Japan

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Japan Airlines ernennt erste Frau zur Präsidentin

Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Frau zur Präsidentin ernannt. Die neue Präsidentin von Japan Airlines heißt Mitsuko Tottori. Die Fluggesellschaft Japan Airlines hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Frau zur Präsidentin ernannt. Mitsuko Tottori wird ihr Amt am 1. April antreten.

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Japan: Flughafen Kansai versinkt schleichend im Meer

Der japanische Großflughafen Kansai International hat ein Problem, denn der Airport droht regelrecht im Meer abzusaufen. Zum Preis von über 20 Milliarden U.S.-Dollar wurde dieser bis Anfang der 1990er-Jahre auf einem Gebiet, das mittels Aufschüttung entstanden ist, errichtet. Das gebirgige Japan, aber auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, haben ein Problem: Vielerorts mangelt es an Platz. Für die Errichtung des Kansai Airports hat man sich dazu entschlossen, dass das Verfahren der so genannten Landgewinnung zur Anwendung kommt. Dabei wurde ein großes Areal auf dem Meer aufgeschüttet und auf diesem wurde dann der Flughafen Kansai, der im Jahr 1994 offiziell eröffnet wurde, gebaut. Seither hat sich das äußerst kostspielige Projekt durchaus prächtig entwickelt. Von den Passagierzahlen her gesehen ist es der drittgrößte Airport Japans. Auch im Bereich der Fracht hat man mittlerweile große Volumen, denn die abgelegene Lage mitten auf dem Meer macht viele an anderen Airports geltende Beschränkungen überflüssig. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass sich nach und nach konstruktive Mängel zeigen. Die Aufschüttung ist nicht so stabil wie man vor rund 30 Jahren angenommen hat. Die damalige Verdichtung des Schüttguts gibt schleichend nach. Dies kann nach Ansicht von Bauexperten erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft des drittgrößten Flughafens Japans haben. Damals revolutionär, heute mit Mängeln behaftet Baulich gesehen ist der Flughafen Kansai bis heute ein Unikum. Zunächst wurden Sperrmauern betoniert, die das künftige Gebiet vom Meer abtrennen sollten. Anschließend wurde das Wasser abgepumpt und das Areal dann mit diversem Schüttgut verfüllt. Dabei kam auch in einer Tiefe von etwa 20

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ANA-Billigflieger Air Japan startet im Feber 2024

Die Billigfluggesellschaft Air Japan wird am 9. Feber 2024 die ersten planmäßigen Linienflüge durchführen. Dazu hat man den Ticketverkauf für die Routen von Tokio (Narita) nach Bangkok und Seoul eröffnet. Die Konzernmutter ANA stellt Air Japan als völlig neue Airline mit Start-up-Feeling dar. Das Unternehmen an sich hat zwar eine Art Relaunch bekommen und tritt nun mit eigenständiger Identität auf, jedoch ist es keine Neugründung. Seit etwa 20 Jahren ist man auf diversen Strecken im Auftrag von ANA im Einsatz. Künftig soll Air Japan als Billigflieger im Markt positioniert werden. Damit will ANA besonders Zipair, dem Lowcoster des Konkurrenten JAL, etwas entgegensetzen. Auch spürt man die Konkurrenz durch ausländische Billigflieger wie Scoot. Der Relaunch der Marke Air Japan führt auch dazu, dass der bisherige ACMI-Anbieter wieder unter eigener Identität auf dem Markt aktiv sein wird. Zunächst sollen Lowcost-Flüge von Japan in Richtung Asien und Ozeanien angeboten werden. Die Kurzstrecken sollen von der Konzernschwester Peach Aviation bedient werden. Air Japan soll zunächst eine reine Boeing 787-8-Flotte betreieben. Diese werden über die Konzernmutter All Nippon Airways bezogen.

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Tokio: Brandunfall nach Crash zwischen A350 und Dash 8-300

Auf dem japanischen Hauptstadtflughafen Tokio-Haneda ist es am 2. Jänner 2024 zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen. Ein Airbus A350 von Japan Airlines ist aus noch ungeklärter Ursache mit einer de Havilland Dash 8-300 der Küstenwache kollidiert. Laut Japan Airlines haben sich an Bord des Großraumjets 379 Personen befunden. Diese konnten sich nach dem Stillstand der Maschine über die Notrutschen in Sicherheit bringen. Betreiberangaben nach sollen alle Insassen das Langstreckenflugzeug rechtzeitig verlassen haben können. Der Airbus A350 geriet in Brand. Flug 516 verließ den Flughafen Sapporo New Chitose am 2. Jänner 2024, kurz vor 16.30 Uhr Ortszeit, und landete um 16.47 Uhr auf dem Flughafen Haneda. Die Kollision der beiden Maschinen dürfte sich kurz nach der Landung des Japan-Airlines-Flugzeuges ereignet haben. Auf Videos und Fotos, die in den sozialen Medien geteilt wurden, war zu sehen, wie das Flugzeug der Japan Airlines in Flammen aufging und die Passagiere an Bord aus dem Flugzeug flohen. Die Maschine der Küstenwache sollte Hilfsgüter in eine Region Japans, die von einem Erdbeben, das sich einen Tag zuvor ereignet hat, befördern. An Bord des Turbopropflugzeuges haben sich offiziellen Angaben nach fünf Personen befunden haben. Ersten Berichten nach ist es zumindest dem Kapitän gelungen sich selbst aus dem Inferno zu retten. Nach dem Vorfall wurde der Flughafen sofort geschlossen, und Notfallteams waren vor Ort und leisteten medizinische Hilfe. Zwischenzeitlich wurde auch eine Unfallermittlung eingeleitet. Derzeit lassen sich noch keine validen Aussagen dazu machen wie es zum Zusammenstoß gekommen ist.

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Skytrax: ANA erneut mit fünf Sternen ausgezeichnet

Bereits zum elften Mal in Folge hat die japanische All Nippon Airways die Fünf-Sterne-Auszeichnung der Organisation Skytrax verliehen bekommen, teilte der Carrier stolz mit.  „Die Auszeichnung von ANA mit dem 5-Sterne-Siegel durch Skytrax seit mehr als einem Jahrzehnt spiegelt das unermüdliche Engagement unseres Teams für hervorragende Leistungen und einen höchsten Servicestandard für unsere Kunden wider“, sagte Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA. „Während wir diesen Erfolg feiern, werden wir unsere Bemühungen für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus unbeirrt fortsetzen.“  Einst galt Skytrax als besonders begehrte Auszeichnung, jedoch hat diese massiv an Ansehen verloren. Hintergrund ist, dass man Lufthansa lediglich aufgrund einer Ankündigung, die jedoch bis dato nicht in die Tat umgesetzt hat, die Fünf-Sterne-Auszeichnung verliehen hat. Zwar wurde diese nachträglich wieder entzogen, jedoch leidet die Glaubwürdigkeit von Skytrax bis heute darunter. 

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Kopenhagen: SAS stockt Langstreckenverbindungen auf

Die Fluggesellschaft SAS stockt ab dem Drehkreuz Kopenhagen im Sommerflugplan 2024 einige Langstreckenverbindungen auf. Überwiegend handelt es sich um Ziele in Nordamerika, aber auch Shanghai und Tokio-Haneda befinden sich auf der Liste.  Die beiden zuletzt genannten Ziele sollen ab 25. April 2024 jeweils viermal wöchentlich angesteuert werden. Das bedeutet, dass SAS diese Ziele um je einen Umlauf pro Woche aufstockt. New York JFK und Toronto, die mit Airbus A321LR angeflogen werden, sollen ab 31. März 2024 häufiger bedient werden. In die kanadische Stadt geht es künftig viermal pro Woche und nach New York JFK zweimal täglich. Boston, das SAS mit Airbus A350-900 bedient, wird künftig täglich angesteuert. 

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Turkish Airlines hat Istanbul-Osaka aufgenommen

Seit wenigen Tagen bietet Turkish Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Istanbul und dem japanischen Osaka an.   Seit dem 12. Dezember 2023 werden wöchentlich vier Flüge zwischen dem Flughafen Istanbul und dem Internationalen Flughafen Osaka angeboten. Die Flüge finden montags, dienstags, freitags und sonntags statt und werden mit einer Boeing 787-9 durchgeführt. Turkish Airlines setzt damit das Unternehmenswachstum in Japan fort und erweitert das Angebot um den Internationalen Flughafen Osaka.  „Wir freuen uns über die Aufnahme unserer Flüge nach Osaka, einer Stadt reich an Kultur. Die Flüge nach Osaka stärken nicht nur unsere Präsenz in der asiatisch-pazifischen Region, sondern zeigen auch unser Bestreben, Menschen und Kulturen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Wir werden auch weiterhin höchste Servicequalität bieten und unseren Passagieren die Möglichkeit geben, die Welt mit unserem einzigartigen Flugnetz zu erkunden“, so Turkish-Airlines-Chef Ahmet Bolat. 

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Nach Diebstahlsverdacht: Singapore-Flugbegleiter soll Polizist gebissen haben

Zu einem ungewöhnlichen Vorfall ist es am 6. November 2023 nahe dem japanischen Flughafen Tokio-Narita gekommen, denn ein Flugbegleiter von Singapore Airlines wurde unter Diebstahlsverdacht verhaftet und soll während der Verhaftung einen Polizeibeamten gebissen haben.  Laut lokalen Medienberichten soll der Verdächtigte am 6. November 2023 gegen 11 Uhr 00 beim Versuch Waren aus einem Geschäft in Narita zu stehlen erwischt worden sein. Laut Asia One soll es sich um insgesamt sechs Artikel mit einem Gesamtwert von umgerechnet etwa 60 Euro gehandelt haben. Die Polizei wurde hinzugerufen.  Während der nun folgenden Amtshandlung soll sich der Flugbegleiter uneinsichtig gezeigt haben. Laut einer Erklärung der Exekutive soll er behauptet haben, dass er gar nicht stehlen wollte, sondern geplant gehabt hätte, dass er später nochmals vorbei kommt, um zu bezahlen. Das Argument zog aber nicht und es soll erheblicher körperlicher Widerstand gefolgt sein. Die Polizisten verhafteten den Mann nun und dieser soll einen Beamten gebissen haben. Dieser Umstand wurde von der japanischen Polizei bestätigt.  Lokale Medien schreiben, dass sich der Flugbegleiter wie folgt gerechtfertigt haben soll: Er gibt an, dass ihn der Polizeibeamte am Hals gepackt hätte und weil er wollte, dass sofort losgelassen wird, habe er zugepackt. Seiner Meinung nach wäre der Biss also nur eine Art von Notwehr gewesen. Die japanische Polizei sieht das anders und mittlerweile hat der Vorfall sogar das Außenministerium von Singapur auf sich aufmerksam gemacht.  Die Fluggesellschaft Singapore Airlines, für die der verdächtige Flugbegleiter hauptberuflich tätig ist, erklärte auf Anfrage gegen über Channel News Asia: „SIA kann bestätigen,

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Finnair fährt Japan-Angebot wieder hoch

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat mitgeteilt, dass man mit Wirksamkeit zum 30. Mai 2024 wieder zweimal wöchentlich zwischen Helsinki und Nagoya (Japan) fliegen wird. „Wir freuen uns, unsere Verbindung nach Nagoya wieder aufzunehmen, die wir vor der Pandemie geflogen sind. Wir fliegen bereits nach Tokio Haneda und Narita sowie nach Osaka. In der Sommersaison 2024 werden wir insgesamt zwanzig wöchentliche Flüge nach Japan anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Ab Oktober 2024 wird Finnair Linienflüge zu drei ihrer früheren Charterziele aufnehmen. Es wird zwei wöchentliche Frequenzen nach Faro in Portugal sowie nach Lanzarote und Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln geben. Außerdem wird Finnair zwei beliebte Urlaubsziele mit Großraumflugzeugen anfliegen. Die Zahl der wöchentlichen Flüge nach Dubai wird mit dem Airbus A330 um drei erhöht. Die Flüge nach Las Palmas werden mit dem Airbus A350 durchgeführt. Finnair nimmt für die nächste Wintersaison auch mehr Flüge auf die britischen Inseln auf. Manchester wird fünfmal wöchentlich zusätzlich angeflogen, Dublin und Edinburgh werden jeweils zweimal wöchentlich angeflogen. Alle diese Flüge schließen nahtlos an die Finnair-Flüge nach Nordfinnland, Skandinavien und Japan an. In Island wird Finnair drei zusätzliche wöchentliche Frequenzen nach Reykjavik anbieten.

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Japan: ANA meldet Rekordgewinn

Die japanische All Nippon Airways konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. März 2024 endet, einen Rekordgewinn einfliegen. Die ANA Group erreichte daher bei einem Umsatz von umgerechnet etwa 6,53 Milliarden und operativen Kosten von etwa 5,69 Milliarden Euro einen operativen Ertrag von 845,2 Millionen Euro. Dies mündet in einem Nettoergebnis von umgerechnet etwa 607,4 Millionen Euro – fast das Fünffache des entsprechenden Vorjahreswertes. Damit erreichte der japanische Marktführer eine Rekord-Gewinnmarge von 12,9 Prozent. Auch das Nettoergebnis der ersten Jahreshälfte markiert einen historischen Höchststand für die ANA Group. „Aufgrund der Fokussierung auf das Finanzmanagement, der operativen Umsetzung zahlreicher Maßnahmen und der anhaltenden Unterstützung durch unsere Kundinnen und Kunden können wir zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder eine Dividende an unsere Aktionäre ausschütten“, sagte Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Holding. „Die positive Entwicklung der ANA Group untermauert unsere Strategie, das Unternehmen für nachhaltiges Wachstum zu positionieren. Die Ergebnisse der ersten Hälfte des Geschäftsjahres spiegeln den Beitrag unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erreichung unserer Ziele wider.“ Im Kernbereich Luftverkehr der ANA Group war die Nachfrage nach internationalen und innerjapanischen Passagierreisen stark. Sie wurde gestützt von der Erholung des Inbound-Reiseverkehrs nach Japan und des Freizeitreiseverkehrs. Die Einnahmen lagen deutlich über denen des Vorjahreszeitraums. Die Umsätze stiegen aufgrund der Ausweitung des Geschäftsumfangs, die Rentabilität verbesserte sich dank umfassender Kostenmanagementinitiativen erheblich.

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