu stärken und überzeugende Ergebnisse zu erzielen“, sagte Hay-Campbell.

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BER vor Abbau von 535 Stellen

Vier Wochen ist der neue Flughafen Berlin-Brandenburg in Betrieb und schon stehen die Schließung der Südpiste und des Terminals 5 an. Zusätzlich sollen nun 535 Stellen abgebaut werden. Dies kündigte Finanzchefin Aletta von Massenbach im Brandenburger Landtag an. Bereits im Jahr 2021 müssen zumindest 115 Flughafenmitarbeiter gehen. Die weiteren Jobs sollen bis 2025 entfallen, wobei betont wird, dass dies „sozialverträglich“ erfolgen soll. Nicht nur im Bereich Aviation verzeichnet die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH aufgrund der Corona-Pandemie starke Rückgänge, sondern auch bei der Vermietung von Handels- und Gastronomieflächen. Der Leerstand im neuen Terminal 1 ist beachtlich.

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Wien-Hamburg: AUA verlängert verpflichtende Corona-Schnelltests

Im November 2020 startete Austrian Airlines eine Antigen-Test-Probephase auf der Strecke Wien-Hamburg-Wien. Diese wird nun bis zumindest 15. Dezember 2020 verlängert. Die Ergebnisse sind jedoch weiterhin weder in Österreich noch in Deutschland zur Erlangung von Einreiseerleichterungen anerkannt. Noch bis zum 15. Dezember 2020 werden alle Fluggäste und Crewmitglieder auf den Austrian Airlines Flügen OS171 (Wien-Hamburg) und OS172 (Hamburg-Wien) vor dem Start auf Covid-19 getestet. So ist gewährleistet, dass alle Personen an Bord negativ auf Covid-19 getestet wurden. Seit dem Start des Pilotprojektes am 12. November konnte Austrian Airlines Erfahrung und Praxis dabei aufbauen, die Schnelltests in die Reisekette zu integrieren. Eine Verlängerung um zwei Wochen soll weitere Erkenntnisse bringen, um mittelfristig das Testangebot in größerem Umfang anzubieten und auf weitere Strecken im Austrian Airlines Netzwerk auszuweiten. Ziel ist es, durch den Einsatz von Schnelltests Reisefreiheit und Gesundheitsschutz zu vereinen und langfristig eine Lockerung der zahlreichen Einreisebeschränkungen zu erreichen. „Die Ankündigung einer baldigen Impfung gibt Anlass zur Hoffnung. Doch bis diese flächendeckend zur Verfügung steht, arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem Schnelltest-Angebot“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter. Die Durchführung der kostenlosen Covid-19 Antigen Schnelltests erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group sowie den Flughäfen in Wien und Hamburg, wo eine eigene Testinfrastruktur aufgebaut wurde. Fluggäste erhalten ihr Testergebnis bereits nach 10 bis 15 Minuten. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird der betroffene Passagier zur vollständigen Abklärung vom Sanitätsteam betreut und die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Gesundheitsbehörde festgelegt. Eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung des Austrian Airlines Fluges ist

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Green Airlines bläst den Start erneut ab

Das Startup Green Airlines verschiebt bereits zum zweiten Mal äußerst kurzfristig den ersten Charterflug. Nun will man erst am 1. Feber 2021 starten. Zuvor verschob man vom 1. November 2020 auf den 1. Dezember 2020 und sorgte im Zuge der BER-Eröffnung für ein wenig Heiterkeit, da die von Chalair durchgeführten Flüge als gestrichen auf der Anzeigetafel ausgewiesen waren. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, da man die hierfür notwendigen Dokumente AOC und OL nicht besitzt. Das Unternehmen will 19-sitzige Beech 1900D bei der französischen Chalair chartern und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten. Gleichzeitig vermarktet man die geplanten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg als besonders „grün“. Die Stückkosten sind bei diesem Maschinentyp allerdings äußerst hoch. Noch hat das Unternehmen, das die Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat, keinen einzigen angekündigten Flug durchgeführt, jedoch die Stationierung eines zweiten, ebenfalls von Chalair betriebenen, Flugzeugs in Paderborn angekündigt. Von dort aus will man Charterflüge nach Westerland und Zürich anbieten.

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BER nimmt die Südbahn vom Netz

Die Geschäftsführung des Flughafens Berlin-Brandenburg sieht für das Jahr 2021 keine Aussicht auf Erholung der Luftfahrtbranche. Derzeit liegen die Passagierzahlen bei etwa zehn Prozent des Vorjahresmonats. Nun will man Maßnahmen ergreifen und so bald wie möglich die Südbahn vom Netz nehmen. „2021 wird eines der schwersten Jahre in der Geschichte der FBB. Kein Flughafen in Deutschland wird in der Lage sein, mit den prognostizierten Passagierzahlen seine Betriebskosten zu decken. Die FBB trifft die zweite Corona-Welle in einer Situation, in der wir uns auf den Weg aus dem roten Zahlen hätten machen können. Jetzt helfen nur zwei Dinge: Die Bereitschaft unserer Gesellschafter, in der Krise zu uns zu halten und das Engagement des Unternehmens FBB so effizient und kostengünstig zu arbeiten, wie es irgendwie geht. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es uns gelingen, den BER für die wirtschaftliche Erholung Ostdeutschlands gut aufzustellen“, so Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup. Das Terminal 5 (ehemaliger Flughafen Schönefeld) soll spätestens im Frühjahr 2021 für zumindest ein Jahr geschlossen werden. Mit den beiden Maßnahmen, denen der Aufsichtsrat bereits zugestimmt hat, will die Betreibergesellschaft die Kosten senken. Die Kurzarbeit soll ab dem 1. Dezember 2020 fortgesetzt werden. Um weitere Einsparungen und Kostensenkungen zu erreichen, wurde darüber hinaus ein gesondertes Ausgabenboard etabliert. Darin werden alle Ausgaben über einem Schwellenwert von 25.000 Euro hinsichtlich ihrer betrieblichen Notwendigkeit streng überprüft, so die FBB. „Vor dem Hintergrund des starken Rückgangs der Passagierzahlen, der aus der europaweit um sich greifenden zweiten Infektionswelle seit Mitte Oktober entstanden ist, passte die Geschäftsführung die für das

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Frankfurt: Condor kündigt weitere Langstrecken an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird am 18. Dezember 2020 Nonstop-Flüge von Frankfurt am Main nach Punta Cana, Puerto Plata und Santo Domingo aufnehmen. Die Malediven stehen ebenfalls wieder zweimal pro Woche im Flugplan. Die Verbindungen auf die kanarischen Inseln werden aufgestockt: Von Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München bringt Condor Urlauber nach Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, Teneriffa und Madeira. Reisen mit Condor sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar, Flugtickets wie gewohnt unter www.condor.com im Reisebüro und telefonisch. „Wir sehen an unseren Flügen nach Kuba, dass die Deutschen reisen wollen – und verantwortungsbewusstes Reisen ist dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten über die gesamte Reise hinweg möglich. Wir freuen uns, eines der beliebtesten Ziele der Condor-Kunden, die Dominikanische Republik, noch in diesem Jahr wieder in unseren Flugplan aufzunehmen. So steht einem Winterurlaub an karibischen Traumstränden nichts mehr im Wege“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Verbindungen ab Frankfurt, ab dem 18. Dezember 2020 Varadero: Dienstag, Freitag, Samstag Punta Cana: Montag, Mittwoch, Samstag Puerto Plata, Santo Domingo: Sonntag Malediven: Montag, Samstag

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