Eurowings

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Eurowings lockert Bekleidungsvorschriften für das fliegende Personal

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eine weitreichende Änderung ihrer Uniform-Richtlinien bekannt gegeben und das Tragen von Sportschuhen für die gesamte Besatzung dauerhaft freigegeben. Bisher war es den Crews der Lufthansa-Tochter lediglich an den sogenannten „Sneaker Flydays“ am Freitag gestattet, das offizielle Schuhwerk gegen weiße Sneaker mit dem Firmenlogo einzutauschen. Mit der neuen Regelung „Sneaker any day“ reagiert das Unternehmen auf Forderungen der Belegschaft nach einer ergonomischen Entlastung im Arbeitsalltag. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit den traditionell strengen Dresscodes der Luftfahrtbranche und soll die Attraktivität der Airline als Arbeitgeber steigern. Laut Unternehmensangaben steht bei dieser Maßnahme der Tragekomfort im Vordergrund, insbesondere um die physische Belastung des Personals während der langen Einsatzzeiten an Bord und am Boden zu reduzieren. Eurowings-Chef Max Kownatzki betont, dass der modifizierte Auftritt die Positionierung als europäische Value-Airline unterstreichen soll, die sich bewusst vom klassischen Billigflug-Segment abheben will. Interne Umfragen und Kundenfeedbacks hätten gezeigt, dass ein weniger formeller Auftritt der Kabinenbesatzung von den Fluggästen als zeitgemäß wahrgenommen wird. Die weißen Sportschuhe werden als fester Bestandteil der Uniform integriert und müssen ein einheitliches Design aufweisen, um den professionellen Gesamteindruck zu wahren. Branchenexperten sehen in diesem Schritt einen wachsenden Trend zur Casualisierung in der internationalen Zivilluftfahrt. Ähnliche Lockerungen wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits von Fluggesellschaften wie Akasa Air aus Indien oder der isländischen Play umgesetzt, die teilweise sogar komplette Uniform-Kollektionen im Streetwear-Stil eingeführt haben. Eurowings ist jedoch der erste große deutsche Carrier, der eine solche Regelung flächendeckend und unbefristet für alle Flugtage einführt. Die logistische Abwicklung der Schuh-Ausgabe

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Eurowings erweitert Streckennetz ab Hannover um Nizza und Alicante

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihr Engagement am Flughafen Hannover verstärkt und am vergangenen Mittwoch eine neue Direktverbindung an die französische Riviera eingeweiht. Die Strecke nach Nizza wird fortan dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Mittwoch, Freitag und Sonntag festgelegt wurden. Diese neue Route ergänzt das bestehende Portfolio an europäischen Städtezielen und richtet sich gleichermaßen an Privatreisende sowie an den geschäftlichen Verkehr mit der Wirtschaftsregion im Südosten Frankreichs. Laut Angaben des Flughafens Hannover markiert dieser Erstflug den Auftakt für eine umfassende Erweiterung des Sommerflugplans 2026. Bereits für den 5. Mai ist die Aufnahme einer weiteren Mittelmeer-Verbindung geplant. Eurowings wird dann zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, die spanische Hafenstadt Alicante ansteuern. Diese Expansion ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Airline an ihrem Standort in Niedersachsen, wo sie ihre Kapazitäten deutlich aufstockt. Neben den sonnenorientierten Zielen in Südeuropa wird das Angebot im weiteren Verlauf der Saison zudem um eine Direktverbindung nach Glasgow erweitert. Damit reagiert die Lufthansa-Tochter auf die stabil hohe Nachfrage nach Nonstop-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München. Flughafenchef Martin Roll betonte die Bedeutung dieser Netzerweiterung für die Attraktivität des Standorts Hannover. Durch die neuen Ziele festigt der Flughafen seine Funktion als zentraler Luftverkehrsknotenpunkt für Norddeutschland. Branchenanalysen zeigen, dass Eurowings durch die Stationierung weiterer Flugzeuge in Hannover die Marktführerschaft im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen weiter ausbaut. Insbesondere die Erschließung der Côte d’Azur und der Costa Blanca unterstreicht den Fokus auf nachfragestarke Regionen, die für den Tourismus sowie für Zweitwohnsitzbesitzer von zentraler Bedeutung sind. Die operativen Vorbereitungen für die neuen

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Tarifkonflikt in der Luftfahrt: Vereinigung Cockpit kritisiert Blockadehaltung der Arbeitgeber

Der Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und mehreren großen deutschen Flugbetrieben hat Ende April 2026 eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nach intensiven Sondierungsgesprächen am 23., 24. und 27. April zog die Gewerkschaft eine ernüchternde Bilanz hinsichtlich der angestrebten Schlichtungsverfahren. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro verweigert die Arbeitgeberseite ein unabhängiges Verfahren, indem sie bereits im Vorfeld Bedingungen stellt, die finanzielle Verbesserungen für das fliegende Personal kategorisch ausschließen. Betroffen von diesem Stillstand sind die Kerngesellschaften Lufthansa (LHA), Lufthansa Cargo (LCAG), Lufthansa CityLine (CLH) sowie Eurowings (EW). Die Gewerkschaft wirft den Unternehmen vor, den Grundgedanken einer Schlichtung durch eine neutrale Instanz zu untergraben. Während die Vereinigung Cockpit signalisierte, zusätzliche tarifliche Themen in ein mögliches Verfahren einzubeziehen, forderte die Gegenseite laut Gewerkschaftsangaben umfassende Vorleistungen und Zugeständnisse der Piloten, ohne im Gegenzug Absicherungen für diese Leistungen zu bieten. Pinheiro betonte, dass ein Verfahren, das ausschließlich zulasten der Beschäftigten ausgelegt sei, keine echte Schlichtung darstelle. Der Kern des Konflikts liegt in der Forderung nach einem ausgewogenen Interessenausgleich, der über rein betriebliche Sparmaßnahmen hinausgeht. Trotz der verhärteten Fronten bleibt die Vereinigung Cockpit formell gesprächsbereit. Die Forderungen der Piloten konzentrieren sich neben der Vergütung vor allem auf die Strukturierung der Dienstpläne und die langfristige Planungssicherheit der Einsatzzeiten in den verschiedenen Flugbetrieben. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Blockade der Schlichtung die Wahrscheinlichkeit von Arbeitskampfmaßnahmen im bevorstehenden Sommerreiseverkehr erhöht. Die Arbeitgeberseite verweist ihrerseits auf die notwendige Kostenstabilität im internationalen Wettbewerb, sieht jedoch laut VC derzeit keine Basis für ein neutrales Vermittlungsverfahren ohne Vorbedingungen. Die aktuelle Situation belastet nicht nur

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Eurowings erhöht Kapazitäten zwischen Klagenfurt und Köln

Der Flughafen Klagenfurt hat den Betrieb der Direktverbindung nach Köln für die Sommersaison 2026 aufgenommen. Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochter der Lufthansa, bedient die Strecke in diesem Jahr mit einer deutlich gesteigerten Frequenz. Statt der bisherigen Flugtage wird die Verbindung nun dreimal wöchentlich angeboten, jeweils montags, mittwochs und freitags. Durch diese Aufstockung erhöht sich das Sitzplatzkontingent auf der Route um 7.800 Plätze auf insgesamt rund 23.400 Sitze für das laufende Jahr. Zum Einsatz kommen dabei vorwiegend Maschinen des Typs Airbus A319, die für ihre Effizienz auf europäischen Mittelstrecken bekannt sind. Die Intensivierung der Flugverbindung zielt auf eine engere Vernetzung der Wirtschafts- und Tourismusregionen Kärnten und Nordrhein-Westfalen ab. Neben dem klassischen Städtetourismus und Geschäftsreisen dient die Route als strategisches Einfallstor für Gäste aus dem Benelux-Raum. Durch die geografische Nähe Kölns zu den Niederlanden und die direkte Schienenanbindung des Kölner Flughafens an Amsterdam wird ein erweitertes Einzugsgebiet erschlossen. Im Gegenzug verbessert sich für Reisende aus dem Alpe-Adria-Raum der Zugang zu den norddeutschen Ballungszentren sowie den internationalen Anschlüssen am Drehkreuz Köln/Bonn. Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt wertet die Expansion als Bestätigung der stabilen Partnerschaft mit Eurowings und als wesentlichen Faktor zur Standortsicherung des Klagenfurter Flughafens. Die erhöhte Flexibilität bei der Reiseplanung durch die drei wöchentlichen Rotationen soll die Attraktivität Kärntens im Wettbewerb der Urlaubsdestinationen steigern. Branchenanalysen unterstreichen zudem, dass stabile Linienverbindungen nach Deutschland für den Kärntner Tourismussektor unverzichtbar sind, da Nordrhein-Westfalen traditionell zu den wichtigsten Quellmärkten für den Sommertourismus in Südösterreich zählt. Wirtschaftlich betrachtet stützt die Ausweitung des Flugplans die Bemühungen des Flughafens, seine Rolle

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Eurowings präsentiert erste Modekollektion auf der About You Fashion Show

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihr Markenprofil über den klassischen Flugbetrieb hinaus und hat im Rahmen der About You Fashion Show in Berlin eine eigene Modekollektion vorgestellt. Unter dem Titel „Ready for Take-off – aber auf dem Catwalk“ präsentierte die Lufthansa-Tochter zwölf kuratierte Outfits im historischen Hangar des Flughafens Tempelhof. Die Kollektion wurde in Zusammenarbeit mit dem Online-Modehändler About You entwickelt und zielt darauf ab, das Thema Reisen ästhetisch in moderne Alltagskleidung zu übersetzen. Im Zentrum der Kooperation steht der Versuch, die Markenidentität der Airline durch Lifestyle-Produkte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und neue Zielgruppen zu erschließen. Zentrales Element der neuen „Travel Collection“ ist ein exklusiv entworfener Sweatsuit, bestehend aus Hoodie und Jogginghose. Dieses Ensemble soll das Kundenversprechen eines entspannten Reiseerlebnisses symbolisieren und kombiniert funktionale Aspekte mit einem zeitgemäßen Design. Laut Marketingleiter Dirk Otto wählt die Airline bewusst dieses neue Umfeld, um sich als nahbare Lifestyle-Marke zu positionieren, die über die reine Transportleistung hinausgeht. Der Sweatsuit wird zunächst über soziale Netzwerke verlost und ist zudem im konzerneigenen Merchandising-Shop erhältlich, während die restlichen Bestandteile der Kollektion über die Verkaufsplattform von About You vertrieben werden. Die strategische Partnerschaft zwischen einer Fluggesellschaft und einem E-Commerce-Unternehmen im Modebereich folgt einem Trend in der Luftfahrtbranche, zusätzliche Erlösquellen jenseits des Ticketverkaufs zu generieren. Durch die Verknüpfung von Reise- und Modewelten versucht Eurowings, die Kundenbindung im Segment der Privat- und Geschäftsreisenden zu stärken. Mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 150 Zielgebieten gehört das Unternehmen zu den größten Ferienfluggesellschaften Europas. Die Präsenz auf einer der führenden Modemessen

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Springer Reisen konkretisiert Griechenland-Programm für 2026

Der österreichische Reiseveranstalter Springer Reisen hat sein vollständiges Charterprogramm für die Sommersaison 2026 veröffentlicht und setzt dabei auf eine verstärkte Anbindung der Regionalflughäfen Graz, Klagenfurt und Linz an griechische Inselziele. In Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Avantiair werden zwischen Mai und September zahlreiche Direktverbindungen angeboten, die insbesondere auf Nischenmärkte und spezialisierte Tourismusangebote abzielen. Die Erweiterung umfasst wöchentliche Rotationen zu Destinationen wie Paros und Skiathos, wobei auch umliegende Inseln durch koordinierte Transferleistungen in das Programm integriert werden. Zusätzlich zu den Kooperationen mit Avantiair ergänzt eine Verbindung von Eurowings ab Graz das Portfolio. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die Bedeutung dezentraler Flugverbindungen für den österreichischen Reisemarkt und zielt darauf ab, die Auslastung der regionalen Infrastruktur durch exklusive Urlaubskontingente zu sichern. Die Planung für 2026 reflektiert zudem eine Stabilisierung im Segment der Charterflüge, nachdem in den Vorjahren logistische Anpassungen an den Standorten Linz und Klagenfurt notwendig waren. Die strategische Partnerschaft mit Avantiair Ein zentraler Pfeiler der kommenden Sommersaison ist die Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Avantiair. Das Unternehmen, das für seine Flotte von zweistrahligen Regionalflugzeugen bekannt ist, übernimmt einen Großteil der Flugbewegungen ab den Standorten Graz, Klagenfurt und Linz. Diese Maschinen eignen sich aufgrund ihrer Größe besonders für kleinere Inselflughäfen, die für größere Jets oft nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. Die Entscheidung für Avantiair ermöglicht es Springer Reisen, Direktziele wie Paros anzusteuern, die über eine limitierte Landebahnkapazität verfügen und somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Massenanbietern darstellen, die primär große Drehkreuze wie Heraklion oder Rhodos bedienen. Die Flugpläne sind so gestaltet, dass sie die Ferienzeiten

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Strategische Vernetzung am Flughafen Klagenfurt zur Sommersaison 2026

Der Flughafen Klagenfurt intensiviert im Hinblick auf den anstehenden Sommerflugplan 2026 die Zusammenarbeit mit den regionalen Vertriebspartnern. Rund 30 Fachleute aus Kärntner Reisebüros kamen unter dem Titel „Ready for Take off“ am Airport zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und die strategische Ausrichtung des Standorts zu informieren. Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt unterstrich dabei die Rolle der Reisebüros als entscheidende Schnittstelle zwischen dem Luftverkehrsstandort und den Fluggästen. Ziel der Veranstaltung war es, durch direkten Dialog die Auslastung der bestehenden Flugverbindungen zu sichern und die Attraktivität des Kärntner Heimatflughafens für Urlauber weiter zu steigern. Im Mittelpunkt des Fachaustauschs standen Präsentationen der führenden Partnergesellschaften Lufthansa Group und Eurowings. Die Branchenvertreter Bernhard Hamela (Lufthansa) und Roland Hladin (Eurowings) gaben detaillierte Einblicke in die Netzplanung und neue Serviceangebote für das Jahr 2026. Eurowings spielt für den Standort Klagenfurt eine Schlüsselrolle, insbesondere durch die Anbindung an wichtige Drehkreuze wie Köln/Bonn sowie saisonale Verbindungen zu touristischen Zielen im Mittelmeerraum. Die Lufthansa Group sichert zudem die Anbindung an das globale Drehkreuz Wien, was für Geschäftsreisende und internationale Transitpassagiere aus dem Alpe-Adria-Raum von hoher Relevanz ist. Der Flughafen Klagenfurt hat in den vergangenen Jahren eine Phase der Restrukturierung durchlaufen und setzt nun verstärkt auf eine Stabilisierung der Passagierzahlen. Nach dem Rückzug privater Investoren und der Rückkehr in die öffentliche Hand liegt der Fokus auf einer engen Abstimmung mit lokalen Reiseveranstaltern. Experten sehen in der direkten Beratung durch die Reisebüros einen wesentlichen Faktor, um gegen größere Konkurrenzflughäfen in der Nachbarschaft bestehen zu können. Die Information der Verkaufsstellen über kurzfristige Flugplanänderungen und

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Eurowings startet Flugbetrieb am Flughafen London Gatwick

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat im Rahmen ihres Sommerflugplans 2026 den Betrieb am Flughafen London Gatwick aufgenommen und damit ihre Präsenz im Vereinigten Königreich deutlich ausgeweitet. Seit dem 29. März 2026 bedient die Airline die Strecke nach Köln/Bonn mit insgesamt 13 wöchentlichen Frequenzen. Diese Verbindung stellt derzeit die einzige Direktverbindung von einem britischen Flughafen in die rheinische Metropole dar. Ergänzt wurde das Angebot am 14. April durch eine neue Route nach Stuttgart, die sechsmal pro Woche angeflogen wird. Beide Verbindungen werden über das North Terminal des zweitgrößten Londoner Flughafens abgewickelt. Die strategische Entscheidung für London Gatwick ermöglicht es Eurowings, sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen direkt an wichtige deutsche Wirtschafts- und Kulturzentren anzubinden. Durch die hohe Taktung der Flüge nach Köln und Stuttgart verbessert die Fluggesellschaft die Konnektivität zwischen den beiden Ländern erheblich. Die neuen Strecken fungieren zudem als Zubringer für das weitere europäische Streckennetz der Lufthansa-Tochter, die insbesondere an ihren deutschen Drehkreuzen zahlreiche Anschlussverbindungen in Richtung Osteuropa und in den Mittelmeerraum anbietet. Für den Flughafen London Gatwick ist der Einzug von Eurowings Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie im laufenden Geschäftsjahr. Der Airport bietet in diesem Sommer mehr als 230 Flugziele an und konnte neben der deutschen Airline weitere namhafte Anbieter wie Air France, Jet2.com und AirAsia X als Partner gewinnen. Die Ansiedlung von Eurowings stärkt die Position von Gatwick als zentrales Tor für Kurzstreckenverbindungen zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa. Branchenexperten werten den Markteintritt als Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage im Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf den Kernrouten nach Deutschland. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings

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Arbeitskampf am Boden und in der Luft: Tarifkonflikt bei der Lufthansa eskaliert während der Jubiläumsfeierlichkeiten

Die Deutsche Lufthansa AG steht vor einer ihrer schwersten Belastungsproben der letzten Jahre. Während der Konzern am heutigen Mittwoch sein hundertjähriges Bestehen mit einem Festakt feiert, wird der operative Betrieb durch eine koordinierte Streikwelle nahezu lahmgelegt. Unmittelbar nach dem Ende der Pilotenstreiks zu Wochenbeginn haben rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter den Dienst quittiert. Die Gewerkschaft Ufo hat das Kabinenpersonal zum Ausstand aufgerufen, der bis einschließlich Donnerstag andauern soll. Doch eine Entspannung ist nicht in Sicht: Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kündigte bereits die nächste Eskalationsstufe für Donnerstag und Freitag an, die neben der Kerngesellschaft auch die Frachtsparte Cargo und die Regionaltochter Cityline treffen wird. Hunderte Flugausfälle an den Drehkreuzen Frankfurt und München zwingen die Fluggesellschaft zu massiven Streichungen im Flugplan, wovon zehntausende Passagiere betroffen sind. Trotz der verhärteten Fronten gibt es einen ersten diplomatischen Hoffnungsschimmer, da beide Seiten die Bereitschaft zu einem umfassenden Schlichtungsverfahren signalisiert haben. Kabinengewerkschaft legt den Fokus auf Arbeitsbedingungen Der aktuelle Ausstand des Kabinenpersonals betrifft sowohl die Kernmarke Lufthansa als auch die Regionalgesellschaft Cityline. Die Gewerkschaft Ufo verfolgt mit diesem Streik primär das Ziel, Verbesserungen im Manteltarifvertrag durchzusetzen. Im Zentrum stehen dabei die allgemeinen Arbeitsbedingungen, die nach Ansicht der Gewerkschaftsvertreter in den vergangenen Jahren unter dem Kostendruck im internationalen Wettbewerb gelitten haben. Besonders bei der Tochter Cityline fordert Ufo zudem die Verhandlung eines Sozialplans, um die soziale Absicherung der Beschäftigten langfristig zu garantieren. Die Auswirkungen am Frankfurter Flughafen und in München sind gravierend. Da Flugbegleiter für die Durchführung jedes Passagierfluges aus Sicherheitsgründen gesetzlich vorgeschrieben sind, müssen bereits bei

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Frontenverhärtung im Luftraum: Lufthansa-Konzern vor logistischer Zerreißprobe durch koordinierte Streikwellen

Der deutsche Luftverkehrsstandort steht in diesen Tagen vor einer beispiellosen Eskalation der tarifpolitischen Auseinandersetzungen. Während der laufende Ausstand der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit den Betrieb der Kerngesellschaft Deutsche Lufthansa sowie der Tochterunternehmen Cargo und Cityline bereits massiv lähmt, hat die Kabinengewerkschaft Ufo nun eine unmittelbare Ausweitung der Protestmaßnahmen angekündigt. Die Flugbegleiter werden dazu aufgerufen, am Mittwoch und Donnerstag ihre Arbeit niederzulegen, was die Reisepläne von hunderttausenden Passagieren erneut zunichtemacht. Diese koordinierte Aktionsfolge der Spartengewerkschaften trifft das Unternehmen zu einem Zeitpunkt, der symbolträchtiger kaum sein könnte: Am Mittwoch jährt sich die Gründung der ursprünglichen Lufthansa zum 100. Mal. Statt eines ungestörten Festakts mit politischer Prominenz sieht sich das Management nun mit einer großangelegten Protestkundgebung vor der Konzernzentrale in Frankfurt konfrontiert. Die wirtschaftlichen Schäden gehen bereits in die Millionen, während die Konzernführung unter Carsten Spohr signalisiert, dass man trotz des immensen Drucks an der strategischen Neuausrichtung und der Kostendisziplin festhalten werde. Die Anatomie des Konflikts: Strategische Differenzen und Rentenstreit Hinter den aktuellen Arbeitsniederlegungen verbirgt sich ein tiefgreifender Konflikt über die zukünftige Ausrichtung des Kranich-Konzerns. Die Vereinigung Cockpit fordert im Kern signifikante Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung sowie Anpassungen der Vergütungsstrukturen, um der Inflation und den gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung zu tragen. VC-Präsident Andreas Pinheiro betont dabei, dass die Gewerkschaft nach einem bewussten Streikverzicht über die Osterfeiertage eine konstruktive Reaktion der Arbeitgeberseite erwartet habe. Da diese ausblieb, sieht man sich nun gezwungen, den Druck durch Arbeitsniederlegungen bei der Kernmarke, der Frachttochter und der Regionalgesellschaft Cityline zu erhöhen. Sogar die Tochter Eurowings wurde erstmals für 24

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