Flugplan

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Kapazitätserweiterung auf der Strecke Reykjavík–München: Icelandair setzt Boeing 767 ein

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair reagiert auf die veränderte Nachfrage im Winterreiseverkehr und passt den Flugplan für die Verbindung zwischen Reykjavík und München kurzfristig an. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aeroroutes hervorgeht, wird das Unternehmen im Zeitraum vom 10. Januar bis zum 28. Februar 2026 ein deutlich größeres Fluggerät einsetzen. Statt der üblichen Schmalrumpfflugzeuge der Boeing 737 MAX-Reihe kommt auf dieser Route die Boeing 767-300ER zum Einsatz. Eine einzige Ausnahme bildet der 31. Januar, an dem planmäßig wieder ein kleineres Modell verkehrt. Dieser Wechsel markiert eine erhebliche Kapazitätssteigerung für den bayerischen Standort im ersten Quartal des Jahres. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Einsatz der Boeing 767-300ER auf dieser Mittelstrecke primär dazu dient, das gestiegene Aufkommen an Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Keflavík abzufangen. Insbesondere der Transitverkehr zwischen Süddeutschland und Nordamerika verzeichnete zuletzt hohe Buchungszahlen. Die Boeing 767 bietet im Vergleich zur Standardbestuhlung der 737-Modelle nicht nur mehr Sitzplätze, sondern auch eine großzügigere Konfiguration in der Saga Class sowie eine höhere Frachtkapazität. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf die verstärkte Konkurrenz im Transatlantikmarkt, bei der Icelandair durch die Erhöhung des Sitzplatzangebots pro Flug die operative Effizienz steigern will. Die strategische Entscheidung fällt in eine Phase, in der Island im Winter als Reiseziel für den Tourismus in Europa weiter an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig sichert die Fluggesellschaft durch den Einsatz des Großraumflugzeugs wichtige Kapazitäten für den Export von Waren, die über den Flughafen München in den süddeutschen Raum gelangen. Die Boeing 767-300ER ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Langstreckenflotte von Icelandair und wird

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Wizz Air erweitert Balkan-Netzwerk ab Dortmund um neue Verbindung nach Niš

Der Flughafen Dortmund baut seine Position als wichtiger Knotenpunkt für Osteuropa-Verbindungen weiter aus. Am 5. Januar 2026 nahm die Fluggesellschaft Wizz Air offiziell den Linienbetrieb zwischen dem Ruhrgebiet und der serbischen Stadt Niš auf. Die drittgrößte Stadt Serbiens wird fortan zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Mit einer Flugzeit von rund zwei Stunden und 20 Minuten bietet die neue Route eine direkte Anbindung an den Süden Serbiens, eine Region, die bisher primär über das rund 250 Kilometer entfernte Belgrad erreichbar war. Guido Miletic, Leiter Airport Services am Dortmund Airport, hieß die Besatzung des Erstfluges auf dem Vorfeld willkommen und betonte die Bedeutung der Streckenerweiterung für die Vernetzung der Region. Durch die neue Verbindung festigt Wizz Air seine Stellung als wichtigster Partner des Dortmunder Flughafens. Mit Niš umfasst das Portfolio der Fluggesellschaft am Standort nun insgesamt 28 Destinationen. Die strategische Entscheidung für Niš folgt dem Trend einer steigenden Nachfrage nach osteuropäischen Zielen, die sowohl für den Städtetourismus als auch für den Besuchsverkehr von in Deutschland lebenden Serben von hoher Relevanz sind. Niš gilt als eines der kulturellen Zentren des Balkans und verfügt mit seiner Festung sowie der Nähe zu Sofia über eine wichtige geografische Brückenfunktion. Die wirtschaftliche Bedeutung zeigt sich auch in der steigenden Frequenz von Geschäftsreisen in die aufstrebende Industrieregion Südserbiens. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Flughafen Konstantin der Große in Niš in den letzten Jahren massiv in seine Infrastruktur investiert hat, um für Low-Cost-Carrier attraktiv zu bleiben. Ein neues Terminalgebäude wurde kürzlich in Betrieb genommen, um das steigende

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Rekordjahr am Flughafen Memmingen: Passagierzahlen steigen auf fast 3,7 Millionen

Der Flughafen Memmingen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen. Wie die Flughafenleitung am 5. Januar 2026 bekannt gab, nutzten im vergangenen Jahr insgesamt 3.698.900 Passagiere den schwäbischen Regionalflughafen. Damit wurde das ursprüngliche Jahresziel von 3,5 Millionen Fluggästen bereits vor den Weihnachtsfeiertagen übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem rund 3,24 Millionen Reisende gezählt wurden, entspricht dies einer signifikanten Steigerung von über 14 Prozent. Das Wachstum wurde maßgeblich durch den Ausbau des Linienverkehrs und eine konstant hohe Auslastung der Maschinen getrieben, wobei insgesamt 35.546 Flugbewegungen registriert wurden. Als wesentlicher Erfolgsfaktor gilt die strategische Ausrichtung auf den osteuropäischen Markt. Neben klassischen Zielen wie Palma de Mallorca verzeichneten Verbindungen nach Tirana, Pristina, Belgrad und Skopje jeweils über 100.000 Passagiere. Der Flughafen fungiert dabei verstärkt als logistische Brücke für Arbeitskräfte aus dem Pflege- und Gastgewerbe sowie für den Besuchsverkehr. Gleichzeitig festigt der Standort seine Rolle als Ankunftsort für den Tourismus in der Alpenregion. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, investierte der Betreiber zuletzt rund drei Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter in die Erweiterung der Terminalkapazitäten auf einer zweiten Ebene sowie in neue Rollwege zur Verbesserung des Allwetterflugbetriebs. Für das laufende Jahr 2026 kündigte Geschäftsführer Ralf Schmid einen Kurs der Konsolidierung an. Das geplante Wachstum soll mit etwa fünf Prozent moderater ausfallen als in den Vorjahren, wobei der Fokus auf der Digitalisierung der Abfertigungsprozesse liegt. Ein positiver Impuls wird für die zweite Jahreshälfte durch die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer erwartet, was laut Management die Attraktivität für Partnerairlines wie Ryanair und

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Rekordzahlen im brasilianischen Luftverkehr und massive Kapazitätserhöhung für die Sommersaison

Der brasilianische Luftverkehrsmarkt verzeichnet ein historisches Wachstum und setzt seinen starken Aufwärtstrend zum Ende des Jahres 2025 ungebremst fort. Nach aktuellen Daten der nationalen Zivilluftfahrtbehörde Anac nutzten im Oktober erstmals mehr als neun Millionen Passagiere das Inlandsflugnetz. Dies stellt den höchsten jemals gemessenen Wert für diesen Monat seit Beginn der statistischen Erfassungen im Jahr 2000 dar. In der historischen Gesamtbetrachtung ordnet sich dieser Wert als viertstärkster Monat in der Geschichte der brasilianischen Luftfahrt ein, lediglich übertroffen von den Spitzenwerten der Jahre 2015, 2020 und dem Juli 2025. Diese Entwicklung unterstreicht die robuste Nachfrage im größten Luftverkehrsmarkt Südamerikas. Um dem erwarteten Ansturm während der Hauptreisezeit von Dezember 2025 bis Februar 2026 gerecht zu werden, haben die führenden brasilianischen Fluggesellschaften eine umfassende Ausweitung ihres Flugplans angekündigt. Laut dem Branchenverband Abear (Associação Brasileira das Empresas Aéreas) sind für diesen Zeitraum rund 150.000 Flüge mit einer Gesamtkapazität von über 20 Millionen Sitzplätzen geplant. Dies entspricht einer Steigerung des Angebots um etwa 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt werden im Rahmen des Sommerflugplans mehr als 9.000 zusätzliche Flüge durchgeführt, was einer Erweiterung um circa 1,4 Millionen Sitzplätze gleichkommt, um die hohe Frequenz während der Sommerferien und nationalen Feiertage abzufangen. Zusätzliche Recherchen in brasilianischen Wirtschaftsmedien verdeutlichen, dass dieser Kapazitätsausbau insbesondere durch die Modernisierung der Flotten bei den großen Anbietern Latam Brasil, Azul und Gol ermöglicht wird. Der verstärkte Einsatz von größeren und effizienteren Flugzeugen wie dem Airbus A321neo und der Boeing 737 MAX erlaubt es den Airlines, die Sitzplatzkapazität auf den Hauptrouten zwischen São Paulo,

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Pakistan International Airlines nimmt Direktflüge nach London wieder auf

Die nationale Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) hat die Wiederaufnahme ihrer Direktverbindungen zwischen Islamabad und London für den 29. März 2026 angekündigt. Nach einer sechsjährigen Unterbrechung wird die Fluglinie viermal wöchentlich den Flughafen London-Heathrow ansteuern und dort das Terminal 4 nutzen. Die britische Hauptstadt gilt historisch und strategisch als eine der bedeutendsten Routen im Netzwerk der PIA, da London das erste internationale Ziel in der Geschichte des Unternehmens war. Derzeit bedient die Fluggesellschaft bereits dreimal wöchentlich Manchester und plant, ihr britisches Streckennetz im Zuge der Erholung schrittweise weiter auszubauen. Hintergrund der langjährigen Flugpause waren massive regulatorische Einschränkungen. Im Juni 2020 entzog die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) der PIA die Betriebserlaubnis für den europäischen Luftraum, nachdem nach einem Absturz in Pakistan Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Pilotenlizenzen aufgekommen waren. Diese Sperre wurde erst am 28. November 2024 offiziell aufgehoben. Im Juli 2025 folgte das Vereinigte Königreich diesem Schritt und strich Pakistan von der Liste unsicherer Luftfahrtnationen. Nachdem PIA im September 2025 die endgültige Genehmigung für den britischen Markt erhalten hatte, startete zunächst die Route nach Manchester als erste Phase der Rückkehrstrategie. Zusätzliche Recherchen im Umfeld des pakistanischen Luftfahrtministeriums verdeutlichen, dass die Wiederaufnahme der London-Route eng mit dem laufenden Privatisierungsprozess der Fluggesellschaft verknüpft ist. Die Regierung in Islamabad versucht seit geraumer Zeit, Investoren für die hoch verschuldete Airline zu gewinnen, wobei die Rückkehr auf lukrative Langstreckenmärkte in Europa und Nordamerika als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Veräußerung gilt. Um den Anforderungen internationaler Sicherheitsstandards gerecht zu werden, investierte das Unternehmen massiv in

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Kassel-Calden verzeichnet weiterhin Millionenverluste trotz wirtschaftlicher Impulse

Der Regionalflughafen Kassel-Calden kämpft auch im Jahr 2026 mit seiner finanziellen Bilanz. Nach Angaben des Hessischen Finanzministeriums beläuft sich das jährliche Defizit konstant auf knapp fünf Millionen Euro, ein Betrag, der auch für das laufende Geschäftsjahr im Wirtschaftsplan veranschlagt wurde. Besonders der Linienverkehr bereitet Sorgen: Nachdem die Fluggesellschaft Sundair ihre einzige stationierte Maschine bereits 2024 abgezogen hatte, verzeichnete der Flughafen im Winterhalbjahr kaum regelmäßige Flugverbindungen. Erst ab Ende Januar finden sich vereinzelte Ziele wie Gran Canaria und Teneriffa im Flugplan wieder. Die Umsetzung von Kooperationen mit alternativen Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern gestaltet sich laut Branchenberichten weiterhin als schwierig. Trotz der roten Zahlen hält das Land Hessen, das mit 68 Prozent der größte Anteilseigner ist, am Standort fest. Das Ministerium argumentiert mit der volkswirtschaftlichen Bedeutung und der sogenannten Umwegrentabilität. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL) belegt, dass sich seit der Eröffnung im Jahr 2013 die Zahl der direkten Arbeitsplätze am Flughafen um über 82 Prozent auf knapp 1.300 erhöht hat. Insgesamt werden dem Flughafen rund 3.400 Arbeitsplätze und eine jährliche Bruttowertschöpfung von etwa 291 Millionen Euro zugeschrieben. Das generierte Steueraufkommen von über 72 Millionen Euro pro Jahr fließt zu erheblichen Teilen an Bund, Länder und Kommunen zurück, was nach Ansicht der Befürworter die staatlichen Zuschüsse rechtfertigt. Kritik kommt hingegen von Luftfahrtexperten wie Professorin Yvonne Ziegler von der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie bemängelt, dass der Flughafen seine ursprüngliche Bestimmung – den infrastrukturellen Anschluss Nordhessens an den internationalen Flugverkehr – angesichts der geringen Passagierzahlen völlig verfehlt

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Wizz Air peilt Eilat-Comeback für März 2026 an

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bereitet eine signifikante Expansion auf dem israelischen Markt vor. Nach Verhandlungen mit dem israelischen Verkehrsministerium wurde eine Vereinbarung getroffen, die dem Unternehmen den Aufbau von Stützpunkten sowohl am internationalen Drehkreuz Ben Gurion in Tel Aviv als auch am südlich gelegenen Flughafen Ramon bei Eilat ermöglicht. Bereits im März 2026 soll die erste Verbindung zwischen Eilat und Budapest den Betrieb aufnehmen. In der ersten Phase sieht das Konzept die Stationierung je eines Flugzeugs an beiden Standorten vor. Während der Flugbetrieb zunächst mit ausländischem Personal startet, hat die Fluggesellschaft bereits angekündigt, mittelfristig lokales Personal in Israel zu rekrutieren. Neben dem Ausbau der internationalen Routen plant Wizz Air den Einstieg in den israelischen Inlandsmarkt. Vorgesehen sind regelmäßige Flugverbindungen zwischen Tel Aviv und dem Flughafen Ramon, was eine direkte Konkurrenz zu den etablierten Anbietern darstellt. Das langfristige Ziel der Fluggesellschaft ist der Aufbau eines dichten Streckennetzes mit bis zu 60 täglichen Flügen. Für den Sommerflugplan 2026 ist zudem die Inbetriebnahme von zwei weiteren Flugzeugen am Standort Tel Aviv geplant, um die ganzjährige Präsenz zu festigen. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Wizz Air bei den Verhandlungen insbesondere auf attraktive Zeitnischen für Starts und Landungen, sogenannte Slots, gedrängt hat, um die Wirtschaftlichkeit der Routen zu optimieren. Die Expansionspläne stoßen bei der lokalen Konkurrenz auf massiven Widerstand. Die israelischen Fluggesellschaften Arkia und Israir lehnen die Ansiedlung einer Wizz Air-Basis entschieden ab. Sie befürchten eine Marktverzerrung durch den Billigflieger und weisen auf die schwierigen Wettbewerbsbedingungen hin. Analysten der Luftfahrtbranche betonen, dass der Flughafen Ramon

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Ryanair verkündet strategische Fokusziele für das Reisejahr 2026

Der europäische Luftverkehrsmarkt bereitet sich auf eine signifikante Kapazitätsausweitung im Jahr 2026 vor. Der irische Low-Cost-Carrier Ryanair hat zum Jahreswechsel eine Liste von fünf Schlüsselzielen veröffentlicht, die durch massive Investitionen in neue Basen und Streckennetze im kommenden Sommerflugplan eine zentrale Rolle spielen werden. Besonders im Fokus steht dabei die albanische Hauptstadt Tirana, wo das Unternehmen im April 2026 eine neue Basis mit drei stationierten Flugzeugen eröffnet. Mit geplanten 450 Flügen pro Woche auf 33 Routen festigt die Airline ihre Marktführerschaft in Südosteuropa und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Zielen abseits der klassischen westeuropäischen Metropolen. Neben Albanien baut Ryanair seine Präsenz in Nordafrika und Osteuropa deutlich aus. In Marokkos Hauptstadt Rabat wird ebenfalls eine neue Basis mit zwei Flugzeugen etabliert, wodurch das Angebot auf 20 Routen anwächst. In Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, verzeichnet das Unternehmen ein Rekordwachstum der Kapazitäten um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was insgesamt 33 Verbindungen entspricht. Diese Expansion ist Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, Sekundärflughäfen zu stärken und durch Kosteneffizienz im operativen Betrieb Marktanteile gegenüber staatlichen Fluggesellschaften zu gewinnen. Auch die polnische Ostseeküste profitiert von diesem Kurs: In Danzig wird das Angebot auf 43 Strecken erweitert, womit die Region Pommern enger an den europäischen Binnenmarkt angebunden wird. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Expansionsschritt eng mit der Auslieferung neuer Boeing 737-8200 „Gamechanger“-Maschinen verknüpft ist. Diese Flugzeuge bieten mehr Sitzplätze bei geringeren Treibstoffkosten pro Passagier, was die aggressive Preisstrategie des Unternehmens stützt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass insbesondere Ziele wie Pescara an der

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Condor beendet Flugverbindungen nach Panama im Frühjahr 2026

Der deutsche Ferienflieger Condor wird seine Direktverbindungen zwischen Frankfurt am Main und Panama-Stadt im kommenden Frühjahr einstellen. Wie das Unternehmen bestätigte, findet der letzte Linienflug auf dieser Route am 18. April 2026 statt. Aktuell bedient die Fluggesellschaft das mittelamerikanische Ziel zweimal wöchentlich mit Flugzeugen vom Typ Airbus A330neo. Ursprüngliche Planungen, die Frequenzen aufgrund einer erwarteten Nachfragesteigerung auf drei wöchentliche Rotationen auszubauen, wurden damit verworfen. Mit diesem Schritt zieht sich Condor nach einer rund einjährigen Betriebsphase wieder vollständig aus dem panamaischen Markt zurück. Hintergrund der Entscheidung sind wirtschaftliche Erwägungen und eine Neubewertung des Streckennetzes. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass die Auslastung auf der Verbindung hinter den Erwartungen zurückblieb, insbesondere im Hinblick auf die Konkurrenz durch die Lufthansa-Gruppe und deren Partnergesellschaften. Während Condor verstärkt auf Destinationen in der Karibik und im Norden Amerikas setzt, erwies sich das Drehkreuz Panama-Stadt als schwierig zu behaupten. Die Sprecherin des Unternehmens betonte, dass die Kapazitäten im kommenden Sommerflugplan auf rentablere Märkte umverteilt werden, um die Gesamteffizienz der Langstreckenflotte zu sichern. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass der Rückzug von Condor die Marktposition der Lufthansa und der panamaischen Copa Airlines stärkt, die über ihre Allianz-Strukturen weiterhin tägliche Verbindungen und Anschlussflüge in die Region anbieten. Reisende, die bereits Flüge für Termine nach dem 18. April 2026 gebucht haben, sollen auf Partnergesellschaften umgebucht oder entschädigt werden. Die Einstellung der Panama-Route ist Teil einer größeren Flotten- und Netzstrategie, bei der Condor seine neuen Airbus-Maschinen primär auf hochfrequentierten touristischen Kernrouten einsetzt, um die Betriebskosten pro Sitzplatzkilometer zu optimieren. Die Einstellung markiert das Ende

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Condor streicht geplante Inlandsverbindung zwischen Frankfurt und Düsseldorf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat ihre Pläne für eine tägliche Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Düsseldorf überraschend revidiert. Die Strecke, die ursprünglich ab Mai 2026 den Sommerflugplan ergänzen sollte, wurde noch vor der Aufnahme des Flugbetriebs aus dem Programm gestrichen. Nach Unternehmensangaben ist dies das Ergebnis einer regelmäßigen Überprüfung der Netzwerkgestaltung. Ursprünglich war vorgesehen, einen Airbus A320 am späten Abend von Frankfurt nach Nordrhein-Westfalen zu entsenden und die Maschine am nächsten Morgen zurückkehren zu lassen. Während diese Inlandsverbindung entfällt, hält der Ferienflieger an der Einführung neuer europäischer Städteverbindungen nach Budapest, Venedig und Barcelona fest. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass wirtschaftliche Erwägungen und die Konkurrenzsituation im innerdeutschen Luftverkehr eine entscheidende Rolle bei dieser Entscheidung spielten. Die Strecke zwischen den beiden Drehkreuzen wird bereits intensiv von der Lufthansa bedient, was den Markteintritt für Condor erschwert hätte. Zudem belasten die hohen staatlichen Abgaben im deutschen Luftverkehr, insbesondere die Luftverkehrsteuer und gestiegene Flugsicherungsgebühren, die Rentabilität von Kurzstreckenflügen. Diese Faktoren führen branchenweit dazu, dass Fluggesellschaften ihre innerdeutschen Kapazitäten reduzieren und stattdessen Fluggeräte auf profitableren internationalen Routen einsetzen. Die geplante Verbindung sollte ursprünglich nicht nur Passagiere befördern, sondern auch interne logistische Funktionen erfüllen. Condor beabsichtigte, die Flüge für den Transport von Besatzungen zu Langstreckeneinsätzen sowie zur Überführung von Flugzeugen zu Wartungszwecken an den Standort der Condor Technik in Düsseldorf zu nutzen. Durch den Wegfall der Flugverbindung muss die Airline nun alternative Transportwege für das Personal und technische Überführungsflüge ohne Passagiere organisieren. Trotz dieser logistischen Hürde priorisiert die Geschäftsführung derzeit den Ausbau des europäischen Städtenetzes

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