Eurowings

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Flughafen Bremen setzt in der Herbstsaison auf Südeuropa und ein neues Italien-Ziel

Der Oktober verzeichnet am Flughafen Bremen traditionell die höchsten Passagierzahlen des Jahres. Hauptgrund für das steigende Fluggastaufkommen sind die im Herbst überschneidenden Schulferien in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen. Um die Nachfrage in der stärksten Buchungsphase des zweiten Halbinsels zu bedienen, bündeln die am Standort vertretenen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten mit zahlreichen Verbindungen in Richtung Mittelmeer und Kanaren. Direkt nach dem Ende der Ferienperiode erweitert die Fluggesellschaft Ryanair das Angebot um ein weiteres Ziel im Süden Italiens. Das Flugprogramm während der Herbstferien konzentriert sich vor allem auf die spanischen und türkischen Urlaubsregionen. Die Route nach Mallorca wird ab Bremen von Ryanair, Sundair und Eurowings täglich bedient. Ergänzend bieten Ryanair und Sundair Flüge auf das spanische Festland nach Alicante und Málaga sowie auf die Kanareninsel Fuerteventura an. Im Türkeiverkehr steuern Sunexpress, Pegasus Airlines und Ajet die Standorte Antalya, Izmir und Bodrum an. Ergänzt wird das Streckennetz durch Verbindungen der Anbieter Sundair, Corendon Airlines und Freebird Europe nach Griechenland sowie Flüge der Ryanair an die kroatische Adriaküste. Am 25. Oktober, unmittelbar im Anschluss an die norddeutschen Herbstferien, nimmt Ryanair erstmals eine Direktverbindung vom Flughafen Bremen nach Lamezia Terme in Kalabrien auf. Die Flüge in den Süden Italiens sind zweimal wöchentlich im Flugplan vorgesehen. Mit dieser Streckeneinführung versucht der irische Low-Cost-Carrier, das Angebot abseits der klassischen Sommermonate zu stabilisieren und neue Nachfragepotenziale in der Region Nordwestdeutschland zu erschließen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Stärkung von Saison- und Nischenrouten an Regionalflughäfen wie Bremen notwendig ist, um die Auslastung der Terminalinfrastruktur im gesamten Ganzjahresverlauf abzusichern.

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Befragung unter Flugzeugführern: Zunehmende Sorge um Arbeitsbedingungen bei der Lufthansa Group

Eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit offenbart eine spürbare Eintrübung der Stimmung unter den Piloten der Lufthansa Group. Zwar gaben rund zwei Drittel der rund 2.700 befragten Cockpitbeschäftigten an, mit ihrer aktuellen beruflichen Situation grundsätzlich zufrieden zu sein, jedoch blickt fast jeder Zweite (47 Prozent) mit Sorge auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. Ein deutliches Warnsignal für die Luftfahrtbranche ist das Empfehlungsverhalten: Nur noch 24 Prozent der Befragten würden den Beruf des Verkehrsflugzeugführers derzeit weiterempfehlen, während zwei Drittel (66 Prozent) explizit davon abraten. Als Hauptgründe für die Skepsis nennen die Angestellten von Lufthansa Airlines, Lufthansa Cargo, Eurowings und der im April stillgelegten Lufthansa CityLine eine mangelnde Wertschätzung durch die Konzernführung, Defizite bei den Arbeitsbedingungen sowie eine als belastend empfundene Dienstplangestaltung. Zudem belasten fehlende Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Konzernstruktur die Zufriedenheit. Während jüngere Nachwuchskräfte unter 35 Jahren die eigene Perspektive noch überdurchschnittlich positiv bewerten, überwiegt bei den über 45-jährigen Kapitänen und Offizieren der Eindruck einer strukturellen Verschlechterung des Berufsbildes. In den anstehenden Tarifverhandlungen kristallisiert sich die betriebliche Altersversorgung als das mit Abstand wichtigste Einzelthema für die Belegschaft heraus. Die Gewerkschaftsführung sieht durch die Umfrageergebnisse widerlegt, dass es den Beschäftigten primär um reine Gehaltssteigerungen geht. Stattdessen stehen langfristige Absicherungsfragen und die Beibehaltung etablierter Versorgungsstandards im Vordergrund. Die Sorge vor Kürzungen bei den Betriebsrenten und veränderten Übergangsversorgungen verstärkt die Vorbehalte gegenüber dem Sparkurs des Managements. Die Ergebnisse verdeutlichen zugleich eine hohe Konfliktbereitschaft innerhalb der Flugzeugführerschaft. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, einem potenziellen Streikaufruf der Vereinigung Cockpit

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Köln/Bonn: Eurowings nimmt Routen nach Dubai und Dschidda wieder auf

Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt im kommenden Winterflugplan zwei Langstreckenverbindungen ab dem Flughafen Köln/Bonn wieder in ihr Programm auf. Ab dem 3. November 2026 bedient die Tochtergesellschaft der Lufthansa dreimal wöchentlich die Verbindung nach Dubai, gefolgt von der Wiederaufnahme der Route in die saudi-arabische Hafenstadt Dschidda ab dem 12. November mit ebenfalls drei wöchentlichen Abflügen. Ergänzend setzt das Unternehmen im kommenden Winter die Bedienung der Ziele Klagenfurt und Pristina fort, die bislang vorrangig in den Sommermonaten im Flugplan vertreten waren. Eine operative Neuerung betrifft die Zielinfrastruktur im Emirat Dubai. Eurowings verlegt den Zielflughafen vom weiter außerhalb gelegenen Airport Al Maktoum (DWC) zum zentralen Drehkreuz Dubai International Airport (DXB). Die rund sechseinhalbstündigen Flüge werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A320neo durchgeführt. Um auf den längeren Strecken höherpreisige Kundensegmente anzusprechen, führt die Airline ab Dezember auf dieser Flotte eine erweiterte Sitzplatzkategorie mit vergrößertem Sitzabstand im vorderen Kabinenbereich ein. Die Verbindung nach Dschidda wird mit dem etwas größeren Modell Airbus A321neo bedient. Die Wiederaufnahme der Strecken an den Persischen Golf erfolgt im Kontext einer intensivierten Konkurrenz auf Verbindungen in den Nahen Osten ab deutschen Regionalflughäfen. Die Ausweitung des Flugangebots durch Mittelstreckenjets ermöglicht es Fluggesellschaften, diese Distanzen mit geringeren Betriebskosten als mit traditionellen Weitrumpfflugzeugen zu bedienen. Allerdings verweisen Marktbeobachter darauf, dass der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen auf Flugzeiten von über sechs Stunden von Passagieren hinsichtlich des Kabinenkomforts kritisch bewertet werden kann. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Rückkehr der Verbindungen eine punktuelle Verdichtung des Frequenzangebots im Langstreckensegment außerhalb der europäischen Kernmärkte. Der dauerhafte wirtschaftliche Erfolg dieser

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Eurowings Biz-Class-Sitze auf ausgewählten Kurz- und Mittelstrecken ein

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings überarbeitet ihr Angebot im höherpreisigen Segment auf Kurz- und Mittelstrecken. Im Rahmen der Veröffentlichung des Winterflugplans 2026/2027 kündigte die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns die Einführung des sogenannten Premium Biz Seat an. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Sitzkonfiguration in den ersten beiden Reihen von Flugzeugen des Typs Airbus A320neo, bei der die bisherige Bestuhlung durch breitere Einzelsitze ersetzt wird. Damit weicht das Unternehmen auf ausgewählten Verbindungen von der in Europa üblichen Praxis ab, in der Business Class lediglich den mittleren Sitz einer Dreiher-Sitzreihe frei zu lassen. Der Verkauf der Flugscheine für die umgebauten Kabinenbereiche ist gestartet, der reguläre Einsatz der modifizierten Maschinen soll am 1. Dezember 2026 beginnen. Veränderung der Raumaufteilung in der Airbus A320neo-Flotte Die technische Umgestaltung betrifft die vorderen zwei Sitzreihen der Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Durch den Einbau des Sitzmodells Comoda des italienischen Herstellers Geven wird die klassische Anordnung von sechs Sitzen pro Reihe (3-3-Bestuhlung) auf vier Sitze pro Reihe (2-2-Bestuhlung) reduziert. In den ersten zwei Reihen verringert sich die Gesamtkapazität dadurch von 18 auf acht Sitzplätze. Die neuen Einzelsitze bieten eine breitere Sitzfläche, verstellbare Beinablagen, eine stärkere Neigung der Rückenlehne sowie integrierte USB-Ladeanschlüsse. Der Schritt folgt auf eine Testphase, die das Unternehmen im November 2025 auf der Mittelstreckenverbindung zwischen Berlin und Dubai begonnen hatte. Nach Auswertung der Kundenbefragungen und Auslastungszahlen entschied die Unternehmensführung um Geschäftsführer Max Kownatzki, die Konfiguration auf die gesamte Flotte des Typs A320neo auszuweiten. Der Einbau der neuen Sitze in den betroffenen Flugzeugen soll im Verlauf des

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Urlaubsverkehr im Sommer: Flughafen Hamburg baut Direktverbindungen in kühlere Regionen aus

Der Flughafen Hamburg passt sein Angebot an die veränderten Vorlieben vieler Norddeutscher an, die in den Sommermonaten kühlere Reiseziele bevorzugen. Das Netz an Direktverbindungen aus der Hansestadt umfasst vermehrt Strecken in nordeuropäische Länder sowie in alpine Regionen. Fluggesellschaften reagieren auf diesen Trend und weiten ihre Kapazitäten zu Zielen aus, an denen moderate Temperaturen den Sommerurlaub prägen. Dies betrifft sowohl Verbindungen nach Skandinavien als auch Flüge in bergige Regionen Mitteleuropas. Im Segment der Alpenreisen bedient Eurowings von Hamburg aus die österreichischen Städte Salzburg und Graz. Die Fluggesellschaft SkyAlps hat ihre Frequenzen nach Bozen in Südtirol auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt, um den Zugang zu den Dolomiten zu erleichtern. Für den Spätsommer kündigte easyJet ab September die Wiederaufnahme der Strecke nach Genf mit zwei wöchentlichen Rotationen an. Zudem plant SkyAlps ab Mitte Dezember 2026 eine neue Direktverbindung nach Klagenfurt in Kärnten, um den alpinen Raum weiter an Norddeutschland anzubinden. Für Reisen in den Norden Europas stehen Verbindungen von Aer Lingus und Ryanair nach Dublin sowie Flüge der norwegischen Fluggesellschaft Widerøe nach Bergen bereit. Finnair nutzt ihr Drehkreuz in Helsinki, um Passagieren Umsteigeverbindungen nach Nordfinnland wie Ivalo anzubieten. Ebenso haben Norwegian, SAS und Eurowings die Flugdichte zu den skandinavischen Hauptstädten Stockholm, Oslo und Kopenhagen erhöht. Über Kopenhagen bestehen Anschlussmöglichkeiten zu Zielen wie Grönland oder den Färöer-Inseln, wo die Sommertemperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Analysten der Luftfahrtbranche werten die Ausweitung dieser Strecken als Versuch der Flughäfen und Airlines, ihr Sommergeschäft breiter aufzustellen. Während traditionelle Südeuropa-Routen weiterhin die höchsten Passagierzahlen aufweisen, gewinnen nördliche und

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Lufthansa: Vereinigung Cockpit und Konzernführung wenden Sommersaison-Streiks ab

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Führung des Lufthansa-Konzerns haben sich auf die Durchführung eines umfassenden Schlichtungsverfahrens geeinigt, um den schwelenden Tarifkonflikt bei der deutschen Fluggesellschaft beizulegen. Durch diese Übereinkunft sind Arbeitskampfmaßnahmen des Cockpitpersonals in der aktuellen Sommerflugperiode vorerst ausgeschlossen. Wie aus einem internen Rundschreiben der Arbeitnehmervertretung an ihre Mitglieder hervorgeht, soll das Verfahren durch eine Mediation begleitet werden, um Lösungen für die offenen Tariffragen in verschiedenen Konzernsparten zu erarbeiten. Der Geltungsbereich der Verhandlungen erstreckt sich auf die Flugbetriebe der Lufthansa-Kernmarke, der Frachtsparte Lufthansa Cargo, der Regionalgesellschaft Lufthansa Cityline sowie der Tochtergesellschaft Eurowings. Die Konzernführung bestätigte die grundsätzliche Verständigung mit der Gewerkschaft auf ein Schlichtungsverfahren, machte jedoch zu den genauen Modalitäten, Zeitplänen und Personen der Schlichter keine detaillierten Angaben. Hintergründe und Kernthemen des anhaltenden Tarifkonflikts Der Tarifkonflikt zwischen dem Führungspersonal im Cockpit und der Leitung des Luftfahrtkonzerns erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und führte in den vergangenen Monaten wiederholt zu befristeten Streikmaßnahmen, die den Flugbetrieb belasteten. Die formalen Verhandlungsgegenstände betreffen insbesondere die Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung, die Übergangsversorgung für das Flugpersonal vor dem Eintritt in den gesetzlichen Ruhestand sowie allgemeine Vergütungs- und Arbeitszeitstrukturen. Neben den rein monetären Forderungen stehen strukturelle Entscheidungen des Managements im Zentrum der Auseinandersetzung. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert seit Jahren die unternehmerische Praxis, Fluggeräte und Streckennetze schrittweise auf Tochtergesellschaften mit abweichenden oder niedrigeren Tarifvereinbarungen zu verlagern. Diese als Flucht aus dem Konzerntarifvertrag bezeichnete Entwicklung erzeugt Spannungen zwischen der Belegschaft der Kernmarke und der Führung der Dachgesellschaft. Strukturelle Umbauprozesse im Konzern und die Rolle von City

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Eurowings streicht und pausiert Verbindungen an mehreren deutschen Flughäfen

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt für die kommende Winterflugperiode 2026/2027 deutliche Anpassungen an ihrem Streckennetz vor. Wie aus Branchendiensten hervorgeht, kürzt die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns das Flugangebot auf insgesamt sechs Strecken von den Standorten Stuttgart, Köln/Bonn und München in Richtung Südosteuropa. Betroffen von den Maßnahmen sind Zielorte in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo. Die Streichungen und vorübergehenden Einstellungen betreffen sowohl Frequenzreduzierungen auf verbliebenen Routen als auch mehrwöchige Unterbrechungen des Flugbetriebs im Zeitraum zwischen November und März. Einzig rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel sieht der Flugplan auf einzelnen Relationen isolierte Sonderflüge vor, um die punktuell erhöhte Nachfrage zu bedienen. Die Anpassungen spiegeln die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die spürbaren saisonalen Nachfrageschwankungen sowie die gezielte Kapazitätssteuerung der Fluggesellschaft im europäischen Kurz- und Mittelstreckenverkehr wider. Einschränkungen an den Standorten Stuttgart und Köln/Bonn Besonders umfassend fallen die Kapazitätsanpassungen am Flughafen Stuttgart aus. Auf der Verbindung zwischen Stuttgart und der kroatischen Hauptstadt Zagreb verringert Eurowings die Flugfrequenz in den Monaten November und Dezember von bisher drei auf zwei wöchentliche Umläufe. Für den Zeitraum vom 11. Januar 2027 bis zum 26. Februar 2027 wird die Strecke gänzlich ausgesetzt. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum des Winters 2025/2026 war die Route noch durchgehend bedient worden. Auch die Route von Stuttgart in die bosnische Hauptstadt Sarajevo erfährt eine Unterbrechung. Der reguläre Flugbetrieb wird vom 28. November bis zum 1. März 2027 pausiert. Lediglich über die Weihnachtsfeiertage sowie an einzelnen ausgewählten Verkehrstagen im Januar bietet die Gesellschaft vereinzelt Flüge an. Eine zuvor angekündigte Frequenzerhöhung auf der Strecke von Stuttgart

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Lufthansa-Konzern startet Ausrüstung der Flotte mit Starlink-Satelliteninternet

Der Lufthansa-Konzern beginnt am 19. August 2026 mit dem regulären Einsatz eines neuen Internetangebots an Bord seiner Flugzeuge. Ein Airbus A320neo der Hauptmarke Lufthansa dient als erstes Flugzeug, das mit der Hardware des Anbieters Starlink betrieben wird. In den kommenden Jahren plant die Unternehmensgruppe, schrittweise rund 850 Flugzeuge aller Tochtergesellschaften – darunter Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Eurowings und ITA Airways – mit der Technologie auszustatten. Der vollständige Umbau der Flotte soll nach aktuellen Planungen bis zum Jahr 2029 abgeschlossen sein. Die technische Grundlage des Systems basiert auf einer Konstellation von Satelliten im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit). Im Vergleich zu bisherigen geostationären Systemen ermöglicht diese Technologie geringere Signallaufzeiten und höhere Bandbreiten während des Fluges. Fluggäste können das Angebot über das Portal „Lufthansa Group WiFi“ nutzen, wobei die Nutzung für Inhaber eines Travel-ID-Kontos sowie für Statuskunden kostenfrei gestaltet wird. Um Störungen in der Kabine zu vermeiden, gelten Verhaltensregeln, die unter anderem die Pflicht zum Tragen von Kopfhörern sowie ein Verbot von Telefonaten und Live-Streams beinhalten. Mit der Entscheidung für das Satellitennetzwerk von SpaceX reiht sich die deutsche Luftfahrtgruppe in eine Reihe internationaler Fluggesellschaften ein, die ihre Bordunterhaltung und Konnektivität grundlegend überarbeiten. Allerdings ist die Ausrüstung von Hunderten Flugzeugen mit betrieblichen und finanziellen Herausforderungen verbunden. Neben den reinen Modifikationskosten an den Flugzeugrümpfen erfordern die Antenneneinbauten behördliche Zulassungen durch Luftfahrtämter wie die EASA. Zudem müssen Ausfallzeiten der Maschinen für die Installation in den regulären Wartungsplan integriert werden, ohne den Flugbetrieb zu beeinträchtigen. Branchenbeobachter werten die Umrüstung als notwendigen Schritt, um im internationalen

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Führungswechsel im kommerziellen Bereich: Marco Götz übernimmt Leitung bei Eurowings

Bei Eurowings kommt es zu einer Neubesetzung in der kommerziellen Führungsebene. Marco Götz übernimmt mit Wirkung zum 14. September die Position des Head of Revenue Management & Pricing bei der Lufthansa-Tochtergesellschaft. Er folgt in dieser Funktion auf Stefan Auerbach, der das Ressort zuvor verantwortete. Götz verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung innerhalb der Lufthansa-Gruppe und war zuletzt als Chief Commercial Officer (CCO) bei der Schwestergesellschaft Discover Airlines tätig, wo er den kommerziellen Aufbau des Ferienfliegers maßgeblich mitgestaltete. Die Steuerung der Ticketpreise und die Ertragsoptimierung gelten in der Luftfahrtbranche als zentrale Hebel für die betriebliche Profitabilität. In seiner neuen Rolle ist Götz für die ertragsmaximierende Auslastung des Streckennetzes und die dynamische Preissetzung der Flugtickets zuständig. Angesichts von schwankenden Kerosinpreisen, veränderten Buchungsmustern der Passagiere und dem anhaltenden Wettbewerbsdruck durch europäische Low-Cost-Anbieter steht der Bereich Revenue Management vor der Aufgabe, die Margen des Unternehmens trotz steigender Betriebskosten stabil zu halten. Der Wechsel spiegelt die kontinuierliche Rotation von Führungskräften innerhalb des Lufthansa-Konzerns wider. Durch den Einsatz erfahrener Manager aus anderen Konzernsparten sollen Synergien und der Wissenstransfer zwischen den einzelnen Tochtergesellschaften gestärkt werden. Bei Discover Airlines war Götz unter anderem für die kaufmännische Netzausrichtung und die Vertriebsstrukturen verantwortlich, was ihm ein tiefes Verständnis für das touristische Segment im Kurz- und Langstreckenverkehr verschafft. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Aufgabe bei Eurowings mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Das Direktfluggeschäft im europäischen Raum ist hochgradig preissensibel und verlangt eine präzise Anpassung der Kapazitäten an die tatsächliche Nachfrage. Götz muss in einem volatilen Marktumfeld den Ausgleich zwischen wettbewerbsfähigen

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Eurowings: Steigendes Passagieraufkommen und veränderte Nachfragemuster treffen auf hohe Standort- und Kerosinkosten

Die Fluggesellschaft Eurowings hat das erste Halbjahr 2026 mit einer weitgehend stabilen operativen Leistung abgeschlossen, sieht sich jedoch im Bereich der Ertragslage mit finanziellen Belastungen konfrontiert. Trotz witterungsbedingter Beeinträchtigungen zu Jahresbeginn sowie Streikmaßnahmen der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit erreichte die Fluggesellschaft bei insgesamt 75.000 durchgeführten Flügen eine Verlässlichkeit im Flugbetrieb von knapp 99 Prozent. Mehr als zehn Millionen Passagiere nutzten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 das Streckennetz der Tochtergesellschaft der Lufthansa Group. Die durchschnittliche Auslastung der eingesetzten Maschinen stieg dabei auf 85,3 Prozent. Der gemessene Kundenzufriedenheitswert, ausgedrückt durch den Net Promoter Score, lag bei einem Wert von 47. Nach Erhebungen des Unternehmens gaben rund 71 Prozent der befragten Fluggäste an, sich erneut für ein Flugangebot von Eurowings entscheiden zu wollen. Ungeachtet dieser operativen Kennzahlen schloss das Punkt-zu-Punkt-Geschäftsfeld des Konzerns – welches Eurowings sowie die Beteiligung am Joint Venture SunExpress umfasst – das erste Halbjahr 2026 mit einem bereinigten operativen Ergebnis (Adjusted EBIT) von minus 252 Millionen Euro ab. Die Bilanz wurde vor allem durch drastisch gestiegene Treibstoffaufwendungen im Zuge geopolitischer Krisen im Nahen Osten sowie durch die Abgaben- und Gebührenstruktur am Luftverkehrsstandort Deutschland belastet. Verlagerung von Verkehrsströmen und Ausbau der Präsenz an den Flughäfen Die geschäftliche Entwicklung im zweiten Quartal 2026 war stark von externen Faktoren und veränderten Routenplanungen geprägt. Die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zwangen die Fluggesellschaft dazu, ihr Flugprogramm kurzfristig anzupassen. Strecken in die bisher wachsende Golfregion wurden vorübergehend aus dem Angebot gestrichen oder in der Frequenz reduziert. Die frei werdenden Flugzeugkapazitäten wurden stattdessen

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