Embraer

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Lot nimmt Warschau-Oradea auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ab 3. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Warschau-Chopin und dem rumänischen Oradea bedienen. Es handelt sich nach Bukarest-Otopeni und Cluj um die dritte Lot-Destination in Rumänien. Lot wird viermal pro Woche nach Oradea fliegen. Ab Warschau startet LO657 montags und samstags um 14:30 Uhr, LO655 jeweils mittwochs und freitags um 11:25 Uhr. Der Flug dauert rund 90 Minuten. Auf dem Rückweg ist die Abflugzeit in Oradea montags und freitags mit LO658 um 17:40 Uhr, mittwochs und freitags mit LO656 um 14:35 Uhr. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Embraer 170 und 175. „Oradea im Nordwesten Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, gilt als Geheimtipp für Städtereisen abseits des touristischen Mainstreams. Die Stadt, deren Wurzeln bis zurück in die Zeit der Römer reichen, ist ein hochinteressantes Reiseziel mit prächtigen architektonischen Zeugnissen aus den Zeiten des Barocks und des Jugendstils“, so Amit Ray, Director DACH Markets, Italy and India sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales bei Lot Polish Airlines. „Besonders angenehm für Besucher ist, dass Rumänien seit dem 31. März 2024 zum Schengenraum gehört. Wer mit Lot Polish Airlines nach Oradea fliegt, muss dort keine Passkontrolle mehr durchlaufen.“

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Scoot fiebert erstem E190-E2-Flug entgegen

Die Billigfluggesellschaft Scoot wird in Kürze erstmals in der Firmengeschichte auch mit Regionaljets unterwegs sein. In der Vorwoche hat man dazu den ersten Embraer E190-E2 ab Werk übernommen. Für den brasilianischen Flugzeugbauer hat dies aufgrund des Umstands, dass mit Scoot die erste Airline aus Singapur zum E2-Kundenkreis zählt, eine besondere Bedeutung. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Übergabe der ersten Einheit zu einem regelrechten Festakt gemacht wurde. Der Billigflieger, der eine Tochtergesellschaft von Singapore Airlines ist, hat die Maschinen des Typs Embraer 190-E2 nicht direkt bei Embraer bestellt, sondern bezieht diese über die Leasinggesellschaft Azorra. Jener Regionaljet, der nun ausgeliefert wurde, trägt den Namen „Explorer 3.0“. „Wir fühlen uns geehrt, die erste Fluggesellschaft Singapurs zu sein, die dieses moderne und treibstoffeffiziente Flugzeug erhält, und die E190-E2-Jets sind für unsere gesamte Netzwerk-Wachstumsstrategie von entscheidender Bedeutung. Die Auslieferung der ersten Embraer E190-E2 spiegelt unser Vertrauen in die Nachfrage nach Flugreisen und unser Engagement wider, unsere Kunden mit mehr Zielen zum gleichen günstigen Preis zu verbinden. Wir danken Azorra und Embraer für ihre Unterstützung in diesem nächsten Kapitel, in dem wir der erste große Betreiber der E2 in Südostasien werden“, so Leslie Thng, CEO von Scoot. Noch in diesem Jahr will der Lowcoster drei weitere E190-E2 einflotten. Weitere vier Exemplare folgen im kommenden Jahr. Das Unternehmen will mit Hilfe der Regionaljets neue Routen erschließen, für die die bestehenden Maschinen der Typen Airbus A320 und Boeing 787 aufgrund ihrer zu großen Kapazität nicht geeignet wären. Der erste Scoot-E190-E2 soll im Mai 2024

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AUA streicht Flug und überstellt E195 leer nach Wien

Am Mittwoch, den 10. April 2024 mussten die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS354 mit dem Umstand klarkommen, dass die Lufthansa-Tochter ihren Flug von Brüssel nach Wien kurzfristig ersatzlos gestrichen hat. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWD befand sich bereits am Gate in Brüssel. Laut Austrian Airlines konnte der Passagierflug deshalb nicht durchgeführt werden: „Der Grund dafür war ein fehlendes Seal am Engine, das in der Zwischenzeit ergänzt wurde“. Unter der Flugnummer OS1472 wird der Regionaljet am 11. April 2024 nach Wien zurückgeflogen, wobei es sich um einen so genannten Ferryflug handelt. Das bedeutet, dass der Embraer 195 ohne Passagiere an Bord, also leer, nach Wien fliegen wird.

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Azerbaijan Airlines nimmt Baku-Bukarest auf

Ab Anfang Juni 2024 wird die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines zweimal wöchentlich Kurs auf den Bukarester Flughafen Otopeni nehmen. Mit Wirksamkeit zum 3. Juni 2024 verbindet der Carrier Baku, die Hauptstadt von Aserbaidschan, vorerst zweimal pro Woche mit Bukarest. Als Fluggerät sollen Regionaljets des Typs Embraer 190 zum Einsatz kommen. In den letzten Monaten hat Azal einige neue Routen ins EU-Gebiet aufgenommen bzw. angekündigt.

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Embraer E190F absolviert erfolgreichen Testflug

Am 5. April 2024 hat der brasilianische Flugzeugbauer Embraer den ersten Testflug mit einem Frachter des Typs E190F durchgeführt. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das konvertiert wurde. Seit einiger Zeit treibt der Hersteller die Umwandlung der Maschinentypen E190 und E195 in Vollfrachter voran. Jene Maschine, die am 5. April 2024 einen zweistündigen Testflug ab São José dos Campos ist Eigentum des Leasinggebers Regional One. In einer Medienerklärung zeigt sich Embraer-Geschäftsführer Gomes Neto mit den Fortschritten, die in diesem Programm erzielt werden, zufrieden.

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Skywest rüstet United-E175 mit größeren Overhead-Bins aus

Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Skywest wird jene Embraer 175, die im Auftrag von United Airlines fliegen, mit neuen Gepäckfächern ausrüsten. Dies soll ermöglichen, dass etwa 80 Prozent mehr Stauraum zur Verfügung steht. Ein großes Manko der Embraer E1-Serie ist der Umstand, dass die Overhead-Bins vergleichsweise klein sind. Das liegt auch daran, dass die Baureihe in einer Zeit entwickelt wurde, in der inkludiertes Aufgabegepäck noch Branchenstandard war und sich die Menge des Handgepäcks in eng gesteckten Grenzen gehalten hat. Das hat sich mittlerweile geändert und ist sowohl für Airlines als auch für deren Passagiere mitunter problematisch. Die Abgabe vor dem Flugzeug ist nicht nur zeitaufwendig, sondern kostet die Fluggesellschaften auch zusätzliches Geld. Skywest betreibt den Maschinentyp Embraer 175 im Auftrag von United Airlines mit 76 Sitzplätzen. Immer wieder kommt es zu Engpässen im Bereich der Overhead-Bins. Dem steuert man nun gegen, in dem bis Ende 2024 insgesamt 50 Einheiten dieses Typs mit größeren Gepäckfächern ausgerüstet werden sollen. Es sollen dann 29 zusätzliche Handgepäckstücke verstaut werden können. Eigenen Angaben nach ist man der weltweit erste Carrier, der sich für diesen Schritt entschieden hat. In einer Medienerklärung schreibt United Airlines unter anderem, dass man davon ausgeht, dass etwa eine Million Passagiere pro Jahr ihre Handgepäckstücke dann nicht mehr vor dem Flugzeug abgeben müssen.

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Marathon Airlines findet neuen Auftraggeber im Kamerun

Nach dem Rauswurf als Wetlease-Partner von Air Serbia hat die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways zumindest teilweise neue Aufträge für ihre Embraer-Flotte gefunden. Allerdings nicht in Europa, sondern auf dem afrikanischen Kontinent. Die im Kamerun ansässige Camair-Co hat auf Anfrage bestätigt, dass man drei von Marathon Airlines betriebene E-Jets ins Wetlease genommen hat. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen SX-PTM, SX-RMA und SX-KAA. Diese wurden zwischenzeitlich nach Douala überstellt und fliegen im Auftrag von Camair-Co. Damit konnte Marathon Airlines den Verlust des Air-Serbia-Auftrags zumindest teilweise kompensieren. Die Betonung liegt auf teilweise, denn im Sommer 2024 hätte man mit fünf E-Jets für das serbische Unternehmen fliegen sollen. Allerdings wurde der Vertrag nach einem Vorfall, der sich auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, fristlos beendet. Der vorläufige Untersuchungsbericht kritisiert die Entscheidungen der Piloten heftig. Laut CH-Aviation.com soll der Vertrag zwischen Camair-Co und Marathon Airlines für vorerst zwei Jahre abgeschlossen worden sein. Bislang wurde lediglich die SX-RMA in das Farbenkleid des Auftraggebers versetzt. Die beiden anderen Embraer-Jets sollen nach und nach ebenfalls die Livery von Camair-Co erhalten. Überblick über die Marathon-Airlines-Flotte: Flugzeugtyp Anzahl Embraer 175 3 Embraer 190 1 Embraer 195 3 Embraer Legacy 600 1

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Air France: Hop verpasst Embraer 190 neue Kabinen

Die französische Regionalfluggesellschaft Hop wird die Kabinen ihrer Embraer-190-Flotte modernisieren. Die Jets sollen nicht nur neue Sitze, sondern auch neue Teppiche und Trennwände erhalten. Der Carrier bestätigte, dass im Zuge der Modernisierung das Kabinendesign an jenes der Muttergesellschaft Air France angepasst wird. Offiziell fliegt man schon länger nicht mehr unter eigener Marke, denn formell werden sämtliche Flüge im Auftrag von Air France unter AF-Flugnummern durchgeführt. Hop ist auf vielen Regionalstrecken als Zubringer für die Muttergesellschaft – unter anderem – nach Paris-Charles de Gaulle im Einsatz. Die neuen Sitze sollen von Expliseat geliefert werden und sich dadurch auszeichnen, dass sie zu einem hohen Anteil aus Kohlefasern und Titan gefertigt sind. Dadurch soll Gewicht eingespart werden, was sich letztlich positiv auf den Treibstoffverbrauch der Regionaljets auswirkt. Die Herstellung der Sitze soll in Angers erfolgen. Die Umrüstung der Kabinen will Hop in Eigenregie im Hangar in Clermont-Ferrand durchführen. Hop verspricht den Passagieren, dass die modernisierten E190-Sitze künftig das gleiche Komfortniveau wie jene im A220 aufweisen werden. Offiziell präsentieren will man diese aber erst Ende Mai 2024 auf der in Hamburg abgehaltenten Aircraft Interiors Expo. Im Herbst 2024 sollen die ersten Hop-E190 mit modernisierten Kabinen im Liniendienst stehen. Derzeit ist noch unklar ob und wann die 13 E170 ebenfalls ein Kabinen-Upgrade erhalten werden. Überblick über die Hop-Flotte: Typ Anzahl Embraer 170 13 Embraer 190 21

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Embraer oder Airbus: Lot will Regio-Flotte modernisieren

Polens Staatscarrier Lot beabsichtigt ihre Regionalflotte zu erneuern. Momentan besteht diese überwiegend aus Maschinen des Herstellers Embraer. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, ist nicht in trockenen Tüchern, denn man verhandelt auch mit dem Airbus-Konzern. Beide Flugzeugbauer buhlen um eine Order, die aus voraussichtlich 84 Exemplaren bestehen sollen. Im Rennen sind die E2-Reihe von Embraer sowie die A220-Familie von Airbus Canada. Regierungsangaben nach sollen in Kürze die beiden Hersteller zur Abgabe von Angeboten eingeladen werden. Derzeit ist es noch völlig offen welcher der beiden Anbieter die besseren Karten hat. Für Embraer spricht, dass Lot bereits 43 Einheiten dieses Herstellers betreibt. Es handelt sich um die E1-Serie, denn den Nachfolger E2 hat man noch nicht in der Flotte. Für Airbus wäre es aber auch aus einem anderen Grund durchaus von Prestige die Order zu gewinnen, denn Lot gilt als treuer Boeing-Kunde. Mit dem A220 hat man ein Modell, das man für passender hält als die Flugzeuge der brasilianischen Konkurrenz. Bei Lot dürfte es aber nicht nur um solche Dinge gehen, sondern auch darum wer schneller liefern kann. Immerhin will das Unternehmen bis zum Jahr 2030 stark wachsen und sowohl bei Airbus als auch bei Embraer sind bestimmte Lieferslots nur schwer verfügbar, weil von anderen Kunden bereits ausgebucht. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sich Lot bei Leasinggeber bedienen könnte. Es ist branchenbekannt, dass Lessoren gerne „auf Vorrat“ bestellen, um genau dann, wenn die Nachfrage hoch ist, kurzfristig an Kunden liefern zu können. Das hat aber seinen Preis, denn solche Verträge

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Falko kauft NAC 24 Embraer E-Jets ab

Der Leasinggeber Nordic Aviation Capital hat sich von insgesamt 24 Maschinen der Embraer E-Serie getrennt. Diese wurden an den Mitbewerber Falko verkauft. Laut Erklärung der beiden Unternehmen umfasst die Transaktion 20 Einheiten E190/195 und vier E170/175. Diese sind allesamt bei Leasingnehmern in Einsatz. Konkret sollen diese laut Nordic Aviation Capital bei nur fünf Betreibern auf den Kontinenten Afrika, Europa und Nordamerika im Einsatz sein. Bis zum Jahr 2019 war der Käufer als British Aerospace Asset Management die konzerneigene Leasinggesellschaft von BAe und auf britische Muster wie BAe 146 spezialisiert. Anschließend wurde das Unternehmen von Fortress Investment Group übernommen und trägt seither den heutigen Namen. Im Jahr 2022 fusionierte man mit Chorus Aviation.

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