Luftfahrt

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Saudia plant ehrgeizige Expansion von Flotte und Netzwerk trotz globaler Wirtschaftslage

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Saudia, hat kürzlich ihre Pläne für eine beschleunigte Erweiterung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes detailliert vorgestellt. Diese strategische Initiative umfasst sowohl umfangreiche Flugzeugbestellungen als auch die Einführung fortschrittlicher Technologien, mit dem Ziel, die Position der Fluggesellschaft im globalen Wettbewerb nachhaltig zu festigen. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der globale wirtschaftliche Unsicherheiten und insbesondere die von den Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump verhängten Zölle Industrien im gesamten Golfraum belasten. Während Donald Trump in der Golfregion weilte, um wirtschaftliche und militärische Abkommen zu fördern, demonstriert Saudia Stärke und Wachstumswillen. Beobachter vermuten, daß Trumps Reise auch darauf abzielt, Investitionen aus den Golfstaaten in die Vereinigten Staaten zu lenken. In diesem Kontext werden auch mögliche Verhandlungen über den Erwerb einer ehemaligen Boeing 747 aus Qatar diskutiert, was die Ambitionen Saudi-Arabiens im Luftfahrtsektor unterstreicht. Obwohl die von der Trump-Administration eingeführten Zölle die deutliche Zunahme des Flugverkehrs nach Jeddah nicht aufzuhalten vermochten, haben sie doch spürbare Auswirkungen auf das Königreich Saudi-Arabien und die umliegende Region. So wird berichtet, daß der Ölpreis um 16 Prozent gesunken ist, was zu einer Intensivierung der Ölförderung und Preissenkungen zur Steigerung der Einnahmen geführt hat. Ungeachtet dieser wirtschaftlichen Herausforderungen konnte Saudi-Arabien im bisherigen Jahr 2025 bereits vor der traditionellen Sommerreisezeit einen neuen Rekord im monatlichen Tourismus verzeichnen. Das saudische Ministerium für Tourismus registrierte in den Monaten Januar, Februar und März über drei Millionen internationale Reisende – eine Zahl, die zuvor noch nie erreicht wurde. Rekordnachfrage im internationalen Flugverkehr als Wachstumstreiber Arved von zur Muehlen,

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Goldeck-Flug plant Businessjet-Comeback

Die österreichische Fluggesellschaft Goldeck-Flug mit Sitz in Klagenfurt plant nach einer dreijährigen Pause die Wiederaufnahme ihres Geschäfts im Bereich der Geschäftsreisejets. Das Unternehmen bestätigte gegenüber der „Kleinen Zeitung“ die Absicht, eine Global Express XRS und eine Challenger 300 ihrer Flotte hinzuzufügen und veröffentlichte entsprechende Stellenanzeigen für Piloten. Geschäftsführer Thomas Schindler gab die genaue Identität der Flugzeuge zwar noch nicht preis, erklärte jedoch, daß beide von ihren Eigentümern aus der Flotte eines anderen österreichischen Betreibers übernommen würden. Recherchen zeigen, daß in Österreich derzeit fünf Global Express XRS Jets registriert sind, betrieben von Avcon Jet, Glock Aviation, International Jet Management und Sparfell Luftfahrt, sowie drei Challenger 300, die bei Sparfell und Avcon Jet im Einsatz sind. Stationierung in Wien und geplanter Betriebsbeginn im Juli 2025 Den Stellenanzeigen zufolge sollen beide Flugzeuge in Wien stationiert werden. Goldeck-Flug plant, den Betrieb der Jets im Juli 2025 aufzunehmen. Die Eigentümer der Flugzeuge sind ebenfalls in Wien ansässige Österreicher. Die Flugzeuge sollen für Charterflüge zur Verfügung stehen. Um globale Operationen zu ermöglichen, hat Goldeck-Flug kürzlich eine Genehmigung als ausländischer Luftfrachtführer (Foreign Air Carrier Permit, FACP) in den Vereinigten Staaten beantragt. Aktuelle Flotte und frühere Aktivitäten im Geschäftsreisejet-Sektor Aktuell betreibt Goldeck-Flug zwei Flugzeuge des Typs PC-12/47E. Schindler erwähnte, daß das Unternehmen kürzlich die älteste Einheit dieses Typs verkauft und durch eine neue ersetzt habe. Derzeit ist lediglich eine PC-12/47E von der Basis Wiener Neustadt aus aktiv. In der Vergangenheit verfügte Goldeck-Flug über eine beträchtliche Flotte von Geschäftsreisejets, die in den Jahren 2005-2006 neun Einheiten umfaßte. Das Unternehmen

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Delta und Korean Air erwerben Minderheitsanteil an kanadischer WestJet

Die Fluggesellschaften Delta Air Lines aus den Vereinigten Staaten und Korean Air aus Südkorea werden gemeinsam einen Anteil von 25 Prozent an der kanadischen Fluggesellschaft WestJet übernehmen. Für insgesamt 550 Millionen US-Dollar erwirbt Delta einen Anteil von 15 Prozent für 330 Millionen US-Dollar, während Korean Air 10 Prozent für 220 Millionen US-Dollar kauft. Delta plant zudem, nach Abschluss der Transaktion 2,3 Prozent seiner Anteile für 50 Millionen US-Dollar an Air France-KLM weiterzuverkaufen. Das Abkommen stärkt die Verbindungen innerhalb der SkyTeam-Allianz, der sowohl Delta als auch Korean Air und Air France-KLM angehören. Onex Corporation, die WestJet im Jahr 2019 übernommen hatte, bleibt mit der Mehrheit der Anteile weiterhin Haupteigentümer. Experten gehen davon aus, daß die Transaktion, die den kanadischen Eigentumsgesetzen entspricht, keine wesentlichen Auswirkungen auf den kanadischen Luftfahrtmarkt haben wird. Es wird als strategischer Schritt zur Stärkung der jeweiligen Netzwerke in Nordamerika, Europa und Asien gewertet. Die Beteiligung von Delta und Korean Air an WestJet baut auf bestehenden Codeshare-Abkommen der drei Fluggesellschaften auf. Es wird erwartet, daß die Zusammenarbeit den Reisenden verbesserte Verbindungen und Reiseoptionen bieten könnte. Korean Air plant, durch die Partnerschaft ihre Präsenz in Nordamerika weiter auszubauen und neue Routen in Lateinamerika zu erschließen, indem es das Netzwerk von WestJet nutzt.

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China Airlines gibt sich als Großbesteller der Boeing 777X zu erkennen

Nachdem bereits im März ein signifikanter Auftrag für Boeing 777X-Flugzeuge verbucht wurde, hat Boeing nun den Namen des Kunden bekanntgegeben: Die taiwanische Fluggesellschaft China Airlines setzt verstärkt auf das neue Langstreckenmodell des US-amerikanischen Flugzeugbauers. Die Order umfasst zehn Maschinen des Typs 777-9 und vier Frachtflugzeuge des Typs 777-8F. Mit dieser Bestellung will China Airlines mittelfristig ihre älteren Boeing 747-400 und einige ihrer bestehenden Boeing 777 ersetzen und ihre Langstreckenflotte modernisieren. Umfangreiche Bestellung mit Optionen zur Erweiterung Die nun bekanntgegebene Bestellung beinhaltet nicht nur die feste Order über 14 Flugzeuge, sondern räumt China Airlines auch die Möglichkeit ein, die Order nachträglich zu erweitern. So bestehen Optionen für weitere fünf Boeing 777-9 und vier Boeing 777-8F. Dies deutet auf eine langfristige Strategie der China Airlines hin, ihre Kapazitäten auf Langstrecken zu sichern und auszubauen. China Airlines ist damit die erste Fluggesellschaft aus Taiwan, die sich für die Boeing 777X-Reihe entschieden hat. Die 777-9 soll primär auf Routen nach Nordamerika und Europa eingesetzt werden und in einer Zwei-Klassen-Konfiguration Platz für 426 Passagiere bieten. Boeing verzeichnet steigendes Interesse an der 777X Rund ein Jahr vor der erwarteten Erstauslieferung der Boeing 777X an die Deutsche Lufthansa summiert sich die Anzahl der vorliegenden Bestellungen für dieses Modell nun auf 520 Flugzeuge. Dies unterstreicht das anhaltende Interesse großer internationaler Fluggesellschaften an der neuesten Generation von Boeings Großraumflugzeugen. Die 777X zeichnet sich durch eine höhere Treibstoffeffizienz und eine größere Reichweite im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen aus, was sie für Langstreckenverbindungen besonders attraktiv macht. Parallele Bestellung bei Airbus über

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Emirates Group erzielt Rekordgewinn und nennt Airline profitabelste weltweit

Die in Dubai ansässige Emirates Group hat für das Geschäftsjahr 2024-2025 ein Rekordergebnis erzielt und sich als finanziell erfolgreichste Luftfahrtgruppe weltweit bezeichnet. Im Berichtszeitraum vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 erreichte die Gruppe neue Höchstwerte bei Gewinn, Umsatz und Barvermögen. Die Fluggesellschaft Emirates selbst meldete ebenfalls das beste Ergebnis ihrer Geschichte und sieht sich als die profitabelste Airline weltweit. Die Emirates Group wies einen Rekordgewinn vor Steuern von 22,7 Milliarden AED (rund 6,2 Milliarden US-Dollar) aus, was einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 145,4 Milliarden AED (etwa 39,6 Milliarden US-Dollar). Das Barvermögen erreichte mit 53,4 Milliarden AED (rund 14,6 Milliarden US-Dollar) einen neuen Höchststand. Die Fluggesellschaft Emirates trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei und verzeichnete einen Gewinn vor Steuern von 21,2 Milliarden AED (rund 5,8 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 20 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz der Airline stieg um sechs Prozent auf 127,9 Milliarden AED (rund 34,9 Milliarden US-Dollar). Auch die Tochtergesellschaft dnata, ein Anbieter von Luftverkehrsdienstleistungen, trug mit einem Gewinn vor Steuern von 1,6 Milliarden AED und einem Umsatz von 21,1 Milliarden AED zum positiven Gesamtergebnis bei. Die Emirates Group wird eine Dividende von sechs Milliarden AED an ihren Eigentümer, die Investment Corporation of Dubai, ausschütten. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group, führte den Erfolg auf die Ausrichtung auf großartige Produkte und Dienstleistungen sowie kontinuierliche Investitionen in Technologie und Personal zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die

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Qazaq Air wird zu Vietjet Qazaqstan – Neue Airline-Marke entsteht durch strategische Übernahme

Die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air und die vietnamesische VietJetAir werden unter einer neuen Marke namens Vietjet Qazaqstan fusionieren und damit die bisherige Marke Qazaq Air ersetzen. Dieser Schritt folgt auf die Übernahme einer 51-prozentigen Beteiligung an der zuvor mehrheitlich staatlichen Qazaq Air durch ein Konsortium namens Central Asia Aviation Holdings Limited Ende des Jahres 2024. Das Konsortium ist eine Tochtergesellschaft des vietnamesischen Mischkonzerns Sovico Group JSC und der Kazasia Holdings Limited. Sovico ist der Gründer von VietJetAir und bleibt ein bedeutender Anteilseigner der Fluggesellschaft. Nurlan Zhakupov, der Vorsitzende des kasachischen Staatsfonds Samruk Kazyna, begrüßte diesen Schritt: „Wir schätzen die Absicht der Sovico Group und von VietJetAir, sich unter der neuen Marke Vietjet Qazaqstan an der Geschäftsführung und dem operativen Geschäft von Qazaq Air zu beteiligen, sehr. Die Erweiterung des Streckennetzes in der Region wird die Transportkonnektivität verbessern und neue wirtschaftliche Wachstumspunkte schaffen.“ Samruk Kazyna war zuvor Alleineigentümer von Qazaq Air im Auftrag der kasachischen Regierung. Der Kaufpreis für die 51-prozentige Beteiligung wurde von keiner der Parteien bekanntgegeben, obwohl die Regierung zuvor Einnahmen von rund zwei Milliarden Tenge (etwa 3,9 Millionen US-Dollar) erwartet hatte. In einer Erklärung von VietJetAir vom 6. Mai 2025 heißt es: „Als Low-Cost-Airline der neuen Generation wird Vietjet Qazaqstan voraussichtlich eine strategische Luftbrücke sein, die Kasachstan mit Vietnam, Südostasien und globalen Luftfahrtdrehkreuzen verbindet. Die Fluggesellschaft wird die wachsende Reisenachfrage in Kasachstan bedienen und gleichzeitig den grenzüberschreitenden Tourismus, Handel und die Logistik in ganz Asien ankurbeln.“ Flotte von Boeing 737 und Unterstützung durch Boeing Vietjet Qazaqstan wird eine

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Leonardo gründet neue Luftfahrtsparte „Aeronautics“ unter neuer Führung

Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo hat offiziell seine neue Geschäftseinheit „Aeronautics“ ins Leben gerufen und Stefano Bortoli zu deren Geschäftsführer ernannt. Diese neue Division vereint die bisherigen Bereiche Aerostrukturen und Flugzeuge des Unternehmens und beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter. Ziel dieser Zusammenlegung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Leonardo im zivilen wie militärischen Luftfahrtsektor zu stärken, insbesondere durch den Ausbau der Kompetenzen in den Bereichen Starrflügler, Aerostrukturen und unbemannte Luftfahrtsysteme. Dieser Schritt folgt dem im März 2024 von Leonardo vorgestellten strategischen Geschäftsplan. Die neue Struktur soll dazu beitragen, internationale Partnerschaften zu fördern und die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für zukünftige, in mehreren Einsatzbereichen agierende Luftfahrtsysteme voranzutreiben. Stefano Bortoli, der die Leitung der neuen Division übernimmt, war zuvor CEO des Flugzeugherstellers ATR, einem Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und Leonardo. Seine Erfahrung soll massgeblich zur Erreichung der ambitionierten Ziele der neuen Aeronautics-Abteilung beitragen. Die Gründung der Aeronautics-Division wird als wichtiger Schritt zur strategischen Neuausrichtung von Leonardo angesehen, um in einem sich wandelnden globalen Markt besser positioniert zu sein. Das Unternehmen verspricht sich von der Bündelung seiner Luftfahrtaktivitäten eine effizientere Entwicklung und Produktion sowie eine stärkere Marktpräsenz.

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Qatar Airways steht vor umfangreicher Boeing-Großbestellung

Qatar Airways steht nach Informationen von Bloomberg kurz vor der Aufgabe einer umfangreichen Bestellung von Großraumflugzeugen bei Boeing. Die Bekanntgabe dieses Geschäfts wird möglicherweise während des Besuchs von US-Präsident Donald Trump im Nahen Osten erwartet, der ab dem 13. Mai 2025 stattfinden soll. Das Nachrichtenportal berichtete, daß Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Investitionsankündigungen im Zusammenhang mit dem Besuch des US-Präsidenten vorbereiten. Bloomberg zufolge würden bei Qatar Airways die „letzten Details“ einer Bestellung von rund 100 Boeing-Großraumjets ausgearbeitet, mit einer Option auf weitere 100 Flugzeuge. Die Informationen über das bevorstehende Abkommen stammen von Personen, die mit dem Vorgang vertraut sein sollen. Bereits am 4. März 2025 hatte Thierry Antinori, Chief Commercial Officer (CCO) von Qatar Airways, gegenüber Reuters angedeutet, daß die Vorbereitungen für ein neues Flugzeugabkommen laufen. „Um das Wachstum von morgen zu sichern, indem wir weiterhin eine sehr starke und die beste Flotte der Branche haben, arbeitet unser CEO an der Angebotsanfrage (RFP) mit dem Flugzeughersteller, um bald eine große Bestellung zu platzieren“, sagte Antinori damals. Er ließ jedoch offen, ob ein möglicher Deal mit Boeing, Airbus oder einer Kombination aus beiden in Frage kommt. Präsident Trump wird zunächst Saudi-Arabien besuchen, um Gespräche mit dem de-facto-Führer des Landes, Kronprinz Mohammed Bin Salman, zu führen. Anschließend wird er mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, und danach mit dem Präsidenten der VAE, Mohammed Bin Zayed, zusammentreffen. Es wird erwartet, daß während dieser Reise bedeutende Wirtschaftsvereinbarungen bekanntgegeben werden könnten, bei denen die Luftfahrt eine wichtige Rolle

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Antonov An-124: Kanada unternimmt weitere rechtliche Schritte zur Beschlagnahme

Die kanadische Regierung hat ihre rechtlichen Bemühungen intensiviert, um die vollständige Verfügungsgewalt über ein russisches Antonov An-124 Frachtflugzeug zu erlangen, das seit Februar 2022 am Toronto Pearson International Airport (YYZ) festsitzt. Das Flugzeug, betrieben von der Volga-Dnepr Airlines, strandete in Kanada kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Ein Sprecher von Global Affairs Canada teilte dem lokalen Nachrichtenportal INsauga mit, daß der Generalstaatsanwalt von Kanada am 18. März 2025 beim Obersten Gerichtshof von Ontario ein Einziehungsverfahren eingeleitet hat. „Eine Person oder Einrichtung mit einem Interesse oder einem Recht an dem beschlagnahmten Eigentum hat die Möglichkeit, Beweise vorzulegen und an administrativen und Gerichtsverfahren teilzunehmen“, erklärte der namentlich nicht genannte Beamte in einer Stellungnahme. Wertvolles Frachtflugzeug seit drei Jahren in Toronto Das betroffene Flugzeug mit der Registrierungsnummer RA-82078 gehört der Volga-Dnepr Airlines, einer russischen Frachtfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Volga-Dnepr Gruppe. Die Antonov An-124-100 Ruslan ist mit einer Hebekapazität von 150 Tonnen eines der größten Frachtflugzeuge der Welt. Ihre Fähigkeit, übergroße und schwere Lasten zu transportieren, macht sie zu einem wertvollen strategischen Gut für die kommerzielle und militärische Logistik. Zum Zeitpunkt des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 lieferte die Maschine gerade eine Ladung von COVID-19-Testkits von China nach Kanada. Drei Tage später, während das Flugzeug noch seine Fracht in Toronto entlud, schloß Kanada seinen Luftraum für russische Fluggesellschaften, wodurch die An-124 faktisch gestrandet war. Im Juni 2023 ordnete Kanada die formelle Beschlagnahme des Flugzeugs im Rahmen seiner Sanktionen als Reaktion auf Rußlands Handlungen in der Ukraine

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Emirates plant umfangreiche Neueinstellungen von Piloten und Kabinenpersonal

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates kündigte eine signifikante Erweiterung ihres Personals an. Noch in diesem Jahr sollen über 550 neue Piloten eingestellt werden, um das bestehende Team von rund 4.600 Flugzeugführern weiter zu verstärken. Für die kommenden zwei Jahre plant Emirates die Rekrutierung von insgesamt 1.500 neuen Piloten. Parallel dazu sucht die Airline auch verstärkt nach Kabinenpersonal und veranstaltete kürzlich einen „Open Day“ in Wien, um Interessierten die Karrieremöglichkeiten näherzubringen. Die Rekrutierungsoffensive von Emirates unterstreicht das kontinuierliche Wachstum der Fluggesellschaft und die Erweiterung ihrer globalen Operationen. Seit Anfang 2022 hat Emirates bereits knapp 2.000 neue Piloten eingestellt und setzt diese Bemühungen durch weltweite Rekrutierungsveranstaltungen fort. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem internen „Accelerated Command“-Programm, welches erste Offiziere gezielt auf die Rolle des Kapitäns vorbereitet. Dieses Programm erfreut sich großer Beliebtheit, wie die Teilnahme von über 80 Piloten seit seinem Start vor einem Jahr zeigt. Für Interessenten am Kabinenpersonal bot Emirates am 8. Mai in Wien einen „Tag der offenen Tür“ an. Dort konnten sich Bewerber über die Anforderungen und den Bewerbungsprozess informieren und sich direkt vorstellen. Emirates legt Wert auf eine multinationale Belegschaft und bietet seinen Mitarbeitern attraktive Arbeitsbedingungen in Dubai, einschließlich Unterkunft, Transportzuschüsse und eines steuerfreien Gehalts. Zudem profitieren die Angestellten von umfassenden Versicherungsleistungen und vergünstigten Flugtickets für sich und ihre Angehörigen. Die Fluggesellschaft betreibt eine moderne Flotte von Großraumflugzeugen, bestehend aus Airbus A380, Boeing 777 und neuerdings auch dem Airbus A350.

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