Lauda Europe

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Wien: Lauda Europe kündigt Ultra-Kurzstreckenziel Kosice an

Auf der Strecke Wien-Kosice bekommt Austrian Airlines ab November 2021 Konkurrenz, denn Ryanair wird diese Route zweimal wöchentlich anbieten. Als Fluggerät sollen Airbus A320 von Lauda Europe zum Einsatz kommen. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt rund 365 Kilometer Luftlinie oder etwa 500 Kilometer auf der Straße. Künftig werden sich zwei Carrier matchen, wobei der Umstand, dass Lauda Europe an den Verkehrstagen Freitag und Montag fliegen will, auf die Zielgruppe Wochenpendler hindeutet. Möglicherweise will man in Österreich arbeitende Ostslowaken von der Straße in die Luft bringen. Tickets sind derzeit ab rund 17 Euro oneway im Verkauf. Der Mitbewerber Austrian Airlines verlangt deutlich höhere Einstiegspreise, wobei Catering und Gepäck ebenfalls extra zu bezahlen sind. Amman soll reaktiviert werden Als Laudamotion hatte der Ryanair-Konzern ab Wien die Destination Amman kurzzeitig im Programm. Diese wurde nach nur einer Wintersaison nicht fortgeführt. Nun will man unter dem Brand der Mainline einen neuen Anlauf versuchen. Ab 2. November 2021 sollen Airbus A320 von Lauda Europe an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Hauptstädten pendeln. Der Einstiegspreis der Tickets beträgt derzeit rund 30 Euro oneway. Zahlreiche Fluggesellschaften haben bereits durchaus umfangreiche Winterangebote vorgestellt, jedoch bleibt es – auch im Hinblick auf die Ereignisse im Winterflugplan 2020/21 – abzuwarten wie sich die Politik bezüglich Einreise- und Quarantänebestimmungen verhalten wird. Sollten wie im Vorjahr drastische Verschärfungen kommen, ist damit zu rechnen, dass viele angekündigte Routen mangels Nachfrage nicht aufgenommen werden bzw. auf Bestandsstrecken Kürzungen oder gar temporäre Einstellungen kommen könnten. Noch sind die weitere Entwicklung

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Winterflugplan: Ryanair baut in Karlsruhe aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt den Winterflugplan 2021/22 ab Karlsruhe/Baden-Baden auf. Unter anderem bietet man die portugiesische Hauptstadt Lissabon neu zweimal pro Woche an. Der Carrier will weiters ab diesem Airport nach Teneriffa-Süd, Stockholm-Arlanda, Sevilla, Kiew-Borispil, Fes, Valencia, Agadir und Zagreb fliegen. Die Durchführung der Verbindungen erfolgt überwiegend durch die Tochtergesellschaft Malta Air. Die Zagreb-Route wird auch mit Fluggerät von Lauda Europe bedient. Nicht alle Routen, die Ryanair als “neue Strecke” angekündigt hat, sind tatsächlich eine Premiere im FKB-Flugplan. Viele hatte der Lowcoster bereits in der Vergangenheit im Angebot, jedoch aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Manche wurden auch von Mitbewerbern bedient.

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Lauda musste wegen Unwetter nach Bratislava ausweichen

Die Fluggesellschaft Lauda Europe musste am Mittwoch auf Flug FR1325 eine unfreiwillige Ausweichlandung in Bratislava vornehmen. Der aus Paris-Beauvais kommende Airbus A320 wurde knapp 1,5 Stunden später als LW32 nach Wien überstellt. Ursache des unfreiwilligen „Ausflugs“ der 9H-LAX war laut Lauda Europe, dass zum Zeitpunkt der in Wien geplanten Landung ein starkes Gewitter die Nutzung des Airports unmöglich gemacht hatte. Daher entschied sich der Kapitän zunächst im nahegelegenen Bratislava, das vom Unwetter nicht betroffen war, zu landen. Im wahrsten Sinne des Wortes wartete man in der Slowakei „bessere Zeiten“ ab und flog dann etwa 1,5 Stunden später an das eigentliche Ziel, Wien-Schwechat. Ausweichlandungen wegen Unwettern kommen in der Luftfahrt öfters vor. Schlechtes Wetter, das sicheres Fliegen unmöglich macht, ist in der EU-VO 261/2004 als außergewöhnlicher Umstand festgehalten. Gelingt der Airline der Nachweis, dass Verspätung oder Ausfall ein Unwetter als Ursache haben, so haben Reisende keinen Anspruch auf Ausgleichsleistungen. Die Betreuungsleistungen und das Recht auf Ersatzbeförderung sind davon unberührt.

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FK Austria Wien flog mit Lauda zum Match in Island

Im Auftrag des österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien führte die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Charterflüge nach Keflavik durch. Die Mannschaft flog am 28. Juli 2021 nach Island. Unter der Flugnummer FR9990 ging es am Mittwoch für die Profifußballer der Wiener Austria mit der 9H-LMG von Wien nach Keflavik. In Island trafen die Sportler im Europacup auf Breidablik. Das Fußballmatch haben die Österreicher nicht gewonnen. Der Rückflug wurde am Donnerstag als FR9991 durchgeführt. Lauda Europe parkte die Maschine während dem Aufenthalt des FK Austria Wien auf dem isländischen Flughafen Keflavik. Der Airbus A320 wurde daher zwischen den beiden Flügen nicht zurück zur Basis geholt. Seit einiger Zeit forciert Lauda Europe das Chartergeschäft. Firmenchef David O’Brien erklärte im Juli 2021 gegenüber Aviation Direct, dass man bereits zahlreiche Verträge an Land ziehen konnte. Künftig will man in diesem Segment stärker vertreten sein.

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Lauda baut in Zagreb aus – Ryanair kassiert Korb in Tuzla

Die von Lauda Europe betriebene Ryanair-Basis in Zagreb soll im Dezember 2021 weiter ausgebaut werden. Der Konzern kündigt zahlreiche neue Strecken, darunter auch Basel, an. Diese sollen schrittweise ab 1. Dezember 2021 aufgenommen werden. Zu den neuen Routen zählen: Manchester, Malaga, Dublin, Thessaloniki, Basel, Eindhoven, Paphos, Luqa und Neapel. Diese sollen überwiegend mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient werden. Zum Start der Basis werden zwei Flugzeuge dieses Typs fix in der kroatischen Hauptstadt stationiert. Weiters fliegen die Konzernschwestern Ryanair DAC, Malta Air und Buzz von anderen Bases her nach Zagreb hinein. Mit den Maschinen von Lauda Europe baut Ryanair in Zagreb und Zadar je eine neue Basis auf. Weiters wird auf dem britischen Flughafen London-Stansted künftig ebenfalls die Airbus-fliegende Tochtergesellschaft tätig sein, berichtet Aviation Direct. Ryanair kassiert Korb in Tuzla Während der irische Lowcoster in Kroatien fulminante Ankündigen machen kann, läuft es in Tuzla gelinde gesagt suboptimal. Die Regionalregierung setzt lieber auf den Mitbewerber Wizz Air und weigerte sich mit Ryanair einen entsprechenden Vertrag zu unterschreiben. Dieser hätte es ermöglicht, dass neue Strecken – beispielsweise nach Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze – aufgenommen werden können. Auch Malta, Stockholm und Memmingen waren geplant. Nach dem negativen Bescheid der Regionalregierung wurde der Verkauf von Tickets umgehend eingestellt. Auch der Chef des Airports, Esed Mujačić, musste zwischenzeitlich abtreten, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Wizz Air hingegen erhielt die für die ab Tuzla geplante Expansion notwendigen Genehmigungen. Aus welchem Grund diese Ryanair verweigert wurde, teilte die Regionalregierung der Region Tuzla nicht mit. Mit jener in Banja-Luka konnte der

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Lauda Europe kündigt Basis in London-Stansted an

Die Fluggesellschaft Lauda Europe wird auf dem Flughafen London-Stansted eine weitere Basis eröffnen. Derzeit unterhält man solche in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb und Zadar. Gesucht werden Airbus A320-Piloten mit Arbeitserlaubnis des Vereinigten Königreichs. Nach Zadar und Zagreb handelt es sich um die dritte neue Basis, die Lauda Europe heuer eröffnet. Vor Ort werden mehrere Airbus A320 stationiert, die im Auftrag der Ryanair DAC fliegen werden. An diesem Airport sind auch Flugzeuge von Ryanair UK und Ryanair DAC stationiert. Derzeit sucht Lauda Europe für die künftige Basis Stansted Piloten und Erste Offiziere. Das OCC soll bereits im August 2021 durchgeführt werden. Aufgrund des Brexits darf die maltesische Fluggesellschaft ab UK nur Ziele in der Europäischen Union ansteuern. Domestic und andere Staaten sind tabu. Hierfür rief Ryanair den UK-Ableger Ryanair UK ins Leben.

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Bist ein Schaf oder ein Wolf? Vida kritisiert Verkaufsdruck bei Lauda Europe

Interne Rundschreiben von Lauda Europe bzw. des Vorgängers Laudamotion sorgen immer wieder für Verwunderung. Zuletzt wurde seitens des für Wien zuständigen Base-Supervisors erheblicher Verkaufsdruck auf das Kabinenpersonal ausgeübt. Dieser sorgte europaweit für hohe Wellen in Medien. Doch bereits im Frühjahr machte selbiger Manager auf eine ganz andere Art und Weise Druck, denn unter anderem forderte er, dass den Passagieren mehr Alkohol angeboten werden soll. Aviation Direct berichtete damals auch auf Grundlage der neuen “Servicepläne”, dass der Verkauf von alkoholischen Getränken eine besondere Priorität hat und auf vielen Strecken noch vor allen anderen Produkten durchgeführt werden soll. Die Art und Weise, in der seitens Base-Supervisor P., der im Vorjahr einer der Rädelsführer der beiden Demonstrationen war, versucht zu motivieren und gleichzeitig Drohungen ausspricht, erinnert in den letzten Monaten immer wieder an Methoden von Drückerkolonnen. Beispielsweise solle man die Passagiere um mehr Umsatz an Board “jagen”, sprich so ziemlich alles anbieten und so oft wie möglich. Gar wurde geschrieben, ob man ein Schaf oder ein Wolf sein will. Die Gewerkschaft Vida hält die Ausbrüche des für Wien zuständigen Base-Managers für untragbar. Dazu Fachbereichsobmann Daniel Liebhart: „Wenn Michael O’Leary so mit seinen Beschäftigten kommunizieren lässt, dann erinnert das sehr an moderne Sklaverei und nicht an moderne Arbeitsbedingungen. Das wirft die Frage auf, ob O’Leary Vorsitzender einer Fluggesellschaft oder einer Jagdgesellschaft ist? Der Milliardär O’Leary lässt in seinem Unternehme ein Klima der Angst zu. Das treibt die Beschäftigten sogar so weit, die Waren aus dem Bordverkauf selbst zu kaufen, um ihre Jobs nicht zu

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Kommentar: Grüngewaschene 737-300 und Einkaufen im Schlaf – geht’s noch?

In den letzten Tagen gab es in der Luftfahrt mal wieder einige äußerst merkwürdige Facetten. Beispielsweise vermarktet das Charterunternehmen Flüge, die mit fast 30 Jahre alten Boeing 737-300 durchgeführt werden als umweltfreundlich und „grün“ oder aber bei Lauda hat der für Wien zuständige Base-Supervisor mutmaßlich vergessen, dass er für eine Airline und nicht für eine Drückerkolonne oder einen Geheimdienst arbeitet. Green Airlines ist – anders als es der Name vermuten lässt – keine Fluggesellschaft, denn man hat kein AOC und keine Betriebsbewilligung. Man chartert in die Jahre gekommene Maschinen und vermarktet die Sitzplätze auf eigene Rechnung. Durch das „Greenwashing“ im Marketing stellt man Embraer 190, Airbus A319 und sogar fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 als „grün“ dar. Niemand kann die angeblichen Kompensationen und Projekte, die auf der Homepage dargestellt werden, überprüfen. Bemerkenswerterweise verliert das Unternehmen, das seinen Sitz in Karlsruhe bei einem einschlägigen Briefkastenanbieter hat, auch schon länger kein Wort mehr darüber was man denn nun so super für die Umwelt macht. Anbieter wechselt „Flugpartner“ wie Unterwäsche Auffällig ist, dass dieses Charterunternehmen die Fluggesellschaften, die gechartet werden, regelrecht wie Unterwäsche auswechselt. Zunächst sollte Air Alsie fliegen, doch diese stieg dem Vernehmen nach noch vor dem Erstflug aus. Chalair führte wenige Legs zwischen Karlsruhe und Sylt doch, ehe dann kurze Zeit PAD Aviation mit Businessjets unterwegs war und dann German Airways mit Embraer 190. Nun rückte am Donnerstag eine fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 der bulgarischen ALK Air an. Dieser Maschinentyp ist ein regelrechter Spritfresser und in keiner Art

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Gewerkschaft empört über neue Schikanen bei Lauda Europe

Die Gewerkschaft Vida zeigt sich in einer ersten Reaktion empört auf den Verkaufsdruck, den die Stationsleitung der Lauda-Europa-Basis-Wien auf die Flugbegleiter ausübt. Aviation Direct berichtete unter anderem, dass die Mitarbeiter laut einem Rundschreiben rechtfertigen müssen, wenn zwischen zwei Verkaufstransaktionen mehr als 15 Minuten vergehen. „Den Beschäftigten Angst machen, bleibt weiterhin das Motto des Ryanair-Konzerns“, verurteil Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, diese Methoden. „Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter kaufen jetzt vor lauter Angst mit ihren Hungerlöhnen Produkte aus dem Bordverkauf. Sonst droht ihnen der Rausschmiss aus dem Unternehmen.“ In dieses Bild passe auch „wie gegossen, dass sich Ryanair mit dem Unternehmen Laudamotion aus Wien zurückgezogen hat, da es einen Betriebsrat und Kollektivvertrag hatte. Das war dem Ryanair-Konzern schon immer ein Dorn im Auge, der die geregelten Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechte der Belegschaft in Wien mit der Gründung des Unternehmens Lauda Europe in der Steueroase Malta umgeht“, sagt Liebhart. Der Gewerkschafter ist der Ansicht, dass die Bundesregierung handeln muss. Dazu sagte er unter anderem, dass die neuen Anordnungen bei Ryanair „erneut die Dringlichkeit der Frage auf, wann die zuständigen in der Bundesregierung, Ministerin Gewessler und Staatssekretär Brunner, endlich wie versprochen Regeln gegen das moderne Sklaventum bei Billigairlines zusammenbringen“ zeigen. Weiters erneuert Liebhart die Forderung nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Dieser soll – so der Gewerkschafter – „mittelalterliche Arbeitsbedingungen in der Luftfahrt“ verhindern.

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Lauda-Europe-Flugbegleiter: Verkaufsdruck und Überwachung massiv erhöht

Vergehen zwischen zwei Onboard-Sales mehr als 15 Minuten, so hat dies bei der Basis Wien der Lauda Europe künftig ein Nachspiel für Flugbegleiter. Die Stationsleitung übt in einem internen Anschreiben massiven Druck auf das Kabinenpersonal aus. Besagtes Rundschrieben, das vom für Wien zuständigen Base Supervisor unterfertigt ist und Aviation Direct vorliegt, liest sich wie eine Mischung aus Verkaufsdruck einer Drückerkolonne und Methoden einer alten Geheimpolizei. Besonders bedenklich erscheint dabei der Umstand, dass aus der Überwachung der Mitarbeiter nicht nur kein Hehl gemacht wird, sondern auch noch die Verschärfung angekündigt wird. Dabei geht es nur um wenige Cent, denn laut Anschreiben liegt der durchschnittliche Onboard-Umsatz pro Fluggast bei 1,07 Euro. Der Base Supervisor will aber, dass dieser im Schnitt auf 1,70 Euro steigt. Als Referenz wird angeführt, dass der durchschnittliche Umsatz in der flugschwachen Zeit bei 1,86 Euro gelegen haben soll. Angesichts steigender Passagierzahlen bezeichnet dies der Base Supervisor für Wien als „inakzeptabel“. In nachstehender Tabelle sind – unter der Annahme vollbesetzter Maschinen – die durchschnittlichen Einkünfte aus dem Bordverkauf dargestellt. Diese soll die Geringfügigkeit der Beträge, wegen derer Druck auf das Kabinenpersonal ausgeübt wird, illustrieren. Umsatz / PAX Passagiere A320 Gesamt 1,07 Euro 180 192,6 Euro 1,70 Euro 180 306 Euro 1,86 Euro 180 334,8 Euro Um die Art und Weise wie der für Wien zuständige Base-Supervisor mit den Lauda Europe-Flugbegleitern kommuniziert unverfälscht darstellen zu können, werden im weiteren Verlauf dieses Artikels alle Zitate im englischsprachigen Original publiziert. Zum durchschnittlichen Umsatz schreibt der Manager an die Flugbegleiter: „This is unacceptable

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