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Fraport-Verkehrszahlen erholen sich langsam

Trotz der weiterhin massiven Auswirkungen der CoV-Pandemie zeichnet sich bei den Fluggastzahlen ein beginnender Aufwärtstrend ab: Der Flughafen Frankfurt zählte im Mai rund 1,25 Millionen Passagiere. Immerhin: ein Plus von 356,9 Prozent. Der Vorjahresmonat weise allerdings einen sehr niedrigen Vergleichswert auf, da der Flugverkehr infolge der steigenden Infektionszahlen im vergangenen Frühjahr weitestgehend zum Erliegen kam, informiert die Flughafengesellschaft. Verglichen mit Mai 2019 war das Passagieraufkommen um 80,0 Prozentpunkte weiter deutlich rückläufig. Das Cargo-Volumen legte trotz weiterhin fehlender Kapazitäten aus der Beiladefracht in Passagiermaschinen weiter zu und erzielte ein Plus von 27,2 Prozent auf 204.233 Tonnen (plus 10,0 Prozent gegenüber Mai 2019). Mit 16.977 Starts und Landungen stieg die Zahl der Flugbewegungen gegenüber Mai 2020 um 118,7 Prozent. Die Summe der Höchststartgewichte erzielte einen Zuwachs von 66,2 Prozent auf 1,29 Millionen Tonnen. Auch die Konzern-Flughäfen können zulegen Am Flughafen im slowenischen Ljubljana stieg das Fluggastaufkommen im Mai auf 14.943 Passagiere. Die brasilianischen Airports in Fortaleza und Porto Alegre verzeichneten 415.866 Fluggäste. Der Flughafen Lima in Peru zählte im Berichtsmonat 738.398 Passagiere. Die 14 griechischen Regionalflughäfen verbuchten 472.937 Fluggäste. Das Passagieraufkommen an den bulgarischen Twin Star-Airports Burgas nahm auf 44.013 Fluggäste zu. Der Flughafen Antalya in der Türkei notierte 719.254 Passagiere. Am Flughafen im russischen St. Petersburg stieg das Aufkommen auf mehr als 1,5 Millionen Fluggäste. Der Airport Xi’an in China verzeichnete einen Zuwachs auf rund 3,9 Millionen Passagiere.

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FRA sperrt Terminal 2 wieder auf

Das Terminal 2 des Frankfurter Flughafens ist derzeit aufgrund der CoV-Geschehnisse der letzten Monate außer Betrieb. Das soll sich ab dem 1. Juni wieder ändern. Angesichts des rasch sinkenden Infektionsgeschehens rechnet der Flughafenbetreiber damit, dass im Sommer die Flugbewegungen in FRA wieder erheblich zulegen werden. Daher habe die Fraport AG den Entschluss gefasst, die Landebahn Nordwest ab dem 1. Juni wieder für den regulären Flugbetrieb freizugeben. Das berichtet unter anderem die FAZ in Bezugnahme auf eine Presseaussendung der Fraport AG. Auch beim größten deutschen Flughafen machte die Krise keinen Halt. Insgesamt verzeichnete der Frankfurter Flughafen einen Verlust, der in die Geschichtsbücher einging: 690 Millionen Euro. Daraus – und aufgrund der niedrigen Passagierzahlen – resultierte auch die Notwendigkeit, das Terminal 2 im April 2020 aus dem Verkehr zu ziehen und vorläufig zu schließen.

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Flughafen Frankfurt: Landebahn Nordwest ab 1. Juni wieder in Betrieb

Am 1. Juni geht am Frankurter Aiport die Landebahn Nordwest (07L/25R) wieder in Betrieb. Grund dafür ist das vom Flughafenbetreiber für den kommenden Sommer erwartete Wachstum der Flugbewegungen in FRA.  Dies hätten auch die von der europäischen Flugsicherungsbehörde Eurocontrol ermittelten Planungszahlen für die kommenden Monate bestätigt. Bereits in den letzten Wochen konnte eine Zunahme der Bewegungen am Flughafen Frankfurt verzeichnet werden. Die Nutzung der Piste sei bei der weiter ansteigenden Zahl der Flugbewegungen für die Sicherstellung eines flüssigen, verzögerungsfreien Flugbetriebs notwendig. Die Entscheidung zur Wiederinbetriebnahme der Landebahn Nordwest wurde von Fraport gemeinsam mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH getroffen, so der Airport. Aufgrund der Corona-bedingten Verkehrsrückgänge fanden zwischen dem 23. März und 8. Juli 2020 keine Landungen auf der Piste statt. Erneut wurde sie ab dem 14. Dezember 2020 nicht genutzt und dient derzeit noch als temporäre Parkfläche für Flugzeuge

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April 2021: Frankfurt weiterhin auf niedrigem Niveau

Der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, zählte im April 2021 insgesamt 983.839 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung um 423,1 Prozent, jedoch ist dieser aufgrund des Lockdowns nicht aussagekräftig. Der Rückgang gegenüber April 2019 beträgt 83,7 Prozent. Das Frachtaufkommen konnte im April 2021 neuerlich zulegen. Es wurde ein Zuwachs um 42,7 Prozent auf 201.661 Tonnen verzeichnet. Gegenüber April 2021 entspricht dieser Wert einem Wachstum von 13,1 Prozent. Alle Flughäfen der Fraport-Gruppe weltweit verzeichneten im April 2021 hohe Wachstumsraten – zum ersten Mal seit Ausbruch der Coronavirus-Krise. An einigen Flughäfen stieg die Passagierzahl um mehrere hundert Prozent, wenn auch aufgrund des stark reduzierten Flugverkehrs im April 2020. Die Flughäfen im internationalen Portfolio von Fraport verzeichneten jedoch im Vergleich zur Vorpandemie im April 2019 weiterhin spürbare Verkehrsrückgänge. Der slowenische Flughafen Ljubljana (LJU) bediente im April 2021 8.751 Passagiere. Der kombinierte Verkehr auf den brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) stieg auf 291.990 Passagiere, während der peruanische Flughafen Lima (LIM) im Berichtsmonat 544.152 Passagiere verzeichnete. Auf den 14 griechischen Regionalflughäfen stieg der Verkehr im April 2021 auf 162.462 Passagiere. Auf den Twin Star-Flughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) an der bulgarischen Schwarzmeerküste wurden insgesamt 26.993 Passagiere registriert. Am Flughafen Antalya (AYT) an der türkischen Riviera stieg der Verkehr auf 598.187 Passagiere. In Russland wurden am Flughafen Pulkowo in St. Petersburg rund 1,2 Millionen Passagiere empfangen, während im April 2021 mehr als 3,7 Millionen Passagiere über den Flughafen Xi’an (XIY) in China reisten.

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Fraport: Finanzergebnis weiterhin von Krise gezeichnet

Der Flughafenbetreiber hat im ersten Quartal zwar einen niedrigeren Umsatz erwirtschaftet als zuvor geschätzt. Der Verlust blieb dabei aber hinter den Erwartungen. Wegen des weltweit hohen Infektionsgeschehens war im ersten Quartal noch keine Erholung der Passagierzahlen in Sicht, der Konzern-Umsatz ging um 41,8 Prozent auf 385 Millionen Euro zurück. Dennoch sei man schon über den Berg. „Wir gehen davon aus, dass wir den Tiefpunkt nun überschritten haben“, erklärt Fraport-Chef Stefan Schulte. Die Impfkampagnen gegen Covid nähmen Fahrt auf. Es gebe umfangreiche Testmöglichkeiten, und die Lust auf Reisen sei ungebrochen. „Insofern gehen wir davon aus, dass wir im Sommer wieder deutlich steigende Passagierzahlen sehen werden – zunächst vor allem im Europaverkehr, aber perspektivisch dann auch auf Interkontinentalstrecken.“ Im ersten Quartal brach der Umsatz des MDax-Konzerns abermals ein, der Konzernverlust war mit 77,5 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal. Der Erlös ging um 42 Prozent zurück auf 385 Millionen Euro. Darin sind knapp 58 Millionen Euro enthalten, die Fraport nach der Einigung mit der Bundespolizei für im vergangenen Jahr erbrachte Luftsicherheitsleistungen zuflossen. Das und die Einsparungen von Kosten verhalfen Fraport einen operativen Gewinn von 40 Millionen Euro nach einem Betriebsverlust von 69 Millionen Euro vor Jahresfrist. Das Ziel, in Frankfurt rund 4000 Arbeitsplätze abzubauen, sei inzwischen fast erreicht.

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Ab 2023: Fraport übernimmt bei den Sicherheitskontrollen in Frankfurt das Ruder

Neue partnerschaftliche Aufgabenverteilung bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt: Fraport übernimmt ab 2023 die Verantwortung für die Steuerung und Durchführung − Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bleibt verantwortlich für alle luftsicherheitsrelevanten Fragestellungen. Am 1. Januar 2023 überträgt der Bund der Fraport AG die Verantwortung für die Organisation, Finanzierung, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt. Geregelt ist die Übernahme in einem Vertrag zwischen der Fraport AG und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), den beide Seiten jüngst unterzeichneten. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, wenn wir ab 2023 die Steuerung für die Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt übernehmen. So können wir unsere Erfahrung und unsere Kompetenzen im Interesse unserer Passagiere und möglichst kurzer Wartezeiten bestmöglich in die operative Steuerung der Sicherheitskontrollen einbringen“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Neben der Organisation, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen übernimmt Fraport ab 1. Januar 2023 auch die Verantwortung für die Beschaffung der Sicherheitsausrüstung und die Kalkulation und Erhebung von Luftsicherheitsgebühren für Fluggesellschaften. BMI bleibt dennoch oberste Luftsicherheitsbehörde  „Die Bundespolizei bleibt selbstverständlich verantwortlich für alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen und setzt Vorgaben, die wir einzuhalten haben. Damit ist sichergestellt: Sicherheit bleibt weiterhin höchste Priorität“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG.  Konkret heißt das: Das Personal der beauftragten Sicherheitsfirmen führt die Kontrollen im Auftrag der Fraport AG, aber nach den Richtlinien des Bundes und unter Aufsicht der Bundespolizei durch. Die Beschäftigten, die dabei zum Einsatz kommen, müssen die behördlichen Anforderungen und Qualifikation erfüllen.

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CargoCity Süd: Fraport startet automatische Kennzeichenerkennung

Flughafenbetreiber Fraport nimmt heute eine Technik zur automatisierten Einfahrt in die CargoCity Süd in Betrieb.  An den Toren 31 und 32 liest ein Kamera-System die Kennzeichen der Besucher und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Stimmen diese überein, öffnet das System automatisch die Schranke. Gäste müssen sich zuvor online registrieren und die Durchfahrt anmelden. „Die neue Technik vereinfacht den Prozess für unsere Gäste. Sie können ihren Besuch in der CargoCity Süd bequem über ein Online-Portal anmelden. Vor Ort können sie nach nur wenigen Sekunden die Schranke passieren. Das ist eine echte Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Anmeldung“, so Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung bei Fraport.

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Anleihe: Fraport organisiert sich 1,15 Milliarden Euro

Der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt 1,15 Milliarden Euro. Mit dieser Anleihe will der Konzern die Liquidität verbessern. Laut Unternehmenserklärung erfolgte die Ausgabe in zwei Tranchen. Die erste hat ein Volumen von 800 Millionen Euro und ist in sieben Jahren zur Rückzahlung fällig. Die zweite Tranche ist die Aufstockung einer bereits im Vorjahr aufgenommen Anleihe. Diese ist 350 Millionen Euro schwer und läuft bis Juli 2024.  Die jährliche Rendite für die neue siebenjährige Anleihe wurde auf 1,925 Prozent bei einem jährlichen Kupon von 1,875 Prozent festgelegt. Die jährliche Rendite für die erhöhte bestehende Anleihe wurde auf 1,034 Prozent festgelegt, während der jährliche Kupon der Anleihe unverändert bei 1,625 Prozent bleibt. Der Nennbetrag der Anleihe ist in Stückelungen von jeweils 1.000 Euro unterteilt. „Trotz des extrem geschäftigen Marktes für Unternehmensanleihen in dieser Woche – mit insgesamt 19 Transaktionen in der Eurozone in Höhe von rund 13 Milliarden Euro – haben wir unsere Liquiditätsposition zu besonders günstigen Konditionen weiter ausgebaut. In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 haben wir bereits insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro an neuen Mitteln aufgebracht, um Fraport eine hervorragende finanzielle Flexibilität zu gewährleisten. Mit der heutigen Anleiheemission wird sich der Betrag unserer liquiden Mittel und gesicherten Kreditlinien Ende März 2021 auf mehr als vier Milliarden erhöhen“, erklärt Fraport-Finanzchef Matthias Zieschang.

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Frankfurt: Terminal 2 soll im Juni 2021 reaktiviert werden

Fraport-Chef Stefan Schulte geht davon aus, dass das Passagieraufkommen auf Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, ab ungefähr Juni 2021 wieder stark ansteigen wird. Daher will man das derzeit geschlossene Terminal 2 reaktivieren. Der Manager erklärte am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Jahreszahlen, dass derzeit geplant ist, dass im Juni sowohl das Terminal 2 als auch die Nordwestbahn wieder in Betrieb genommen werden sollen. Momentan werden aufgrund der geringen Nachfrage alle Flüge im Terminal 1 abgefertigt. Ob die Ankündigungen tatsächlich umgesetzt werden, hängt von den Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate ab. Bei Fraport ist man optimistisch, dass sich die Nachfrage ab ungefähr Juni 2021 steigern wird.

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Fraport: Auch im neuen Jahr keine Gewinnausschüttung

Der Flughafenbetreiber Fraport muss den Rotstift zücken. Wegen der Auswirkungen der Pandemie muss der Konzern einen deutlichen Verlust hinnehmen. Bei einem Rückgang des Umsatzes um mehr als die Hälfte fiel im Vorjahr in Nettoverlust von 690 Millionen Euro an, wie das Unternehmen Fraport am Dienstag mitteilte. Der Fehlbetrag übertraf damit noch die Prognosen von Analysten, die im Schnitt ein Minus von knapp 590 Millionen Euro erwartet hatten. Das Passagieraufkommen in Frankfurt brach gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende ein. Für das laufende Jahr rechnet die börsennotierte Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens zwar mit einer leichten Verbesserung der Ergebnisse – operativ und unter dem Strich wird aber weiterhin ein Verlust erwartet. Auf etwaige Gewinnausschüttungen werden die Anteilseigner auch für 2021 verzichten müssen. Vorstandschef Stefan Schulte sieht die Frapport AG dennoch auf einem guten Weg, auch angesichts der ergriffenen Effizienzmaßnahmen. „Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen“, so der Manager.  Im laufenden Jahr rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen nach 18,8 Millionen im Vorjahr. Der Konzernumsatz soll 2 Milliarden Euro erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird bei 300 bis 450 Millionen Euro gesehen, das EBIT wird „leicht negativ“, das Konzernergebnis „negativ“ erwartet.

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