Eurowings

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Corendon Airlines übernimmt Flugroute von Graz nach Hurghada

Am Flughafen Graz kommt es im kommenden Winterflugplan zu einer Umstrukturierung im touristischen Linienverkehr. Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines übernimmt die Flugverbindung zwischen der steirischen Landeshauptstadt und dem ägyptischen Badeort Hurghada am Roten Meer. Wie die Flughafendirektion am 29. Juni 2026 mitteilte, wird die Strecke im Winterhalbjahr mit zwei wöchentlichen Rotationen an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch bedient. Die Abflugszeit in Graz ist für 14:00 Uhr angesetzt. Christian Hein, Verkaufsleiter bei Corendon Airlines, bestätigte die Übernahme der Route, durch die das Unternehmen seine Präsenz auf dem österreichischen Markt festigt, wo es an insgesamt fünf Verkehrsflughäfen operiert. Die Neuaufstellung der Flugverbindung wurde notwendig, da sich die Fluggesellschaft Eurowings kurzfristig von dieser Relation zurückgezogen hat. Für den Flughafen Graz unter der Leitung von Geschäftsführer Wolfgang Grimus bedeutet der schnelle Betreiberwechsel eine Absicherung des Chartergeschäfts für die Wintersaison, da Ägypten traditionell zu den stark nachgefragten Destinationen des regionalen Publikums in den kalten Monaten zählt. Corendon Airlines, eine im Jahr 2004 gegründete Fluggesellschaft mit Sitz im türkischen Antalya und einer maltesischen Tochtergesellschaft für europäische Streckenrechte, bedient ab Graz bereits im Sommerhalbjahr zweimal wöchentlich die griechische Insel Kreta. Luftfahrtanalysten betrachten den häufigen Wechsel von Fluggesellschaften an kleineren Regionalflughäfen als Symptom eines volatilen Marktumfeldes. Die Konsolidierung im europäischen Ferienflugsegment zwingt Regionalflughäfen wie Graz vermehrt dazu, flexibel auf Kapazitätsverschiebungen der großen Airlines zu reagieren. Da Fluglinien ihre Flottenplanung stark an den kurzfristigen Buchungsdaten der großen Reiseveranstalter ausrichten, bergen touristische Einzelrouten stets das Risiko plötzlicher Streichungen, falls die wirtschaftlichen Erwartungen oder die Pauschalreisepakete nicht die gewünschten Margen erzielen. Für

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Eurowings fliegt Köln-Klagenfurt künftig ganzjährig

Der Flughafen Klagenfurt und die deutsche Fluggesellschaft Eurowings weiten ihre Kooperation im Linienflugverkehr aus. Die Flugverbindung zwischen dem Kärntner Landeshauptstadt-Flughafen und dem Flughafen Köln/Bonn wird mit dem kommenden Winterflugplan 2026/27 in eine dauerhafte Ganzjahresverbindung umgewandelt. Ab November 2026 bis März 2027 bedient die Lufthansa-Tochter die Strecke jeweils montags und freitags im Direktflug. Mit dieser Erweiterung reagiert das Luftfahrtunternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage und stockt das Sitzplatzangebot für die Wintermonate um mehr als 13.000 zusätzliche Plätze auf. Die Etablierung des ganzjährigen Flugplans folgt einer stufenweisen Intensivierung der Route in den vergangenen Monaten. Nachdem Eurowings erst im Sommer 2025 nach einer zweijährigen Pause mit zunächst zwei wöchentlichen Umläufen an den Standort Klagenfurt zurückgekehrt war, wurde das Angebot für die Sommersaison 2026 bereits auf drei wöchentliche Frequenzen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag erhöht. Die Auslastungszahlen im laufenden Jahr bestätigen das wirtschaftliche Potenzial der Verbindung, die historisch in Spitzenjahren von mehr als 76.000 Passagieren genutzt wurde. Die ganzjährige Erreichbarkeit gilt als strategischer Meilenstein für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten. Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen stellt mit jährlich rund 800.000 Übernachtungen einen der wichtigsten ausländischen Herkunftsmärkte für die Kärntner Hotellerie dar. Durch die Ausweitung des Flugplans auf den Winter erhoffen sich die regionalen Tourismusverantwortlichen eine spürbare Belebung des Wintertourismus, insbesondere für den alpinen Wintersport. Zu diesem Zweck arbeitet die Kärnten Werbung eng mit dem Reiseveranstalter Eurowings Holidays zusammen, um ab sofort kombinierte Reisepakete im deutschen Markt zu platzieren. Umgekehrt bietet die Ganzjahresstrecke den Reisenden aus dem Alpe-Adria-Raum eine verbesserte Anbindung an das internationale

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Eurowings mit neuem Logo und neuen Strecken

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings stellt im Frühsommer 2026 die Weichen für die kommende Wintersaison und verkündet eine Ausweitung des Flugangebots ab fünf deutschen Verkehrsflughäfen. Die Ausweitung des Streckennetzes ab Ende Oktober betrifft die Basen Berlin, Köln/Bonn, Hamburg, Hannover und Stuttgart und zielt auf eine gezielte Mischung aus touristischen Warmwasserzielen sowie ethnisch beziehungsweise geschäftlich motiviertem Reiseverkehr ab. Parallel zu diesen operativen Neuerungen verzeichnet die Pauschalreisensparte der Fluglinie, Eurowings Holidays, eine tiefgreifende Veränderung des Konsumentenverhaltens im laufenden Sommergeschäft, die durch einen sprunghaften Anstieg extrem kurzfristiger Buchungen geprägt ist. Flankiert werden diese Entwicklungen von der Einführung eines komplett überarbeiteten visuellen Markenauftritts, der die Positionierung des Unternehmens im europäischen Luftverkehrsmarkt digital und barrierefrei festigen soll. Diese dreigleisige Strategie aus Netzwerkwachstum, dynamischer Auslastungssteuerung im Veranstaltergeschäft und modernisierter Markenidentität spiegelt die aktuellen Anpassungsprozesse im wettbewerbsintensiven Point-to-Point-Luftverkehr wider. Die geografische Verteilung der neuen Flugverbindungen im Winterflugplan Die geplante Expansion für den Winterflugplan 2026/27 umfasst strategische Anpassungen an mehreren dezentralen Standorten in Deutschland, um den spezifischen Nachfragestrukturen der jeweiligen Regionen gerecht zu werden. Die Bundeshauptstadt Berlin sowie die Hansestadt Hamburg erhalten ab Ende Oktober eine direkte Verbindung nach Jerez de la Frontera im Süden Spaniens. Mit dieser Route bedient das Luftfahrtunternehmen die anhaltende Nachfrage nach Destinationen auf der iberischen Halbinsel auch außerhalb der klassischen Sommermonate. Am Flughafen Köln/Bonn fokussiert sich die Fluggesellschaft auf zwei unterschiedliche Marktsegmente: Neben einer kontinentalen Verbindung in das österreichische Klagenfurt wird eine neue Route nach Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, eingerichtet. Letztere zielt maßgeblich auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) ab, der

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Eurowings macht die Basis Graz dicht

Die Fluggesellschaft Eurowings steht vor einer Neuausrichtung ihrer operativen Standorte im europäischen Streckennetz. Mit Beginn des Winterflugplans 2026/2027 wird die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns kein Flugzeug mehr fest am Flughafen Graz stationieren und zeitgleich die Präsenz im tschechischen Prag spürbar verringern. Trotz des Abzugs der dort beheimateten Fluggeräte betont das Unternehmen, dass beide Destinationen weiterhin fester Bestandteil des Flugprogramms bleiben und ganzjährig bedient werden. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Überprüfung aller Stützpunkte, um personelle und materielle Kapazitäten auf wirtschaftlich rentablere Märkte zu verlagern. Die Details der operativen Veränderungen im Winterflugplan Für den Flughafen Graz bedeutet die angekündigte Restrukturierung das Ende als aktive operative Basis von Eurowings. Ab der Wintersaison 2026/2027 wird dort keine Maschine der Airline mehr über Nacht abgestellt oder von dortigen Crews betrieben. In Prag, einer wichtigen Auslandsbasis der Fluggesellschaft, wird die Anzahl der fest stationierten Flugzeuge auf eine einzige Maschine reduziert. Diese Anpassungen wurden vom Unternehmen auf Nachfrage offiziell bestätigt. Die Konzernführung stellt klar, dass dieser Schritt nicht gleichbedeutend mit einer vollständigen Einstellung des Flugbetriebs an den betroffenen Standorten ist. Vielmehr ändert sich die logistische Struktur: Die Flüge nach Graz und Prag werden künftig von anderen Basen des Eurowings-Netzwerks aus durchgeführt. Genaue Flugpläne und Frequenzen für die betroffene Periode befinden sich derzeit noch in der finalen Ausarbeitung und sollen nach Abschluss der internen Planungen veröffentlicht werden. Strategische Hintergründe und das Prinzip der wirtschaftlichen Effizienz Als Hauptgrund für die Umstrukturierung nennt die Fluggesellschaft eine gezielte Optimierung des eigenen Streckennetzes. Die Verantwortlichen argumentieren, dass die verfügbaren Flugzeugkapazitäten effizienter dort

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Eurowings und die Regierung der Balearen planen den Ausbau von Mallorca zum Ganzjahresreiseziel

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings und die Regierung der Balearen haben eine weitreichende Kooperation vereinbart, um die Urlaubsinsel Mallorca über die traditionellen Sommermonate hinaus als attraktives Reiseziel zu etablieren. Im Rahmen eines Spitzentreffens im Regierungssitz in Palma de Mallorca verständigten sich Balearen-Präsidentin Marga Prohens und der Vorstandsvorsitzende von Eurowings, Max Kownatzki, auf eine deutliche Ausweitung der Flugkapazitäten für die kommende Winterperiode sowie auf die Prüfung weitreichender Infrastrukturinvestitionen vor Ort. Kern der Vereinbarung ist eine Entzerrung der touristischen Ströme, die bisher stark auf die Monate Juni bis August konzentriert sind. Durch ein erweitertes Flugangebot in den Herbst- und Wintermonaten soll nicht nur die lokale Wirtschaft stabilisiert, sondern auch die Basis für dauerhafte, ganzjährige Arbeitsplätze auf der Insel geschaffen werden. Die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns reagiert damit auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage außerhalb der klassischen Badesaison und bindet ihre strategischen Investitionen in einer Phase allgemeinen wirtschaftlichen Kostendrucks gezielt an diesen ertragsstarken Standort. Verdoppelung der Winterflotte als Fundament für die Saisonverlängerung Ein zentraler Baustein der neuen Strategie ist die physische Präsenz von Eurowings am Flughafen Palma de Mallorca während der kalten Jahreszeit. Für den Winterflugplan wird die Fluggesellschaft erstmals sechs Flugzeuge fest auf der Insel stationieren. Dies entspricht einer Verdoppelung der Stationskapazitäten im Vergleich zu den Zahlen von vor zwei Jahren, als lediglich drei Maschinen im Winter vor Ort verbleiben durften. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf ein verändertes Reiseverhalten der Konsumenten. Die Buchungszahlen für Mallorca-Routen verzeichneten in den vergangenen Monaten ein spürbares Wachstum gegenüber den Vorjahreszeiträumen, was die Wirtschaftlichkeit einer größeren Winterbasis untermauert.

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Eurowings reagiert auf geopolitische Spannungen und erhebliche Kostendrücke

Die europäische Luftfahrtbranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Marktveränderungen, die von geopolitischen Krisen im Nahen Osten und einer drastisch veränderten Kostenstruktur an den europäischen Heimatflughäfen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund vollzieht die deutsche Fluggesellschaft Eurowings eine strategische Neuausrichtung ihres Streckennetzes und ihrer betrieblichen Prioritäten. Wie das Unternehmen im Rahmen einer aktuellen Lagebeurteilung mitteilte, bleiben die Flugverbindungen in die Krisenregionen des Nahen Ostens, darunter die Destinationen Dubai, Tel Aviv und Erbil, aufgrund der anhaltenden Sicherheitsrisiken bis auf Weiteres ausgesetzt. Während für die israelische Metropole Tel Aviv eine Wiederaufnahme der Flüge auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen wird, zeigt sich das Management für eine Rückkehr nach Dubai im kommenden Winterflugplan vorsichtig optimistisch. Gleichzeitig reagiert die Fluggesellschaft auf die massiven Kostensteigerungen im europäischen Luftraum, die sich durch gestiegene Flughafengebühren, Flugsicherungsentgelte und Bodenabfertigungskosten auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren. Durch die Einstellung unrentabler innerdeutscher Kurzstrecken und eine verstärkte Konzentration auf den stabilen ethnischen Reiseverkehr sowie auf stark nachgefragte Urlaubsziele im westlichen Mittelmeerraum versucht das Unternehmen, seine Profitabilität für das laufende Geschäftsjahr abzusichern. Geopolitische Blockaden und die Perspektive des ethnischen Verkehrs Die Eskalation der Sicherheitslage im Nahen Osten hat die ambitionierten Expansionspläne der Fluggesellschaft in dieser Region vorerst zum Stillstand gebracht. Das Unternehmen hatte das Flugangebot in die Golfregion und die Levante zuvor strategisch ausgebaut und alle acht modernen Flugzeuge des Typs Airbus A320neo mit einer höherwertigen Bestuhlung für die Geschäftsreiseklasse ausgestattet. Dieses Investitionsprogramm war gezielt darauf ausgerichtet, längere Routen in den Nahen Osten durch die Gewinnung von Premium-Freizeitreisenden und dezentralen Geschäftsreisenden profitabler zu gestalten. Aufgrund der

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Eurowings reagiert auf Kostensteigerungen und strukturiert Flotte neu

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings wird die anstehende Senkung der staatlichen Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 nicht in vollem Umfang an ihre Kunden weitergeben. Wie der neue Vorstandsvorsitzende der Lufthansa-Tochter, Max Kownatzki, im Rahmen eines Pressegesprächs erläuterte, steht das Unternehmen vor immensen, kumulierten Kostensteigerungen in fast allen operativen Bereichen. Die steuerliche Entlastung, die der Deutsche Bundestag im Mai durch die teilweise Rücknahme der letzten Steuererhöhung beschlossen hatte, beträgt für Kurzstreckenflüge lediglich 2,50 Euro pro Ticket. Angesichts zweistelliger prozentualer Zuwächse bei den Systemkosten in den vergangenen zwei Jahren, denen nur ein einstelliges Wachstum der Ticketpreise gegenübersteht, sieht sich die Fluggesellschaft gezwungen, die steuerliche Differenz zur internen Kostendeckung zu verwenden. Gleichzeitig gab das Management einen Ausblick auf die Stabilisierung des Sommerflugplans, eine spürbare Belebung des Buchungsverhaltens auf Kernstrecken sowie eine weitreichende strategische Entscheidung zur künftigen Flottenstruktur und deren regulatorischer Registrierung im Ausland. Kumulierte Kostenbelastung und die Preisgestaltung im Bruttoprinzip Die Kalkulation von Flugpreisen unterliegt in der modernen Zivilluftfahrt einer komplexen Dynamik, bei der staatliche Abgaben, Flughafengebühren und die volatilen Beschaffungskosten für Treibstoff direkt ineinandergreifen. Nach Darstellung des Eurowings-Managements fließen all diese Faktoren in einen Gesamteinkaufspreis für den Endkunden ein. Da die Airline in den vergangenen Monaten trotz geopolitischer Verwerfungen wie den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf das gesonderte Ausweisen von Kerosinzuschlägen verzichtet hat, müssen die gestiegenen Aufwendungen über den regulären Ticketpreis aufgefangen werden. Kownatzki betonte, dass Eurowings aktuell nur etwa die Hälfte der realen Kostensteigerungen an die Passagiere weitergeben kann. Um den Wirtschaftsstandort Deutschland im europäischen Vergleich wettbewerbsfähig zu halten und das

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Sicherheitsvorfall über dem Balkan: Turbulenzen durch Wirbelschleppen fordern Verletzte auf Eurowings-Flug

Ein schwerer Vorfall im europäischen Luftraum hat am 30. Mai 2026 zu mehreren Verletzten an Bord eines Passagierflugzeugs geführt. Eine Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Eurowings geriet während des Reiseflugs über Bosnien und Herzegowina in die sogenannten Wirbelschleppen eines vorausfliegenden Großraumflugzeugs des Typs Airbus A380. Durch die abrupten und heftigen Turbulenzen wurden nach ersten Berichten des Fachdienstes Aviation Herald vier Passagiere sowie ein Mitglied der Kabinenbesatzung verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich in einer Phase, in der die Eurowings-Maschine ihre Flughöhe änderte und dabei das Strömungsfeld des schwereren Flugzeugs kreuzte. Trotz der heftigen Erschütterungen und der Verletzungen an Bord konnten die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug behalten, die Flughöhe stabilisieren und den Flug zu ihrem Zielort nach Nordrhein-Westfalen sicher fortsetzen. Der Vorfall rückt die meteorologischen und aerodynamischen Herausforderungen des dichten europäischen Luftraums sowie die Notwendigkeit strikter Staffelungsvorgaben erneut in den Fokus der internationalen Luftfahrtbehörden. Ablauf des Zwischenfalls im Reiseflug Der Eurowings-Flug EW635 befand sich auf dem Rückweg vom griechischen Rhodos zum Flughafen Köln/Bonn. An Bord des Mittelstreckenjets mit der Registrierung D-AEWS verlief die Reise zunächst routinemäßig. Während des Überflugs des Balkans entschieden sich die Piloten in Abstimmung mit der zuständigen Flugsicherung zu einem Wechsel der Flughöhe. Die Maschine sollte von der Flugfläche 360 (ca. 11.000 Meter) auf die Flugfläche 380 (ca. 11.600 Meter) steigen. Zeitgleich und in exakt gleicher Richtung bewegte sich auf dieser höheren Flugfläche ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates. Der Flug EK1 war auf dem Weg von Dubai zum Londoner Flughafen Heathrow. Da der Airbus A380 das

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Verdi festigt Position als dominierende Kraft in der Lufthansa Group

Die Gewerkschaft Verdi ist aus den jüngsten Betriebsratswahlen innerhalb der Lufthansa Group erneut als stärkste Arbeitnehmervertretung hervorgegangen. Nach offiziellen Angaben sicherte sich die Organisation insgesamt 255 Mandate in über 45 verschiedenen Betrieben des Luftfahrtkonzerns. Besonders ausgeprägt war der Wahlerfolg in den Kernbereichen der Boden- und Technikdienste, darunter bei der Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo sowie den IT-Dienstleistern von Lufthansa Systems. Diese Ergebnisse unterstreichen den stabilen Rückhalt der Gewerkschaft in den logistischen und technischen Basiseinheiten des Unternehmens, die für den täglichen Flugbetrieb von zentraler Bedeutung sind. Über die klassischen Bodenbetriebe hinaus verzeichnete Verdi auch beim fliegenden Personal signifikante Zugewinne, was in der Branche als wichtiges Signal gewertet wird. Bei der neu gegründeten Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines errangen Verdi-nahe Listen beeindruckende 84,6 Prozent der Mandate. Auch bei den Beschäftigtenvertretungen von Discover Airlines und innerhalb der Kabinenbesatzungen von Eurowings konnten Mehrheiten gesichert werden. Diese Entwicklung ist insofern bemerkenswert, da im Cockpit und in der Kabine traditionell auch berufsständische Gewerkschaften wie die Vereinigung Cockpit oder die UFO um Einfluss konkurrieren. Die Stärkung von Verdi in diesen Segmenten deutet auf eine Konsolidierung der Arbeitnehmerinteressen unter einem größeren Dachverband hin. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Konzernstruktur belegen, dass die Wahlen vor dem Hintergrund intensiver Tarifauseinandersetzungen stattfanden, die das erste Halbjahr 2026 prägten. Die hohe Wahlbeteiligung in vielen Teilbetrieben wird als Reaktion der Belegschaft auf die jüngsten Umstrukturierungen und Effizienzprogramme des Vorstands interpretiert. Mit der Sicherung zahlreicher Aufsichtsrats- und Betriebsratsmandate festigt die Gewerkschaft ihre Verhandlungsposition für kommende Lohnrunden. Die Lufthansa Group, die weltweit über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt, sieht

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Erweiterung des Streckennetzes und Flottenmodernisierung in der Lufthansa Group

Die Lufthansa Group hat umfangreiche Erweiterungen für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt, wobei der Fokus auf dem Ausbau der neuen „Allegris“-Kabinenkonfiguration liegt. Ab dem kommenden Winter wird die Zahl der Destinationen, die mit der modernisierten Innenausstattung angeflogen werden, signifikant erhöht. Ab Frankfurt am Main kommen elf neue Langstreckenziele hinzu, darunter Vancouver, Houston, Atlanta und Seoul. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf Südostasien: Die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur wird ab dem 25. Oktober fünfmal wöchentlich nonstop bedient. Hierbei kommt die Boeing 787-9 zum Einsatz, die über 287 Sitzplätze in drei Klassen verfügt und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns in dieser dynamischen Wirtschaftsregion stärken soll. Auch an den anderen Drehkreuzen der Gruppe werden Kapazitäten und Komfortangebote massiv ausgebaut. Von München aus erweitert Lufthansa das Allegris-Angebot auf Strecken nach Singapur, Washington und Kapstadt. Parallel dazu erhöhen die Tochtergesellschaften ihre Präsenz in verschiedenen Märkten. Swiss integriert erstmals Bengaluru in Südindien in ihr Netz und setzt den Airbus A350 mit dem neuen Kabinenkonzept „Swiss Senses“ auf Routen nach Johannesburg und Shanghai ein. ITA Airways erschließt mit einer neuen Verbindung von Rom nach Santo Domingo erstmals den mittelamerikanischen Markt, während Brussels Airlines aufgrund hoher Buchungszahlen die Verbindung zum Kilimanjaro in Tansania in den Winterflugplan übernimmt. Im Segment der Ferien- und Kurzstreckenflüge setzen Discover Airlines, Edelweiss und Eurowings auf eine gezielte Frequenzerhöhung in nachfragestarken Regionen. Discover Airlines verbindet Frankfurt künftig mit Agadir sowie München mit Fès und Ivalo in Lappland. Eurowings festigt ihre Marktführerschaft am Flughafen Berlin-Brandenburg durch neue Winterziele im Norden Finnlands sowie durch die Fortführung von Metropolenverbindungen nach

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