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Frankfurt meldet neuen Cargo-Rekord

Der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, verzeichnete im Feber 2021 einen 84,4-prozentigen Rückgang auf 681.845 Passagiere. Die ersten beiden Monate des laufenden Jahres zusammengerechnet liegt man um 82,6 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen stieg um 21,7 Prozent auf 180.725 Tonnen. Man erzielte laut Fraport das beste Cargo-Monatsergebnis aller Zeiten. Die Flugbewegungen gingen um 69 Prozent auf 11.122 Starts und Landungen zurück, während die kumulierten maximalen Startgewichte (MTOWs) gegenüber dem Vorjahr um 56,7 Prozent auf 961.684 Tonnen zurückgingen. Die Flughäfen im internationalen Portfolio von Fraport verzeichneten im Februar 2021 weiterhin gemischte Ergebnisse, wobei die Verkehrsleistung weitgehend von der Pandemiesituation in der jeweiligen Region abhing. Alle Flughäfen der Fraport-Gruppe weltweit – mit Ausnahme von Xi’an in China – verzeichneten im Vergleich zum Februar 2020 Verkehrsrückgänge. Fast alle Töchter im Minus In Slowenien sank der Verkehr am Flughafen Ljubljana (LJU) im Februar 2021 gegenüber dem Vorjahr um 93,1 Prozent auf 5.534 Passagiere. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten einen kombinierten Verkehr von 553.336 Passagieren, was einem Rückgang von 54,6 entspricht Prozent. Der Verkehr am peruanischen Flughafen Lima (LIM) ging um 83,9 Prozent auf 320.850 Reisende zurück. Die Gesamtverkehrszahlen für die 14 griechischen Regionalflughäfen gingen im Februar 2021 um 84,1 Prozent auf 93.813 Passagiere zurück. An der bulgarischen Schwarzmeerküste nahmen die Twin Star-Flughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) zusammen 16.914 Passagiere auf, was einem Rückgang von 77,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht -ein Jahr. Der Verkehr am Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei schrumpfte um 64,8 Prozent

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FRA: Drohnen-Sichtung legt Flugbetrieb lahm

Abermals sind am Frankfurter Flughafen Drohnen gesichtet worden. Es kam dabei zu Einschränkungen im Flugverkehr. Drohnen haben am Samstagabend abermals zu Einschränkungen und Verspätungen im Flugverkehr sowie einem Polizeieinsatz geführt. Aufgrund des Vorfalls mussten zwei Flüge annulliert und ein Frachtflug temporär nach Köln umgeleitet werden. Zwei Flüge landeten verspätet. Zudem erhielten 23 Flüge eine Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot nach 23 Uhr. Die letzte Maschine startete um 23.29 Uhr. Das berichtet die FAZ. Ein Jäger, der sich in der Nähe der Startbahn 18 West befand, hatte Drohnen zufällig gesichtet und umgehend die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde eine Suchaktion eingeleitet – doch ohne Erfolg. Obwohl sogar Einsatzkräfte im gesamten Flughafenbereich weitere Drohnen feststellen konnten, konnten bislang weder die unbemannten Luftfahrzeuge noch die Piloten ausfindig gemacht werden. Deswegen werden nun Zeugen gesucht, einige konnten auch schon befragt werden. Dabei stellte sich heraus, dass die gesichtete Drohne deutlich größer war als eigentlich erlaubt. Die Beamten gehen von einer gezielten Störaktion durch unbekannte Täter aus. Das Strafverfahren läuft.

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Wizz Air eröffnet „Sommer-Basis“ in Burgas

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air vermutet, dass im Sommer 2021 eine erhöhte Nachfrage für Urlaube in Varna und Burgas bestehen wird. Während man in Varna schon seit einigen Jahren eine Basis erhält, eröffnet der Carrier nun im Juni 2021 eine saisonale Base auf der anderen Seite des Gebirges. In Burgas soll eine Maschine des Typs Airbus A320 von 10. Juni 2021 bis vorerst 12. September 2021 stationiert werden. Mit diesem Flugzeug sollen unter anderem die Routen nach Dortmund, Tel Aviv, Kiew-Schuljany, Liverpool, Poznan, Eindhoven und Turku bedient werden.  Fraport-Manager Frank Quante, der die Airports in Varna und Burgas leitet, hält die Entscheidung von Wizz Air für wichtig für die touristische Region und hofft, dass sich der Carrier später für eine ganzjährige Stationierung entscheidet. Ab Österreich und Deutschland bieten verschiedene Fluggesellschaften in den Sommermonaten Flüge nach Varna und Burgas an.

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FRA: Neue Feuerwache 1 in Betrieb

Nach knapp 2,5 Jahren Bauzeit ist die neue Feuerwache 1 in der CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt in Betrieb gegangen. Der Gebäudekomplex für die Flughafenfeuerwehr erstreckt sich auf einem rund 2,1 Hektar großen Grundstück. Darin arbeiten jeweils 31 Personen im 24-Stunden Dienst. Neben Umkleideräumen, Wäscherei, Atemschutzwerkstatt und 33 Einzelruheräumen stehen in der Fahrzeughalle 18 Stellplätze für Löschfahrzeuge zur Verfügung. „Die Feuerwache befindet sich technisch auf dem neuesten Stand und ermöglicht es uns, wichtige Funktionen zu bündeln“, so Annette Rückert, Leiterin Vorbeugender Brandschutz der Fraport AG.  Auch das benachbarte Feuerwehr-Training-Center bietet besondere Highlights für die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrfachkräfte: Eine in 8,5 Meter Höhe angeordnete und 30-Meter lange Übungsbrücke dient der Ausbildung zur Höhengewöhnung und -Rettung angehender Feuerwehrkräfte. In dem 23 Meter hohen Übungsturm, der mit einer Verrauchungsanlage ausgestattet ist, kann die Menschenrettung aus hohen, brennenden Gebäuden simuliert werden. „Durch die modernen Übungsflächen können wir die Ausbildung unter realen Bedingungen durchführen und die Anwärter so bestmöglich auf den Beruf vorbereiten“, betont Rückert. Mit der Inbetriebnahme der neuen Wache und dem nachgelagerten Abschluss der Modernisierungsarbeiten der bestehenden Feuerwache 2 im Norden des Airports wird das Wachen-Konzept von vier auf drei Feuerwachen umgestellt. Die alten Feuerwachen 1 und 3 werden außer Betrieb genommen. Die seit 2011 in Betrieb befindliche und bisher betitelte Feuerwache 4 an der Landebahn Nordwest wird künftig die Feuerwache 3. Mit dem Drei-Wachen-Konzept wird für die Flughafenfeuerwehr eine wesentlich effizientere Struktur geschaffen. Der Personaleinsatz wird flexibler, die Komplexität der betrieblichen Abläufe wird reduziert, die interne Aus- und Fortbildung sowie

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Antalya: Fraport erhält die Konzession verlängert

Der türkische Flughafen Antalya wird bis zumindest Ende 2026 von Fraport betrieben. Die Konzession wurde um zwei Jahre verlängert. Gleichzeitig gewährt die Türkei aufgrund der Corona-Pandemie ein Entgegenkommen. Die Konzessionsgebühr für das Jahr 2022 wird für zwei Jahre gestundet und muss daher erst in 2024 überwiesen werden. Antalya verzeichnete aufgrund des weltweit eingebrochenen Reiseverkehrs im Vorjahr einen 73-prozentigen Rückgang. Gezählt wurden 9,7 Millionen Fluggäste. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 hatte man 35,5 Millionen Passagiere.

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Slowenien: Brüssel will keinen Staatscarrier mit Corona-Hilfen

Bereits vor der Corona-Pandemie war die Konnektivität Sloweniens bedingt durch die Pleite der privaten Fluggesellschaft Adria Airways stark reduziert. Die Regierung plante rasch eine neue staatliche Airline an den Start zu bringen und hoffte auf eine Beteiligung der Lufthansa. Von dieser gab es einen Korb. Die EU-Kommission erteilte der slowenischen Regierung nun ebenfalls eine Art “Korb”. Die europäischen Wettbewerbshüter haben Bedenken darüber geäußert, dass die für den Aufbau einer neuen slowenischen Airline vorgesehenen 76 MIllionen Euro aus einem Coronahilfen-Topf rechtskonform sind. Man stehe im Dialog mit der Regierung des Landes, um diese von einer anderen Lösung überzeugen zu können.  Grünes Licht hingegen erteilte Brüssel für Coronahilfen für den von Fraport betriebenen Flughafen Ljubljana. Hier werden fünf Millionen Euro überwiesen. Diese sind eine Entschädigung für den Einnahmenverlust im Zeitraum von 17. März bis 30. Juni 2020. Die Summe könnte möglicherweise nachträglich bei Ausdehnung des Schadenzeitraums erhöht werden, jedoch muss dies dann gesondert von der EU-Kommission geprüft werden. Hinsichtlich des geplanten Staatscarriers hängt in Slowenien noch viel in der Luft. Das Finanzierungsmodell über den Corona-Aufbau- und Hilfsfonds scheint Brüssel jedenfalls nicht zu passen. Es bleibt also abzuwarten welche Schritte die Verantwortlichen in Ljubljana nun setzen werden.

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FRA: Nur 882.869 Passagiere im Januar

Die verschärften Lockdowns und Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben dem Frankfurter Flughafen auch den Start in das neue Jahr vermasselt. Der Flugbetrieb verweilt auf äußerst niedrigem Niveau: Im Januar zählte Fraport an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz nur 882.869 Fluggäste – und damit um 80,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bereits im Dezember war das Aufkommen im Jahresvergleich um 81,7 Prozent eingebrochen. Hintergrund seien – wie soll es auch anders sein – die anhaltenden Reisebeschränkungen und der daraus resultierende Nachfrageeinbruch infolge der Covid-19-Pandemie, wie man mitteilt. Viele Fluggesellschaften ihr ohnehin gekapptes Flugangebot in den vergangenen Wochen weiter zurückgefahren.  Auch die Zahl der Flugbewegungen ging mit 13.196 Starts und Landungen um 63,7 Prozent zurück. Deutlich besser lief es hingegen im Cargo-Geschäft. Im Januar erhöhte sich das Aufkommen an Fracht und Luftpost in Frankfurt im Jahresvergleich um 18,1 Prozent auf 176.266 Tonnen. Und erreichte damit den bisher zweithöchsten Wert in einem Januar überhaupt. Für das neue Jahr rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte nach bisherigen Angaben mit einer Erholung des Passagierverkehrs, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt dürfte das Fluggastaufkommen nach seiner Schätzung aber nur 35 bis 45 Prozent des Rekordjahres 2019 erreichen. 

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Fraport schließt Großprojekt ab

Der Flughafenbetreiber Fraport hat die Modernisierung von 14 griechischen Flughäfen drei Monate früher fertiggestellt als geplant. Dies teilte am Mittwoch der Chef von Fraport Griechenland Alexander Zinell mit. Es seien 440 Millionen Euro investiert worden. Fünf Flughäfen haben nun ein völlig neues Gebäude bekommen, darunter die Airports der Inseln Lesbos, Kefalonia und Mykonos. Zudem wurden bei zwölf Flughäfen die Landebahnen modernisiert und ausgebaut. Es seien auch moderne Sicherheitssysteme installiert worden. Modernisiert und verdoppelt wurden zudem die Anlagen des Flughafens der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki. Griechenland verfüge nun über 14 moderne Flughäfen und sei damit „für den Neustart der Tourismusindustrie“ bereit, erklärte Zinell. Fraport hatte im April 2017 offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Die Vergabe der Konzessionen über die Dauer von 40 Jahren gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im damals völlig überschuldeten Griechenland. Athens Privatisierungsfonds hätte dafür 1,234 Milliarden Euro kassiert, wie news.gtp.gr berichtet.

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Bund und Länder streiten über Hilfspaket: Den Flughäfen geht allmählich die Kohle aus

Den deutschen Flughäfen geht derzeit das Geld aus. Seit Monaten warten sie auf versprochene Zuschüsse, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Doch bisher ist kein Cent geflossen. Der Bund sieht die Länder in der Pflicht, die Länder verweisen wiederum auf den Bund zurück. Rund zehn Millionen Euro gehen den deutschen Airports derzeit flöten – pro Tag! So vermeldete Anfang der Woche das größte Drehkreuz in Deutschland, der Flughafen Frankfurt, im Jahr 2020 gut drei Viertel weniger Passagiere registriert zu haben als noch 2019. Während der börsennotierte Betreiber Fraport jedoch diese Krise wohl glimpflich überstehen wird, sieht es bei den kleineren Regional-Flughäfen besonders düster aus. Wegen dieses Horrorszenarios kämpfen sie buchstäblich ums nackte Überleben und klammern sich nun an den letzten Strohhalm, den Staat. Doch bislang ohne Erfolg.  Denn zwischen dem Bund und den Ländern herrscht Uneinigkeit darüber, wer sich in welcher Höhe an dem Hilfspaket beteiligen muss. Beim Luftverkehrsgipfel Anfang November hatte der Bund die Länder verpflichtet, zu jedem Euro, den der Bund als Zuschuss gewährt, auch einen Euro dazuzugeben. Eine halbe Milliarde Euro hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Aussicht gestellt. Allerdings weigern sich die Strippenzieher in den Ländern, das Spiel des Bundes mitzuspielen. Die Akteure aus Berlin müssen ihrer Ansicht nach stärker mitwirken. Nun sollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine Ministerkollegen aus den Ländern auf ihrer bevorstehenden Konferenz am kommenden Donnerstag mit einem Schlag alle Probleme aus der Welt schaffen. „Die Flughäfen richten in ihrer wirtschaftlichen Notlage hohe Erwartungen an die Finanzministerkonferenz, da sie mit voller Wucht die Folgen des zweiten Lockdown spüren“,

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FRA: 2020 Rekordtief erreicht

So schlecht wie seit über 30 Jahren nicht mehr: Die Corona-Krise wirft den Frankfurter Flughafen um Jahrzehnte zurück.  Das Passagieraufkommen habe mit knapp 18,8 Millionen Fluggästen 73,4 Prozent niedriger gelegen als im Rekordjahr 2019, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Montag in Frankfurt mit. Das entspreche dem Niveau aus dem Jahr 1984. Im Dezember zählte Deutschlands größter Verkehrsflughafen rund 892.000 Passagiere und damit 81,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Deutlich besser lief es im Cargo-Geschäft. Im Dezember legte das Aufkommen an Fracht und Luftpost um 8,9 Prozent auf 182.568 Tonnen zu. Betrachtet man jedoch das gesamte Jahr, so steht unter dem Strich immer noch ein Minus von 8,5 Prozent auf gut 1,9 Millionen Tonnen. Für das neue Jahr rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte zwar mit einer Erholung des Passagierverkehrs, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt dürfte das Fluggastaufkommen nach seiner Schätzung aber nur 35 bis 45 Prozent des Rekordjahres 2019 erreichen.

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