Eurowings

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Außerplanmäßige Zwischenlandung eines Eurowings-Fluges auf Zypern nach technischem Warnhinweis

Ein Passagierflug der deutschen Fluggesellschaft Eurowings von Düsseldorf nach Tel Aviv hat am Dienstagvormittag, dem 6. Oktober 2026, eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Larnaca auf Zypern eingelegt. An Bord des Fluges EW9974 befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 156 Passagiere sowie die Besatzung. Grund für das Ausweichmanöver war nach Unternehmensangaben ein technischer Indikator in Verbindung mit einem der beiden Triebwerke des eingesetzten Passagierjets vom Typ Airbus A320. Ein Sprecher der Fluggesellschaft ordnete den Warnhinweis im Cockpit als unkritisch ein und betonte, dass für Passagiere und Besatzung zu keinem Zeitpunkt eine Sicherheitsgefährdung bestanden habe. Die Entscheidung, den Flughafen Larnaca für die Zwischenlandung anzusteuern, sei primär aus betrieblichen Erwägungen getroffen worden. Der zypriotische Flughafen verfügt über entsprechende technische Einrichtungen und verfügbare Wartungskapazitäten, um eine technische Überprüfung des Luftfahrzeugs unverzüglich durchzuführen. Der betroffene Airbus A320-200 wird von der Tochtergesellschaft Eurowings Europe betrieben und ist unter dem Luftfahrzeugkennzeichen 9H-EUX registriert. Nach Abschluss der technischen Überprüfung und Freigabe durch das Wartungspersonal konnte das Flugzeug seinen Weiterflug nach Israel am selben Tag fortsetzen. Der Jet landete nach einer rund zweistündigen Verzögerung am Nachmittag sicher auf dem Zielflughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Der Vorfall unterstreicht die strengen Sicherheits- und Vorsichtsbestimmungen im kommerziellen Linienverkehr, bei denen Besatzungen bereits bei geringfügigen Unregelmäßigkeiten Ausweichflughäfen ansteuern. Durch das Ausweichen auf Larnaca verhinderte die Fluggesellschaft längere Standzeiten am Zielort Tel Aviv, wo Kapazitäten für unvermutete Wartungsarbeiten von Partnergesellschaften zeitlich eingeschränkter zur Verfügung stehen.

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Führungswechsel bei Eurowings: Matthias Spohr ist neuer COO

Matthias Spohr hat mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 das Amt des Chief Operating Officer (COO) bei der deutschen Fluggesellschaft Eurowings angetreten. Er löst Edi Wolfensberger ab, der plangemäß an die Spitze der Schweizer Konzernschwester Edelweiss wechselt. In seiner neuen Funktion verantwortet Spohr den gesamten operativen Betrieb der Airline. Dazu zählen neben dem Cockpit- und Kabinenpersonal auch die Flug- und Bodenabläufe, die zentrale Betriebssteuerung (IOCC), Sicherheitsfragen sowie das technische Flottenmanagement über die Tochtergesellschaft Eurowings Technik. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Max Kownatzki, und Finanzchef Kai Duve bildet er das neue Dreiergremium an der Spitze der Fluggesellschaft. Die Personalentscheidung reiht sich in eine umfassendere Umstrukturierung von Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group ein. Spohr wechselt von der Lufthansa Aviation Training GmbH, deren Geschäftsführung er seit 2021 innehatte. Dort war er unter anderem für die Neuausrichtung der Pilotenausbildung und den Umstrukturierungsprozess der European Flight Academy zuständig. Für den gelernten Piloten bedeutet der Wechsel eine Rückkehr zu Eurowings, wo er bereits zwischen 2015 und 2021 den Flugbetrieb leitete. Branchenbeobachter und Fachmedien verweisen bei der Besetzung regelmäßig auf das familiäre Umfeld Spohrs im Konzern: Als Bruder des Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr steht seine Ernennung im Fokus der Öffentlichkeit. Die Besetzung von Schlüsselpositionen durch langjährige Konzerninsider spiegelt das Bestreben der Gruppe wider, erfahrene Führungskräfte in den einzelnen operativen Einheiten einzusetzen. Die Herausforderung für das neue Führungstrio besteht nun darin, den Flugbetrieb in einem von Personalengpässen und pünktlichkeitskritischen europäischen Lufträumen geprägten Umfeld stabil zu halten.

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Eurowings erweitert Streckenangebot für den Winterflugplan 2026/27

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings hat ihr Flugprogramm für den Winterflugplan 2026/27 vorgelegt. Der Schwerpunkt der Netzwerkanpassungen liegt auf der Aufstockung von Verbindungen an deutschen Sekundärstandorten sowie an den Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf. Am Flughafen Berlin-Brandenburg erhöht die Fluggesellschaft das Angebot auf insgesamt 38 Direktziele, darunter neu aufgenommene Routen nach Rom, Bologna und Kuusamo. Neben europäischen Städtedestinationen beinhaltet der Flugplan eine Verdichtung des Streckennetzes in den Nahen Osten, wo unter anderem zwei wöchentliche Verbindungen nach Bagdad ab Berlin und Düsseldorf eingerichtet werden. Zusätzlich zu den Kapazitätsanpassungen führt Eurowings ab Dezember 2026 ein modifiziertes Sitzplatzangebot auf ausgewählten Strecken ein. Unter der Bezeichnung „Premium BIZ Seat“ werden in den vorderen Reihen der Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo vergrößerte Bestuhlungen in einer 2×2-Anordnung angeboten. Die Maßnahme betrifft Sämtliche Flüge nach Dubai sowie ausgewählte Rotationen nach London-Heathrow, Málaga und Mallorca. Damit versucht die Fluggesellschaft, im Segment der Geschäftsreisenden sowie bei zahlungsbereiten Privatkunden höhere Durchschnittserlöse pro Sitzplatz zu erzielen. Die Ankündigung der Flugplananpassungen erfolgt vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven Umfelds und hoher Betriebskosten an deutschen Flughäfen. Während Mitbewerber wie Condor einzelne Verbindungen in den Nahen Osten aufgrund mangelnder Rentabilität gestrichen haben, setzt Eurowings auf den Ausbau von Nischenstrecken für den Privat- und Familienreiseverkehr (VFR). Finanzdaten der Muttergesellschaft Lufthansa verdeutlichen gleichzeitig die strukturellen Herausforderungen im Point-to-Point-Segment, wo steigende Entgelte an deutschen Flughäfen sowie hohe Kerosinkosten die operative Marge der Billig- und Direktfluganbieter belasten. Branchenbeobachter bewerten die Aufnahme von Zielen im Irak und in anderen Nahost-Regionen als Versuch, ganzjährig stabilere Auslastungsquoten fernab der saisonal schwächeren europäischen Sommerferienrouten zu sichern.

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Wiederaufnahme von Linienverbindungen in den Nahen Osten durch Eurowings im Winterflugplan 2026/2027

Die zur Lufthansa Group gehörende Fluggesellschaft Eurowings nimmt im bevorstehenden Winterflugplan 2026/2027 ihr Streckennetz in die Region Nahost schrittweise wieder auf. Nach einer mehrmonatigen Aussetzung der Flugverbindungen infolge militärischer Auseinandersetzungen in der Region plant die Airline ab Anfang November 2026 die Wiederbedienung von vier Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak, Jordanien und Saudi-Arabien. Zudem soll im Dezember 2026 mit der irakischen Hauptstadt Bagdad ein neues Ziel in den Flugplan aufgenommen werden. Die Entscheidungen spiegeln eine angepasste Netzsausrichtung wider, bei der die Fluggesellschaft verstärkt auf sogenannte VFR-Verkehre (Visiting Friends and Relatives) setzt, um veränderten Nachfragemustern im Passagierverkehr gerecht zu werden. Schrittweise Wiederaufnahme der Strecken und neue Zielgebietsplanung Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs durch Eurowings vollzieht sich zwischen dem 1. November 2026 und dem 12. November 2026 für die bisherigen Ziele, während die Strecke nach Bagdad ab dem 10. Dezember 2026 in das Angebot integriert werden soll. Insgesamt umfasst die Flugplanung der Airline in dieser Region 38 wöchentliche Abflüge von verschiedenen deutschen Verkehrsflughäfen. Den Auftakt bildet die Verbindung nach Dubai am 1. November 2026. Eurowings bedient das Emirat künftig täglich ab Berlin, viermal wöchentlich ab Stuttgart sowie dreimal pro Woche ab Köln/Bonn. Die nordirakische Stadt Erbil wird ab dem 3. November 2026 von insgesamt sechs deutschen Standorten angeflogen: Düsseldorf und Stuttgart erhalten jeweils drei wöchentliche Frequenzen, Hamburg wird zweimal wöchentlich bedient, und je eine wöchentliche Verbindung geht ab Berlin, Köln/Bonn sowie Hannover. Ab dem 7. November 2026 folgt die Wiederaufnahme der Verbindung von Stuttgart nach Amman mit zwei Flügen pro Woche.

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Eurowings beschriftet Flugzeuge mit Personennamen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Eurowings hat unter dem Titel „Name a Plane“ ein Gewinnspiel gestartet, bei dem Vornamen von Einzelpersonen auf vier Flugzeugen des Typs Airbus A320 angebracht werden sollen. Vom 21. September bis zum 11. Oktober 2026 können Interessierte Vorschläge und Begründungen auf der digitalen Plattform der Airline einreichen. Nach Angaben der Lufthansa-Tochter richtet sich der Wettbewerb an Personen, die sich im Alltag, in Vereinen oder im ehrenamtlichen Bereich engagieren. Eine von der Fluggesellschaft eingesetzte Jury wählt aus den Einsendungen vier Namen aus, die Bekanntgabe der Ergebnisse ist für Dezember 2026 vorgesehen. Die temporäre oder dauerhafte Beschriftung von Passagierflugzeugen mit Namen zählt in der Luftfahrtbranche zu den etablierten Instrumenten der Markenkommunikation. Während Traditionscarrier wie die Muttergesellschaft Lufthansa ihre Flottenmitglieder gewöhnlich nach Städten, Bundesländern oder Partnerregionen benennen, nutzen Direkt- und Ferienfluggesellschaften Namenswettbewerbe vorrangig zur Stärkung der Kundenbindung und zur Steigerung der Reichweite in den sozialen Medien. Die Platzierung persönlicher Vornamen auf dem Flugzeugrumpf soll eine emotionalere Ansprache der Zielgruppen ermöglichen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass solche Kundenbindungskampagnen bei Billig- und Ferienfliegern mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand verbunden sind, da Folienbeschriftungen an der Außenhaut während regulärer Wartungsintervalle angebracht werden können. Der betriebliche Nutzen liegt für das Unternehmen vor allem in der Generierung von Kundendaten und der medialen Aufmerksamkeit im Vorfeld der Buchungssaison für das Folgejahr. Eine direkte Auswirkung auf Auslastungszahlen oder Ticketerträge lässt sich bei solchen Marketingaktivitäten jedoch schwer isolieren. Gleichzeitig geben Experten zu bedenken, dass personalisierte Sonderlackierungen und Namensgebungen organisatorische Anpassungen erfordern, wenn betroffene Flugzeuge im täglichen Rotationsplan kurzfristig getauscht werden müssen.

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Anpassungen und Aufstockungen im Salzburger Winterflugplan

Der Flughafen Salzburg hat sein Flugprogramm für die Wintersaison 2026/27 vorgestellt. Der zweitgrößte Verkehrsflughafen Österreichs setzt in den kommenden Monaten auf eine Kombination aus touristischen Warmwasserzielen, europäischen Städtestrecken und Anbindungen an internationale Drehkreuze. Neben etablierten Destinationen in Südeuropa, Nordafrika und im Nahen Osten stehen vor allem stärkere Frequenzen zu europäischen Metropolen im Fokus des Flugplans. Durch die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften wie Eurowings, Lufthansa, Turkish Airlines, Flydubai und SkyAlps soll sowohl die Nachfrage von Fluggästen aus der Region für Auslandsreisen bedient als auch der Incoming-Tourismus für den alpinen Winterurlaub unterstützt werden. Der Standort strebt damit eine Stabilisierung seiner Auslastung im Ganzjahresbetrieb an, sieht sich jedoch auch mit dem intensiven Wettbewerb umliegender Großflughäfen konfrontiert. Struktur des Flugangebots für Warmwasser- und Fernreiseziele Ein Schwerpunkt des Winterflugplans liegt auf Zielen in wärmeren Regionen, die traditionell in den kälteren Monaten nachgefragt werden. Im Segment der Bade- und Nahostreisen bedienen Fluggesellschaften ab Salzburg mehrere klassische Urlaubszielgebiete. In Ägypten stehen die Zielorte Hurghada im Ganzjahresbetrieb sowie Marsa Alam während der Wintersaison auf dem Flugplan. Auf den Kanarischen Inseln steuert die Fluggesellschaft Eurowings die Inseln Gran Canaria und Teneriffa mit wöchentlichen Frequenzen an. Ergänzend dazu werden Festlandziele in Spanien und dem Mittelmeerraum bedient. Nach Alicante bestehen ganzjährige Verbindungen, während Barcelona über die Weihnachtsfeiertage sowie ab Mitte Februar 2027 zweimal pro Woche angeflogen wird. Die Verbindung nach Palma de Mallorca wird während der Weihnachtsferien sowie ab Mitte Februar 2027 auf eine tägliche Bedienung aufgestockt. Für Reisende mit Zielrichtungen in Afrika und Asien bilden die Direktflüge nach Marrakesch, Dubai und

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Eurowings erweitert Streckennetz in Deutschland und Tschechien

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt im Rahmen des kommenden Winterflugplans 2026/27 mehrere neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf und erweitert bestehende Strecken. Ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg verbindet die Lufthansa-Tochter die deutsche Hauptstadt ab dem 2. November 2026 dreimal wöchentlich mit dem Flughafen Bologna. Die Umläufe nach Norditalien sind jeweils für die Verkehrstage Montag, Freitag und Sonntag terminiert. Zudem baut die Fluggesellschaft ihr Angebot an ihren operativen Basen in Düsseldorf und Prag für die Wintermonate gezielt aus. Vom Drehkreuz Düsseldorf aus werden zwei bislang rein saisonale Sommerstrecken erstmals durchgehend im Winterflugplan fortgeführt. Die Verbindung in die estnische Hauptstadt Tallinn wird mit zwei wöchentlichen Flügen bedient. Zusätzlich erhöht der Carrier die Frequenz nach Mailand-Linate auf bis zu zwei tägliche Umläufe. Zusammen mit den Flügen zum Flughafen Mailand-Malpensa bietet Eurowings ab Nordrhein-Westfalen damit bis zu fünf tägliche Verbindungen in die norditalienische Wirtschaftsausrichtung an. Gleichzeitig erweitert die Gesellschaft ihr Winterangebot ab Prag und fliegt ab dem 20. Dezember 2026 einmal wöchentlich sonntags nach Rovaniemi in Finnland. Die Ergänzungen im Streckennetz spiegeln die Ausrichtung von Eurowings wider, die Kapazitäten im Punkt-zu-Punkt-Verkehr abseits des klassischen Drehkreuzverkehrs von Lufthansa zu verdichten. Durch die Aufstockung von Frequenzen auf ertragsstarken Rennstrecken wie Mailand sowie die Bedienung von Nischenzielen im Wintertourismus versucht die Airline, die saisonale Auslastung ihrer Flotte zu optimieren. Der Standort Prag dient dabei zunehmend als regionale Basis für den Vertrieb von skandinavischen Winterzielen in Osteuropa. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass die kontinuierliche Expansion in europäische Nischenmärkte mit betrieblichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden ist. Insbesondere reine Winterverbindungen nach Nordeuropäischer Peripherie

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Flugnetz im Nahen Osten: Lufthansa Group nimmt einzelne Verbindungen wieder auf und verlängert Aussetzungen

Die Lufthansa Group passt ihr Flugangebot im Nahen und Mittleren Osten aufgrund der veränderten Lage im regionalen Luftraum erneut an. Die Kernmarke Lufthansa nimmt am 10. September 2026 die Verbindung von Frankfurt am Main in die saudi-arabische Hauptstadt Riad mit drei wöchentlichen Frequenzen wieder auf. Zudem ist vorgesehen, die Flüge nach Amman im Jordanland ab dem 25. Oktober wieder auf eine tägliche Bedienung umzustellen. Auch die Konzerntochter Austrian Airlines plant die Rückkehr nach Jordanien und nimmt ihre Flüge von Wien nach Amman bereits am 2. Oktober mit drei wöchentlichen Umläufen wieder auf. Gleichzeitig bleiben zahlreiche andere Zielorte im Streckennetz der Unternehmensgruppe länger ausgesetzt als ursprünglich vorgesehen. Die Verbindungen nach Dubai ruhen bei Lufthansa, Eurowings und Swiss bis mindestens zum 24. Oktober. Dieser Zeitraum gilt ebenso für die Aussetzung der Flüge nach Abu Dhabi, Beirut, Dammam und Maskat bei verschiedenen Fluggesellschaften des Konzerns. Noch etwas länger aus dem Flugplan gestrichen bleiben die Strecken nach Erbil im Irak sowie in die iranische Hauptstadt Teheran, wo die Aussetzung bis zum 31. Oktober verlängert wurde. Parallel zu diesen Einschränkungen baut die Gruppe ihr Angebot nach Tel Aviv wieder auf und strebt ab Oktober insgesamt 67 wöchentliche Flüge nach Israel an. Die schrittweise Wiederaufnahme einzelner Routen bei gleichzeitig anhaltenden Aussetzungen anderer Zielorte verdeutlicht die betrieblichen Herausforderungen für die europäische Luftfahrtgruppe in geopolitisch instabilen Regionen. Der Konzern stützt seine Entscheidungen auf kontinuierliche Sicherheitsanalysen des hauseigenen Krisenstabs sowie auf Vorgaben der europäischen Luftfahrtbehörde EASA und nationaler Ministerien. Die routinemäßigen Anpassungen führen für Passagiere zu Umbuchungen und erfordern

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Passagierzuwachs an den bulgarischen Küstenflughäfen Burgas und Varna im Jahr 2026

Die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport Twin Star Airport Management AD hat im Laufe des Jahres 2026 die Marke von drei Millionen abgefertigten Passagieren an den bulgarischen Schwarzmeerflughäfen Burgas und Warna überschritten. Diese Marke wurde trotz erschwerter Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn erreicht, darunter betriebliche Schließungen und finanzielle Belastungen im globalen Luftverkehrssektor. Der Zuwachs beruht auf der Aufnahme neuer Flugverbindungen, der Erschließung zusätzlicher Märkte sowie einer erhöhten Flugfrequenz auf bestehenden Strecken. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Gesamtzahl der beförderten Passagiere an beiden Standorten im Gesamtjahr 2026 das Niveau des Vorjahres übertreffen wird. Gleichzeitig verharren die Passagierzahlen nach wie vor unter dem Niveau des Jahres 2019, das vor dem Ausbruch der weltweiten COVID-19-Pandemie erreicht wurde. Auswirkung der Infrastrukturmaßnahmen am Flughafen Burgas Ein wesentlicher Faktor für den zeitlichen Ablauf des Passagieraufkommens im Jahr 2026 war die vorübergehende Schließung des Flughafens Burgas. Der Flugbetrieb an diesem Standort wurde erst am 1. Mai 2026 wieder aufgenommen, nachdem umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn abgeschlossen worden waren. Die Investitionskosten für diese Infrastrukturmaßnahme beliefen sich auf über 60 Millionen Euro. Es handelte sich dabei um ein eigenständig finanziertes privates Projekt in der zivilen Luftfahrtinfrastruktur Bulgariens. Durch die mehrmonatige Schließung zu Jahresbeginn verteilte sich der Flugverkehr in den ersten Monaten des Jahres primär auf den Flughafen Warna. Nach der Wiedereröffnung von Burgas im Mai setzte eine verstärkte Konsolidierung des Flugbetriebs an beiden Standorten ein, was maßgeblich zum Erreichen der Dreimillionenmarke bis in den Spätsommer beitrug. Entwicklung des Streckennetzes und neue Zielmärkte in Warna Am Flughafen Warna ergab sich im

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Smartwings: Eurowings-Auftragsflug in Paris nach Rauchentwicklung in der Bordküche außerplanmäßig gelandet

Ein Flug der Fluggesellschaft Eurowings von Köln/Bonn nach Palma de Mallorca ist am Samstag auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle außerplanmäßig abgebrochen worden. Die Besatzung der von Smartwings betriebenen Boeing 737-800 hatte während des Fluges einen Notfall erklärt, woraufhin das Flugzeug sicher in der französischen Hauptstadt aufsetzte. Der Flug mit der Flugnummer EW590 wurde nicht von Eurowings selbst durchgeführt, sondern im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens von der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings abgewickelt. Ursache für die Ausweichlandung war nach Unternehmensangaben eine unvorhergesehene Dampf- beziehungsweise Rauchentwicklung im Bereich einer der Bordküchen. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, die Maschine wurde nach der Landung einer technischen Überprüfung unterzogen. Ablauf des Fluges und Notfallerklärung über Frankreich Der Flug EW590 startete am Samstagmorgen am Flughafen Köln/Bonn mit dem Ziel Palma de Mallorca, einer der am stärksten frequentierten Ferienverbindungen im Netz der Lufthansa-Tochtergesellschaft. Während sich die Maschine im Reiseflug über französischem Luftraum befand, bemerkte das Kabinenpersonal eine Rauchentwicklung im hinteren Bereich der Passagierkabine, die auf ein Gerät in einer der Galleys zurückgeführt werden konnte. Aus Sicherheitsgründen entschied sich die Flugkapitänin in Absprache mit der Flugsicherung zur Einleitung eines Sinkfluges und zur Deklarierung eines Notfalls über den Transpondercode 7700. Dies räumte dem Flugzeug Priorität bei der Ansteuerung des nächstgelegenen Großflughafens ein. Die Boeing 737-800 landete kurz darauf ohne weitere Zwischenfälle auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Rettungskräfte und die Flughafenfeuerwehr standen gemäß den standardisierten Betriebsabläufen an der Landebahn bereit, mussten jedoch nicht aktiv eingreifen. Technische Ursachenforschung und Betreuung der Passagiere Nach der Ankunft an der Parkposition in Paris wurden die

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