Flugbetrieb

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Drohnensichtung führt zu Flugumleitungen am Frankfurter Flughafen

Eine Drohnensichtung hat am Montagnachmittag am Frankfurter Flughafen zu einer kurzzeitigen Einstellung des Flugbetriebs geführt. Nachdem ein Pilot die Drohne gemeldet hatte, wurden vier ankommende Flugzeuge umgeleitet. Gemäß den Sicherheitsbestimmungen des Flughafenbetreibers Fraport wird in solchen Fällen der Flugbetrieb für 30 Minuten unterbrochen. Eine Sprecherin von Fraport bestätigte, daß die Maßnahme aus Sicherheitsgründen ergriffen wurde. Da es innerhalb der halben Stunde zu keinen weiteren Sichtungen gekommen sei, wurde der Flugbetrieb wieder freigegeben. Die umgeleiteten Maschinen konnten im Anschluß wieder planmäßig den Anflug auf den Flughafen Frankfurt antreten. Die Flugzeuge wurden unter anderem zu nahegelegenen Flughäfen wie Köln/Bonn oder Stuttgart umgeleitet, um die Sicherheit der Passagiere und des Flugverkehrs zu gewährleisten. Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen sind keine Seltenheit und können den Flugbetrieb erheblich stören. Zwischenfälle mit unbemannten Flugobjekten haben in der Vergangenheit bereits zu längeren Schließungen von Flughäfen geführt, wie beispielsweise am Londoner Flughafen Gatwick im Jahr 2018, als der Flugverkehr für fast 36 Stunden zum Erliegen kam. In Deutschland gelten strenge Vorschriften für den Betrieb von Drohnen in der Nähe von Flughäfen; eine Flugverbotszone von 1,5 Kilometern rund um Flughäfen ist einzuhalten. Die schnelle Reaktion der Flugsicherung und des Flughafenbetreibers ist entscheidend, um größere Störungen und Risiken zu vermeiden. Der Vorfall in Frankfurt zeigt, wie wichtig es ist, bei Drohnensichtungen sofort zu handeln, auch wenn dadurch temporär Flugzeuge umgeleitet werden müssen. Die Sicherheit des Luftraums hat hierbei oberste Priorität.

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Wizz Air errichtet Basis am Flughafen Bratislava

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat die Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Bratislava für den 14. November 2025 bekanntgegeben. Zur Eröffnung werden zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo stationiert. Mit diesem Schritt weitet die Fluggesellschaft ihren Betrieb in der Slowakei aus und kündigt die Einführung von zwölf neuen Flugstrecken ab der slowakischen Hauptstadt an. Durch die Expansion positioniert sich Wizz Air als eine der größten Fluggesellschaften in der Slowakei, wo sie bereits alle drei wichtigsten Flughäfen bedient. Die neuen Direktverbindungen sollen die Anbindung Bratislavas an europäische Städte verbessern. Zu den angekündigten Zielen gehören unter anderem Athen, Alicante, Barcelona, Malaga, Basel und Oslo. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Reisemöglichkeiten. Der Geschäftsführer des Flughafens Bratislava, Dušan Novota, äußerte sich positiv über die Entwicklung. Er erwartet, daß die neue Basis jährlich rund eine Million zusätzliche Passagiere zum Flughafen bringen wird, wodurch die Passagierzahlen von derzeit zwei auf drei Millionen steigen könnten. Die Airbus A321neo Flugzeuge sind für ihre Effizienz und größere Kapazität bekannt, was eine Steigerung des Angebots ermöglicht. Die neuen Strecken sind bereits buchbar und ergänzen die bestehenden Verbindungen von Wizz Air ab Bratislava nach Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien, Serbien, in die Schweiz und nach Norwegen. Mit der Stationierung der neuen Flugzeuge plant Wizz Air, seine Gesamtkapazität im Land zu erhöhen. Der Ausbau in Bratislava ist ein wichtiger Schritt in der langfristigen Strategie des Unternehmens. ROUTEN FLUGTAGE STARTET AM Bratislava – Athen Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember 2025 Bratislava – Alicante Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember

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Austrian Airlines und Budapest Airport feiern 65 Jahre Flugverbindung

Am 8. August 2025 feierten der Flughafen Budapest und Austrian Airlines das 65-jährige Jubiläum ihrer ununterbrochenen Flugverbindung zwischen Wien und Budapest. Seit dem Erstflug im Jahre 1960 hat sich die Strecke zu einem wichtigen Verbindungsglied für Reisende zwischen Mitteleuropa und dem globalen Flugnetz entwickelt. Die österreichische Fluggesellschaft ist heute ein wichtiger Partner für den ungarischen Flughafen. Die Fluggesellschaft bietet in der Sommersaison bis zu 21 Flüge pro Woche an, in der Wintersaison sind es 18 bis 21. Dies ergibt eine jährliche Sitzplatzkapazität von rund 212.000. Bemerkenswert ist, daß mehr als 90 Prozent der Passagiere auf den 45-minütigen Flügen Umsteiger sind. Diese hohe Zahl unterstreicht die wichtige Drehkreuzfunktion des Wiener Standortes der Austrian Airlines. Von Budapest aus haben Reisende über Wien Anschluß zu Zielen in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Metropolen wie New York, Tokio und Bangkok. Markus Klaushofer, CCO des Flughafens Budapest, würdigte die jahrzehntelange Zusammenarbeit und die damit einhergehende Verbesserung der Konnektivität für ungarische Reisende. Die Airline-Chefin Annette Mann betonte ebenfalls die starke Verbindung zwischen Austrian Airlines und dem Flughafen. Die Partnerschaft habe sich über die Jahre gefestigt und sich als tragende Säule im regionalen Luftverkehr etabliert. Die seit über sechs Jahrzehnten bestehende Flugroute zwischen den Hauptstädten Österreichs und Ungarns verdeutlicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung gut angebundener Verkehrsnetze in Europa. Die Beständigkeit der Verbindung ist auch ein Spiegelbild der engen historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und ihrer Rolle im zentraleuropäischen Raum.

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Air France verlagert Flugbetrieb von Orly nach Charles de Gaulle

Die französische Fluggesellschaft Air France wird ihren Flugbetrieb am Flughafen Paris-Orly bis April 2026 weitgehend einstellen. Dies gab Konzernchef Benjamin Smith anläßlich der Halbjahresergebnisse von Air France-KLM bekannt. Die Airline begründet den Schritt mit einer sinkenden Nachfrage auf innerfranzösischen Strecken und einer Verschiebung des Verkehrs zur Bahn. Die verbleibenden Slots am Flughafen Orly sollen größtenteils an die Konzern-Billigfluggesellschaft Transavia France übertragen werden, die bereits von dort aus fliegt. Der Rückzug aus Orly, der acht Monate früher als ursprünglich geplant erfolgen soll, ist eine strategische Entscheidung, um den Flugbetrieb auf das Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle zu konzentrieren. Die Verlagerung ist eine Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten nach der Pandemie, insbesondere im inländischen Geschäftsreiseverkehr, der nicht mehr das Vorkrisenniveau erreicht. Air France spricht von einem „strukturellem Nachfrageeinbruch“ in ihrem innerfranzösischen Punkt-zu-Punkt-Netzwerk. Einige Verbindungen bleiben dennoch bestehen: Air France wird weiterhin die staatlich vorgeschriebenen Flüge nach Korsika bedienen. Diese Routen zu den Flughäfen Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari unterliegen besonderen Versorgungsauflagen, die es der Fluggesellschaft nicht erlauben, sie einzustellen. Andere Strecken, die Air France aktuell von Orly aus anfliegt, wie beispielsweise nach Marseille, Nizza oder Toulouse, werden bereits von der Tochtergesellschaft Transavia France bedient. Durch die Verschiebung der Kapazitäten zu Transavia France kann der Konzern in Orly weiterhin präsent bleiben und gleichzeitig sein Angebot im Niedrigpreissegment ausbauen, während die Marke Air France den Fokus auf Langstrecken und internationale Verbindungen von Charles de Gaulle aus legt. Experten sehen in diesem Schritt eine logische Konsequenz der Konsolidierung und Effizienzsteigerung im Konzern.

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Ryanair kritisiert Flugsicherung in Deutschland

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den deutschen Verkehrsminister Schnieder aufgefordert, Maßnahmen zur Behebung des Personalmangels bei der deutschen Flugsicherung zu ergreifen. Nach Angaben der Airline kam es im Jahr 2025 bis zum 4. August bei fast 11.300 Flügen zu Verspätungen. Mehr als zwei Millionen Passagiere von Ryanair seien demnach von den Störungen betroffen gewesen. Ryanair kritisiert, daß mangelhaftes Management und fehlendes Personal bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Hauptursache für die Verzögerungen seien. Die Fluggesellschaft kämpft seit langem auf EU-Ebene für eine Reform, die eine vollständige Personalbesetzung der Flugsicherungsdienste gewährleisten soll. Die Forderung wird von anderen Fluggesellschaften und Branchenverbänden geteilt, die ebenfalls unter den Verspätungen leiden. Die Fluggesellschaft rief ihre Passagiere dazu auf, sich auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zu engagieren. Dort sollen sie die nationalen Verkehrsminister und die EU-Kommission auffordern, die Flugsicherungsdienste ausreichend zu besetzen. Die Airline hofft, dadurch einen Großteil der Verspätungen, die durch die Flugsicherung verursacht werden, beseitigen zu können. Ein ähnliches Vorgehen hatte Ryanair bereits in Frankreich bei den wiederholten Streiks der Fluglotsen unternommen. Die Kritik von Ryanair ist nicht neu. Die DFS hat in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit dem Personalstand, insbesondere in den Kontrollzentren, zugegeben. Im Jahr 2023 warnte die DFS vor Engpässen, die auch zu Einschränkungen bei der Flugverkehrsführung führen könnten. Die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) fordert ebenfalls eine bessere Koordinierung der Flugsicherungsdienste in der EU, um die Pünktlichkeit zu verbessern.

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Technisches Versagen bei United Airlines: Hunderte Flüge gestrichen, Tausende Passagiere gestrandet

Ein weitreichendes technisches Problem hat bei United Airlines zu massiven Störungen im Flugbetrieb geführt. Am 6. August 2025, in den Abendstunden, mußte die Fluggesellschaft den Betrieb ihrer Hauptflotte an wichtigen Drehkreuzen in den Vereinigten Staaten vorübergehend einstellen. Die Folge war ein Kaskadeneffekt, der über 1.000 Flüge verzögerte und Hunderte von Annullierungen verursachte. Das Unternehmen gab am 7. August bekannt, daß das zugrundeliegende Problem, das mit dem System zur Gewichts- und Balanceberechnung der Flugzeuge zusammenhängt, behoben sei. Dennoch hielten die Nachwirkungen des Ausfalls an und führten auch am nächsten Tag zu weiteren Verzögerungen und Stornierungen. Der Vorfall, der nach Angaben der Fluggesellschaft keine Sicherheitsbedrohung durch einen Cyberangriff darstellte, hat die Abhängigkeit der modernen Luftfahrt von komplexen IT-Systemen einmal mehr drastisch vor Augen geführt. Ein kritisches System versagt: Die Ursache der Störung Der Auslöser für das Chaos im Flugbetrieb von United Airlines war ein Fehler im sogenannten „Unimatic“-System, das wichtige Fluginformationen verarbeitet. Diese Daten werden an andere Systeme weitergegeben, die unter anderem die Gewichts- und Balanceberechnungen der Flugzeuge vor dem Start durchführen. Solche Berechnungen sind für die Flugsicherheit von entscheidender Bedeutung, da sie die korrekte Verteilung von Passagieren, Gepäck und Fracht gewährleisten, um das Flugzeug stabil in der Luft zu halten. Ohne die korrekten Daten dürfen Flugzeuge nicht abheben. Die Störung, die laut United Airlines nicht auf einen Cyberangriff zurückzuführen ist, führte zu einem sogenannten „ground stop“. Das bedeutet, daß die Fluggesellschaft alle Abflüge ihrer Hauptflotte an ihren Drehkreuzen stoppen mußte. Betroffen waren unter anderem der Denver International Airport (DEN), der Newark

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Technisches Problem führt zu Störungen bei United Airlines

Ein technisches Problem hat am Mittwochabend den Flugbetrieb von United Airlines an mehreren US-Flughäfen teilweise zum Erliegen gebracht. Die Störung begann um 18:12 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste und beeinträchtigte vor allem die Abflüge von Inlandsflügen. Das Unternehmen, ein Mitglied der Star Alliance, konnte das Problem nach eigenen Angaben innerhalb weniger Stunden beheben. Dennoch kam es bis in die Nacht zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen. Laut Daten des Datenanbieters Flightaware waren am Mittwochabend rund 31 Prozent der Flüge von United Airlines verspätet, und etwa ein Prozent wurde annulliert. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN, daß die technische Störung behoben sei und man nun daran arbeite, den normalen Flugbetrieb wiederherzustellen. Die Ursache der Störung, die zu Verspätungen im gesamten Inlandsnetz führte, ist bislang nicht bekannt. Solche technischen Ausfälle bei Fluggesellschaften sind in der Vergangenheit immer wieder aufgetreten und können den Flugbetrieb eines ganzen Landes lahmlegen. So kam es im Januar 2023 zu einem Ausfall des FAA-Systems NOTAM, was den gesamten US-Luftraum betraf. Bei United Airlines selbst gab es in den letzten Jahren wiederholt technische Probleme, die zu Störungen führten. Solche Vorfälle zeigen die hohe Abhängigkeit moderner Fluggesellschaften von der IT-Infrastruktur. Der Vorfall bei United Airlines hat weitreichende Folgen für die Passagiere, da er zu verpassten Anschlußflügen und langen Wartezeiten an den Flughäfen führte. Das Unternehmen bemüht sich derzeit, die Reisenden an ihre Zielorte zu bringen und die Auswirkungen der Störung zu minimieren. In solchen Fällen haben betroffene Passagiere Anspruch auf Betreuungsleistungen der Fluggesellschaft, wie Mahlzeiten oder Hotelübernachtungen, abhängig

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Skyalps fliegt wieder mit vier Dash 8-400

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre Flotte mit der Wiederindienststellung einer vierten De Havilland Canada Dash 8-400 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-SOP traf am 29. Juli 2025 am Heimatflughafen in Bozen ein, nachdem es längere Zeit in Mönchengladbach abgestellt war. Mit diesem Zuwachs verfügt Skyalps nun wieder über vier eigene Flugzeuge für den regulären Betrieb, was in etwa 50 Prozent der Kapazität vor einem Betriebsstopp im Februar 2025 entspricht. Der Betriebsstopp wurde durch eine Überprüfung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC ausgelöst. Im Zuge dieser Kontrolle wurde ein Betrug durch einen Wartungsangestellten aufgedeckt, der zu temporären Einschränkungen im Flugbetrieb der Airline führte. Die Wiederinbetriebnahme der vierten Dash 8-400 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Flottengröße und operativen Kapazität. Nach der damaligen Prüfung konnte Skyalps den Flugbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten und war gezwungen, das Streckennetz anzupassen. Um den Flugbetrieb in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hat Skyalps weiterhin auf Wet-Lease-Flugzeuge zurückgegriffen. Aktuell sind zwei ATR 72-600 der Fluggesellschaft Aeroitalia sowie eine Dash 8-400 von Luxwing und eine Embraer E195 von Marathon Airlines für Skyalps im Einsatz. Der Wet-Lease-Betrieb, bei dem Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung gemietet werden, ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Mittel, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die sukzessive Reaktivierung der eigenen Flotte zeigt, daß die Fluggesellschaft bestrebt ist, ihre operative Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Die neuen Kapazitäten erlauben Skyalps, ihr Streckennetz ab Bozen wieder stabiler und ohne externe Unterstützung zu bedienen. Die Airline, die sich auf Verbindungen zu deutschen und europäischen Zielen spezialisiert hat, kann somit

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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Vorfälle an Bord: Rauchender Passagier löst Polizeieinsatz am Flughafen Edinburgh aus

Ein rücksichtsloser Passagier hat am Flughafen Edinburgh (EDI) für Aufregung und eine erhebliche Flugverspätung gesorgt. Kurz vor dem Abflug eines Ryanair-Fluges nach Alicante wurde der Mann von der Crew dabei erwischt, wie er in einer Flugzeugtoilette eine E-Zigarette benutzte. Der Verstoß gegen die strengen Sicherheitsbestimmungen löste den Rauchmelder aus und führte dazu, daß der Mann von sechs Polizisten von Bord gebracht und verhaftet wurde. Der Vorfall, der sich am 3. Juli 2025 ereignete, hatte eine Verzögerung von anderthalb Stunden zur Folge. Er reiht sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle ein, die zeigen, wie unbelehrbare Passagiere den Flugbetrieb stören und die Sicherheit an Bord gefährden. Ein riskanter Dampfstoß: Der Vorfall in Edinburgh Der Flug, eine Boeing 737 Max 8, sollte um 07:05 Uhr vom schottischen Flughafen Edinburgh nach Alicante in Spanien abheben. Doch kurz vor dem Start wurde die Crew auf den Passagier aufmerksam, der es sich in einer der Toiletten des Flugzeugs bequem gemacht hatte, um eine E-Zigarette zu rauchen. Obwohl Vaping im Flugzeug offiziell nicht als Brandgefahr wie herkömmliche Zigaretten eingestuft wird, ist das Benutzen von E-Zigaretten an Bord, insbesondere in den Toiletten, strikt verboten. Der Grund dafür ist, daß der Dampf die Rauchmelder auslösen kann, was in der Tat auch geschah. Die Auslösung des Melders führt zu einem Sicherheitsalarm, der in der Regel die sofortige Alarmierung der Rettungsdienste zur Folge hat. Als der Passagier ertappt wurde, eskalierte die Situation. Ein Zeuge, Tristan James Walker, berichtete der „New York Post“, daß der Mann „sehr ruhig war, nicht stritt oder

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