Fluggesellschaften

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Russische Fluggesellschaften verzeichnen Anstieg im Passagieraufkommen im Mai 2024

Im Mai 2024 konnte das Passagieraufkommen der russischen Fluggesellschaften einen Anstieg verzeichnen. Laut Angaben der Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsia stieg die Zahl auf 9,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Wachstum von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die gesteigerte Zahl der Fluggäste zeigt eine allmähliche Erholung des Luftverkehrs in Russland, die auch durch verschiedene Faktoren wie eine verbesserte Covid-19-Situation und erleichterte Reisebeschränkungen unterstützt werden könnte. Rosaviatsia zufolge könnte dieser Anstieg auch auf eine verstärkte Nachfrage nach Inlands- und internationalen Flügen zurückzuführen sein, da sich die Reisetätigkeit in Russland nach den Herausforderungen der Pandemie langsam normalisiert. Die russischen Fluggesellschaften setzen auf eine Erholung des Luftverkehrs und hoffen auf eine weitere Steigerung der Passagierzahlen in den kommenden Monaten.

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Pegasus Airlines: Finanzielle Herausforderungen und Industrieausblick

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines steht vor finanziellen Herausforderungen, wie der derzeitige Vorsitzende Mehmet Tevfik Nane auf einer Veranstaltung des Aviation Club UK betonte. Nane warnte vor einer nicht nachhaltigen finanziellen Entwicklung bei Pegasus, da die Betriebskosten im ersten Quartal 2024 um 26 % stiegen, während die Einnahmen nur um 17 % zulegten. Im ersten Quartal 2024 verzeichnete Pegasus einen Nettoverlust von 103 Millionen Euro, im Vergleich zu 22 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Betriebsverlust belief sich auf 36,8 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 6,2 Millionen Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die aktuellen finanziellen Schwierigkeiten der Airline. Trotz der herausfordernden Kostenstruktur erwartet Pegasus, dass die EBITDA-Marge im Jahr 2024 zwischen 28 % und 30 % liegen wird, gestützt durch eine starke Hochsaison. Dennoch prognostiziert die Airline, dass die Kosten pro verfügbarem Sitzkilometer ohne Treibstoff weiter steigen werden. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) hat trotz der Schwierigkeiten optimistische Aussichten für die Luftfahrtbranche insgesamt. Die IATA erwartet, dass die Fluggesellschaften weltweit im Jahr 2024 einen Nettogewinn von 30,5 Milliarden US-Dollar erzielen werden, verglichen mit 27,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Besonders herausfordernd bleibt die Situation für Fluggesellschaften in Lateinamerika, wo gemischte Ergebnisse erzielt wurden und einige Airlines mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Die IATA warnte vor weiteren Herausforderungen in dieser Region, trotz einer prognostizierten Gesamtgewinnspanne von 600 Millionen US-Dollar für 2024. Die Fluggesellschaftsbranche strebt insgesamt Umsatzerlöse von rund 996 Milliarden US-Dollar bis 2024 an, wobei das Verkehrswachstum jedoch voraussichtlich nachlassen wird. Dies reflektiert die Rückkehr zur Normalität nach zwei Jahren starker Nachfrage.

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IAG legt neue Abhilfemaßnahmen für Übernahme von Air Europa vor

Die IAG International Airlines Group hat der Europäischen Kommission ein neues Paket von Abhilfemaßnahmen vorgelegt, um die Genehmigung für die Übernahme von Air Europa durch ihre Tochtergesellschaft Iberia zu erhalten. Die neuen Maßnahmen sind das Ergebnis eines konstruktiven Dialogs mit der Europäischen Kommission, um sicherzustellen, dass die Übernahme im Interesse der Verbraucher erfolgt, so IAG in einer Erklärung. Durch die neue Vorlage verlängert sich die Entscheidungsfrist automatisch um 15 Arbeitstage. Zusätzlich hat die Europäische Kommission einer Verlängerung um zehn Arbeitstage zugestimmt, sodass nun bis zum 29. Juli Zeit für die endgültige Entscheidung bleibt. Obwohl die genauen Anpassungen nicht veröffentlicht wurden, hatte IAG in einem früheren Paket angeboten, bis zu 40 % der von Air Europa im Jahr 2023 bedienten Frequenzen abzugeben. Zudem wurde zugesichert, dass im Falle der Genehmigung keine Strecke ausschließlich von Air Europa und Iberia bedient würde. Fluggesellschaften wie Avianca, Binter Canarias, Iberojet, Ryanair, Volotea und World2Fly haben Interesse an den Strecken bekundet, die Air Europa im Rahmen der Übernahme aufgeben könnte. Die Europäische Kommission zeigt sich besorgt über die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die Anbindung Spaniens. Dies ist der zweite Versuch von IAG, Air Europa zu übernehmen, nachdem die ersten Angebote 2020 und 2021 abgelehnt wurden. Parallel dazu hat der Investment-Hedge-Fonds Helikon 3,05 % der IAG-Aktien erworben, was einer Transaktion im Wert von über 300 Mio. EUR entspricht. Helikon ist damit der drittgrößte Aktionär von IAG, nach der Qatar Airways Group (25,1 %) und der Capital Group (5,006 %).

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Air Baltic prüft mögliche Basis in Ljubljana

Nach Gesprächen mit der slowenischen Regierung im vergangenen Jahr schließt Air Baltic die Möglichkeit der Eröffnung einer Basis in Ljubljana nicht aus. Obwohl die Fluggesellschaft zunächst keine Pläne für eine Basis in der slowenischen Hauptstadt hatte, äußerte sie nun Offenheit für verschiedene Möglichkeiten und unterversorgte Märkte in Europa. Die Fluglinie hat kürzlich den Flugbetrieb zwischen Riga und Ljubljana aufgenommen und von einem saisonalen auf einen ganzjährigen Betrieb umgestellt, unterstützt durch ein Subventionsprogramm der slowenischen Regierung zur Verbesserung der Anbindung Ljubljanas. Trotz früherer Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Martin Gauss, der kein Potenzial für eine Basis auf dem Balkan sieht, prüft Air Baltic weiterhin die Expansion. Cyprus Airways hat ebenfalls einen Antrag auf die Eröffnung einer Basis und die Aufnahme mehrerer Strecken von Ljubljana aus gestellt. Das slowenische Ministerium für Infrastruktur bestätigte den Eingang des Antrags, wies jedoch darauf hin, dass dieser unvollständig sei und Änderungen erfordere, bevor eine Entscheidung getroffen werden könne. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Überarbeitung des Antrags erwartet. Die potenzielle Einrichtung einer Basis in Ljubljana durch Air Baltic und die Einreichung des Antrags von Cyprus Airways zeigen das Interesse verschiedener Fluggesellschaften an der Stärkung ihrer Präsenz in der Region.

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Vereinigung Cockpit veröffentlicht Nachhaltigkeitspapier zum Luftverkehr

Anlässlich der ILA Berlin Air Show und der bevorstehenden Europawahl hat die Vereinigung Cockpit ihr neues Papier zur Nachhaltigkeit im Luftverkehr unter dem Titel „Sicherung einer nachhaltigen Zukunft für die Luftfahrt – Die Perspektive der Piloten“ veröffentlicht. Das Papier fasst das Leitbild der Pilotinnen und Piloten kompakt zusammen und betont die Notwendigkeit, ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit gleichermaßen zu berücksichtigen. Die Vereinigung Cockpit fordert eine zügige Umstellung auf klimafreundlicheres Fliegen und betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit in allen Aspekten des Luftverkehrs. Vivianne Rehaag, Vorständin Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Vereinigung Cockpit, erklärt: „Es steht fest, dass der Luftverkehr sich ändern muss. Wir wollen es zügig schaffen, das Fliegen klimafreundlicher und perspektivisch klimaneutral zu machen.“ Ein fairer internationaler Wettbewerb zwischen den Airlines ist für die Vereinigung Cockpit von entscheidender Bedeutung, um eine nachhaltige Zukunft für den Luftverkehr zu gewährleisten. Sie betont, dass regionale und lokale Regulierungen zu starken Marktverzerrungen führen, von denen außereuropäische Fluggesellschaften profitieren. Um weiterhin auf Augenhöhe zu bleiben, fordert die Vereinigung Cockpit, dass Europa sicherstellt, dass alle weltweit tätigen Airlines unter gleichen Bedingungen operieren. Dies könne nur durch die Schaffung eines „level playing field“ im Luftverkehr erreicht werden, unter Einbeziehung aller drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Das Papier betont auch die Bedeutung der Luftfahrt als technologische und zivilisatorische Errungenschaft, die es zu erhalten und zu verteidigen gilt. Trotz der Notwendigkeit zum Wandel wehrt sich die Vereinigung Cockpit gegen Bestrebungen, den Flugverkehr zu reduzieren und einzuschränken.

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Fluggastfrust durch Streiks: Deutschland führend in Streikaktivität

Fluggäste in Deutschland erlebten auch in diesem Jahr eine Flut von Streiks an Flughäfen. Laut einer Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp gehörte Deutschland sowohl 2019 als auch 2022 zu den Ländern mit der höchsten Streikaktivität in der EU. Im Jahr 2022 gab es in Deutschland insgesamt 17 Streiks, wobei die Bundesrepublik mit 14 Arbeitsniederlegungen und drei Klimaprotesten an der Spitze stand. Ähnliche Muster waren auch in Italien zu beobachten, wo 15 Streiks stattfanden. Die Zahl der Streiks in der EU ist insgesamt gesunken, aber die Lage bleibt herausfordernd. Im Jahr 2022 gab es in zwölf Ländern insgesamt 70 Streiks, im Vergleich zu 77 Streiks im Jahr 2019. Trotz dieser Verbesserung stieg die Streikaktivität in Frankreich um 175 Prozent. Die Kabinencrew führte 2022 die Liste der Streikenden in der EU an, gefolgt von Piloten und Bodenpersonal. In Deutschland verbesserte sich die Gesamtbilanz trotz einer hohen Streikaktivität in den letzten Jahren. Im Jahr 2023 wurden mit zwölf Streiks die niedrigste Anzahl an Streiks verzeichnet, obwohl die meisten Streiks nicht zu Entschädigungszahlungen führten, da sie von anderen Gruppen als den Fluggesellschaften selbst durchgeführt wurden. Bei Flugverspätungen oder -ausfällen aufgrund von Streiks haben betroffene Passagiere jedoch möglicherweise Anspruch auf Entschädigungszahlungen. „Streiken Mitarbeitende der Fluggesellschaften, wie es bei Discover Airlines oder der Lufthansa der Fall war, haben Betroffene bei Verspätungen von über drei Stunden oder Ausfällen einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro“, erklärt Nina Staub, Rechtsexpertin bei AirHelp.

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Icelandair und Emirates schließen Codeshare-Vereinbarung

Icelandair und Emirates haben eine Codeshare-Vereinbarung unterzeichnet, die es Passagieren ermöglicht, ab dem 1. September 2024 nahtlos über die Netze beider Fluggesellschaften zu reisen. Diese Kooperation, die noch der behördlichen Genehmigung bedarf, bietet Fluggästen zahlreiche Vorteile. Passagiere können mit einem einzigen Ticket reisen und ihr Gepäck bis zum Zielort aufgeben. Für Icelandair-Passagiere in Nordamerika und Island eröffnet sich dadurch das östliche Streckennetz von Emirates mit Anschlussflügen nach Dubai. Gleichzeitig erhalten Emirates-Passagiere weltweit Zugang zum westlichen Streckennetz von Icelandair mit Anschlussflügen nach Island. Beide Fluggesellschaften erwarten, dass diese Partnerschaft in Zukunft weiter wächst und sich ausweitet.

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Handgepäckgebühren: Vier Lowcoster kassieren Geldstrafen in Spanien

Das spanische Verbraucherministerium hat eine drastische Maßnahme ergriffen und vier große Fluggesellschaften – Ryanair, Vueling, EasyJet und Volotea – mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro belegt. Dies geschieht aufgrund von Beschwerden von Verbraucherverbänden wie Facua, die gegen die Praxis der Fluggesellschaften vorgegangen sind, Gebühren für Handgepäck zu erheben. Die Geldbußen zielen auch auf andere als missbräuchlich erachtete Praktiken ab, darunter die Erhebung von Gebühren für Sitzplatzreservierungen neben Minderjährigen und Familienmitgliedern, undurchsichtige Preisgestaltung sowie die Ablehnung von Barzahlungen für zusätzliche Dienstleistungen an Flughäfen. Während die Fluggesellschaften rechtliche Schritte gegen die Entscheidung einleiten, argumentiert der Präsident des Verbands der Fluggesellschaften, Javier Gándara, dass die Geldstrafen unverhältnismäßig seien und bis zu 50 Millionen Fluggäste dazu zwingen könnten, unnötige Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Er behauptet auch, dass die Entscheidung im Widerspruch zu den europäischen Vorschriften über die Festsetzung von Flugpreisen stehe. Facua hingegen unterstützt die Bußgelder und ermutigt die Verbraucher ausdrücklich, die Rückerstattung dieser Gebühren zu beantragen, um für ihre Rechte einzutreten.

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Pfingsten 2024: Karlsruhe/Baden-Baden rechnet mit 25.000 Passagieren

Am Baden-Airpark beginnt traditionell mit den Pfingstferien in Baden-Württemberg die Hochbetriebsphase. Bereits in der ersten Reisewelle vom 17. bis 20. Mai 2024 werden rund 25.000 Passagiere erwartet. Zusätzlich zu diesem geschäftigen Zeitraum begrüßt der Flughafen zwei neue Airlines: Mavi Gök Airlines startet am Freitag mit dem Erstflug nach Antalya, gefolgt von Condor, die am Pfingstsonntag die Strecke nach Palma de Mallorca eröffnet. Palma bleibt das Top-Ziel mit jedem fünften Flug ab Baden-Airpark. Enter Air nimmt im Auftrag von TUI pünktlich zum Ferienbeginn Flüge nach Fuerteventura, Gran Canaria, Heraklion/Kreta, Rhodos und erneut nach Palma auf. Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden und längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einzuplanen. Eine gute Vorbereitung zu Hause, einschließlich des Online-Check-ins und der Überprüfung von Gepäckbestimmungen, wird empfohlen. Bis zum Ende der Pfingstferien werden über 100.000 Passagiere am Baden-Airpark erwartet. Insgesamt verbinden zehn Airlines im Sommer 2024 den FKB mit 37 Zielen.

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Per 1. September 2024: SAS wechselt ins Skyteam

Scandinavian Airlines (SAS), die Fluggesellschaft Skandinaviens, hat einen Alliance Adherence Agreement (AAA) mit der SkyTeam Alliance unterzeichnet. Als Ergebnis wird SAS die Star Alliance verlassen, deren Gründungsmitglied es 1997 war. Die Vereinbarung tritt am 1. September 2024 in Kraft und soll den Reisenden mehrere Vorteile bieten. Sie wird das Netzwerk von SkyTeam um Fluggesellschaften und Destinationen erweitern und den Kunden von SAS eine verbesserte Konnektivität und Zugang zu bisher unbedienten Zielen bieten. Zusätzlich haben EuroBonus-Mitglieder die Möglichkeit, Punkte in der gesamten Allianz zu sammeln und einzulösen, während Gold- und Diamond-Mitglieder exklusive Privilegien wie SkyPriority-Services und Lounge-Zugang erhalten. „Wir freuen uns, offiziell den Weg zur Aufnahme von SAS in die SkyTeam-Allianz zu ebnen“, sagte Patrick Roux, CEO von SkyTeam. „Mit ihrem weltweiten Ruf für Zuverlässigkeit, Qualität und Service passt SAS hervorragend zu SkyTeam, und während wir unser Kundenangebot weiter stärken, freuen wir uns darauf, Teil ihrer zukünftigen Reise zu sein.“ Die Entscheidung für SAS, die Star Alliance zu verlassen und SkyTeam beizutreten, resultiert aus der wachsenden Beziehung mit der Air France-KLM Group, einem anderen Mitglied von SkyTeam. Diese strategische Ausrichtung, die im Oktober 2023 begann, sollte dazu führen, dass die französisch-niederländische Gruppe schließlich Anteilseigner der skandinavischen Fluggesellschaft wird.

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