Luftfahrt

Weitere Artikel aus der Rubrik

Luftfahrt

Egypt Air erweitert Langstreckenflotte mit geleastem A330-200

Die ägyptische Nationalfluggesellschaft Egypt Air baut ihre Langstreckenflotte weiter aus. Wie das Portal News Aero berichtet, hat die Airline einen weiteren Airbus A330-200 in ihre Flotte aufgenommen. Die 17 Jahre alte Maschine traf am 25. April in Kairo ein. Zuvor war das Flugzeug unter anderem für Hi Fly Malta und Gullivair im Einsatz und wird nun von der Leasinggesellschaft DAE Capital an Egypt Air vermietet. Dieser neue Airbus A330-200 ergänzt die bestehende Langstreckenflotte von Egypt Air, die bereits aus vier A330-200, vier A330-300, fünf Boeing 777-300 ER und acht Boeing 787-8 besteht. Zudem umfasst die aktuelle Flotte drei Airbus A320neo und 14 Airbus A220. Perspektivisch plant die Fluggesellschaft eine weitere Verjüngung und Erweiterung ihrer Langstreckenkapazitäten durch die bereits bestellte Lieferung von zehn Airbus A350-900. Die Aufnahme des geleasten Airbus A330-200 ermöglicht es Egypt Air, ihr Angebot auf Langstreckenverbindungen flexibler zu gestalten und möglicherweise Frequenzen zu erhöhen oder neue Destinationen aufzunehmen, bis die bestellten A350-900 eintreffen. Die A330-200 ist ein bewährter Langstreckenflugzeugtyp, der eine Reichweite von bis zu 13.450 Kilometern bietet und somit Routen nach Europa, in den Mittleren Osten, weite Teile Asiens sowie an die Ostküste Amerikas bedienen kann. Die Modernisierung und Erweiterung der Flotte ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Egypt Air, ihre Position im afrikanischen und internationalen Luftverkehr zu stärken.

weiterlesen »

Saudi-Arabische Fluggesellschaft Riyadh Air sucht Kabinenpersonal in Belgrad

Die neue staatliche Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Riyadh Air, veranstaltet ihre erste Rekrutierungsveranstaltung für Kabinenpersonal in Belgrad. Diese Veranstaltung ist Teil einer umfassenden internationalen Kampagne, um ein Team für den Betriebsstart der Airline in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 zusammenzustellen. Riyadh Air sucht in Belgrad nach Personen, die eine Leidenschaft für herausragenden Service mitbringen und das Engagement der Fluggesellschaft für „Hafawa“ verkörpern sollen – eine herzliche und authentische arabische Gastfreundschaft. Bewerber müssen mindestens 21 Jahre alt sein, fließend Englisch sprechen und über einen High-School-Abschluss oder höher verfügen. Weitere Voraussetzungen sind eine Mindestkörpergröße von 160 cm bei einer Armreichweite von 212 cm, Schwimmfähigkeit und mindestens ein Jahr Berufserfahrung im direkten Kundenkontakt. Ausgewählte Kandidaten erwartet eine umfassende Schulung sowie ein Umzug in die saudi-arabische Hauptstadt Riad. Die Wahl von Belgrad als einer der ersten Orte für diese Rekrutierungsveranstaltung unterstreicht die Bedeutung des europäischen Arbeitsmarktes für die ambitionierten Pläne von Riyadh Air. Die neue Fluggesellschaft zielt darauf ab, eine globale Präsenz aufzubauen und Riad zu einem wichtigen Drehkreuz für den internationalen Flugverkehr zu entwickeln. Die Anforderungen an das Kabinenpersonal deuten auf einen hohen Anspruch an Professionalität und Servicequalität hin, um das von der Airline propagierte Konzept der arabischen Gastfreundschaft umzusetzen.

weiterlesen »

Korean Air baut Forschungszentrum für Luftfahrt in Bucheon

Korean Air plant eine bedeutende Investition in die Zukunft der Luftfahrt. Das Unternehmen gab den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Bucheon, Provinz Gyeonggi, Südkorea, bekannt. Mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Billionen Koreanischen Won (KRW) soll in den kommenden Jahren ein Zentrum für urbane Mobilität und Flugsicherheit entstehen, das als wichtiger Knotenpunkt für Innovationen in der koreanischen Luft- und Raumfahrtindustrie dienen soll. Die neue Einrichtung, deren erster Spatenstich für 2027 und die Inbetriebnahme für Mai 2030 vorgesehen ist, wird sich über eine Fläche von rund 65.800 Quadratmetern erstrecken. Dies entspricht in etwa der Grösse von zehn Fussballfeldern. Das Zentrum wird voraussichtlich über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen, darunter Forscher und Ausbilder. Es soll die Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungskapazitäten von Korean Air erheblich erweitern, insbesondere im Hinblick auf die geplante Integration mit Asiana Airlines. Das Projekt umfasst drei Hauptbereiche: ein Forschungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV), das sich auf fortschrittliche Software und künstliche Intelligenz konzentrieren wird; ein Flugtrainingszentrum, das mit 30 Flugsimulatoren zur grössten Pilotenausbildungsstätte Asiens ausgebaut werden soll und Kapazitäten für die Schulung von bis zu 21.600 Piloten jährlich bieten wird; sowie ein Zentrum für Sicherheitserfahrung, das sowohl die Arbeitssicherheit des Airline-Personals verbessern als auch Schulungsprogramme für die lokale Gemeinschaft anbieten soll. Die Vertragsunterzeichnung zwischen Korean Air und der Stadt Bucheon fand am 30. April im Bucheon Arts Center statt. An der Zeremonie nahmen hochrangige Vertreter beider Seiten sowie der Korea Land and Housing Corporation und der Bucheon Urban Development Corporation teil. Korean Air betont, dass dieses Projekt mehr als nur

weiterlesen »

Austrian Airlines im ersten Quartal 2025: Solides Fundament für einen reisestarken Sommer?

Trotz eines erwartungsgemäß negativen Ergebnisses im ersten Quartal 2025 zeigt sich Austrian Airlines optimistisch für die bevorstehenden Sommermonate. Mit gezielten Investitionen in Technik, Service und Markenidentität bereitet sich die Fluggesellschaft auf eine intensive Reisesaison vor. Im traditionell schwachen ersten Quartal verzeichnete Austrian Airlines einen bereinigten EBIT von minus 111 Millionen Euro. Dies stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von minus 122 Millionen Euro dar. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 458 Millionen Euro, während die Gesamterlöse um 15 Prozent auf 477 Millionen Euro zunahmen. Die Betriebsausgaben erhöhten sich um 9 Prozent auf 588 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl blieb mit rund 6.200 nahezu konstant. Mit 2,5 Millionen beförderten Passagieren blieb die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die angebotenen Sitzkilometer stiegen um 10 Prozent auf 5,7 Milliarden, während die Auslastung um 3,1 Prozentpunkte auf 73,9 Prozent zurückging. Die Anzahl der Flüge erhöhte sich um 9 Prozent auf 24.246. Technologische Innovation: Einführung der „Haifischhaut“-Technologie Ein bedeutender technischer Fortschritt war die Ausstattung von vier Boeing 777-200ER mit der sogenannten „Haifischhaut“-Technologie. Diese spezielle Oberflächenbeschichtung, entwickelt in Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik und der Industrie, reduziert den Luftwiderstand und führt zu einer Treibstoffeinsparung von etwa einem Prozent pro Flug. Insgesamt erwartet Austrian Airlines dadurch eine Einsparung von mehreren tausend Tonnen Treibstoff in den kommenden Jahren. Diese Maßnahme zielt in erster Linie auf betriebliche Effizienz und technische Modernisierung ab. Nach einer umfassenden Reparatur kehrte ein Airbus A320neo, der im Vorjahr durch ein ungewolltes Fahrwerksereignis am Boden beschädigt wurde, Ende März 2025 in den

weiterlesen »

Groupe ADP meldet deutliches Umsatzwachstum im ersten Quartal 2025

Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP, der unter anderem die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly betreibt, hat im ersten Quartal 2025 einen deutlichen Umsatzanstieg von 12,2 Prozent auf 1.486 Millionen Euro verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, trugen alle Geschäftsbereiche zu diesem Wachstum bei, wobei der Einzelhandel und die Dienstleistungen mit einem Plus von 14,8 Prozent sowie das internationale Geschäft und die Flughafenentwicklungen mit 15,9 Prozent besonders stark zulegten. Auch das Luftfahrtgeschäft (+7,4%) und der Immobilienbereich (+7,2%) entwickelten sich positiv. Das Passagieraufkommen der Groupe ADP stieg im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent auf insgesamt 82,1 Millionen Fluggäste. An den Pariser Flughäfen wurde ein Zuwachs von 4,5 Prozent registriert. Der Vorstandsvorsitzende Philippe Pascal zeigte sich zufrieden mit der soliden Leistung des Unternehmens und verwies auf Fortschritte bei wichtigen Projekten, darunter eine öffentliche Konsultation zur zukünftigen Entwicklung des Flughafens Paris-Charles de Gaulle. Die Groupe ADP bestätigte ihre finanziellen Ziele für das Gesamtjahr 2025 und kündigte an, bis Ende des Jahres eine neue zehnjährige Wirtschaftsregulierungsvereinbarung vorzuschlagen. Diese Vereinbarung dürfte die Rahmenbedingungen für den Betrieb der Flughäfen in den kommenden Jahren festlegen. Die positive Entwicklung im ersten Quartal deutet darauf hin, daß sich der Luftverkehrssektor nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre weiter erholt und die Reiselust wieder zunimmt. Die Wachstumszahlen der Groupe ADP spiegeln einen allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrtbranche wider, die von einer steigenden Nachfrage nach Flugreisen profitiert. Neben dem Passagiergeschäft tragen auch die Einnahmen aus dem Einzelhandel und anderen Dienstleistungen an den Flughäfen maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Die geplante neue Wirtschaftsregulierungsvereinbarung

weiterlesen »

Cargolux erhält Entschädigung von der Europäischen Kommission

Die Luxemburger Frachtfluggesellschaft Cargolux hat eine Entschädigung in Höhe von 9.167.720,98 Euro von der Europäischen Kommission erhalten. Dies geht aus einem Entwurf der Änderungen zum EU-Haushalt 2025 hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde. Der Betrag entspricht der Erstattung von Zinsen auf Kartellstrafen, die gegen die Fluggesellschaft verhängt wurden, deren Höhe jedoch im Nachhinein reduziert oder aufgehoben wurde. Der Fall hat eine lange juristische Geschichte, die bis ins Jahr 2010 zurückreicht und auf die praktizierte illegale Praxis von Frachtfluggesellschaften zurückzuführen ist. Doch die Rückzahlung der Zinsen stellt einen Schlussstrich unter einen langwierigen Streit zwischen Cargolux und der Europäischen Kommission dar. Die Ausgangslage: Das Kartellverfahren und die Strafen Im Jahr 2010 verhängte die Europäische Kommission eine Sammelstrafe von insgesamt 799 Millionen Euro gegen elf Luftfrachtgesellschaften, darunter auch Cargolux, wegen der Beteiligung an einem Kartell. Dieses Kartell hatte von 1999 bis 2006 Preissurkosten für Luftfracht in Europa koordinierte. Konkret ging es um illegale Absprachen bei der Festlegung von Zuschlägen für die Luftfrachtpreise. Die betroffenen Fluggesellschaften, darunter prominente Namen wie Lufthansa, Air France-KLM und Cargolux, wurden wegen dieser wettbewerbswidrigen Praktiken zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. Cargolux erhielt damals eine Geldbuße in Höhe von 79,9 Millionen Euro (rund 90,5 Millionen US-Dollar). Allerdings konnte das Unternehmen die Höhe der Strafe nicht sofort anfechten, da die Kommission die rechtlichen Schritte und den Hintergrund des Verfahrens als ausreichend belegbar einstufte. Dennoch gab es über die Jahre hinweg verschiedene rechtliche Herausforderungen und Berufungen, die das Urteil teilweise infrage stellten. Der Weg zur Entschädigung: Ein jahrelanger Rechtsstreit Die Auseinandersetzungen zwischen Cargolux und

weiterlesen »

Handelskonflikt belastet Tourismus und Luftfahrt

Der anhaltende Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten hinterläßt deutliche Spuren in der globalen Wirtschaft, wobei insbesondere die Tourismus- und Luftfahrtbranche unter den Auswirkungen leidet. Eine aktuelle Analyse des Kreditversicherers ACREDIA in Zusammenarbeit mit Allianz Trade warnt vor negativen Folgen wie steigenden Kosten für Fluggesellschaften, Produktionsengpässen bei Flugzeugen und einer sinkenden Reiselust, ausgelöst durch neue US-Zölle und politische Unsicherheit. Die Analyse zeigt einen deutlichen Rückgang der Touristenzahlen aus Westeuropa in die USA. Im März 2025 sank die Zahl der Reisenden aus dieser Region um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark betroffen waren Touristen aus Deutschland mit einem Rückgang von 28 Prozent, gefolgt von Spanien mit 25 Prozent, wie Daten des National Travel and Tourism Office (NTTO) belegen. Die Vereinigten Staaten sind traditionell ein wichtiges Ziel im internationalen Tourismus, was die Abhängigkeit vieler Fluggesellschaften vom US-Geschäft unterstreicht. Auch hier macht sich die schwächere Nachfrage bemerkbar, mit einem Rückgang der durchschnittlichen Auslastung auf Transatlantikflügen von 84 Prozent zu Jahresbeginn auf nur noch 78 Prozent. Trotz dieser Herausforderungen scheinen europäische Fluggesellschaften laut ACREDIA-Vorstand Michael Kolb vergleichsweise gut positioniert zu sein. Gesunkene Kerosinpreise und stabilere Margen lassen für 2025 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von zehn Prozent erwarten. Allerdings belasten steigende Flugzeugpreise und begrenzte Produktionskapazitäten die Airlines. Der globale Auftragsbestand an Flugzeugen erreichte Ende 2024 einen historischen Höchststand von rund 17.000 Maschinen, was zu verlängerten Lieferzeiten und prognostizierten Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent bis zum Jahr 2030 führt. Kolb betont, daß die aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen die Erholung der Luftfahrtbranche nach der Pandemie abrupt bremsen.

weiterlesen »

Ryanairs Abgang aus Billund: Deutlicher Preisanstieg bei Europaflügen

Die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, den dänischen Flughafen Billund zum 1. April dieses Jahres nicht mehr anzufliegen, hat weitreichende Folgen für die Preisgestaltung auf europäischen Flugrouten. Wie der aktuelle dänische Luftfahrt-Preisindex zeigt, sind die Ticketpreise für europäische Ziele von Billund aus im Durchschnitt um 87 Prozent gestiegen. Einzelne Verbindungen verzeichnen sogar Preissteigerungen von bis zu 1.100 Prozent. Während andere dänische Flughäfen wie Kopenhagen und Aalborg nur moderate Preiszuwächse verzeichnen, erlebt Billund eine beispiellose Verteuerung. Eine Analyse der Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung gibt Aufschluß über die veränderte Wettbewerbssituation im europäischen Luftverkehr. Ryanairs Rückzug und seine Folgen Ryanair, bekannt als aggressive Low-Cost-Airline mit einem dichten Streckennetz in Europa, hatte über Jahre hinweg zahlreiche Verbindungen von Billund angeboten. Ziele wie London, Barcelona oder Rom waren für Reisende aus Jütland besonders günstig und leicht erreichbar. Mit dem abrupten Rückzug der Fluggesellschaft entfällt nun ein erheblicher Teil des günstigen Flugangebots, was unmittelbare Auswirkungen auf die Preissetzung der verbliebenen Anbieter hat. Insbesondere die aufgelassenen Strecken, auf denen Ryanair zuvor operierte, sind von drastischen Preissteigerungen betroffen. Laut Angaben des dänischen Luftfahrt-Preisindexes haben sich die Tarife auf manchen Routen um bis zu 1.100 Prozent erhöht. Beispielsweise kostete ein Ticket von Billund nach London vor Ryanairs Rückzug durchschnittlich etwa 150 Kronen; heute müssen Reisende oftmals mehr als 1.800 Kronen bezahlen – und das oftmals mit Umstieg. Lufthansa profitiert: Umstiege als neue Normalität Die direkten Verbindungen, die Ryanair bislang anbot, sind kaum ersetzt worden. Stattdessen dominieren jetzt Flüge mit mindestens einem Zwischenstop, meist über große europäische Drehkreuze wie

weiterlesen »

Easyjet ernennt Elyes Mrad zum neuen Direktor

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat Elyes Mrad zum neuen nicht geschäftsführenden Direktor ihres Vorstands sowie zum Mitglied des Prüfungsausschusses ernannt. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Mrad seine neue Position zum 1. Juni antreten. Er folgt damit auf Detlef Trefzger, der den Vorstand auf eigenen Wunsch verlassen wird. Elyes Mrad bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Branchen mit in seine neue Rolle bei Easyjet ein. Vor seiner Ernennung war er in leitenden Positionen in internationalen Unternehmen tätig. Seine Expertise in Bereichen wie Finanzen und Unternehmensführung soll den Vorstand von Easyjet weiter stärken und zur strategischen Ausrichtung der Fluggesellschaft beitragen. Die Ernennung erfolgt zu einer Zeit, in der die europäische Luftfahrtbranche weiterhin mit verschiedenen Herausforderungen und Chancen konfrontiert ist. Der scheidende Direktor Detlef Trefzger hatte dem Vorstand von Easyjet über einen längeren Zeitraum angehört. Sein Ausscheiden erfolgt auf eigenen Wunsch, wie das Unternehmen präzisierte. Easyjet dankte Trefzger für seine geleisteten Dienste und sein Engagement während seiner Amtszeit. Die Nachfolge durch Elyes Mrad soll einen nahtlosen Übergang gewährleisten und die Kontinuität im Vorstand sicherstellen. Die Aufgaben eines nicht geschäftsführenden Direktors umfassen die Überwachung der Geschäftsleitung und die Mitwirkung an strategischen Entscheidungen des Unternehmens. Die Mitgliedschaft im Prüfungsausschuss beinhaltet zudem eine besondere Verantwortung für die Finanzberichterstattung und die internen Kontrollsysteme von Easyjet. Mit der Bestellung von Elyes Mrad setzt Easyjet auf eine erfahrene Persönlichkeit zur weiteren Stärkung seiner Unternehmensführung.

weiterlesen »

Delta: 3.000 U.S.-Dollar für einen freiwilligen Verzicht

Ein seltener Vorfall am Flughafen Chicago O’Hare hat für Aufmerksamkeit gesorgt: Zwei Passagiere erhielten jeweils 3.000 US-Dollar von Delta Air Lines, weil sie freiwillig auf ihren Sitzplatz verzichteten. Der Hintergrund: Überbuchung und operative Anforderungen führten dazu, daß das Flugzeug nicht wie geplant mit voller Besatzung abheben konnte. Der Fall wirft ein Licht auf gängige Praktiken der Fluglinien und auf die Bereitschaft zur Kompensation in besonderen Fällen. Es geschah am Morgen des 21. April 2025. Der Osterreiseverkehr befand sich gerade auf seinem Höhepunkt, als Delta-Flug DL2041 von Chicago O’Hare nach Seattle starten sollte. Das Flugzeug, ein Airbus A220, war nahezu vollständig besetzt. Laut Angaben des Bodenpersonals stellte sich kurz vor dem Abflug heraus, daß das zulässige Startgewicht überschritten worden wäre, sollte die Maschine in voller Besetzung starten. Dies kann verschiedene Ursachen haben – etwa eine hohe Beladung mit Gepäck, zusätzliches Bordmaterial oder besondere Wetterbedingungen, die eine Gewichtsreduktion erzwingen. Zunächst wandte sich das Bodenpersonal an jene Passagiere, die sich noch im Gate-Bereich aufhielten. Man bot 1.700 US-Dollar für eine freiwillige Umbuchung auf einen späteren Flug nach Seattle. Einige Reisende nahmen das Angebot an. Doch die Zahl der benötigten Freiwilligen war damit nicht erreicht. Ein ungewöhnlich hohes Angebot an Bord In einer für Passagiere seltenen Situation betrat ein Delta-Mitarbeiter schließlich den bereits fertig bestiegenen Flieger. Ohne große Ankündigung informierte er die Fluggäste, daß zwei weitere Personen freiwillig auf ihren Platz verzichten müßten, um sogenannte „Treibstoffausgleichsmaßnahmen“ zu ermöglichen. Das neue Angebot lautete: 3.000 US-Dollar Kompensation für einen späteren Abflug. Wie ein Augenzeuge später in

weiterlesen »