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UK: Airlines dürfen Flugpläne überarbeiten ohne Slots zu verlieren

Das Vereinigte Königreich lockert für die Sommersaison die ansonsten streng gehandhabten Slot-Regeln. Man will den Airlines ermöglichen, dass diese Verbindungen aus der Planung nehmen können ohne Gefahr zu laufen, dass die Start- und Landerechte verloren gehen. An vielen UK-Flughäfen und bei in diesem Staat tätigen Fluggesellschaften herrscht akuter Personalmangel. Obwohl man oftmals schon längerfristig weiß, dass es für die geplante Verbindung zu wenig Personal gibt, streicht man zumeist erst extrem kurzfristig. Dahinter steckt die „use it or lose it“-Regel. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat nun verfügt, dass die Fluggesellschaften eine kurze Zeitspanne zur Überarbeitung ihrer Flugpläne haben. Bis Freitag muss dem Regulator mitgeteilt werden welche Flüge gestrichen werden. Für Verbindungen, die nach diesem Stichtag abgesagt werden, gilt die Sonderbestimmung nicht.

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Personalmangel: Air Canada muss den Sommerflugplan 2022 um 15 Prozent kürzen

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada muss den für Juli und August 2022 geplanten Flugplan um rund 15 Prozent reduzieren. Hintergrund ist, dass man unter akutem Personalmangel leidet und dieser auch die Lieferketten betrifft. Firmenchef Michael Rousseau erklärte nach Beratungen mit der Regierung, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft derzeit darum kämpfen muss den normalen Flugbetrieb samt dem von den Kunden erwartetem Service aufrecht erhalten zu können. Die Nachfrage wäre sprunghaft angestiegen und würde in Kombination mit dem Personalmangel die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Unter Verweis darauf, dass einige U.S.-amerikanische Carrier ihr Angebot bereits gekürzt haben, verbleibe auch Air Canada keine andere Möglichkeit. „Um das erforderliche Maß an betrieblicher Stabilität zu erreichen, nehmen wir jetzt widerstrebend erhebliche Kürzungen an unserem Flugplan im Juli und August vor, um das Passagieraufkommen und die Passagierströme auf ein Niveau zu reduzieren, das das Luftverkehrssystem unserer Meinung nach verkraften kann“, so der Air-Canada-Chef.

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A220-Ersatzteile knapp: Air Baltic kürzt Flugangebot ab September 2022

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für September 2022 zahlreiche Flugverbindungen aus dem Verkauf genommen und Passagiere, die bereits Tickets erworben hatten, über die Streichungen informiert. Hintergrund ist, dass die Versorgung mit Ersatzteilen angespannt ist. Ab September wird der Carrier temporär keine Flüge mehr ab der litauischen Hauptstadt nach Oslo, London Gatwick, Dublin und Hamburg anbieten. Auch ab der Homebase Riga wird das Angebot reduziert, jedoch fallen die Kürzungen kleiner aus als in Vilnius. Auf zahlreichen Strecken fährt man übergangsweise die Frequenzen zurück. „Leider haben globale Lieferkettenprobleme auch die Verfügbarkeit einiger Flugzeugteile beeinträchtigt. Diese Teile werden für die Flugzeuge von Air Baltic benötigt. Aus diesem Grund werden viele Fluggesellschaften in den kommenden Monaten das gesamte Flugnetz umstrukturieren. Dies ist ein globales Problem in der Luftfahrtindustrie, das nicht durch das Leasing eines Flugzeugs gelöst werden kann“, so das Unternehmen auf Anfrage. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Airbus-A220-Betreiber von der laut Air Baltic problematischen Verfügbarkeit von Ersatzteilen betroffen sein werden. Beispielsweise setzt die Lufthansa-Tochter Swiss zahlreiche Maschinen dieses Typs ein. Der lettische Carrier ist die erste Airline, die öffentlich über die Problematik spricht.

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Personalmangel: Eurowings muss viele Flüge streichen

Die Billigfluggesellschaft Eurowings muss den Sommerflugplan noch weiter reduzieren als bislang bekannt. Kurzfristig fallen zahlreiche Flüge aus, da man zahlreiche Krankenstände beim fliegenden Personal verzeichnet. Ein weiterer Grund ist, dass bei vielen Bodendienstleistern an diversen Flughäfen akuter Personalmangel herrscht. Der Carrier erklärte, dass man in den nächsten Tagen kurzfristig weitere Flüge aus dem System nehmen muss. Die Ausfälle, die man aufgrund von Corona-Erkrankungen beim fliegenden Personal verzeichnet, sollen derzeit deutlich höher sein als die vorgehaltenen Reserven. Laut einem Sprecher sind am Dienstag etwa 40 Flüge ausgefallen und am Mittwoch wird es ebenfalls so sein. Täglich führt Eurowings eigenen Angaben nach etwa 500 Verbindungen durch. Seitens der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass mehrere Deutschland-Flüge ab Wien und Graz ausfallen werden. Man hofft, dass man bis Ende Juni 2022 die Situation in den Griff bekommt. Bereits vor ein paar Tagen gaben Lufthansa und Eurowings bekannt, dass der Sommerflugplan 2022 wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss.

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Personalmangel: Eurowings und Lufthansa kürzen die Flugpläne

Wegen Personalmangel müssen Lufthansa und Eurowings im Juli 2022 hunderte Flüge streichen. Allein beim Kranich wurden an den Hubs München und Frankfurt am Main rund 900 Verbindungen gestrichen und aus dem Reservierungssystem entfernt. Hintergrund ist, dass man selbst, aber auch Dienstleister an vielen Flughäfen zu wenig Personal zur Verfügung hat. Bei Lufthansa betreffen die Kürzungen hauptsächlich die in der Urlaubszeit reisestarken Verkehrstage Freitag, Samstag und Sonntag. Man hat in etwa fünf Prozent der Gesamtkapazität, die man für die Wochenenden geplant hatte, abgesagt. Unternehmensangaben nach soll nicht etwa mangelnde Nachfrage der Grund sein, sondern Personalmangel. Dies betrifft nicht nur Lufthansa selbst, sondern auch beispielsweise Sicherheitsfirmen, die im Auftrag der Behörden die Kontrollen durchführen, Vorfeldtätigkeiten und sonstige Dienstleistungen an Flughäfen. Auch bei der Tochtergesellschaft Eurowings musste der Sommerflugplan 2022 überarbeitet werden. Der Lowcoster hat allein im Kalendermonat Juli 2022 hunderte Flüge gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Man will damit sicherstellen, dass der Flugbetrieb – besonders während der Sommerferien – stabil durchgeführt werden kann. Die gesamte Branche leidet derzeit unter akutem Personalmangel. Zu Beginn der Pandemie haben sich viele Arbeitgeber von zahlreichen Beschäftigten getrennt bzw. beispielsweise in Deutschland diese mit dem in der Bundesrepublik enorm niedrigen Kurzarbeitergeld abgespeist. Von letzterem konnten viele nicht leben und haben sich daher in anderen Branchen neu orientiert. Obwohl es bei Flughäfen, Airlines und Dienstleistern viele freie Stellen gibt, erhalten die Firmen nur vereinzelte Bewerbungen. Das Vertrauen in den “sicheren Arbeitgeber Luftfahrt” scheint durch die Pandemie und das Verhalten vieler Dienstgeber dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen worden zu

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Personalmangel: British Airways muss den Flugplan kürzen

Die IAG-Tochter British Airways hat ein Problem: Man hat während der Corona-Pandemie zu viel Personal abgebaut und hat nun besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke zu weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Nun muss der größte Carrier des Vereinigten Königreichs die Reißleine ziehen und das Angebot um etwa zehn Prozent kürzen. Im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen räumte Firmenchef Sean Doyle ein, dass man aufgrund von Personalmangel den Flugplan auf der Kurz- und Mittelstrecke zusammenstreichen wird. Aktuell geht er davon aus, dass etwa zehn Prozent des Angebots wegfallen wird. Betroffen sind etwa 8.000 Umläufe. Das hat zur Folge, dass man in etwa 80 Prozent der Vorkrisenleistung erreichen wird. Ursprünglich hatte man mit 85 Prozent geplant. Dennoch gibt sich Doyle zuversichtlich und hofft, dass der IAG-Konzern gruppenweit bis zum vierten Quartal 2022 wieder 90 Prozent erreichen wird. Man will heuer etwa 6.000 Mitarbeiter einstellen. Luis Gallego, Generaldirektor der IAG, sieht die Probleme aber weniger beim fliegenden Personal, sondern in erster Linie bei den Bodenmitarbeitern. Hier würde europaweit akuter Mangel herrschen. Gleichzeitig würden die in vielen Ländern weiterhin aufrechten Quarantänemaßnahmen die Situation verschärfen. Für Entlastung bei British Airways soll die neue Crew-Basis in Madrid sorgen. Auch hat man sich zwei Boeing 757-200 von Titan Airways sowie vier Airbus A321-200 von Finnair im Rahmen von Wetlease-Verträgen als Verstärkung geholt.

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Corendon Airlines verbindet Nürnberg wieder mit Ibiza

In den letzten Jahren wurde ein Flugziel von Reisenden aus der Region vermisst: Ibiza. Jetzt bringt die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines die beliebte Balearen-Insel zurück in den Nürnberger Flugplan.  Mallorcas kleine Schwesterinsel wird nun zweimal pro Woche angeflogen. Ab dem 7. Juni 2022 werde das Flugangebot auch noch um einen weiteren wöchentlichen Flug von Ryanair ergänzt, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Im Hochsommer ist die spanische Insel dann insgesamt mit drei wöchentlichen Flügen ab dem Airport Nürnberg erreichbar.  Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Fluggesellschaft am Albrecht Dürer Airport. Unter anderem fliegt Corendon mit dem legendären FCN-Jet nonstop zu Sonnenzielen in Europa, Ägypten und der Türkei.

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August 2022: British Airways plant A380-Rekordmonat

Bei der Fluggesellschaft British Airways geht man derzeit davon aus, dass im Sommer 2022 der Maschinentyp Airbus A380 wieder auf jenem Niveau, das man vor der Pandemie hatte, im Einsatz sein werde. Gegebenenfalls könnte dieses im August 2022 sogar übertroffen werden. Aus den geladenen Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter für August 2022 um sieben Prozent mehr Flüge mit den Superjumbos plant als im Rekordjahr 2019. Derzeit sind 495 Flüge mit Airbus A380 im Reservierungssystem geladen. So viele Verbindungen hatte British Airways zuvor in noch keinem Einzelmonat mit dem Flaggschiff der Flotte bedient. Einige Carrier, darunter Lufthansa, haben sich im Zuge der Corona-Pandemie für die Ausflottung ihrer Airbus A380 entschieden. British Airways und Emirates haben aber schon früh signalisiert, dass man auch in den nächsten Jahren auf die Superjumbos, deren Produktion zwischenzeitlich eingestellt wurde, setzen wird.

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Zagreb: Ryanair dünnt den Flugplan stark aus

Bislang standen bei der von Lauda Europe betriebenen Ryanair-Basis Zagreb die Zeichen auf Expansion. Doch nun setzt der Lowcoster den Rotstift an und fährt die Präsenz in den Monaten Mai und Juni 2022 stark zurück. Betroffen sind insgesamt 17 Strecken, auf denen die Frequenzen stark reduziert werden. Die Verbindungen nach Basel und Brindisi, die erst kürzlich aufgenommen werden, sollen im Mai und Juni 2022 gänzlich ausgesetzt werden. Auch wird man temporär nicht nach Sofia fliegen. Die angekündigten Flüge nach Korfu wurden auf Juli 2022 verschoben und reduziert, denn die griechische Insel soll ab Zagreb nur einmal pro Woche angesteuert werden. Die Reduktionen betreffen auch die Deutschland-Strecken. Beispielsweise fährt Ryanair die Frequenzen in Richtung Karlsruhe/Baden-Baden, Frankfurt-Hahn, Memmingen und Weeze zurück. Selbiges gilt unter anderem für Charleroi, Dublin, Göteborg, London-Stansted, Luqa, Malmö, Paphos und Rom. Die britische Hauptstadt wird nicht mehr täglich, sondern vorläufig nur noch viermal wöchentlich bedient.  Es ist das zweite Mal in den letzten Monaten, dass Ryanair die Zahl ihrer Flüge ab Zagreb entweder vorübergehend eingestellt oder reduziert. Im Januar und Februar wurden sechzehn Ryanair-Strecken von der kroatischen Hauptstadt aus vorübergehend eingestellt. Der Carrier hat bereits die Aufnahme von 24 Routen ohne nähere Kommunikation nach hinten verschoben. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Strecken, die man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 aufnehmen hätte wollen. Überwiegend wurden diese auf Anfang Juni 2022 verschoben. Ein paar wenige Routen sind für Mai 2022 angekündigt. Dabei handelt es sich unter anderem um Aarhus, Bukarest, Bordeaux, Bari, Bologna, Bergamo, Bournemouth, Birmingham, Göteborg, Danzig,

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Ostern: Memmingen erwartet rund 90.000 Fluggäste

Rund 90.000 Passagiere werden in den kommenden Osterferien den Flughafen Memmingen für eine Reise nutzen. Damit erreicht der Airport das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. „Viele haben schon früh ihre Reisen gebucht“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Doch für Kurzentschlossene gibt es gute Nachrichten, denn auf einigen Strecken gibt es noch freie Plätze. Ryanair bietet unter anderem noch freie Sitzplätze für Nonstop-Flüge nach Italien. Mit weiteren Zielen wie Brindisi, Palermo, Catania und Alghero auf Sardinien verfügt Memmingen heuer über ein sehr umfangreiches Italien-Angebot. Auch andere südliche Destinationen sind im Flugplan vertreten, wie etwa die neue Verbindung nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Wer den hohen Norden bevorzugt, sollte Billund als Reiseziel ins Auge fassen. Eurowings nimmt Mallorca ab Mai ins Flugprogramm Wer nicht in den Osterferien reisen möchte oder muss, der kann danach eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen nutzen:  Ab 3. Mai geht es nämlich mit Eurowings nonstop ab Memmingen nach Mallorca. Der Trip auf die Insel steht dann jeweils am Samstag, Dienstag und Donnerstag auf dem Flugplan. Ohnehin müssen Fluggäste auch im April nicht auf Palme de Mallorca ab Memmingen verzichten. Denn der irische Low-Coster Ryanair fliegt Passagiere bis zu achtmal wöchentlich auf die Insel. Mit insgesamt bis zu 13 Flügen pro Woche zählt Mallorca heuer zu den Top-Destinationen ab Memmingen. Allen Reisenden rät Marcel Schütz, genug Zeit für die Abreise am Airport einzuplanen. „Zwei Stunden sollten das mindestens sein.“ Denn noch immer gelte es, die jeweiligen Einreiseformulare zu checken. Die Reisenden sollten sich vorab genau über die Bestimmungen

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