Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Slowenien: Durchreise ab 23. August 2021 nur noch mit 3G-Nachweis

Bereits vor rund einem Monat wollte Slowenien auch für den bloßen Transit den 3G-Nachweis einführen. Davon nahm man zunächst Abstand, führt diesen jedoch zum 23. August 2021 ein. Damit kann man nur als Genesener, Geimpfter oder Getesteter durchreisen. Die Regierung kündigte den zweiten Anlauf zur Abschaffung der Transit-Ausnahme für den 15. August 2021 an, verschob diese jedoch auf den 23. August 2021. Hierzu teilte man mit, dass ab diesem Termin ohne 3G-Nachweis „definitiv kein Transit mehr möglich sein wird“. Ohne 3G-Nachweis können nur dann nur noch Lastwagenfahrer und Kinder bzw. Jugendliche unter 15 Jahren das Land durchreisen. Alle anderen Personen müssen einen Test-, Genesungs- oder Impfnachweis vorlegen können. Für ungeimpfte Kroatien-Urlauber bedeutet das, dass bei der Rückreise in Kroatien ein Test gemacht werden muss. Die Berufung darauf, dass man sich als Österreicher innerhalb von 24 Stunden in der Heimat testen lassen kann, ist dann nicht mehr ausreichend.

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Deutschland setzt Türkei, Montenegro und Kenia auf die Hochrisiko-Liste

Deutschland stuft unter anderem die Türkei als so genanntes Hochrisikogebiet ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte einen negativen Coronatest vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne anzutreten haben. Freitesten nach dem fünften Tag ist möglich. Die Bundesrepublik orientiert sich weiterhin an der Siebentages-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass diese auf über 200 pro 100.000 Einwohner gestiegen ist. Ebenso eingestuft wurden unter anderem Montenegro und Kenia. Portugal – mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Algarve – hingegen wurde zurückgestuft. Das bedeutet, dass die Reisewarnung aufgehoben wurde. Das gilt nicht für die beiden genannten Gebiete, für die weiterhin Quarantänepflicht bei der Rückkunft bzw. Einreise in die Bundesrepublik gilt.

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Neuseeland will Einreisebestimmungen überarbeiten

Neuseeland will bis mindestens 31. Dezember 2021 die Grenzen für Nicht-Staatsbürger, abgesehen von wenigen Ausnahmen, geschlossen halten. Anschließend soll es eine Schrittweise Öffnung geben, wobei eine vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Voraussetzung wird, so Regierungschefin Jacinda Ardern. Der Inselstaat schloss bereits frühzeitig die Grenzen und verfolgt ähnlich wie Australien die so genannte Zero-Covid-Strategie. Nur mit diesem Land unterhält man ein Safe-Travel-Abkommen, das jedoch aufgrund einiger Fälle beim Nachbarn auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist. Innerhalb Neuseelands wird die Strategie der Regierung zunehmend kritisiert, denn in vielen Bereichen, in denen hauptsächlich Ausländer tätig sind, ist es zwischenzeitlich zu einem Arbeitskräftemangel gekommen. Auch fehlen die wichtigen Einnahmen aus dem Tourismus. So mehren sich die Stimmen, dass eine schrittweise Öffnung der Grenzen eingeleitet werden soll. Das lehnt Ardern ab und verweist darauf, dass in Neuseeland lediglich 21 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Die Kampagne geht nur äußerst schleppend voran. Die Regierungschefin bestätigte aber, dass im kommenden Jahr deutliche Lockerungen kommen sollen. Man wird die vollständige Impfung als Grundvoraussetzung verlangen und eine Art Reiseampel schaffen. Das bedeutet, dass man aus bestimmten Staaten mit niedrigem Risiko unter Vorlage des Impfnachweises ohne Quarantäne einreisen kann. Bei allen anderen sollen Hotel- oder Heimquarantäne für 14 Tage gelten. Einen genauen Zeitplan für die Neugestaltung der Einreisebestimmungen gibt es aber noch nicht.

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EU-Kommission evaluiert Verschärfungen für Einreisen aus den USA

Erst Mitte Juni 2021 hob die EU-Kommission einseitig das Einreiseverbot für Personen, die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgehalten haben, auf. Davon ausgenommen waren stets Personen mit Wohnsitz oder Staatsbürgerschaft in der EU. Nun denkt man in Brüssel laut über eine Wiedereinführung nach. Das noch unter der Trump-Regierung erlassene Einreiseverbot für EU-Bürger in die Vereinigten Staaten von Amerika wurde bislang nicht aufgehoben. Zwar gibt es erste Anzeichen dafür, dass die Biden-Administration zumindest darüber nachdenkt, jedoch umgesetzt wurde noch nichts. Die EU-Kommission blickt mit Sorge auf die Neuinfektionen in den USA und evaluiert nun ein neuerliches Einreiseverbot. Dabei kann das Führungsorgan der Europäischen Union lediglich grundsätzliche Empfehlungen aussprechen, denn die tatsächliche Umsetzung obliegt den Mitgliedern der Staatengemeinschaft.  Für Fluggesellschaften, die im Transatlantik-Geschäft tätig sind, wäre ein neuerlicher EU-Bann ein herber Rückschlag. Man hoffte darauf, dass zumindest Geimpfte bald wieder in beide Richtungen möglichst ohne weitere Auflagen reisen können. Es ist allerdings noch unklar, ob die EU-Kommission bzw. die Nationalstaaten von einem möglichen neuen Einreiseverbot vollständig Geimpfte ausnehmen werden oder nicht. Hinsichtlich der USA zeichnet sich ab, dass künftig für die Einreise eine Impfpflicht bestehen könnte.

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Kreuzfahrten: Norwegen verschärft die Einreiseregeln

Bei Kreuzfahrten ist Norwegen ein sehr beliebtes Ziel. Die zahlreichen Buchten und Fjorde ziehen Jahr für Jahr viele Touristen in ihren Bann. Doch um von einem Schiff aus an Land gehen zu müssen ist nun eine vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgeschrieben. Die norwegische Regierung hat eine kurzfristige Anordnung erlassen, dass alle Personen, die Kreuzfahrtschiffe verlassen und norwegisches Hoheitsgebiet betreten wollen, vollständig gegen Covid-19 geimpft sein müssen. Das gilt ausnahmslos auch für Kinder und Jugendliche, sofern für diese ein Vakzin zugelassen ist. Sollte man aufgrund des Alters noch nicht impfbar sein, so kann weiterhin ein negativer Testbefund vorgewiesen werden. Allerdings muss das Kind von zumindest einem Elternteil, das vollständig gegen Corona geimpft sein muss, begleitet werden. Der Nachweis muss mittels digitaler Zertifikate bzw. der App “Cov Pass” erfolgen. Die großen Reedereien haben mitgeteilt, dass die Kontrolle der Unterlagen bereits beim Check-in am Abfahrtsort erfolgt. Norwegen anerkennt übrigens bei Kreuzfahrern Genesungsnachweise nicht. Auf dem Luftweg sind die Einreisebestimmungen nicht sonderlich streng. Wer geimpft oder genesen ist und dies mit einem Zertifikat, vorzugsweise digital, nachweisen kann, kann ohne Quarantäne einreisen. Auch muss man in diesem Fall kein Online-Formular ausfüllen. Ist man getestet, so ist vorab eine Einreiseregistrierung auszufüllen. Die Behörde nimmt stichprobenartig an den Airports verpflichtende Schnelltests vor. Diese sind kostenfrei, jedoch ist die Teilnahme eben verpflichtend. Fällt das Ergebnis negativ aus, erhält man eine Bescheinigung darüber.

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Spanien: Hamburger müssen nun 3G-Nachweis erbringen

Personen, die sich zuletzt in Hamburg aufgehalten haben und beispielsweise für einen Urlaub nach Spanien einreisen wollen, müssen nun den 3G-Nachweis erbringen. Diese Region Deutschlands wird seitens der spanischen Behörden neu als Risikogebiet betrachtet. Das hat zur Folge, dass ein maximal 48 Stunden alter Testbefund oder ein Genesungsnachweis oder ein Nachweis über die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgelegt werden muss. Andernfalls riskieren aus Hamburg kommende Personen, dass in Spanien eine Quarantäne, die in manchen Regionen in speziellen Hotels zu verbringen ist, angeordnet wird. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt es zu beachten, dass das Robert-Koch-Institut derzeit ganz Spanien als so genanntes Hochinzidenzgebiet betrachtet. Dies hat zur Folge, dass Personen, die weder geimpft noch genesen sind, einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne antreten müssen, die frühestens am fünften Tag mittels einem zweiten Test, der natürlich negativ ausfallen muss, beendet werden kann. Weiters gilt es etwaige regionale Abweichungen der jeweiligen Landesregierung zu beachten.

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Tipps: So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Die Ukraine hat vor wenigen Tagen die Einreisebestimmungen dahingehend verändert, dass nur noch vollständig Geimpfte gänzlich ohne Auflagen einreisen können. Getestete müssen zusätzlich die so gennante Vdoma-App installieren und innerhalb von 72 Stunden eine weitere Testung in der Ukraine vornehmen. Alternativ kann man auch innerhalb von 72 Stunden wieder ausreisen. Jedenfalls können Personen, die bei der EInreise ein negatives Antigen- oder PCR-Ergebnis vorweisen können, bis zu 72 Stunden in der Ukraine bleiben. Geimpfte sind von dieser Auflage nicht betroffen. Unverändert muss weiterhin eine Versicherungspolizze, die Corona-Erkrankungen auf dem Staatsgebiet der Ukraine abdeckt, vorgewiesen werden. Diese wird äußerst kostengünstig über die offizielle Tourismushomepage VisitUkraine.today verkauft. Dort finden sich auch tagesaktuell alle für die Einreise relevanten Informationen. Ukraine-Einreise auf einen Blick: Welche Impfstoffe werden anerkannt? Man muss vollständig geimpft sein. Akzeptiert werden: Pfizer / BioNTech, Johnson & Johnson’s Janssen, AstraZeneca / Vaxzevria, AstraZeneca / Covishield (India), AstraZeneca / SKBio (South Korea), Moderna / Spikevax, Sinopharm, CoronaVac (Sinovac) Welche Nachweise werden anerkannt? Sämtliche nationalen und internationalen Impfnachweise, vorzugsweise auf Englisch, Ukrainisch oder Russisch. Wie alt dürfen Coronatests maximal sein? 72 Stunden ab Abstrichnahme Ist die Versicherung verpflichtend? Ja. Die Polizze muss bei der Grenzkontrolle auf Papier oder auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Wer muss in der Ukraine einen zweiten Test machen? Jeder, der nicht vollständig geimpft ist und länger als 72 Stunden bleiben möchte. Wo findet man offizielle Informationen zur Einreise und Versicherung? Auf der offiziellen Homepage des Tourismusamts unter diesem Link. Die nachstehende Grafik soll die aktuellen Bestimmungen vereinfacht erklären:

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„AUA-Deal schlechtestes Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“

„Arbeitsplätze weg, die Verluste zahlt der Steuerzahler und etwaige Gewinne der Zukunft gehen an die Lufthansa-Aktionäre – der AUA-Deal von Blümel und Schmid entpuppt sich als das schlechteste Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte,“ sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Donnerstag, zum angekündigten weiteren Stellenabbau bei der AUA. Die SPÖ hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, die AUA mit hunderten Millionen Euro an Steuergeld zu stützen, ohne sich an ihr zu beteiligen und ohne eine Arbeitsplatzgarantie zu verlangen. „Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen türkiser Wirtschaftspolitik“, so Krainer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die österreichischen Steuerzahler würden jetzt die Verluste der AUA finanzieren. Wenn die AUA in der Zukunft wieder Gewinn macht, erhalten diesen die Aktionäre der Lufthansa, also unter anderem der deutsche Staat. Denn Deutschland hat sich – im Unterschied zu Österreich – für die Staatshilfe an die Lufthansa eine Beteiligung am Unternehmen gesichert. „Österreich hingegen ist dank Blümel und Schmid nur an den Verlusten der AUA, nicht aber an etwaigen Gewinnen beteiligt“, kritisiert der SPÖ-Finanzsprecher. Und gleichsam „nebenbei“ gehen auch noch hunderte Jobs verloren, weil es die türkisen „Wirtschaftsexperten“ nicht für notwendig befunden hatten, die Staatshilfen an eine Arbeitsplatzgarantie zu koppeln. „Die Ursache für diese Vorgehensweise war entweder komplette wirtschaftspolitische Ahnungs- und Planlosigkeit oder eine absichtliche Schädigung der Steuerzahler*innen zu Gunsten von Aktionären. Beides ist inakzeptabel“, schließt Krainer.

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Air France passt ihr Streckennetz weiter an

Air France verstärke das Flugangebot zu touristischen Destinationen. Von Berlin und München fliege die Fluggesellschaft ab dem 31.Oktober auch nach Paris-Orly, zusätzlich zu den Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle. Von BER und MUC starte dann jeweils täglich ein Airbus A318 mit 131 Sitzplätzen nach Paris-Orly. Zusätzlich gebe es bis zu fünf Flüge pro Tag von Berlin und bis zu vier von München nach CDG. Dagegen bietet Orly viele exotischere Langstreckenziele, darunter in die französischen Überseegebiete und Territorien, etwa in der Karibik oder im Indischen Ozean.  Auch ab CDG wird das Flugangebot erweitert: Neu im Flugplan ab Paris-Charles de Gaulle ist Teneriffa mit zwei wöchentlichen Verbindungen (montags und samstags) ab 1. November 2021. Rovaniemi in Lappland steht vom 4. Dezember 2021 bis zum 5. März 2022 mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen – mittwochs und samstags – auf dem Programm. Zum Einsatz auf beiden Strecken kommt ein Airbus A319.

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UK stuft Deutschland und Österreich grün ein

Das Vereinigte Königreich stuft mit Wirksamkeit Sonntag 4 Uhr 00 Lokalzeit unter anderem Deutschland und Österreich grün ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. Allerdings gestaltet es sich weiterhin aufwendig, denn das Mitbringen eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend. Spätestens am zweiten Tag nach der Einreise muss ein zweiter Test absolviert werden. Geimpfte können ohne weitere Auflagen einreisen, sofern sie ihren Status nachweisen können. In einer ersten Reaktion zeigten sich Airlines und Tour Operator erfreut, jedoch wurde gleich die Forderung angeschlossen, dass noch mehr Länder auf die grüne Liste gesetzt werden sollen. UK stuft momentan viele Staaten gelb oder gar rot ein. Eine Klage gegen die Reiseampel hatte in erster Instanz keinen Erfolg.

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