Karlsruhe/Baden-Baden

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FKB: Fast eine Million weniger Fluggäste im Covid-Jahr

Nach dem Rekordjahr 2019 (1.346.750 Fluggäste) blieb auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im Corona-Jahr von einem massiven Rückgang der Passagierzahlen nicht verschont: Rund 401.000 Passagiere nutzten den FKB im Jahr 2020 für ihre Flugreisen. Damit muss der Airport ein Minus von etwa 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Allerdings war dagegen lediglich ein Rückgang der Flugbewegungen um 15,6 Prozent zu vermerken. „Auch wenn sich der Luftverkehr noch immer inmitten dieser schweren Krise befindet, so rechne ich doch mit einer leichten Erholung der Passagierzahlen. Mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes, wird auch die Sehnsucht der Menschen zu reisen wieder größer werden. Die Nachfrage nach Reisen, ob privat oder geschäftlich, sowie auch die Angebote der Airlines werden steigen. Unter diesen Voraussetzungen planen wir am Flughafen mit rund 700.000 Passagieren im Jahr 2021“, so Neo-Geschäftsführer Uwe Kotzan, der seit Januar 2021 am Flughafen das Sagen hat. Das Aufkommen an Luftfracht hingegen nahm im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 55,7 Prozent auf 1.915 Tonnen zu. „Diese positive Entwicklung der Luftfracht am FKB wird sich durch die beiden neuen Frachtlinien nach Dublin und Birmingham auch 2021 weiter fortsetzen“, so Uwe Kotzan. 

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Green Airlines bläst den Start erneut ab

Das Startup Green Airlines verschiebt bereits zum zweiten Mal äußerst kurzfristig den ersten Charterflug. Nun will man erst am 1. Feber 2021 starten. Zuvor verschob man vom 1. November 2020 auf den 1. Dezember 2020 und sorgte im Zuge der BER-Eröffnung für ein wenig Heiterkeit, da die von Chalair durchgeführten Flüge als gestrichen auf der Anzeigetafel ausgewiesen waren. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, da man die hierfür notwendigen Dokumente AOC und OL nicht besitzt. Das Unternehmen will 19-sitzige Beech 1900D bei der französischen Chalair chartern und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten. Gleichzeitig vermarktet man die geplanten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg als besonders „grün“. Die Stückkosten sind bei diesem Maschinentyp allerdings äußerst hoch. Noch hat das Unternehmen, das die Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat, keinen einzigen angekündigten Flug durchgeführt, jedoch die Stationierung eines zweiten, ebenfalls von Chalair betriebenen, Flugzeugs in Paderborn angekündigt. Von dort aus will man Charterflüge nach Westerland und Zürich anbieten.

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Green Airlines bläst den Erstflug ab

Wenig überraschend hat Green Airlines am Donnerstag den für 1. November 2020 angekündigten Erstflug abgesagt. Als Begründung nennt das Unternehmen die neuen Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung. Einen neuen Termin gibt es nicht. Zumindest für das gesamte Monat November 2020 wurde der Verkauf ausgesetzt. Mitten in der Corona-Pandemie wollte die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit gecharterten Maschinen eine Flugverbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg aufnehmen. Der Zeitpunkt für die Umsetzung eines solchen Vorhabens ist aufgrund des äußeren Umstands Corona-Pandemie denkbar schlecht. Die Nachfrage liegt branchenweit am Boden, so dass die kurzfristige Absage nicht überraschend kommt. Käufer von Tickets, deren Flüge sich innerhalb der kommenden 14 Tage – ab Erhalt der Stornierungsinformation – befinden, haben gemäß EU-VO 261/2004 den Anspruch auf eine Ersatzbeförderung sowie einer Entschädigung in der Höhe von 250 Euro pro Person und Strecke. Diese kann im Zweifel auch gegen den Operating Carrier, Chalair Aviation, geltend gemacht werden. Green Airlines schreibt in der Medienmitteilung, dass betroffene Kunden ihr für das Ticket bezahlte Geld zurückbekommen sollen. Der Kreis der Betroffenen dürfte aufgrund der Pandemie ohnehin überschaubar sein.

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Wizzair kündigt Cluj ab Hamburg, Köln und Karlsruhe an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt für den Sommerflugplan 2021 ab Hamburg, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden jeweils die Destination Cluj-Napoca an. Diese sollen schrittweise ab 1. Juni 2021 aufgenommen werden. Den Auftakt wird Karlsruhe/Baden-Baden mit drei wöchentlichen Umläufen machen. Einen Tag später folgt Hamburg mit zwei Rotationen pro Woche. In selbiger Frequenzen wird Wizzair ab 5. Juni 2021 ab Köln/Bonn die rumänische Destination ansteuern. Wizzair-Flüge nach Cluj gibt es bereits ab Dortmund, Frankfurt Hahn, Memmingen, Nürnberg und Berlin. „Traditionell bestehen zwischen Siebenbürgen und Deutschland vielfältige Beziehungen. „So können wir nicht nur Menschen, die ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland erreichen wollen, eine schnelle und preisgünstige Reisemöglichkeit anbieten, sondern ermöglichen auch Besuche bei Freunden und Verwandten in beiden Ländern“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

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Green Airlines will mit „Chailair“-Beech 1900D starten

Das deutsche Startup Green Airlines teilte am Donnerstag mit, dass „Chailair Aviation“ (sic!) die angekündigten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg übernehmen wird. Beachtlich dabei ist, dass der Name der französischen Airline Chalair Aviation falsch geschrieben wurde und das gleich mehrfach. Würde dieser Schreibfehler nur ein einziges Mal in der Medienmitteilung vorkommen, so wäre klar, dass es sich um einen simplen Tippfehler handelt. Da jedoch sowohl in der Betreffszeile und in der Überschrift sowie im Fließtext wiederholt „Chailair“ statt „Chalair“ geschrieben wird, entsteht doch ein wenig der Eindruck, dass man den korrekten Namen des Vertragspartners nicht kennt. Air Alsie erteilte dem Projekt aus nicht näher bezeichneten Gründen eine Abfuhr. Kurz darauf entfernte Green Airlines sämtliche Fotos und Logos, die auf den dänischen Carrier hindeuten, von der Homepage. Statt der angekündigten ATR 72-500 sind nun 19-sitzige Beech 1900D im Reservierungssystem von Green Airlines ersichtlich. Am Donnerstagnachmittag war auf dem Erstflug nur ein einziger Sitzplatz als blockiert gekennzeichnet. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gab am Donnerstag eine Medienmitteilung zum bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 heraus. Green Airlines erwähnte der FKB überhaupt nicht. Auch auf der Homepage und im Flugplan des Airports findet sich kein einziger Hinweis auf das geplante Angebot. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erklärte erst kürzlich, dass die Flüge noch gar nicht angemeldet wurden.

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Green Airlines will nun mit Chalair fliegen

Statt der dänischen Air Alsie soll nun die französische Chalair für das Startup Green Airlines zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg fliegen. Dies teilte das Unternehmen über die Social-Media-Plattform Facebook mit. Im Reservierungssystem fanden sich am Montag noch immer Air-Alsie-Flugnummern. Der dänische Carrier stellte vor einigen Tagen klar, dass man mit Green Airlines keinen Vertrag abgeschlossen hat. Kurz darauf entfernte das Start-Up sämtliche Air-Alsie-Fotos und –Logos von der Homepage. Nun sind Abbildungen von Maschinen der französischen Chalair zu sehen. Auch ist nicht mehr die Rede von ATR 72-500, sondern von ATR 42-500 und Beech 1900D. Chalair verfügt über zwei ATR72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-300. Weiters besteht die Flotte aus acht Beech 1900D, die jedoch seit einiger Zeit nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Green Airlines erklärte, dass die die neuen Flugnummern ab 22. Oktober 2020 im Reservierungssystem sichtbar sein werden. Sofern die Sitzplatzauswahl korrekte Werte anzeigt, scheint die Buchungslage äußerst schwach zu sein.

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Wizzair nimmt Karlsruhe-Pristina auf

Ab 14. Dezember 2020 wird Wizzair eine Nonstop-Verbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Pristina anbieten. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche bedient. Ab Deutschland bietet der Billigflieger diese Destination bereits ab Dortmund und Memmingen an. „So bieten wir vielen Menschen eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit, ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland zu erreichen und Freunde und Verwandte in beiden Ländern zu besuchen“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag und Freitag.

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Green Airlines lässt Hinweise auf Air Alsie verschwinden

Das deutsche Startup Green Airlines entfernte das Logo der dänischen Fluggesellschaft Air Alsie von seiner Homepage. Auch ist in den Beschreibungen nicht mehr die Rede von diesem Carrier. Lediglich im Reservierungssystem, das von Flixflight Worldticket zugekauft ist, sind weiterhin Flugnummern von Air Alsie ersichtlich. Das dänische Luftfahrtunternehmen hat keinen Vertrag mit Green Airlines abgeschlossen. So die kurze und simple Erklärung der dänischen Regionalfluggesellschaft. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erklärte gegenüber Aviation Direct, dass bislang keine offizielle Anmeldung des Flugplans getätigt wurde. In einem Statement brachte Green Airlines die französische Chalair ins Gespräch und beantwortete die Frage, ob und wann man mir Air Alsie einen Vertrag unterschrieben hat übrigens nicht. Sämtliche Fotos, die Flugzeuge von Air Alsie zeigen, wurden von der Green-Airlines-Homepage entfernt. Klickt man auf „unsere grüne ATR-Flotte“, so werden nun ältere Stock-Fotos in alter ATR-Werkslackierung angezeigt. Im Text findet sich nun der Hinweis, dass auch ATR42 eingesetzt werden sollen und man „für Strecken mit hoher Bedeutung aber gering zu erwartender Auslastung wird auf die Beechcraft 1900 zurückgegriffen“. Wer diese Flugzeuge betreiben soll, wird verschwiegen. Im Reservierungssystem werden zwar noch Flugnummern und der Operator-Hinweis Air Alsie verwendet, jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Dänen für das Startup fliegen werden. Chalair Aviation verfügt zwar über ATR42 und ATR72, jedoch wurden die Maschinen des Typs Beechcraft 1900D längst ausgeflottet. Auf Anfrage gab man sich überrascht von Green Airlines als Operator ins Spiel gebracht zu werden und betonte, dass man mit diesem Unternehmen keinen Vertrag abgeschlossen habe. Weiteren Kommentar wollte das französische Luftfahrtunternehmen nicht

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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FKB-Chef Jung: „Reisen in Europa muss wieder ohne ‚Grenzen‘ möglich sein“

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) befindet sich nur einen gefühlten Steinwurf von der französischen Grenze entfernt und ist der zweitgrößte Airport Baden-Württembergs. Die 3.000 Meter lange Piste erbte man von der Royal Canadian Air Force, die hier bis 1993 einen Stützpunkt unterhielt. Nach durchaus turbulenten ersten Jahren als Zivilflughafen, die insbesondere dem ungünstigen Umstand geschuldet waren, dass die damalige Baden-Airpark AG einen windigen privaten Eigentümer hatte, der mit der Flowtex AG für einen schweren Wirtschaftsskandal sorgte, entwickelte sich der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) seit dem Jahr 2001 unter neuen Eigentümern solide weiter. Der Stuttgart Airport hält zwei Drittel und die übrigen Anteile befinden sich in den Händen der Region. Der Baden-Airpark war – wie viele andere Regionalflughäfen auch – von vielen Veränderungen im Flugverkehr betroffen. Fluggesellschaften kamen und gingen, wichtige Strecken gingen verloren, weil der Operator Pleite ging oder aber aus verschiedenen Gründen die Route aufgab. Tägliches Airport-Business eben. Doch die Corona-Krise war und ist auch in Karlsruhe/Baden-Baden eine noch nie dagewesene Situation. Geleitet wird die Baden-Airpark GmbH seit 19 Jahren von Manfred Jung, der mit Jahresende einen neuen „Job“ antreten wird: Der Manager wird in den wohlverdienten Ruhestand treten. Sein Nachfolger wird Uwe Kotzan, der zuletzt Geschäftsführer am Flughafen Erfurt war, sein. Im Gespräch mit Aviation.Direct erklärt Jung warum Reisen ohne Grenzen in Europa wieder möglich sein muss, welche Fragen sich hinsichtlich Schnelltests stellen und wie am Baden-Airpark der Lockdown und die Krise empfunden wurden. Durch die Vielzahl an Risikogebieten fährt der Luftverkehr seit Mitte August aber wieder herunter. Die

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