
Lufthansa verliert 1,3 Milliarden Euro im dritten Quartal
Die Lufthansa Group verlor im dritten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Pandemie rund 1,3 Milliarden Euro. Der Konzern betont allerdings, dass man 10,1 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln zur Verfügung haben. Dabei entfallen 6,3 Milliarden Euro auf noch nicht abgerufene Staatshilfen. Das Adjusted-Ebit im dritten Quartal des Jahres 2020 wechselte das Vorzeichen, denn im Vorjahreszeitraum war es mit 1,3 Milliarden Euro positiv. Nun steht vor der selben Summe ein Minus. Der operative Mittelabfluss, vor Working Capital-Veränderungen und Investitionen, lag im monatlichen Durchschnitt bei rund 200 Millionen Euro. Der Umsatz ging im gleichen Zeitraum auf 2,7 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 10,1 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis betrug minus 2 Milliarden Euro (Vorjahr: plus 1,2 Milliarden Euro). Die operativen Aufwendungen konnten im dritten Quartal um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert werden, auch durch deutlich geringere Treibstoffaufwendungen, Gebühren und den Rückgang anderer Kosten, die unmittelbar vom Umfang des Flugprogramms abhängen. Durch die Nutzung von Kurzarbeit für große Teile der Belegschaft und weitere Maßnahmen konnten die Fixkosten um mehr als ein Drittel gesenkt werden. „Mit strikten Kosteneinsparungen und der Ausweitung unseres Flugprogramms konnten wir die operativen Mittelabflüsse im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal deutlich senken. Dazu hat auch Lufthansa Cargo mit einer starken Performance und einem positiven Ergebnis von 169 Millionen Euro beigetragen. Diesen Weg verfolgen wir mit aller Konsequenz weiter. Im Laufe des kommenden Jahres wollen wir zu einem positiven operativen Cashflow zurückkehren. Dazu treiben wir die Restrukturierung im gesamten Konzern voran und machen die Lufthansa Group in allen Bereichen nachhaltig effizienter“, so








