Deutschland

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Winter 2024/2025: Finnair stockt Helsinki-München auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair beabsichtigt im Winterflugplan 2024/2025 häufiger Kurs auf den Flughafen München zu nehmen. Mit Wirksamkeit zum 27. Oktober 2024 will Finnair bis zu 16 Umläufe an Helsinki zu Deutschlands zweitgrößtem Flughafen anbieten. An den Verkehrstagen Montag bis Freitag soll zweimal täglich geflogen werden. An Samstagen und Sonntagen plant das Oneworld-Mitglied dreimal pro Tag zwischen den beiden Städten zu pendeln.

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Berlin: Norse stockt Miami-Flüge auf

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways plant im Winterflugplan 2024/2025 häufiger zwischen Berlin und Miami zu fliegen. Aus dem Reservierungssystem des norwegischen Lowcosters geht hervor, dass zwei wöchentliche Umläufe geplant sind. Die Aufstockung der saisonalen Route soll zum 20. November 2024 vollzogen werden. Teilweise sollen die Maschinen des Typs Boeing 787-9 auch „Nightstopps“ in der deutschen Bundeshauptstadt verbringen.

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Leipzig: Smartwings übernimmt FTI-Dubai-Charter

Der Reiseveranstalter FTI lässt seine ab Leipzig/Halle angebotenen Dubai-Charterflüge künftig von der tschechischen Smartwings durchführen. Derzeit kooperiert der Tour Operator auf dieser Route mit Smartlynx. Aus vorliegenden Reiseangeboten geht hervor, dass mit Wirksamkeit zum 6. Oktober 2024 die operative Durchführung zu Smartwings gewechselt wird. Es werden dann zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag bedient werden sollen, von der tschechischen Airline durchgeführt. In Dubai steuert man nicht den Airport Dubai International (DXB), sondern den stadtfernen Dubai World Central Flughafen (DWC) an.

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Streikrecht: Vereinigung Cockpit kritisiert Politiker-Forderungen

In den letzten Tagen haben zahlreichende Politiker die jüngsten Streiks im deutschen Verkehrswesen heftig kritisiert. Einige haben gefordert, dass es künftig klare Regeln geben soll. Die Vereinigung Cockpit warnt davor, dass dies zu einem Eingriff ins Streikrecht führen könne. „Das Streikrecht ist als Grundrecht elementarer Bestandteil für den gesellschaftlichen Interessenausgleich“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „In Richtung der Arbeitgeber kann ich nur sagen: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus. Es steht den Arbeitgebern immer offen, in konstruktiven Gesprächen gute Lösungen für alle Seiten zu finden. Als Beschäftigte der Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen schaffen wir einen enormen Mehrwert für dieses Land und die Gesellschaft. Wenn Arbeitgeber diesen Wert nicht würdigen, werden die Gewerkschaften unnötigerweise in Konflikte bis hin zu Streiks getrieben. Leider stellen wir seit Jahren die Tendenz fest, dass die so gern beschworene Sozialpartnerschaft nur noch dann gelten soll, wenn es um Einschnitte bei den Beschäftigten geht. Bei vielen Arbeitgebern sehen wir außerdem eine immer unzuverlässigere Verhandlungsführung. Was wir stattdessen bräuchten, sind eine viel stärkere Lösungsorientierung und ein echtes Miteinander. Das würde wirklich die Anzahl von Streiks reduzieren!“

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Easyjet mit neuen Sommerstrecken ab Berlin

Im Sommerflugplan 2024 wird die Billigfluggesellschaft Easyjet ab Berlin auch Flüge nach Antalya, Birmingham, Izmir, Salerno und Toulouse anbieten. Diese werden schrittweise seit Mitte März 2024 aufgenommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Streckennetzwerk am BER diesen Sommer nochmal ausweiten und unsere Fluggäste so in ihren wohlverdienten Sommerurlaub bringen können – ganz gleich, ob unsere Passagiere Europa mit einer Städtereise erkunden oder sich bei einem entspannten Strandurlaub erholen wollen. Mit unseren neuen Destinationen nach Antalya, Izmir, ins italienische Salerno, nach Toulouse sowie nach Birmingham erweitern wir unser einzigartiges Netzwerk als Heimatairline der Hauptstadtregion und bieten so noch mehr Möglichkeiten für einen Kurztrip oder den Sommerurlaub. Zusammen mit unserem hauseigenen Pauschalreiseanbieter easyJet holidays behalten wir die Nachfrage nach neuen Destinationen stets im Blick und passen unser Streckennetz fortlaufend an, um geeignete Reiseziele für all unsere Kunden anbieten zu können“, so Country-Manager Stephan Erler. Die neuen Routen auf einen Blick:

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Discover Airlines startet neues Catering-Konzept

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines startet auf ihren Kurz- und Langstreckenflügen ein neues Catering- und Getränke-Konzept. Eigenen Angaben nach soll dies auch Teil des Markenwechsels von Eurowings Discover auf Discover Airlines sein. Unternehmensangaben nach sollen an Bord der Airbus-Flotte künftig Klassiker aus der deutschen Küche, aber auch internationale Spezialitäten serviert werden. Beispielsweise will Discover Airlines in der Business-Class traditionelle Rinderrouladen mit Klößen und Rosenkohl auftischen. Ebenfalls auf der Menükarte zu finden: Oryxantilopen-Gulasch aus Windhoek oder eine mit vegetarischer Mole gefüllte Poblano Chili aus Cancún. Auf der Langstrecke können Fluggäste weiters aus 20 verschiedenen Cocktails und Longdrinks wählen. Teilweise soll es auch alkoholfreie Alternativen geben. In allen Reiseklassen stehen fleischhaltige und vegetarische Optionen zur Wahl. Bis zu 48 Stunden vor Abflug können besondere Menüvariationen wie vegan, koscher und glutenfrei kostenfrei über das Discover Airlines Service Center vorbestellt werden. Laut Erklärung der Fluggesellschaft habe man das neue Konzept aufgrund von Kundenumfragen, die regelmäßig durchgeführt worden sein sollen, entworfen. „Wir möchten an Bord unserer Flüge nicht nur für Urlaubsfreude, sondern auch für Gaumenfreude sorgen. Dazu arbeiten wir eng mit unseren internationalen Catering-Partnern zusammen, sodass wir unsere Gäste alle vier Monate beim Menüwechsel mit neuen Kreationen überraschen können,“ sagt Patrick Door, verantwortlich für das Bordprodukt bei Discover Airlines. Erst Anfang des Jahres hat Discover Airlines ihre Premium Economy Class auf der Langstrecke weiter aufgewertet. Speisen und Getränke werden dort jetzt auch auf Porzellan und in Gläsern serviert, genau wie in der Business Class.

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Lufthansa: Weiterhin schwache Green-Fare-Nachfrage

Eigenen Angaben nach habe die Lufthansa Group innerhalb eines Jahres etwa eine Million Tickets im so genannten „Green Fare“ verkaufen können. Lediglich etwa drei Prozent der Passagiere haben sich damit für dieses Angebot entschieden. Laut einer Aussendung von Lufthansa soll innerhalb der Business-Reisenden der Anteil etwas höher sein als der allgemeine Durchschnitt: Elf Prozent der „C“-Passagiere sollen sich für die so genannten „grünen Tarife“ entschieden haben. Während der Kranich-Konzern die „Green Fares“ als großen Erfolg feiert, scheint angesichts des Umstands, dass nur drei Prozent der Reisenden binnen eines Jahres diese gebucht haben, die Nachfrage eher schwach zu sein.

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Deutschland: BDL hält Streiks für „maßlos und unangemessen“

Für „maßlos und unangemessen“ hält der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft die Streiks, zu denen verschiedene deutsche Gewerkschaften im Verkehrswesen aufrufen. Allein in den Jahren 2019 sowie 2022 bis heute verzeichneten die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen insgesamt Einnahmeausfälle von über 395 Millionen Euro aufgrund der Streikaktivitäten im Luftverkehr. Der Branchenverband vertritt die Ansicht, dass das „Maß der Angemessenheit der Warnstreiks“ mittlerweile überschritten wäre. „Die Gewerkschaften schwächen die materielle Basis der Unternehmen und ihrer Beschäftigten“, sagt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. „Das dadurch verlorene Geld fehlt jetzt bei den Ausgaben für die Beschäftigten und für Investitionen in den Klimaschutz und in die Stabilität des Flugbetriebs.“

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Barig: Streiks ruinieren deutsche Reputation

Im deutschen Verkehrswesen sind längst Verhältnisse eingetreten, die früher in Italien oder Frankreich üblich waren. Laufend ruft irgendeine Gewerkschaft zum Streik auf und die Arbeitgeber verhalten sich aus der Sicht der Arbeitnehmervertreter „bockstur“. Die Reputation Deutschlands würde darunter massiv leiden, so Barig-Chef Michael Hoppe. „Für Außenstehende gibt Deutschland in diesen Tagen ein trauriges Bild ab. Das Land, das früher in der Welt Ansehen als Garant für Qualität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit genoss, zeigt sich dem Ausland gegenüber als unberechenbar und chaotisch – derzeit besonders im Bereich Mobilität. Die nur schwer nachvollziehbaren diversen Streikaktionen verursachen massive wirtschaftliche Schäden, für die am Ende die Unternehmen und Verbraucher aufkommen müssen. Die Streiks haben 2024 beispielsweise schon zu mehreren Tausend Flugausfällen allein in Deutschland geführt und wirken sich nachhaltig auf die weltweite Vernetzung aus. Vom Gesundheitssektor über Berufstätige bis zum Bildungswesen: Für Millionen von Menschen ist derzeit eine verlässliche Alltagsmobilität unmöglich. Der ohnehin schon stark angeschlagene Verkehrsstandort Deutschland leidet durch das kompromisslose Verhalten der Streikenden zusätzlich. Internationale Verkehre werden sich somit weiter auf andere Drehkreuze verlagern. Die Reputation Deutschlands leidet massiv. Deshalb ist die Politik und insbesondere die Bundesregierung in der Pflicht, dringend faire Verfahrensregeln für Arbeitskämpfe, auch im öffentlichen Verkehrswesen, zu schaffen. Im Interesse der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft muss hier schnellstens gehandelt werden“, erklärt Hoppe.

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Dauer-Streiks in Deutschland: Diese Rechte haben Passagiere

Streikaufrufe für Lufthansa- oder Sicherheitspersonal reißen nicht ab. Passagiere brauchen gute Nerven! Ein Überblick über die Passagierrechte der EU-VO 261/2004. Je nach Länge der gebuchten Flugstrecke kann ein Anspruch auf pauschale Ausgleichszahlung pro Passagier in der Höhe von 250 €, 400 € oder 600 € bestehen. Wenn der Streik einen außergewöhnlichen Umstand darstellt (nicht von der Fluglinie beherrschbares Ereignis), muss das Luftfahrtunternehmen keine Ausgleichsleistung zahlen. Ronald Schmid, FairPlane Unternehmenssprecher: Der EuGH hat Streiks des Airline eigenen Personals bereits nicht als außergewöhnlichen Umstand beurteilt. Streikt aber Sicherheitspersonal, so kann die Fluglinie das nicht abwenden oder beherrschen, es liegt ein außergewöhnlicher Umstand vor. Betreuungsleistung Ab einer zweistündigen Abflugverspätung besteht Anspruch auf Unterstützungsleistungen von der Fluglinie. (bei Flugstrecken bis zu 1.500 km). Bei längeren Flugstrecken erst bei Wartezeiten von drei oder vier Stunden. Speisen, Getränke, aber auch Hotelübernachtungen sowie den Transfer bis zum neuen Abflug muss die Fluglinie zur Verfügung stellen, auch beim Vorliegen von außergewöhnlichen Umständen. FairPlane Tipp: Erhalten Passagiere dafür keine Gutscheine vom Luftfahrtunternehmen, alle Rechnungen aufbewahren und die Erstattung der Kosten einfordern. Recht auf Ersatzbeförderung Auch bei streikbedingten Flugausfällen haben Passagiere das Recht auf Beförderung. Die Airline muss zeitnah eine gleichwertige Ersatzbeförderung anbieten. Diese kann auch per Bahn oder Bus stattfinden. Nicht jede Ersatzbeförderung ist zumutbar. Selbst ein neues Ticket buchen? Wenn die von der Fluglinie angebotene Ersatzbeförderung nicht zeitnah erfolgt, oder unzumutbar ist, der Fluglinie schriftlich unter kurzer Fristsetzung mitteilen, dass selbst ein (möglichst kostengünstiger) Ersatzflug gebucht und in Rechnung gestellt wird. Ticketkosten zurückerhalten Wenn die angebotene Ersatzbeförderung nicht

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