Fraport

Weitere Artikel aus der Rubrik

Fraport

Fraport: Starker Rückgang im November

Beim Flughafenbetreiber Fraport bleibt das operative Geschäft aufgrund der COVID-19 Pandemie weiterhin weit hinter den Vorjahreszahlen zurück. Dies geht aus den heute vorgelegten Verkehrszahlen des Konzerns hervor, der unter anderem den Frankfurter Flughafen betreibt. Im November zählte der Airport 656.420 Passagiere, ein Rückgang um 87 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten dieses Jahres ist das Fluggastaufkommen um 72,8 Prozent gesunken – hier spielt vor allem der Jahresauftakt noch eine Rolle, der noch nicht von den Pandemie-Folgen für den Reiseverkehr geprägt war. Aufwärts geht es in der Frachtsparte von Fraport am Frankfurter Flughafen: „Das Cargo-Aufkommen legte hingegen bereits den zweiten Monat in Folge zu auf 194.619 Tonnen. Dies entspricht einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat”, so das Unternehmen. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmensleiden hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie. Die ausländischen Flughäfen von Fraport verzeichneten ebenfalls stärkere bis starke Rückgänge bei den Verkehrszahlen.

weiterlesen »

Frankfurt legt Landebahn Nordwest still

Der Flughafen Frankfurt am Main wird ab 14. Dezember 2020 die Landebahn Nordwest erneut stilllegen und als Parkplatz für Flugzeuge nutzen. Aufgrund der geringen Nachfrage wird diese derzeit nicht für den Flugverkehr benötigt. Die Fraport AG teilte allerdings nicht mit welche Airlines beabsichtigen ungenutzte Maschinen auf dieser Piste abzustellen. Lufthansa flog zwischenzeitlich zahlreiche Flugzeuge auf Airports mit wärmeren klimatischen Bedingungen aus. Auch gelten die „Parkplatzpreise“ in Frankfurt als hoch. Der Betreiber erklärt weiters, dass die drei anderen Runways in Betrieb bleiben sollen. Das Terminal 2 ist derzeit geschlossen. Nun werden auch weitere Bereiche des Terminal 1 temporär geschlossen. Lufthansa kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass ein erheblicher Teil der Verwaltung in den Winterschlaf gehen wird.

weiterlesen »

Fraport-Chef Schulte bleibt ADV-Präsident

Der deutsche Flughafenverband ADV wählte einen neuen Vorstand. Präsident bleibt auch weiterhin Fraport-Chef Stefan Schule. Im sind Ludger van Bebber (Dortmund) und Andrea Gebbeken (München) als Vizepräsidenten zur Seite gestellt. „Unsere Branche kann sich langfristig nur erholen, wenn pauschale Quarantäneregelungen verbesserten Teststrategien Platz machen. Trotz aller hoffnungsvollen Nachrichten, dass Impfstoffe schon bald zur Verfügung stehen, braucht der Luftverkehr eine überzeugende Wiederanlauf-Strategie. Der Neustart des internationalen Flugverkehrs muss schon aus ökonomischen Gründen beginnen. Die Flughäfen als unverzichtbare Infrastrukturen in den volkswirtschaftlichen Versorgungsketten bleiben auch in der Krise zuverlässige Partner für Wirtschaft und Regionen“, so Schulte zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit als ADV-Präsident. „Die deutschen Flughäfen nehmen beim Lärm- und Klimaschutz international eine Vorreiterrolle ein. Sie werden ihre eigenen CO2-Emissionen bereits bis 2030 um 50 Prozent reduzieren – unter anderem durch Investitionen in energieeffiziente Gebäude und elektrisch betriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus haben sich die Flughäfen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen weiter zu reduzieren mit dem verbindlichen Ziel, bis 2050 vollständig CO2-neutral zu sein. Um den gesamten Luftverkehr in Einklang mit dem Klimaschutz zu bringen, braucht es aber eine Flottenmodernisierung und einen Systemwechsel hin zu alternativen Kraftstoffen. Das wird nur gelingen mit einem fairen regulatorischen Rahmen, der neutrale Wettbewerbsbedingungen gewährleistet. Hierfür werde ich mich in Brüssel und Berlin einsetzen“. Das zukünftige ADV-Präsidium hat folgende Mitglieder: Stefan Schulte, Präsident (Flughafen Frankfurt) Andrea Gebbeken, Vizepräsidentin (Flughafen München) Ludger van Bebber, Vizepräsident (Flughafen Dortmund) Götz Ahmelmann (Mitteldeutsche Flughäfen) Michael Eggenschwiler (Flughafen Hamburg) Elmar Kleinert (Flughafen Bremen) Engelbert Lütke-Daldrup (Flughafen Berlin/Brandenburg) Thomas Schnalke (Flughafen Düsseldorf) Walter Schoefer (Flughafen Stuttgart)

weiterlesen »

Auch in Frankfurt sehen die Fluggastzahlen düster aus

Im Oktober zählte der Flughafen Frankfurt rund 1,1 Millionen Passagiere – ein Rückgang um 83,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert über die ersten zehn Monate des Jahres sank das Fluggastaufkommen um 71,6 Prozent.  Des einen Leid ist des anderen Freud: Denn während sich die Passagierzahlen aufgrund von Corona immer noch im Sinkflug befinden, liegt das Cargo-Aufkommen erstmals seit fünfzehn Monaten wieder über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Das Aufkommen an Luftfracht und Luftpost wuchs um 1,6 Prozent auf 182.061 Tonnen. Die weiterhin fehlenden Kapazitäten aus der Beiladefracht von Passagiermaschinen konnten durch reine Frachtflüge mehr als wettgemacht werden. „Ausschlaggebend für die hohe Nachfrage waren der Aufschwung im weltweiten Handel und die solide Entwicklung im Industriesektor der Eurozone“, heißt es in einer Aussendung.

weiterlesen »

Corona: Fraport bringt Nanobeschichtungen in Varna und Burgas an

An den von Fraport betriebenen Flughäfen Varna und Burgas werden derzeit auf Flächen, mit denen Passagiere und Personal häufig Kontakt haben, Nanobeschichtungen aufgetragen. Diese sollen nach Angaben des Betreibers einen antimikrobiellen Schutz bieten. Es handelt sich um das in Deutschland entwickelte Produkt “Liquid Guard”. Die Schutzschicht soll langfristig vor Viren, Mikroben und Bakterien schützen. Der Hersteller beruft sich auf Studien, die eine Wirksamkeit von rund einem Jahr bescheinigen sollen. Die antimikrobielle Beschichtung soll alle Gegenstände steril halten und kann nur abrasiv entfernt werden. Häufig berührte Oberflächen in Flughafenterminals werden diese Woche mit flüssigem Desinfektionsmittel gereinigt. Das ultradünne, atmungsaktive 3D-Netz hilft bei der langfristigen Desinfektion und beim Schutz vor allen Arten von Bakterien und Mikroben auf einer Reihe von Oberflächen wie Türen, Arbeitsplatten, Computern, Theken, Tischen, Sitzen, Gepäckwagen und Tabletts zum Platzieren von Gegenständen, wenn eine Sicherheitskontrolle bestanden wird. Rollstühle, Fahrzeuge, Beifahrertreppen, Badezimmer usw. „Das Wichtigste für uns ist unseren Passagieren eine sichere Umgebung sowie ein Gefühl der Sicherheit und Sorge um ihre Gesundheit zu bieten. Wir implementieren die innovativsten technologischen Lösungen, um den Passagieren zu zeigen, dass das Überqueren von Flughäfen und das Reisen mit dem Flugzeug kein Gesundheitsrisiko darstellt.Wir arbeiten ständig daran, die Situation auf Flughäfen zu verbessern, indem wir höhere Sauberkeitsanforderungen festlegen, neue Technologien einsetzen und alle Prozesse bewerten, in die wir eingreifen und unseren Passagierservice und den Arbeitsplatz unserer Mitarbeiter verbessern können“, so Frank Quante, Direktor von Fraport Twin Star Airport Management AD. Der Flughafen Varna wird am 12. November mit der Nanopräparation und der Burgas Airport

weiterlesen »

Fraport fährt millionenschweren Verlust ein

Dass die Flughäfen im Corona-Jahr Verluste einfahren, ist klar. Die Frage, die sich noch stellt: Wie rot sind die Zahlen unter dem Strich? Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport fährt im dritten Quartal einen Verlust von 304 Millionen Euro ein. Der Einbruch des Passagierverkehrs in der CoV-Krise und der geplante Stellenabbau haben den Airport im Sommer noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als befürchtet. Allein die Aufwendungen für den geplanten Abbau Tausender Arbeitsplätze belasteten das Unternehmen mit 280 Millionen Euro. Im Vergleichsjahr verzeichnete das im MDax gelistete Unternehmen noch einen Gewinn von 222 Millionen Euro, wie man am Mittwoch mitteilt. „Die Lage der Branche ist weiterhin sehr angespannt. Mit dem erneuten europaweiten Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Wochen haben auch die Reiserestriktionen wieder deutlich zugenommen. Die Fluggesellschaften reduzieren ihr ohnehin geringes Angebot weiter. Wir rechnen frühestens im kommenden Sommerflugplan mit einer Erholung“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

weiterlesen »

Frankfurt öffnet das Terminal 3 nicht wie geplant

Der zweite landesweite Lockdown brachte schon Konsequenzen für einige Flughäfen mit sich. Nun trifft es auch den größten Verkehrsflughafen Deutschlands:  Der Flughafen Frankfurt wird wohl das gesamte Terminal 3 erst im Jahr 2025 in Betrieb nehmen. Damit verschiebt sich auch die Inbetriebnahme des geplanten Flugsteigs G, der vornehmlich von Billig-Fliegern genutzt werden sollte. Grund dafür seien die Einbrüche im Luftverkehr durch Covid-19. „Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir Terminal 3 einschließlich Pier G 2025 in Betrieb nehmen“, so Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte gegenüber der FAZ.  Das dürfte besonders Michael O’Leary nicht schmecken. Denn der Flugsteig G wäre hauptsächlich von der irischen Fluggesellschaft Ryanair genutzt worden. Und eine neuerliche Verschiebung über 2025 hinaus könne vonseiten des Flughafens nicht ausgeschlossen werden. Noch hat sich der Ryanair-Chef noch nicht zu Wort gemeldet.

weiterlesen »

Fraport nimmt weitere 250 Millionen Euro auf

Die Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt weitere 250 Millionen Euro in Form von Schuldscheinen. Die Laufzeiten betragen bis zu acht Jahre und sind in mehreren Tranchen ausgegeben. Der Cashbestand erhöhte sich damit auf rund drei Milliarden Euro. „In diesem nach wie vor sehr volatilen Marktumfeld haben wir unsere Liquiditätsposition nach der Platzierung der Euro-Benchmark-Anleihe im Juli erneut verbessert“, so Matthias Zieschang, CFO der Fraport AG. „Die in diesem Jahr eingeworbene Finanzierung hat sich somit auf rund 2,7 Milliarden Euro erhöht. Mit liquiden Mitteln und zugesagten Kreditlinien von über 3 Milliarden Euro sind wir besonders gut gerüstet, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Unternehmens zu investieren“.

weiterlesen »

Fraport: 1.600 Mitarbeiter beantragen Austritt mit Abfindung

Die Fraport-Gruppe will am Flughafen Frankfurt am Main zwischen 3.000 und 4.000 Beschäftigte abbauen. Hintergrund ist die wegen der Corona-Krise stark reduzierte Nachfrage. Das Unternehmen bietet Austritte gegen Abfindung an. Dieses Angebot soll bislang von 1.600 Mitarbeitern angenommen worden sein, teilte Fraport mit. Das sind jedoch weit weniger Beschäftigte als von Fraport zum Stellenabbau vorgesehen. Die Anträge werden nun geprüft und arbeitgeberseitig soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob diese angenommen werden oder nicht. Es handelt sich jeweils um Einzelfallentscheidungen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, allerdings soll darüber erst Ende 2020 entschieden werden. Die Abfindungen sehen vor, dass je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit pro Jahr zwischen 0,75 und 1,0-Brutto-Monatsgehälter pro Dienstjahr bezahlt werden. Für ältere Mitarbeiter gibt es auch die Möglichkeiten Altersteilzeit und vorzeitige Pensionierung. Erst am Ende des Jahres wird feststehen wie viele Beschäftigte durch die drei genannten Maßnahmen abgebaut werden können. Dann fällt auch die Entscheidung ob und in welchem Ausmaß es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen wird.

weiterlesen »

September: 82,9 Prozent weniger Fluggäste am Frankfurter Flughafen

Dem Airport Frankfurt macht die Corona-Pandemie weiterhin zu schaffen: Im September zählte der größte deutsche Verkehrsflughafen gut 1,1 Millionen Passagiere – ein Rückgang um 82,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.  Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres sank damit das Fluggastaufkommen um 70,2 Prozent, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Die weiterhin geltenden Reisebeschränkungen und die Unsicherheit bei der Reiseplanung infolge der COVID-19-Pandemie dämpfen seit Monaten die Nachfrage. Mit 16.940 Starts und Landungen ging die Zahl der Flugbewegungen um 63,7 Prozent zurück. Das Fracht-Aufkommen sank im vergangenen Monat um 5 Prozent auf 165.967 Tonnen, im Zeitraum Januar bis September gar um 12,7 Prozent. Die Flughäfen des internationalen Portfolios waren im September in unterschiedlichem Ausmaß von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. An einigen Standorten zeigten sich positive Effekte durch eine leichte Belebung des Urlaubsreiseverkehrs. In anderen Ländern galten weiterhin teils umfassende Reiserestriktionen.  

weiterlesen »