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Ljubljana kann sich nur sehr langsam erholen

Der Flughafen Ljubljana konnte an der Erholung des Luftverkehrs nicht wirklich partizipieren, denn das Passagieraufkommen war im August 2021 weiterhin niedrig. Man zählte 73.056 Reisende. Damit lag man um 65,4 Prozent unter dem Wert, den man im selben Montag im Jahr 2019 erreichen konnte. Negativ beigetragen haben sowohl der Wegfall des Homebase-Carriers Adria Airways als auch die Corona-Pandemie. Im Gegensatz zu anderen Airports waren die Fluggesellschaften in der slowenischen Hauptstadt zurückhaltend und haben trotz etwaiger Subventionen angekündigte Strecken wieder abgesagt oder aber vorzeitig eingestellt. Laut den von Fraport veröffentlichten Zahlen hatte Ljubljana im bisherigen Verlauf des Jahres 2021 insgesamt 208.541 Passagiere. Damit liegt man um 83,7 Prozent unter dem Wert, den man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 erreichen konnte. Die Erholung des Flugverkehrs geht somit in Slowenien wesentlich langsamer voran als in anderen Staaten.

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August 2021: Frankfurt hatte 3,4 Millionen Passagiere

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, konnte im August 2021 die beste Verkehrsleistung seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Die Fraport AG teilte mit, dass man rund 3,4 Millionen Fluggäste gezählt hat. Im direkten Vergleich mit August 2020 entspricht dies einem Zuwachs von 123 Prozent. Allerdings liegt man um 51 Prozent unter dem Wert, den man im August 2019 erzielen konnte. Im Bereich Fracht legte man im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. Der börsennotierte Flughafenbetreiber führt das „Hoch“ insbesondere auf die erhöhte Nachfrage im Bereich Sommerurlaube zurück. Man ist sich deswegen auch im Klaren darüber, dass der jüngst erzielte Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Herbst und Winter gehalten werden kann. Konzernchef Stefan Schulte rechnet mit etwa 20 bis 25 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2021. Im Jahr 2019 erzielte Frankfurt am Main mit etwa 70 Millionen Passagieren einen Allzeit-Rekord. Von diesem ist man auch heuer weit entfernt. Im Vorjahr hatte der größte Airport Deutschlands rund 19 Millionen Reisende. Anzumerken ist, dass die Monate Jänner und Feber 2020 sowie die ersten beiden März-Wochen von der Pandemie weitgehend unbetroffen waren. Das war im heurigen Winter nicht der Fall.

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Frankfurt: 2,85 Millionen Passagiere im Juli 2021

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, zählte im Juli 2021 rund 2,85 Millionen Reisende. Damit erreichte man den höchsten Wert seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Im direkten Vergleich mit der Leistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte, lag man zuletzt um 59 Prozent darunter. Im Frachtbereich konnte Frankfurt gegenüber Juli 2020 um 31 Prozent zulegen. Es wurden 192.200 Tonnen Cargo umgeschlagen. Die Fraport-Geschäftsleitung rechnet damit, dass man heuer zwischen 20 und 25 Millionen Passagiere haben wird. Allerdings will man sich auf keine genaue Zahl “festnageln” lassen, da die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar ist. Im Vorjahr hatte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Fluggäste, wobei es in 2019 noch etwa 70 Millionen Passagiere waren. Mit diesem Niveau rechnet Konzernchef Stefan Schulte frühestens ab 2025 oder 2026.

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Fraport-Besucherzentrum öffnet am 2. August

Ab dem 2. August öffnet eine neue Attraktion am Flughafen Frankfurt: Das multimediale Fraport-Besucherzentrum im Terminal 1, Halle C heißt pünktlich zur Feriensaison Gäste willkommen. Auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche sollen knapp 30 Exponate Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und des Fliegens geben. Dabei erleben Besucher nicht nur den laufenden Flughafenbetrieb. Auch Rückblicke in die Historie, Einblicke in die Technik rund um den Flugbetrieb und Ausblicke in die Zukunft des Luftverkehrs seien möglich. Nach zwei Jahren Bauzeit und Baukosten in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro hat Fraport die Ausstellungsfläche bereits im Herbst 2020 fertiggestellt. „Bedingt durch die Pandemie mussten wir die Eröffnung mehrmals verschieben. Umso mehr freue ich mich, unseren Gästen ein neues Ausflugsziel präsentieren zu können. Hier wird Faszination Flughafen großgeschrieben“, sagt Anke Giesen, Vorstand Retail und Real Estate der Fraport AG. Geöffnet ist das Fraport-Besucherzentrum täglich von 11 Uhr bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 12 Euro. Ermäßigte Personen zahlen 10 Euro gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises. Kinder unter vier Jahren sind kostenfrei.

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FRA: Beginnender Aufwärtstrend setzt sich fort

Der beginnende Aufwärtstrend bei den Fluggastzahlen setzte sich im Juni trotz der nach wie vor deutlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiter fort: Der Flughafen Frankfurt zählte rund 1,78 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Zuwachs von fast 200 Prozent gegenüber Juni 2020. Im Berichtsmonat wirkten sich die sinkenden Inzidenzwerte und aufgehobenen Reisewarnungen erneut positiv auf die Nachfrage aus. Zum ersten Mal seit Beginn der Krise reisten im Juni an zwei Tagen mehr als 80.000 Passagiere über Frankfurt Airport.  Trotzdem: Der Vorjahresmonat weist jedoch einen niedrigen Vergleichswert auf, da der Flugverkehr im vergangenen Jahr infolge der steigenden Infektionszahlen stark eingebrochen war. Im Vergleich mit Juni 2019 verzeichnete der Flughafen Frankfurt im Berichtsmonat beim Passagieraufkommen erneut einen deutlichen Rückgang um 73,0 Prozent. Kumuliert über das erste Halbjahr 2021 lag das Fluggastaufkommen bei rund 6,5 Millionen Passagieren. Das entspricht einem Minus von 46,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. von 80,7 Prozent gegenüber 2019. Cargo-Volumen stieg trotz fehlender Kapazitäten Das Frachtaufkommen nimmt erneut um 30,6 Prozent auf 190.131 Tonnen und erreichte damit den zweithöchsten Wert in einem Juni. Das entspricht einem Plus von 9,0 Prozent gegenüber Juni 2019. Die Zahl der Flugbewegungen legte gegenüber 2020 um gut 114 Prozent auf 20.010 Starts und Landungen zu. Die Summe der Höchststartgewichte wuchs um 78,9 Prozent auf rund 1,36 Millionen Tonnen

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Fraport erhält Ausgleich für entstandene Vorhaltekosten

Die Fraport AG hat von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Hessen einen Ausgleich in Höhe von insgesamt rund 160 Millionen Euro für im ersten Lockdown des vergangenen Jahres am Flughafen Frankfurt entstandene, ungedeckte Vorhaltekosten erhalten. Der Betrag wirkt sich in voller Höhe positiv auf das operative Konzernergebnis (EBITDA) aus und stärkt damit das Eigenkapital der Fraport AG. Bereits im Februar dieses Jahres hatten sich der Bund und die Länder grundsätzlich auf entsprechende Hilfen für mehrere deutsche Flughäfen verständigt. „Wir befinden uns immer noch in der größten Krise der modernen Luftfahrt, die hohe Verluste verursacht. Wir haben den Flughafen Frankfurt durchgängig für Rückkehrflüge und den Frachtverkehr offen gehalten, obwohl aus wirtschaftlicher Sicht eine vorübergehende Einstellung des Betriebs sinnvoller gewesen wäre. Die Erstattung durch den Bund und das Land Hessen ist ein starkes Signal zur Erhaltung der Flughafeninfrastruktur“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

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Fraport organisiert Sicherheitsaufgaben neu

Die Fraport AG organisiert ihre Tochtergesellschaft Fraport Security Services GmbH neu. Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 wurden die operativen Geschäftsbereiche Luftsicherheit, Flughafensicherheit und Services zweckgebunden zusammengefasst und in drei neu gegründete Tochtergesellschaften ausgegliedert. Das hat zur Folge, dass die Kontrolldienstleistungen nach §5 Luftsicherheitsgesetz von der FraSec Luftsicherheit GmbH durchgeführt werden. Jene, die unter die Paragraphen 8 und 9 fallen sowie klassische Security-Aufgaben werden nun von der FraSec Flughafensicherheit GmbH erbracht. Die Agenden aus dem Bereich Service sind nun in der FraSec Services GmbH angesiedelt. Aufgaben und Personal der Zentralbereiche sowie der FraSec Academy verbleiben in der Dachgesellschaft FraSec Fraport Security Services GmbH. Die neuen Tochterunternehmen gehören zunächst zu 100 Prozent zur FraSec Fraport Security Services GmbH. Die neue Unternehmensstruktur bietet jedoch die Möglichkeit für Kooperationen, um da, wo es sinnvoll ist, den jeweiligen Bereich weiter zu stärken. „Viele Unternehmen insbesondere im Luftverkehr sind durch die Corona-Pandemie dazu gezwungen, die eigenen Strukturen und Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Wir haben uns daher sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sich das Unternehmen strategisch sinnvoll und zukunftsfähig ausrichten lässt. Die Restrukturierung der FraSec-Unternehmensgruppe ist ein wesentlicher Schritt, um der Verantwortung gegenüber unseren rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden sowie die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe nachhaltig zu sichern“, erklärt Martin Budweth, Vorsitzender der FraSec Geschäftsführung. Zusätzlich dazu wurde die Reorganisation unter anderem auch durch die zwischen der Fraport AG und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beschlossene Steuerungsübernahme im Bereich der Passagierkontrollen erforderlich. Ab dem 1. Januar

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Türkei: Onur Air wurden acht Flugzeuge gepfändet

Der türkischen Fluggesellschaft Onur Air wurden aufgrund von Außenständen am Flughafen Antalya acht Flugzeuge gepfändet. Diese wurde von der Generaldirektion für Luftfahrt angeordnet. Weiters verfügte diese das Zwangsgrounding für den Carrier. Onur Air ist es mit sofortiger Wirkung untersagt Flüge durchzuführen. Laut lokalen Medien haben den Antrag auf Pfändung Fraport und TAV Holding gemeinsam eingebracht. Die Generaldirektion für Luftfahrt bewilligte diesen und untersagte Onur Air mit sofortiger Wirkung die weitere Nutzung der gepfändeten Verkehrsflugzeuge. Die Airline musste alle Flüge absagen. Die Höhe der Schulden wird unterschiedlich kolportiert. So schreiben aber einige Medien übereinstimmend, dass Onur Air allein dem Flughafen Antalya 526.000 Euro schulden soll. Aufgrund der heutigen Maßnahme ist davon auszugehen, dass die Finanzlage von Onur Air sehr stark angespannt ist und akute Gefahr einer Pleite besteht. Die Flotte besteht aus insgesamt elf Maschinen, wobei acht im Eigentum des Konzerns stehen und drei geleast sind. In den letzten Jahren schrumpfte der Carrier massiv, baute jedoch in Bulgarien unter dem Namen Holiday Europe eine Tochtergesellschaft auf. Deren Zukunft ist momentan unklar. Kürzlich wurden 15 Prozent von Onur Air verkauft. Der neue Investor muss offenbar viel Geld in den 1992 gegründeten Carrier einschießen. Die Maschinen sollen erst nach Bezahlung der Außenstände freigegeben werden. Solange soll auch das Flugverbot aufrecht bleiben.

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Fraport mit Travel Innovation Award für digitale Transformation ausgezeichnet

Die Fraport AG hat den Travel Innovation Award 2021 für digitale Transformation und innovative Projekte erhalten. Die Internetplattform „Plug and Play“ zeichnete das Unternehmen damit auf dem Expo Day am 17. Juni in Wien aus. „Diese Auszeichnung würdigt Unternehmen, die außergewöhnliches Engagement bei der Entwicklung digitaler Innovationen zeigen“, erklärt Benjamin Kloss, Director Plug and Play Austria. „Der Fraport-Konzern hat innerhalb von weniger als einem Jahr mit verschiedenen Startup-Unternehmen aus unserem Netzwerk mehr Pilotprojekte mit Chance auf einen Rollout initiiert als alle unsere anderen Kooperationspartner.“

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Fraport weiht neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana ein

Die Tochtergesellschaft des Flughafenbetreibers hat vor wenigen Tagen ein neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana in Slowenien offiziell eingeweiht. Rund 21 Millionen Euro investierte die Fraport AG eigenen Angaben zufolge in das hochmoderne Terminalgebäude. Die Covid-19-Pandemie bremste das Projekt zwar ein wenig, trotz der Herausforderungen verlief jedoch alles nach Plan. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Jahren werden die ersten Passagiere ab dem 1. Juli über das neue Terminal reisen.  „Wir sind überzeugt, dass das neue Terminal die Wettbewerbsposition des Flughafens Ljubljana sowohl in der Region als auch international stärken wird. Mit diesem Terminal schreiten wir symbolisch in die neue Zukunft“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG. Seit Fraport Slovenija im Jahr 2014 den Betrieb des Flughafens Ljubljana übernommen hat, investierte das Unternehmen mehr als 60 Millionen Euro in neue Einrichtungen. Die Abfertigungskapazität des Flughafens wurde mehr als verdoppelt, um über 1.200 Passagiere pro Stunde abfertigen zu können. Neben zusätzlicher Fläche erwarten Passagiere auch eine größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und anderen Serviceleistungen. „Das Terminal stellt den Kunden, unsere Fluggäste, in den Fokus. Damit werden wir das Passagiererlebnis am Flughafen Ljubljana deutlich verbessern“, so Prümm weiter.

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