
Neue Verbindungen von Köln/Bonn nach Südosteuropa und in den Kaukasus
Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert im Rahmen des laufenden Sommerflugplans ihr Angebot am Flughafen Köln/Bonn um drei kontinentale Destinationen. Innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen nimmt das Tochterunternehmen der Lufthansa Linienverbindungen in die Hauptstädte Pristina im Kosovo, Tiflis in Georgien und Belgrad in Serbien auf. Der Auftakt der Streckennetzkomplementierung erfolgte am 1. Juli 2026 mit dem Erstflug in den Kosovo, gefolgt von der Verbindung nach Georgien am Folgetag. Mitte Juli wird das Angebot durch Flüge nach Serbien komplettiert. Die Betreibergesellschaft des Flughafens Köln/Bonn und das Management der Fluggesellschaft begründen die Maßnahmen mit einer Nachfrage in verschiedenen Marktsegmenten, die von touristischen Reisen über Geschäftsverkehr bis hin zu ethnisch motiviertem Reiseverkehr von Migranten zu ihren Herkunftsfamilien reicht. Branchenanalysten betrachten das Wachstum im osteuropäischen Raum im Kontext des intensiven Wettbewerbs mit osteuropäischen Billigfluggesellschaften, die ähnliche Nischen besetzen. Analyse der Flugfrequenzen und Marktsegmente im südosteuropäischen Flugverkehr Die zeitliche und strukturelle Planung der drei Flugrouten deutet auf eine Differenzierung nach Zielgruppen hin. Die Verbindung nach Pristina wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient. Der kosovarische Markt ist im deutschsprachigen Raum traditionell stark durch den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) geprägt. Aufgrund der großen kosovarischen Gemeinschaft in Nordrhein-Westfalen weisen diese Strecken meist eine kontinuierliche Auslastung auf, reagieren jedoch sensibel auf Preisänderungen und veränderte Freigepäckgrenzen. Die georgische Hauptstadt Tiflis wird zunächst einmal pro Woche, an Donnerstagen, angeflogen. Ab dem 20. Juli 2026 ist eine Verdoppelung der Frequenz durch einen zusätzlichen Montagsflug vorgesehen. Georgien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Ziel für den Individualtourismus entwickelt,







