Eurowings

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Sicherheitsvorfall über dem Balkan: Turbulenzen durch Wirbelschleppen fordern Verletzte auf Eurowings-Flug

Ein schwerer Vorfall im europäischen Luftraum hat am 30. Mai 2026 zu mehreren Verletzten an Bord eines Passagierflugzeugs geführt. Eine Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Eurowings geriet während des Reiseflugs über Bosnien und Herzegowina in die sogenannten Wirbelschleppen eines vorausfliegenden Großraumflugzeugs des Typs Airbus A380. Durch die abrupten und heftigen Turbulenzen wurden nach ersten Berichten des Fachdienstes Aviation Herald vier Passagiere sowie ein Mitglied der Kabinenbesatzung verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich in einer Phase, in der die Eurowings-Maschine ihre Flughöhe änderte und dabei das Strömungsfeld des schwereren Flugzeugs kreuzte. Trotz der heftigen Erschütterungen und der Verletzungen an Bord konnten die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug behalten, die Flughöhe stabilisieren und den Flug zu ihrem Zielort nach Nordrhein-Westfalen sicher fortsetzen. Der Vorfall rückt die meteorologischen und aerodynamischen Herausforderungen des dichten europäischen Luftraums sowie die Notwendigkeit strikter Staffelungsvorgaben erneut in den Fokus der internationalen Luftfahrtbehörden. Ablauf des Zwischenfalls im Reiseflug Der Eurowings-Flug EW635 befand sich auf dem Rückweg vom griechischen Rhodos zum Flughafen Köln/Bonn. An Bord des Mittelstreckenjets mit der Registrierung D-AEWS verlief die Reise zunächst routinemäßig. Während des Überflugs des Balkans entschieden sich die Piloten in Abstimmung mit der zuständigen Flugsicherung zu einem Wechsel der Flughöhe. Die Maschine sollte von der Flugfläche 360 (ca. 11.000 Meter) auf die Flugfläche 380 (ca. 11.600 Meter) steigen. Zeitgleich und in exakt gleicher Richtung bewegte sich auf dieser höheren Flugfläche ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates. Der Flug EK1 war auf dem Weg von Dubai zum Londoner Flughafen Heathrow. Da der Airbus A380 das

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Verdi festigt Position als dominierende Kraft in der Lufthansa Group

Die Gewerkschaft Verdi ist aus den jüngsten Betriebsratswahlen innerhalb der Lufthansa Group erneut als stärkste Arbeitnehmervertretung hervorgegangen. Nach offiziellen Angaben sicherte sich die Organisation insgesamt 255 Mandate in über 45 verschiedenen Betrieben des Luftfahrtkonzerns. Besonders ausgeprägt war der Wahlerfolg in den Kernbereichen der Boden- und Technikdienste, darunter bei der Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo sowie den IT-Dienstleistern von Lufthansa Systems. Diese Ergebnisse unterstreichen den stabilen Rückhalt der Gewerkschaft in den logistischen und technischen Basiseinheiten des Unternehmens, die für den täglichen Flugbetrieb von zentraler Bedeutung sind. Über die klassischen Bodenbetriebe hinaus verzeichnete Verdi auch beim fliegenden Personal signifikante Zugewinne, was in der Branche als wichtiges Signal gewertet wird. Bei der neu gegründeten Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines errangen Verdi-nahe Listen beeindruckende 84,6 Prozent der Mandate. Auch bei den Beschäftigtenvertretungen von Discover Airlines und innerhalb der Kabinenbesatzungen von Eurowings konnten Mehrheiten gesichert werden. Diese Entwicklung ist insofern bemerkenswert, da im Cockpit und in der Kabine traditionell auch berufsständische Gewerkschaften wie die Vereinigung Cockpit oder die UFO um Einfluss konkurrieren. Die Stärkung von Verdi in diesen Segmenten deutet auf eine Konsolidierung der Arbeitnehmerinteressen unter einem größeren Dachverband hin. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Konzernstruktur belegen, dass die Wahlen vor dem Hintergrund intensiver Tarifauseinandersetzungen stattfanden, die das erste Halbjahr 2026 prägten. Die hohe Wahlbeteiligung in vielen Teilbetrieben wird als Reaktion der Belegschaft auf die jüngsten Umstrukturierungen und Effizienzprogramme des Vorstands interpretiert. Mit der Sicherung zahlreicher Aufsichtsrats- und Betriebsratsmandate festigt die Gewerkschaft ihre Verhandlungsposition für kommende Lohnrunden. Die Lufthansa Group, die weltweit über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt, sieht

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Erweiterung des Streckennetzes und Flottenmodernisierung in der Lufthansa Group

Die Lufthansa Group hat umfangreiche Erweiterungen für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt, wobei der Fokus auf dem Ausbau der neuen „Allegris“-Kabinenkonfiguration liegt. Ab dem kommenden Winter wird die Zahl der Destinationen, die mit der modernisierten Innenausstattung angeflogen werden, signifikant erhöht. Ab Frankfurt am Main kommen elf neue Langstreckenziele hinzu, darunter Vancouver, Houston, Atlanta und Seoul. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf Südostasien: Die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur wird ab dem 25. Oktober fünfmal wöchentlich nonstop bedient. Hierbei kommt die Boeing 787-9 zum Einsatz, die über 287 Sitzplätze in drei Klassen verfügt und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns in dieser dynamischen Wirtschaftsregion stärken soll. Auch an den anderen Drehkreuzen der Gruppe werden Kapazitäten und Komfortangebote massiv ausgebaut. Von München aus erweitert Lufthansa das Allegris-Angebot auf Strecken nach Singapur, Washington und Kapstadt. Parallel dazu erhöhen die Tochtergesellschaften ihre Präsenz in verschiedenen Märkten. Swiss integriert erstmals Bengaluru in Südindien in ihr Netz und setzt den Airbus A350 mit dem neuen Kabinenkonzept „Swiss Senses“ auf Routen nach Johannesburg und Shanghai ein. ITA Airways erschließt mit einer neuen Verbindung von Rom nach Santo Domingo erstmals den mittelamerikanischen Markt, während Brussels Airlines aufgrund hoher Buchungszahlen die Verbindung zum Kilimanjaro in Tansania in den Winterflugplan übernimmt. Im Segment der Ferien- und Kurzstreckenflüge setzen Discover Airlines, Edelweiss und Eurowings auf eine gezielte Frequenzerhöhung in nachfragestarken Regionen. Discover Airlines verbindet Frankfurt künftig mit Agadir sowie München mit Fès und Ivalo in Lappland. Eurowings festigt ihre Marktführerschaft am Flughafen Berlin-Brandenburg durch neue Winterziele im Norden Finnlands sowie durch die Fortführung von Metropolenverbindungen nach

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Erhöhtes Einsatzaufkommen für Eurowings am Flughafen Stuttgart

Der Flugbetrieb am Stuttgarter Flughafen war am Pfingstmontag von zwei unvorhergesehenen Zwischenfällen bei der Fluggesellschaft Eurowings geprägt. Am Vormittag musste eine Maschine des Typs Airbus A320, die sich unter der Flugnummer EW2516 auf dem Weg nach Bilbao befand, kurz nach dem Start umkehren. Grund für den Abbruch des Steigflugs war eine technische Warnanzeige im Cockpit, die Unregelmäßigkeiten am Fahrwerk signalisierte. Gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften entschied sich die Besatzung für eine sofortige Rückkehr zum Startflughafen, wo das Flugzeug bereits knapp 30 Minuten nach dem Abheben sicher landete. Die 157 Passagiere konnten ihre Reise später mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. Parallel zu diesem technischen Vorfall kam es am Abend zu einem medizinischen Notfall an Bord einer weiteren Eurowings-Maschine. Der Flug EW2587, der aus Palma de Mallorca kam, forderte bereits vor der Landung medizinische Unterstützung an. Ein Fluggast hatte während des Fluges über akutes Unwohlsein geklagt, woraufhin die Cockpit-Besatzung standardmäßig den Rettungsdienst am Boden verständigte. Nach dem Aufsetzen des Airbus A320 in Stuttgart wurde der betroffene Passagier unmittelbar von Sanitätern übernommen und in ein Krankenhaus transportiert. Die übrigen 160 Insassen konnten die Maschine ohne weitere Verzögerungen verlassen. Diese Ereignisse reihen sich ein in eine Statistik technischer und medizinischer Vorfälle, die insbesondere an reisestarken Feiertagen wie Pfingsten die Logistik von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern fordern. Experten betonen in diesem Zusammenhang, dass Warnanzeigen wie im Fall der Bilbao-Maschine häufig präventiver Natur sind und nicht zwingend auf einen mechanischen Defekt hindeuten, sondern oft durch Sensorfehler ausgelöst werden. Dennoch sieht das Sicherheitsprotokoll in solchen Situationen grundsätzlich eine Landung zur

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Eurowings startet Flüge von Graz nach Olbia

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihr Angebot am Flughafen Graz erweitert und bedient seit kurzem die neue Destination Olbia auf Sardinien. Die Verbindung in den Norden der italienischen Mittelmeerinsel wird während der gesamten Sommersaison bis Ende September jeweils am Freitag angeboten. Dieses neue Ziel ergänzt das Portfolio des steirischen Flughafens um eine strategisch wichtige Route, die in enger Zusammenarbeit mit großen Reiseveranstaltern wie Tui, Alltours, Dertour und Schauinsland-reisen realisiert wird. Olbia dient dabei als zentraler Ankunftsort für Urlauber, welche die Region rund um die Costa Smeralda sowie das kulturelle Hinterland der viertgrößten Stadt Sardiniens erreichen möchten. Mit der Aufnahme der Olbia-Flüge nähert sich der Flughafen Graz der vollständigen Umsetzung seines aktuellen Sommerflugplans. Laut Flughafengeschäftsführung stehen in den kommenden Tagen zudem die Erstflüge nach Paros, Kos und Karpathos an. Damit sind fast alle geplanten saisonalen Urlaubsziele für das Jahr 2026 direkt ab Graz erreichbar. Insgesamt umfasst das Programm in diesem Sommer mehr als dreißig Destinationen in vierzehn verschiedenen Ländern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Mittelmeerraum, wobei fünfzehn spezialisierte Ferienflugziele in Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien und der Türkei direkt angeflogen werden. Zusätzliche Marktanalysen zeigen, dass der Flughafen Graz verstärkt auf die Kooperation mit Point-to-Point-Carriern setzt, um die regionale Anbindung im Linienverkehr zu stabilisieren. Neben den reinen Urlaubsrouten umfasst das Angebot auch tägliche Verbindungen zu großen internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Wien, Zürich und Istanbul. Durch diese Netzwerkanbindung sind für Reisende aus dem Einzugsgebiet der Steiermark und angrenzender Regionen über 200 Ziele weltweit mit lediglich einem Umstieg erreichbar. Ergänzt wird das Portfolio

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Eurowings forciert Wachstum am Flughafen Berlin Brandenburg

Der Luftverkehrsstandort Berlin Brandenburg (BER) erlebt im kommenden Winterhalbjahr eine signifikante Kapazitätsausweitung durch die Fluggesellschaft Eurowings. Die Tochtergesellschaft der Lufthansa Group reagiert auf die dynamischen Marktveränderungen in der Hauptstadtregion und stationiert zwei zusätzliche Flugzeuge fest am BER. Damit wächst die dortige Flotte auf insgesamt elf Maschinen an, was die Beschäftigung von mehr als 300 Besatzungsmitgliedern vor Ort erforderlich macht. Diese Entwicklung markiert einen deutlichen Expansionskurs, da die Fluggesellschaft ihre Präsenz seit dem Ende der globalen Pandemie von ursprünglich drei auf nun elf stationierte Einheiten fast vervierfacht hat. Mit dem Ausbau des Streckennetzes auf annähernd 50 Ziele festigt die Lufthansa-Gruppe ihre Position als marktbeherrschende Kraft in Berlin und deckt inzwischen rund 30 Prozent des gesamten Flugaufkommens am Standort ab. Neben der Erschließung neuer europäischer Städteverbindungen wie Bologna liegt ein Schwerpunkt auf der Erhöhung der Frequenzen zu beliebten touristischen Warmwasserzielen, insbesondere auf die Kanarischen Inseln. Dieser Wachstumsschritt erfolgt in einem Marktumfeld, das zwar einerseits durch eine hohe Nachfrage in den Bereichen Tourismus, Politik und Wirtschaft geprägt ist, andererseits jedoch unter dem Druck steigender Standortkosten und regulatorischer Anforderungen steht. Neuordnung des Berliner Marktes und Aufstieg zur Nummer eins Die jüngsten strategischen Entscheidungen von Eurowings sind eng mit den Verschiebungen in der Berliner Anbieterstruktur verknüpft. Nachdem sich einige internationale Wettbewerber in den vergangenen Monaten teilweise vom Standort Berlin zurückgezogen oder ihre Kapazitäten reduziert haben, nutzt Eurowings die entstehenden Freiräume, um ihre Marktanteile auszubauen. Das erklärte Ziel der Geschäftsführung ist es, auch in der Hauptstadt die Spitzenposition einzunehmen, die das Unternehmen bereits an den Flughäfen

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Eurowings lockert Bekleidungsvorschriften für das fliegende Personal

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eine weitreichende Änderung ihrer Uniform-Richtlinien bekannt gegeben und das Tragen von Sportschuhen für die gesamte Besatzung dauerhaft freigegeben. Bisher war es den Crews der Lufthansa-Tochter lediglich an den sogenannten „Sneaker Flydays“ am Freitag gestattet, das offizielle Schuhwerk gegen weiße Sneaker mit dem Firmenlogo einzutauschen. Mit der neuen Regelung „Sneaker any day“ reagiert das Unternehmen auf Forderungen der Belegschaft nach einer ergonomischen Entlastung im Arbeitsalltag. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit den traditionell strengen Dresscodes der Luftfahrtbranche und soll die Attraktivität der Airline als Arbeitgeber steigern. Laut Unternehmensangaben steht bei dieser Maßnahme der Tragekomfort im Vordergrund, insbesondere um die physische Belastung des Personals während der langen Einsatzzeiten an Bord und am Boden zu reduzieren. Eurowings-Chef Max Kownatzki betont, dass der modifizierte Auftritt die Positionierung als europäische Value-Airline unterstreichen soll, die sich bewusst vom klassischen Billigflug-Segment abheben will. Interne Umfragen und Kundenfeedbacks hätten gezeigt, dass ein weniger formeller Auftritt der Kabinenbesatzung von den Fluggästen als zeitgemäß wahrgenommen wird. Die weißen Sportschuhe werden als fester Bestandteil der Uniform integriert und müssen ein einheitliches Design aufweisen, um den professionellen Gesamteindruck zu wahren. Branchenexperten sehen in diesem Schritt einen wachsenden Trend zur Casualisierung in der internationalen Zivilluftfahrt. Ähnliche Lockerungen wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits von Fluggesellschaften wie Akasa Air aus Indien oder der isländischen Play umgesetzt, die teilweise sogar komplette Uniform-Kollektionen im Streetwear-Stil eingeführt haben. Eurowings ist jedoch der erste große deutsche Carrier, der eine solche Regelung flächendeckend und unbefristet für alle Flugtage einführt. Die logistische Abwicklung der Schuh-Ausgabe

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Eurowings erweitert Streckennetz ab Hannover um Nizza und Alicante

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihr Engagement am Flughafen Hannover verstärkt und am vergangenen Mittwoch eine neue Direktverbindung an die französische Riviera eingeweiht. Die Strecke nach Nizza wird fortan dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Mittwoch, Freitag und Sonntag festgelegt wurden. Diese neue Route ergänzt das bestehende Portfolio an europäischen Städtezielen und richtet sich gleichermaßen an Privatreisende sowie an den geschäftlichen Verkehr mit der Wirtschaftsregion im Südosten Frankreichs. Laut Angaben des Flughafens Hannover markiert dieser Erstflug den Auftakt für eine umfassende Erweiterung des Sommerflugplans 2026. Bereits für den 5. Mai ist die Aufnahme einer weiteren Mittelmeer-Verbindung geplant. Eurowings wird dann zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, die spanische Hafenstadt Alicante ansteuern. Diese Expansion ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Airline an ihrem Standort in Niedersachsen, wo sie ihre Kapazitäten deutlich aufstockt. Neben den sonnenorientierten Zielen in Südeuropa wird das Angebot im weiteren Verlauf der Saison zudem um eine Direktverbindung nach Glasgow erweitert. Damit reagiert die Lufthansa-Tochter auf die stabil hohe Nachfrage nach Nonstop-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München. Flughafenchef Martin Roll betonte die Bedeutung dieser Netzerweiterung für die Attraktivität des Standorts Hannover. Durch die neuen Ziele festigt der Flughafen seine Funktion als zentraler Luftverkehrsknotenpunkt für Norddeutschland. Branchenanalysen zeigen, dass Eurowings durch die Stationierung weiterer Flugzeuge in Hannover die Marktführerschaft im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen weiter ausbaut. Insbesondere die Erschließung der Côte d’Azur und der Costa Blanca unterstreicht den Fokus auf nachfragestarke Regionen, die für den Tourismus sowie für Zweitwohnsitzbesitzer von zentraler Bedeutung sind. Die operativen Vorbereitungen für die neuen

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Tarifkonflikt in der Luftfahrt: Vereinigung Cockpit kritisiert Blockadehaltung der Arbeitgeber

Der Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und mehreren großen deutschen Flugbetrieben hat Ende April 2026 eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nach intensiven Sondierungsgesprächen am 23., 24. und 27. April zog die Gewerkschaft eine ernüchternde Bilanz hinsichtlich der angestrebten Schlichtungsverfahren. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro verweigert die Arbeitgeberseite ein unabhängiges Verfahren, indem sie bereits im Vorfeld Bedingungen stellt, die finanzielle Verbesserungen für das fliegende Personal kategorisch ausschließen. Betroffen von diesem Stillstand sind die Kerngesellschaften Lufthansa (LHA), Lufthansa Cargo (LCAG), Lufthansa CityLine (CLH) sowie Eurowings (EW). Die Gewerkschaft wirft den Unternehmen vor, den Grundgedanken einer Schlichtung durch eine neutrale Instanz zu untergraben. Während die Vereinigung Cockpit signalisierte, zusätzliche tarifliche Themen in ein mögliches Verfahren einzubeziehen, forderte die Gegenseite laut Gewerkschaftsangaben umfassende Vorleistungen und Zugeständnisse der Piloten, ohne im Gegenzug Absicherungen für diese Leistungen zu bieten. Pinheiro betonte, dass ein Verfahren, das ausschließlich zulasten der Beschäftigten ausgelegt sei, keine echte Schlichtung darstelle. Der Kern des Konflikts liegt in der Forderung nach einem ausgewogenen Interessenausgleich, der über rein betriebliche Sparmaßnahmen hinausgeht. Trotz der verhärteten Fronten bleibt die Vereinigung Cockpit formell gesprächsbereit. Die Forderungen der Piloten konzentrieren sich neben der Vergütung vor allem auf die Strukturierung der Dienstpläne und die langfristige Planungssicherheit der Einsatzzeiten in den verschiedenen Flugbetrieben. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Blockade der Schlichtung die Wahrscheinlichkeit von Arbeitskampfmaßnahmen im bevorstehenden Sommerreiseverkehr erhöht. Die Arbeitgeberseite verweist ihrerseits auf die notwendige Kostenstabilität im internationalen Wettbewerb, sieht jedoch laut VC derzeit keine Basis für ein neutrales Vermittlungsverfahren ohne Vorbedingungen. Die aktuelle Situation belastet nicht nur

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Eurowings erhöht Kapazitäten zwischen Klagenfurt und Köln

Der Flughafen Klagenfurt hat den Betrieb der Direktverbindung nach Köln für die Sommersaison 2026 aufgenommen. Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochter der Lufthansa, bedient die Strecke in diesem Jahr mit einer deutlich gesteigerten Frequenz. Statt der bisherigen Flugtage wird die Verbindung nun dreimal wöchentlich angeboten, jeweils montags, mittwochs und freitags. Durch diese Aufstockung erhöht sich das Sitzplatzkontingent auf der Route um 7.800 Plätze auf insgesamt rund 23.400 Sitze für das laufende Jahr. Zum Einsatz kommen dabei vorwiegend Maschinen des Typs Airbus A319, die für ihre Effizienz auf europäischen Mittelstrecken bekannt sind. Die Intensivierung der Flugverbindung zielt auf eine engere Vernetzung der Wirtschafts- und Tourismusregionen Kärnten und Nordrhein-Westfalen ab. Neben dem klassischen Städtetourismus und Geschäftsreisen dient die Route als strategisches Einfallstor für Gäste aus dem Benelux-Raum. Durch die geografische Nähe Kölns zu den Niederlanden und die direkte Schienenanbindung des Kölner Flughafens an Amsterdam wird ein erweitertes Einzugsgebiet erschlossen. Im Gegenzug verbessert sich für Reisende aus dem Alpe-Adria-Raum der Zugang zu den norddeutschen Ballungszentren sowie den internationalen Anschlüssen am Drehkreuz Köln/Bonn. Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt wertet die Expansion als Bestätigung der stabilen Partnerschaft mit Eurowings und als wesentlichen Faktor zur Standortsicherung des Klagenfurter Flughafens. Die erhöhte Flexibilität bei der Reiseplanung durch die drei wöchentlichen Rotationen soll die Attraktivität Kärntens im Wettbewerb der Urlaubsdestinationen steigern. Branchenanalysen unterstreichen zudem, dass stabile Linienverbindungen nach Deutschland für den Kärntner Tourismussektor unverzichtbar sind, da Nordrhein-Westfalen traditionell zu den wichtigsten Quellmärkten für den Sommertourismus in Südösterreich zählt. Wirtschaftlich betrachtet stützt die Ausweitung des Flugplans die Bemühungen des Flughafens, seine Rolle

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