Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Thailand führt ab Dezember 2024 elektronische Reisegenehmigung für Geschäftsreisende ein

Ab dem 1. Dezember 2024 müssen Geschäftsreisende, die nach Thailand reisen, eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) vorweisen. Diese Regelung betrifft Reisende aus insgesamt 93 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, die bislang von der Visumspflicht befreit waren. Die ETA soll die Einreiseprozesse vereinfachen und die Nachverfolgung ausländischer Besucher verbessern. Mit der genehmigten ETA ist eine einmalige Einreise für bis zu 60 Tage möglich, die um 30 Tage verlängert werden kann. Die Beantragung erfolgt online und ist kostenlos. Ab Juni 2025 soll die ETA Teil des thailändischen E-Visa-Systems werden.

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Indien: Gericht verurteilt Lufthansa wegen mangelnder Informationen

Am 9. September 2024 entschied ein indisches Verbrauchergericht zugunsten des 25-jährigen Maharshi Yadav, einem Studenten, der von der Lufthansa nicht ausreichend über die Anforderungen für ein Transitvisum informiert worden war. Der Fall wirft Fragen zur Transparenz und Kundeninformation bei internationalen Flugreisen auf und stellt die Verantwortung der Fluggesellschaften bei der Informationsweitergabe in den Fokus. Maharshi Yadav hatte am 13. April 2022 ein Lufthansa-Ticket von Mumbai (BOM) nach Toronto (YYZ) über München (MUC) erworben. Als er jedoch am Flughafen Mumbai eintraf, wurde ihm die Beförderung verweigert, weil ihm, wie sich herausstellte, ein Schengen-Visum fehlte. Dieses Visum ist für indische Staatsbürger erforderlich, um in Deutschland, auch nur für den Transit, einzureisen. Yadav, der in Kanada studierte und auf dem Weg nach Toronto eine Zwischenlandung in München hatte, war überrascht und verwirrt über diese Anforderung, von der er bei der Buchung des Tickets nichts gewusst hatte. Infolge der Weigerung, an Bord zu gehen, sah sich Yadav gezwungen, ein neues Ticket bei Emirates zu kaufen, das eine andere Route über Dubai nahm und kein Transitvisum erforderte. Die zusätzliche Belastung und Kosten, die durch diese Situation entstanden, führten dazu, dass Yadav sich gezwungen sah, rechtliche Schritte gegen die Lufthansa einzuleiten. Die Entscheidung des Verbrauchergerichts Yadav reichte eine Beschwerde bei der Gandhinagar District Consumer Dispute Redressal Commission ein und behauptete, dass die Lufthansa unlautere Handelspraktiken angewandt habe, da sie ihn nicht über die Visumspflicht informiert habe. Die Kommission entschied zu seinen Gunsten und ordnete an, dass Lufthansa Yadav eine Entschädigung von bis zu 2.000 Euro zahlen

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EU-Bürger benötigen ab 2025 Reisepass für Tunesien-Einreise

Ab Jänner 2025 müssen EU-Bürger, darunter auch deutsche und österreichische Staatsangehörige, für die Einreise nach Tunesien wieder einen Reisepass vorlegen. Bisher war es möglich, im Rahmen einer Pauschalreise lediglich mit einem Personalausweis nach Tunesien zu reisen. Die neue Regelung gilt jedoch nicht für Staatsbürger Zyperns und der Schweiz, die weiterhin ohne Reisepass einreisen können. Diese Änderung fällt in die Amtszeit des neuen Direktors des tunesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, Mohamed Saidi. Trotz der Herausforderung zum Amtsantritt wird erwartet, dass Saidi, der den deutschen Markt gut kennt, Lösungen finden wird, um den Tourismus aus Deutschland weiterhin zu fördern. Saidi war bereits von 2011 bis 2016 Leiter des Fremdenverkehrsamts in Frankfurt am Main und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Tourismussektor.

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Air Astana fliegt neu nach Phu Quoc

Air Astana erweitert das Streckennetz und bietet ab dem 28. Oktober 2024 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Almaty, Kasachstan, und Phu Quoc, Vietnam, an. Die Fluggesellschaft wird auf dieser Route einen Airbus A321LR einsetzen. Die Flüge starten zunächst zweimal wöchentlich, montags und mittwochs, mit Abflug in Almaty um 22:45 Uhr und Ankunft in Phu Quoc am nächsten Morgen um 8:15 Uhr. Die Rückflüge sind dienstags und donnerstags angesetzt, mit Abflug in Phu Quoc um 9:45 Uhr und Ankunft in Almaty um 15:50 Uhr Ortszeit. Ab Dezember 2024 soll die Frequenz auf vier Flüge pro Woche erhöht werden. Phu Quoc, bekannt für seine malerischen Strände und das klare Wasser, zieht jährlich zahlreiche Urlauber an. Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise nach Vietnam visafrei für Aufenthalte von bis zu 45 Tagen. Reisende aus Österreich und der Schweiz benötigen jedoch ein Visum, das online als e-Visa beantragt werden kann.

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USA lockern Einreisebestimmungen für Hunde bei Flugreisen

Reisende in die USA können ab sofort wieder Hunde auf bestimmten Strecken mitnehmen, nachdem die US-Behörden im August ein generelles Einreiseverbot für Hunde verhängt hatten. Die Lufthansa-Gruppe gab bekannt, dass Neubuchungen für Hunde, die als Handgepäck in der Kabine (PETC) oder als Übergepäck im Frachtraum (AVIH) transportiert werden sollen, nun für Flüge nach Atlanta, Los Angeles, Miami, New York, Philadelphia und Washington DC möglich sind. Die Beförderung ist jedoch an strenge Bedingungen geknüpft, darunter die Angabe der Rasse, des Alters und eines Mikrochips in der Buchungsanfrage. Hunde müssen zudem einen gesunden Eindruck machen und mindestens sechs Monate alt sein. Für andere US-Destinationen ist der Transport von Hunden weiterhin nur als Luftfracht möglich.

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Thailand verlängert visumfreien Aufenthalt auf 60 Tage

Seit dem 3. Juni 2024 gelten in Thailand neue Einreisebestimmungen, die Besuchern aus 93 Ländern einen visumfreien Aufenthalt von bis zu 60 Tagen ermöglichen. Darunter befinden sich Länder wie Österreich, die Schweiz, Deutschland und weitere europäische Staaten. Diese Regelung verdoppelt die bisherige Aufenthaltsdauer von 30 auf 60 Tage. Die Änderung bedeutet eine signifikante Erleichterung für Reisende, die längere Zeit in Thailand verbringen möchten, sei es für ausgedehnte Winteraufenthalte oder Urlaube mit Kulturerlebnissen im Norden des Landes gefolgt von Entspannung an den wunderschönen Stränden. Zusätzlich besteht für Studenten und andere, einschließlich Digitalen Nomaden, die Möglichkeit, gegen Gebühr ein längeres Visum von bis zu 180 Tagen zu beantragen, das einmalig verlängert werden kann. Für Besucher aus 31 weiteren Ländern ist es möglich, bei der Einreise ein Visum für bis zu 15 Tage zu beantragen. Die neuen Einreisebestimmungen sind Teil einer Bemühung Thailands, den Tourismus zu fördern und das Land für internationale Besucher attraktiver zu machen.

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Mai-Feiertage: Basel rechnet mit hohem Passagieraufkommen

Am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg wird an den bevorstehenden Himmelfahrts- und Pfingstwochenenden ein deutlich erhöhtes Passagieraufkommen erwartet. Dies kann zu längeren Wartezeiten an den Kontrollpunkten führen, sowohl bei der Ausreise als auch bei der Einreise. Aus diesem Grund wird eine frühzeitige Anreise von mindestens zwei Stunden vor dem Abflug dringend empfohlen. Es wird empfohlen, sich vor dem Abflug über die Einreisebestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft und des Ziellandes zu informieren, um eine reibungslose Reise zu gewährleisten. Online-Check-in kann ebenfalls Zeit sparen, sofern von der Fluggesellschaft angeboten. Die Parkplatzkapazitäten sind begrenzt, daher ist es ratsam, Parkplätze im Voraus zu reservieren oder genügend Zeit für das Parken einzuplanen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird generell empfohlen. Um die Wartezeiten am Flughafen zu minimieren, sollten Passagiere ihre Dokumente für das Check-in und die Passkontrolle bereithalten. Zudem ist es ratsam, sich im Voraus über die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bezüglich des Gepäcks zu informieren, um eine reibungslose Sicherheitskontrolle zu ermöglichen. Das erwartete erhöhte Fluggastaufkommen stellt eine Herausforderung dar, der alle Partner auf der Flughafen-Plattform begegnen müssen. Dennoch wird alles unternommen, um den Reisenden ein angenehmes Passagiererlebnis zu bieten.

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Einreise ohne Visum: China sieht Touristenzahlen beflügelt

Die europäischen Tourismus- und Gastgewerbesektoren erleben während der chinesischen Neujahrsferien einen deutlichen Anstieg an chinesischen Reisenden. Dieser Trend wird voraussichtlich im Verlauf des Jahres des Drachen weiter anhalten. Laut einer Prognose von Oxford Economics wird die Anzahl der internationalen Auslandsreisen chinesischer Reisender im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 etwa das Doppelte erreichen. Dieses Comeback im Tourismus markiert den Beginn einer Wiederbelebung des China-Europa-Tourismus. Europäische Reiseziele können laut einer Schätzung der European Travel Commission im Jahr 2024 mit einer Erholung des chinesischen Marktes rechnen, die voraussichtlich mehr als 60 Prozent des Niveaus von 2019 erreichen wird. Die chinesische visafreie Politik trägt auch dazu bei, dass immer mehr Europäer nach China reisen. Diese Politik wurde im Dezember auf fünf europäische Länder und im Januar auf die Schweiz und Irland ausgeweitet. Sie hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den Tourismus, sondern auch auf Geschäftsaktivitäten. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erhöhen die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten für Europa-China-Routen. So hat zum Beispiel Hainan Airlines die Frequenz ihres Direktflugs von Peking nach Berlin bereits wieder auf das Vorkrisenniveau gesteigert. Der Funke des Neujahrs-Tourismusrevivals zwischen China und Europa verspricht weiter zu brennen. Die visafreie Politik und optimistische Prognosen lassen auf ein blühendes Jahr des Drachen und den Austausch zwischen den Menschen auf beiden Seiten hoffen.

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Behördliche Passkontrollen: Was überprüfen die Beamten eigentlich?

Das Überqueren von Staatsgrenzen ist ein alltäglicher Akt für Millionen von Menschen weltweit. Doch hinter den unscheinbaren Schranken an Flughäfen, Landübergängen und Seehäfen verbirgt sich ein komplexes System von Passkontrollen, das von Beamten durchgeführt wird, um die Einreisebestimmungen eines Landes zu gewährleisten. In diesem Artikel werden die Details der Passkontrollen, die Überprüfungen der Beamten, die Konsequenzen von Einreiseverboten und Visumfehlern sowie die Auswirkungen auf Fluggesellschaften beleuchtet. Zunächst muss eindringlich darauf hingewiesen werden, dass das Vorzeigen des Reisepasses am Check-in-Schalter und/oder am Gate keine behördliche Passkontrolle ist. Gerade Wenigflieger sitzen oftmals dem Irrtum auf, dass es sich um eine echte Grenzkontrolle handeln würde. Das ist aber nicht der Fall, denn der „Check“ hat meistens die Ursache, dass lediglich sichergestellt werden soll, dass nicht unter falschem Namen geflogen wird. Das hat kommerzielle Gründe, denn die meisten Airlines erheben Zusatzgebühren für die Änderung des Passagiernamens. Weiters kann es auch behördliche Gründe haben, denn zahlreiche Staaten verlangen von den Fluggesellschaften, dass diese vorab checken, ob die Voraussetzungen für die Einreise in den Zielstaat erfüllt sind. So genannte Zurückweisungen bei der Passkontrolle nach der Landung sollen vermieden werden und auch das hat kommerzielle Interessen, denn die meisten Staaten verlangen von Airlines, dass diese Personen, denen die Einreise verweigert wurde, unverzüglich außer Landes bringen. Während der Corona-Pandemie haben viele Regierungen angeordnet, dass Verkehrsunternehmen bereits vor dem Einsteigen überprüfen, ob alle Unterlagen, die für die Einreise erforderlich sind, vorhanden sind. Beispielsweise hatte Deutschland eine solche Anordnung, Österreich jedoch zu keinem Zeitpunkt. Das hinderte übereifriges Bodenpersonal aber nicht

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Einreise: Kenia hat Electronic Travel Authorization eingeführt

Personen, die in Kenia einreisen wollen, benötigen seit 5. Jänner 2024 kein klassisches Visum mehr, sofern man über einen passenden Reisepass verfügt. Allerdings muss zuvor eine elektronische Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Diese sollte mindestens drei Tage, jedoch höchstens drei Monate, vor der geplanten Einreise über die Homepage der Regierung Kenias durchgeführt werden. Die so genannte „Electronic Travel Authorization“ ist zwar verpflichtend, jedoch keine Garantie darauf, dass die Einreise an Ort und Stelle tatsächlich klappt. Wichtig: Auch für mitreisende Kinder muss das elektronische Dokument ausgefüllt und mitgeführt werden.

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