Embraer

Weitere Artikel aus der Rubrik

Embraer

American Airlines tätigt Großbestellungen bei Airbus, Boeing und Embraer

Das Oneworld-Mitglied American Airlines hat die Flugzeugbauer Airbus, Boeing und Embraer mit größeren Bestellungen beglückt. Insgesamt wird der Carrier, der zu den größten der Welt zählt, etwa 260 werksneue Maschinen beziehen. Beim brasilianischen Flugzeugbauer Embraer hat man 90 E175-Regionaljets fix bestellt. Diese sollen sowohl der Expansion als auch der Modernisierung der Regio-Flotte dienen. Bei Boeing hat American Airlines 85 B737-Max-10 geordert und von Airbus wird man 85 A321neo beziehen. Gleichzeitig hat man sich bei allen drei Herstellern zusammengerechnet Optionen für bis zu 193 weitere Flugzeuge gesichert. Die Order der Boeing 737-Max-10 bekommt in den Vereinigen Staaten besondere Aufmerksamkeit, da das Max-Programm derzeit erneut unter besonderem Druck steht. Weiters ist die Max-10 bis dato nicht zertifiziert und befindet sich mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Derzeit ist völlig offen wann die FAA dieser Variante die Musterzulassung erteilen wird. Dementsprechend erfreut zeigt sich Boeing, denn deren CEO meint, dass man „das Vertrauen von American Airlines in Boeing (…) sehr zu schätzen weiß“. Das Oneworld-Mitglied kündigte auch an, dass die bestehenden Maschinen des Typs A319 und A320 neue Kabinen bekommen werden. Die First Class wird künftig mehr Sitze haben. Dies soll zu Lasten der Kapazität in der Economy-Class gehen. Weiters sollen in allen Beförderungsklassen dann Steckdosen für die Passagiere zur Verfügung stehen. Auch will man größere Overhead-Bins einbauen. Die Umrüstungen sollen ab dem Jahr 2025 vorgenommen werden.

weiterlesen »

Marathon-Unfall: Ermittler machen Piloten schwere Vorwürfe

Der vorläufige Bericht der Flugunfallermittler, der über den Vorfall, der sich am 22. Feber 2024 mit einem von Marathon Airlines betriebenen Embraer 195 auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, macht den Piloten schwere Vorwürfe. Der Regionaljet mit der Registrierung OY-GDC sollte im Auftrag von Air Serbia unter der Flugnummer JU324 von der serbischen Hauptstadt nach Düsseldorf fliegen. Das Flugzeug befand sich auf der Piste 30L auf dem Rollweg D5, der eine verfügbare Startbahn von 1.273 Metern hat. Das Flugzeug setzte um 17:38 Uhr zum Start an und überflog das Ende der Startbahn, bevor es in der Luft war. Es wurden sowohl die Anflugbefeuerung als auch die ILS-Antenne der Piste 12R touchiert, da sich der Embraer 195 erst etwa 500 Meter nach dem Ende der Runway tatsächlich in die Luft erhoben hat. Das Flugzeug stieg etwa 2.050 m hinter dem Ende der Landebahn auf eine Höhe von 15 Meter und beendete seinen Steigflug bei 1.219 Meter. Die Auswertung des Sprechfunkverkehrs zwischen den Piloten und der Flugsicherung hat ergeben, dass die OY-GDC die Runway 30L an der Einfahrt D6 befahren sollte. Tatsächlich fuhr man aber bei D5 ein. Auf diesen Fehler wurden die Flugzeugführer ausdrücklich hingewiesen und dazu aufgefordert zurückzukehren und am Punkt D6 erneut einzufahren. Daraufhin antworteten die Piloten der griechischen Fluggesellschaft, dass man sehr wohl in der Lage ist ab D5 zu starten. Die Freigabe wurde erteilt. Die Lotsen gaben gegenüber den Ermittlern an, dass sie den Start beobachtet haben und dabei wahrgenommen haben, dass viel Staub aufgestiegen sein soll

weiterlesen »

Special Visitor: Union Aviation erstmals in Luqa gelandet

Erstmals in der Firmengeschichte war die in Lettland ansässige Union Aviation am 17. Feber 2024 auf dem maltesischen Flughafen Luqa zu Gast. Der Embraer Lineage 1000 mit der Registrierung YL-UAG machte am 17. Feber 2024 auf dem Weg von Dubai-World Central nach Faro einen Zwischenstopp auf dem maltesischen Airport. Union Aviation wurde im Jahr 2021 gegründet, versteht sich als so genannte Boutique-Airline und verfügt über eine Flotte, die aus 12 Maschinen besteht.

weiterlesen »

Scoot fliegt ab Mai 2024 mit Embraer E190-E2

In wenigen Wochen wird die Billigfluggesellschaft Scoot ihren ersten Embraer E190-E2 übernehmen. Noch im Laufe dieses Jahres soll die Teilflotte auf fünf Exemplare anwachsen. Laut einem Bericht von „Straits Times“ soll dieser Maschinentyp, den man von Azorra least, ab Mai 2024 kommerziell eingesetzt werden. Es sollen hauptsächlich Regionalrouten ab Singapur bedient werden. Für das Jahr 2025 ist die Übernahme von vier weiteren E190-E2 angekündigt.

weiterlesen »

Air Serbia kündigt fristlos: Marathon Airlines hat nun ein Problem

Der Startunfall, der sich vor wenigen Tagen auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, führte dazu, dass Air Serbia die Zusammenarbeit mit dem Wetlease-Partner Marathon Airlines unverzüglich beendet hat. Die Griechen müssen nun für mehrere Embraer-Jets eine alternative Beschäftigung finden. Marathon Airlines konnte vor einiger Zeit einen langfristigen und vergleichsweise umfangreichen Wetlease-Auftrag von Air Serbia an Land ziehen. Vier Maschinen waren für das serbische Luftfahrtunternehmen im Einsatz und im Sommer 2024 sollten gar noch zwei weitere dazu kommen. Daraus wird nun nichts, denn Air Serbia hat die Verträge fristlos gekündigt. Mittlerweile scheint es offensichtlich zu sein, dass die Passagiere und Crewmitglieder des geplanten Fluges von Belgrad nach Düsseldorf nur sehr knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt sind. Die Piloten haben am Sonntagabend versehentlich den falschen Taxiway gewählt und wurden vom ATC sogar gewarnt. Dennoch führte man den Start durch, jedoch stand wesentlich weniger Runway zur Verfügung. Die Maschine touchierte Beleuchtungseinrichtungen und wurde dabei schwer beschädigt. Der Embraer 195 kreiste dann rund eine Stunde über Belgrad, um Kerosin zu verbrennen. Anschließend landete der von Marathon Airlines betriebene Regionaljet wieder auf dem serbischen Hauptstadtflughafen. Alle Insassen sind mit dem Schrecken davon gekommen. Die Luftfahrtbehörden von Serbien und Griechenland haben bereits Untersuchungen eingeleitet. Ohne den Berichten vorzugreifen: Derzeit gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass der Unfall aufgrund eines Pilotenfehlers entstanden ist. Erschwerend dürfte wirken, dass die Flugsicherung dies erkannt hat und die Flugzeugführer explizit gewarnt hat, jedoch ignoriert wurde. Es könnte also „Glück im Unglück“ gewesen sein, denn vergleichbare Vorfälle in der Vergangenheit sind nicht

weiterlesen »

Belgrad: Embraer 195 von Marathon Airlines beim Start schwer beschädigt

Der von Marathon Airlines betriebene Embraer 195 mit der Registrierung OY-GDC wurde am Sonntag, den 18. Feber 2024 auf dem Flughafen Belgrad schwer beschädigt. Die Maschine hätte im Auftrag von Air Serbia nach Düsseldorf fliegen sollen. Die Piloten nutzten nicht die volle Länge der Runway aus. Während dem Abheben wurde der Rumpf der Maschine schwer beschädigt. Aufgrund des Treibstoffgewichts musste der Regionaljet rund eine Stunde kreisen, ehe dieser wieder in Belgrad aufsetzen konnte. Anschließend wurde sichtbar wie schwer die OY-GDC beschädigt wurde. Dem Vernehmen nach ist die Maschine während dem Abheben mit Beleuchtungslichtern in Berührung gekommen. Vermutet wird, dass der Jet zu schwer für die Nutzung der verkürzten Piste war bzw. die Piloten nicht rasch genug abgehoben ist. Die serbische Flugunfallermittlungsbehörde hat ihre Arbeit bereits aufgenommen.

weiterlesen »

Belavia fliegt wieder nach Moskau

Die Fluggesellschaft Belavia plant im Sommer den Flugbetrieb zwischen Brest und Moskau wieder aufzunehmen. Die Strecke soll zweimal wöchentlich beflogen werden. Die Fluggesellschaft Belavia plant im Sommer die Aufnahme der Strecke zwischen Brest und Moskau. Die Strecke soll ab Anfang April aufgenommen werden und zweimal wöchentlich beflogen werden, wie das Portal Aero Routes berichtet. Geflogen werden soll mit einer Embraer 175.

weiterlesen »

Medevac-Ausstattung: Ungarn übernimmt ersten Embraer C-390

Die Luftstreitkräfte Ungarns haben ihren ersten Embraer C-390 „Millenium“ offiziell übernommen. Zuvor wurde in Brasilien ein Testflug in Gavião Peixoto durchgeführt. Der Neuzugang ist eine Premiere, denn es handelt sich um die weltweit erste Einheit, die mit einer Intensivstation ausgerüstet ist. Ungarn beabsichtigt dieses Flugzeug auch als so genannte Medevac-Maschine einzusetzen. Bei Embraer zeigt man sich von der ungarischen Entscheidung diesen Flugzeugtyp zu kaufen, erfreut.

weiterlesen »

Tuifly Belgium nimmt Antwerpen-Oujda auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Tuifly Belgium ab Antwerpen eine neue Marokko-Stecke, die zweimal wöchentlich mit Embraer 195-E2 bedient werden soll, anbieten. Im Zeitraum zwischen 26. Juni und 22. September 2024 geht es an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag ab Antwerpen auch nach Oujda. Der Carrier teilte mit, dass man diese Route aufgrund der hohen Nachfrage auch ab Antwerpen anbieten wird. Die Flüge werden jeweils nachts durchgeführt.

weiterlesen »

Jahreszahlen: Embraer konnte 181 Flugzeuge ausliefern

Das Kalenderjahr 2023 war für den brasilianischen Flugzeugbauer Embraer durchaus erfolgreich, denn man konnte 181 Maschinen ausliefern. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um 13 Prozent steigern. Der Auftragsbestand wird derzeit mit 18,7 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen und steigerte sich im Jahr 2023 um 1,2 Milliarden U.S.-Dollar. Damit steht man ganz gut dar, denn zuletzt konnte der brasilianische Hersteller einen solchen Wert im Jahr 2018 erreichen. Das Unternehmen rechnet aber damit, dass es auch heuer zu Engpässen auf der Zulieferkette kommen wird. Im Bereich der Verkehrsflugzeuge konnte Embraer im Jahr 2023 insgesamt 64 Maschinen, mehrheitlich der E2-Baureihe, an Kunden übergeben. Damit steigerte man sich gegenüber der Vorperiode um 12 Prozent, denn in 2022 waren es 57 Verkehrsflugzeuge. Die übrigen Auslieferungen sind auf die Sparte Executive Aviation entfallen.

weiterlesen »